Semper der
章节目录
共 292 题- Ein Bildungsroman
- Otto Ernst
- Sechsundfünfzigstes bis sechzigstes Tausend
- Leipzig - Verlag von L. Staackmann - 1914
- Erstes Buch
- Spiel und Arbeit
- I. Kapitel.
- »Warum das denn?«
- »Och, er is all wieder duhn (betrunken).«
- »So früh schon?«
- »Ja, er säuft immer ârum.«
- II. Kapitel.
- »Amenemha III.?«
- »Vertreibung der Hyksos?«
- »Durch wen?«
- »Durch Thutmosis.«
- »Amenophis?«
- »Phul?«
- »Tiglat Pilesar?«
- III. Kapitel.
- »Was soll das heiÃen?«
- »Ja. Ich kann nicht mehr zeichnen. Ich habe Augenschmerzen.«
- IV. Kapitel.
- »Jawohl, Herr Direktor!«
- »Jawohl, Herr Direktor!«
- »Na. â Das war jut. â Kennen Sie denn sonst noch was von Joethe?«
- »Das â wohl kaum!«
- »Welche Dichter haben Sie denn noch jelesen?«
- V. Kapitel.
- VI. Kapitel.
- »Na, Asmus, haust du deine Jungens auch fix?«
- »Ja, hauen muÃt du sie, sons wird da nix aus.«
- VII. Kapitel.
- »Horch auf den Klang der Zither.«
- VIII. Kapitel.
- IX. Kapitel.
- »Und dein Sueton ist ein altes Waschweib.«
- »Abend â Abendbrot hast du wohl schon gegessen!«
- X. Kapitel.
- XI. Kapitel.
- »Wozu gehört der Maulkorb also gar nicht?«
- »Also ein Hund ist das nicht. Woran sieht man das?«
- »ân Hund hat nicht solchen Schwanz!«
- XII. Kapitel.
- »Möchtest Du denn einen Frosch im Bett haben?«
- XIII. Kapitel.
- »Ihr könnt wieder nach Hause gehen, Herr Rösing ist krank.«
- »Was fällt Ihnen ein!« rief einer der Herren, »Sie müssen mit uns.«
- »Was? Schiller â?«
- Zweites Buch
- Arbeit und Kampf
- XIV. Kapitel.
- »Wie gehtâs dir denn?«
- »Och, ich bin jetz verheiratât. Dies is mein Jung; mags ihn leiden?«
- »Ich bin ausgewiesen.«
- XV. Kapitel.
- Musiknoten
- »Sagâ mal Klaus!« â »Klaus.«
- »Klemme!« â »Klemme!«
- »Klosett!« â »Klosett!«
- XVI. Kapitel.
- XVII. Kapitel.
- »Vergessen Sie doch nicht, wie man die Juden behandelt hat.«
- »Nee.«
- »Ja, mein lieber Herr â Semler, nicht wahr?«
- »Semper.«
- XVIII. Kapitel.
- »Stehen Sie morgens so früh auf?«
- XIX. Kapitel.
- »Ja, bist du nicht der Meinung?«
- »Wer schreibt hier denn einen besseren Aufsatz?«
- »Du nicht.«
- XX. Kapitel.
- XXI. Kapitel.
- XXII. Kapitel.
- »Du â gib mir _doch_ eine Zigarre.«
- Sturm lachte kurz auf. »Nein, ich danke, jetzt nicht mehr.«
- XXIII. Kapitel.
- »Wollen Sie mir Ihren Namen nennen?«
- »Nein. Ich habe nicht die Ehre, Sie zu kennen.«
- »Ja, das kann ich ja tun,« sagte der, »ich heiÃe Wackerbarth.«
- »Hier.«
- »Klöhn.«
- »Hier.«
- »Morieux!«
- »Hier.«
- XXIV. Kapitel.
- »Sie können jehân.«
- »O, wie famos!« rief Asmus. »Haben Sie die gezeichnet?«
- XXV. Kapitel.
- »Du muÃt eine Rede halten!«
- »Ich? Worüber?«
- »Na â zum Dank für die Einladung!«
- XXVI. Kapitel.
- »Das ist also mal ein Zimmermann, Mr. Belly.«
- »Er antwortet: âPett di man keen Hoor inân Foot!â«
- »Das heiÃt: #Donât run a hair into your foot!#«
- »Also mal: Das verstehâ ich nicht.«
- »Ja aber, Herr Belly, soll man sich denn das gefallen lassen?«
- »Also mal: wollen Sie sich jetzt setzen?«
- »Also mal: Sie sagen: »#Yes, mister!#« HeiÃt es so?«
- »#Yes, gentleman!#«
- »Na ja, wenn einem das in Güte und Freundlichkeit gesagt wird ....«
- XXVII. Kapitel.
- »Nun, Semper, welcher Ton muà also hier folchen? Gi â gi â?«
- XXVIII. Kapitel.
- »Dies Lied verkündete der Jugend muntre Spiele â«
- »Die Botschaft hörâ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!«
- XXIX. Kapitel.
- »Ja, ist denn das notwendig, daà du das lernst?«
- »Ja, Mutter, das ist sehr notwendig.«
- XXX. Kapitel.
- »_Gott sei Dank!! Das ist wenigstens konsequent!!_«
- XXXI. Kapitel.
- XXXII. Kapitel.
- »Nun?«
- »Wenn Sie die Güte haben wollen, dann bitte ich darum.«
- XXXIII. Kapitel.
- »Die haben alle an der Schule gelesen â«
- »Warum?« fragte Hilde erstaunt. »Durfte sie sie nicht zeigen?«
- »Jungens unterrichten, das können die andern auch.«
- »O, meine Zelle, Wonne um dich her!«
- XXXIV. Kapitel.
- »Wo ist Herr Semper?«
- »Sie sind Herr Semper?«
- »Jawohl!«
- XXXV. Kapitel.
- »Nein, nein â wenn ichâs doch sage!«
- »Du, du â du muÃt jetzt gehen.«
- »Ach, ich hab mirâs anders überlegt,« sagte Ludwig. »Was soll ich da.«
- Drittes Buch
- Kampf und Liebe
- XXXVI. Kapitel.
- »Gibt es nicht einen Verein, der solche Kinder mit Stiefeln versorgt?«
- »Was willst du denn drauÃen?«
- »Och, ân büschen spielen.«
- »Du, ich mag dir gerne leiden.«
- »Jä, dat geiht ober nich; du muà nochân bitten hierblieben.«
- »Wat wullt du denn dor?«
- »Ick will bi min Mudder sin!«
- »Minsch, de Klüten (KlöÃe) sünd jo noch gornich fertig.«
- »Nun paÃt aber mal auf, was jetzt kommt!«
- »Frühstück!«
- »Nein.«
- »Schokolade!«
- »Nein.«
- »ân Bilderbuch!«
- »Wollt ihr jetzt âmal mitsingen?«
- XXXVII. Kapitel.
- »Ja, mein Junge, das geht nicht,« sagte er, »komm nur schnell.«
- »Sie haben jetzt eigentlich Rechnen, nicht wahr?«
- 1. Die Alten sind klüger als die Jungen.
- 2. Die Toten sind klüger als die Lebendigen.
- 3. Die Vorgesetzten sind klüger als alle.
- »Ooh, das wollen wir doch nicht sagen!«
- XXXVIII. Kapitel.
- »Warum denn nicht?«
- »Weil ich meine Weise für richtiger halte.«
- XXXIX. Kapitel.
- »Sagen Sie, fürchten Sie sich?«
- »Vom Ausschlafen zurück!«
- »Darf ich bitten um meine Exerzierpatronen?«
- »Mensch, Sie sind doch ebenso dumm wie frech!«
- »Der Herr Leutnant schickt mich.«
- XL. Kapitel.
- »Freuen Sie sich darauf?«
- »O ja!«
- »Dann sind Sie ein glücklicher Mensch.«
- »Sind Sie nicht gern Lehrer?«
- XLI. Kapitel.
- »Das meine ich allerdings.«
- »Aber auf die Dauer würde es Ihren Schülern langweilig werden.«
- XLII. Kapitel.
- »Wieso Sonne?« rief Asmus. »Die Mitternachtssonne, was?«
- »Dich sehâ ich wieder, Morgenlicht! â«
- »Rieffelstahl! Sitz gerade!« oder
- »Rieffelstahl! Schau hierher!«
- »Gut. Dann werde ich dem Herrn Schulrat Bericht erstatten.«
- XLIII. Kapitel.
- »Juten Tag, Herr Semper. Setzen Sie sich.«
- »Man kann doch dann die Fortschritte besser kontrollieren.«
- »Adieu, Herr Schulrat. Herzlichen Dank!«
- XLIV. Kapitel.
- Hamburg, den â â â â â
- Und jetzt â verlobt! â
- Rumolt.«
- »Wo willst du hin?« rief Frau Rebekka, »dein Essen ist fertig!«
- »Ich esse nichts â ich muàâ«
- »Junge, du hast ja keinen Hut auf! Was ist denn los â?«
- Aber am nächsten Tage fand man auch sie. â
- XLV. Kapitel.
- XLVI. Kapitel.
- XLVII. Kapitel.
- »Nun ist es genug.«
- »Laà ihn, was soll ich ihm sagen!«
- »Nicht alle,« versetzte Ludwig trocken â
- »â und verlangt von mir, daà ich ihm sage, was er sagen soll!«
- »Na, wie gehtâs ihr denn?«
- »Na, â soso lala!«
- »Wieso?« rief Asmus erblassend. »Ist sie nicht glücklich?«
- XLVIII. Kapitel.
- XLIX. Kapitel.
- »Im Moor. Aber das ist nicht Calluna, das ist Erika.«
- »Das ist Calluna.«
- »Das ist Erika.«
- »Das ist Calluna.«
- »Im Gegenteil,« lachte sie, »die Glockenheide heiÃt Erika.«
- »Um was?«
- Asmus seufzte tief auf. Das war ein entscheidender Schritt, dachte er. â
- »Die Grazien sind leider ausgeblieben.«
- »Keine Spur. Von Schiller ist es.«
- Sie lachte: »Fangen Sie schon wieder an?«
- Sie wurde purpurrot und rief: »Ja!«
- »Um was?«
- »Wenn Sie unrecht haben â nein, es wäre zu unbescheiden!«
- »Sie können nicht unbescheiden sein.«
- »Ein Gedicht? Wollen Sie?«
- »Mit Freuden. Und wenn Sie unrecht haben?«
- »Was verlangen Sie dann?«
- Asmus hob die eben vollendete Arbeit auf. »Dieses Blatt!«
- »Nicht dies, aber ein besseres!«
- Sie triumphierte. â â â
- »Von deinem _braunen_ Haar«
- L. Kapitel.
- »Ich danke Ihnen _sehr_!«
- »Haben Sie tausend, tausend Dank für den wunderschönen Abend!«
- »â Gute Nacht.«
- LI. Kapitel.
- »Sind Sie mir eigentlich böse, Fräulein Chavonne?«
- »Fräulein Chavonne â haben Sie mich lieb?«
- »Hilde, hast du mich lieb?«
- Ihr Kopf sank an seine Schulter, und sie sagte: »Ja.«
- »Hast du mich lieb, hast du mich wirklich, wirklich lieb?«
- »Ja, ich habâ dich lieb â so lange schon, ach, wie lange schon.«
- »Eine braune Frau.«
- »Eine blonde Frau.«
- »Ich habe keine Frau geliebt vor dir.«
- »Wie schrecklich dumm bin ich gewesen.«
- »Du?«
- »Ja. WeiÃt du, daà ich einmal furchtbar eifersüchtig gewesen bin?«
- »Eifersüchtig?«
- »Auf die kleine Lizzy?«
- Er küÃte sie â
- LII. Kapitel.
- »Seien Sie uns herzlich willkommen!«
- »Du bist ein süÃes Geschöpf!«
- »Du, ich will dich nicht mehr; ich will deinen Vater heiraten.«
- »Da hat sie recht,« sprach Hilde, »den gäbe ich auch nicht her.«
- Als sie geendet hatte, fragte er: »Liebst du das Lied?«
- »Ja. Ich liebe den ganzen Zyklus unbeschreiblich.«
- »Die Verse oder die Musik?«
- »Meine UrgroÃeltern väterlicherseits wohnten im ElsaÃ.«
- »Ah â daher dein französisches Aussehen.«
- »Hast duâs nicht gern?«
- »Muà sie dann nicht eine Heilige sein?«
- »Ja, wenn ich das noch wüÃte! â Was hast du? Warum bist du â«
- »Bitte, fragâ mich jetzt nicht â sagâ, wann es war und wo?«
- »Hilde,« rief er, »du hast einen Onkel in Griechenland â«
- »Ich hatte ihn â er ist tot â«
- »Den nannte man den âKönig der Mainottenâ!«
- »Ja!«
- »Hilde! Hilde!« â â
- LIII. Kapitel.
- »Hm. Und wat wollân Se denn jetzt anfangen?«
- »Irgendeinen Dienst annehmen.«
- »Also austreten is nich. Det schlagen Sâ sick man ausâm Kopf.«
- »Is auch jar nich nötig. Halten Se manân Kopf hoch.«
- »Vielen, vielen Dank, Herr Direktor.«
- LIV. Kapitel.
- »Bald nach Ostern, ja.«
- »Einen Schluà nach Celarent? #Bon!#«
- Also keine Hilde ist schön.«
- »Haha, heiraten wollen Sie? Wen denn?«
- Also färbt Hilde rotes Lackmuspapier blau.«
- LV. Kapitel.
- LVI. Kapitel.
- »Fünfundsiebzig Mark.«
- LVII. Kapitel.
- »Ja??!«
- »Wann denn?«
- »Ich denke, im Juli oder August.«
- »Nun ja, ich kann ja hinkommen.«
- »Ist Nachricht vom Krankenhause da?«
- »Ja,« sagte Hilde ernst, »der Bote war hier.«
- LVIII. und letztes Kapitel.
- »Ich weiÃ, was du denkst!«
- »Ich habâ was geschrieben â willst duâs hören?«
- »Ein volles Glück â bei Gott, ein volles Glück.«
- Der Roman einer Kindheit
- 86. bis 100. Tausend
- Brosch. M 3.50, geb. M. 4.50
- 100. Tausend Jubiläumsausgabe in Leder geb. M. 10.â