Asmus verlieà das Gebäude der Oberschulbehörde mit dem frohen Gefühl,
daà es Männer gebe, denen alle hierarchische Rangordnung nichts gelte,
wenn es sich um Recht und Billigkeit handle. Er war fest überzeugt,
daà die Welt überhaupt so eingerichtet sei, und daà man, wenn man sich
nur nicht beim Unrecht beruhige, immer zuletzt den Ort finden müsse,
wo das Recht in smaragdener Schale ausgehoben und gehütet sei wie das
heilige Blut der Welt. So blickte er gläubig und heiter in den schönen
Frühlingstag, während zu Hause auf seinem Tische das Schicksal lag und
lauerte, um ihm die Krallen ins Fleisch zu schlagen.