Fängt fröhlich an und endet traurig; das Schicksal fordert seinen
Zoll.
Zu allen diesen Freuden schenkte das Schicksal, das ihn verziehen zu
wollen schien, unserm Asmus noch eine sonnige Weihnacht. Schon zur
vorigen Weihnacht hatte er die bisherige Ordnung der Dinge auf den
Kopf gestellt und seinen Eltern den Tannenbaum geschmückt; diesmal, da
er wieder ein feistes Honorar von siebzig Mark errungen hatte, sollten
sie das zu essen bekommen, was in seinem Elternhause immer als das
Weihnachtsgericht der Reichen gegolten hatte: Karpfen! Und WeiÃwein
sollte dazu getrunken werden, ja WeiÃwein! Unmittelbar vor der
allgemeinen Bescherung aber winkte Hilde ihren Gatten auf die Seite,
zog ihn ins andere Zimmer, schlang die Arme um seinen Hals und
flüsterte ihm ins Ohr: »Wenn du lieb bist, habâ ich noch ein
besonderes Geschenk für dich â freilich noch nicht heute.« Er sah ihr
mit jähem, frohem, fragendem Staunen ins Gesicht.