Wenn ich
章节目录
共 114 题- Roman aus der Gegenwart
- E. von Maltzahn
- 34. bis 35. Tausend
- Alle Rechte, einschließlich das der Übersetzung, vorbehalten
- Seite
- 1. Kapitel. Haus Kambach 5
- 2. " Wir winden dir den Jungfernkranz! 19
- 3. " Bodenständig 33
- 4. " O Deutschland! 53
- 5. " Adel 75
- 6. " Gala 102
- 7. " Trotz alledem 115
- 8. " Allein 137
- 9. " Bankrott 157
- 10. " Ein Ton 170
- 11. " Um die Volksseele 185
- 12. " Der alte Krückstock 213
- 13. " Eine Heimkehr 232
- 14. " Jutta 244
- 15. " Ein Frauenlos 267
- 16. " Gold gab ich für Eisen! 277
- 17. " Der getreue Eckart 299
- 18. " Veteranen 312
- 19. " »Wenn ich die Sonne grüße ...« 329
- 20. " »O Deutschland, meine Freude« 347
- Ein Seufzer verklang. -- --
- Aber der Warner blieb ungehört, wie viele andere -- -- --
- Ein Fräulein von der Malwitz reckte den Hals. »Platz für die Königin!«
- Herr von Kambach sah überrascht auf. »Nein.«
- Sie zuckte mit vielsagendem Gesicht die Achseln. --
- Wie ein Traum zog das Leben an der Scheidenden vorüber -- --
- Sie lachte. »Ich habe ja gar nicht im Regen gestanden!«
- Er verbeugte sich gegen den Erblandmarschall. »Gestatten, Erlaucht?«
- Leichenblaß stand der junge Offizier da: »Erlaucht!«
- Sie lachte. »Das glaube ich!«
- Er zuckte die Achseln. »So weit sind wir noch lange nicht, Exzellenz!«
- Pastor Wendler trat an den Tisch. »Ist das christliche Liebe?«
- Er seufzte. »Was wird heutzutage nicht alles Irrlehrer genannt!«
- Er sah überrascht auf. »Aber ich bin doch kolossal vorsichtig gewesen!«
- Harro strahlte. »Ich wußte es!«
- Sie nickte. »Es ist nur die Frage, ob sie dich nimmt!«
- Er sah die Großmutter voll an. »Sie nimmt mich.«
- Er zuckte die Achseln. »Ich glaube, daß es anders gemeint ist!«
- Er blickte sie an. »Kein Mensch kann mir etwas nachsagen.«
- Noch einmal küßte er ihre Hände: »Ich danke dir, Großmama!«
- Er erwiderte ihren Blick klar und ernst: »Auch für das, Großmama!«
- Es klopfte. Ein Diener trat ein. »Herr Oberleutnant von Roselius!«
- Auf und nieder wogt die leise Unterhaltung. -- --
- Sie nickte. »Ja, wer ist es denn?«
- Er lachte. »Das weiß ich.«
- Der Oberstallmeister fuhr empor. »Was meinst du, Mama?«
- Sie lachte. »Also eine Überrumpelung?«
- Frau von Kambach lachte. »Das sieht dir ähnlich!«
- Herr von Kambach erhob sich. »Guten Tag, Fräulein Eichel!«
- Herr von Kambach knöpfte sich den Pelz zu. »Ob Friedrich zurück ist?«
- Auf und nieder ging's, auf und nieder. -- --
- Plötzlich Stille, kein Laut mehr auf weiter Heide. -- --
- Zwölf? Na, ja. Es war Zeit, daß man zu Bett ging. --
- Die Nacht breitete ihre Schatten über das heilige Buch -- --
- Schenker wandte erstaunt den Kopf. »Die Jungens lügen nich!«
- Kurt Wendler erklärte sich am Sterbelager eines Kindes bankrott. -- --
- Wieder das Feilen, das rastlose Hämmern. -- --
- Und Sibylle Bühler war sie genug. -- -- --
- Und dann standen sie vor der angelehnten Tür hinter dem Vorhang. --
- Und dann klappte der Krückstock auf den Dielen. -- --
- Aber sie kamen wieder und wurden ihr zur Qual. -- --
- Verzweifelt klang's. -- --
- Gräfin Bühler lauschte hinüber. »Das ist Mama mit dem Brautpaar!«
- Er trat näher. »Findest du?«
- Dann ging sie ins Haus. --
- Mit hellen Augen sah sie sich um -- --
- Und die Geige jauchzte durch die stille Kirche. -- --
- Zaudernd stand er: ›Schon einmal freit' ich vergebens!‹
- Da gestand er sich's ehrlich. ›Um des Glaubens willen!‹
- Und weiter, weiter -- --
- Da klang's leise durch die Abendstille: »Großmutter, bis du da?«
- Sie erschrak. »Ilse, frierst du?«
- Eine schwere Viertelstunde zog vorüber. -- --
- Sie schreckte empor. »Das ist Graf Bühler.«
- Und ein Stern nach dem anderen ging über den deutschen Landen auf. -- --
- Sie trat ein paar Schritte zurück. »Ah -- Brandenburgs Rose!«
- Die nickte ihr zu. »Ich schweige wie das Grab!«
- Und fort war sie. --
- Sie nickte. »Wie geht es Ilse?«
- Sie flog hinaus. -- --
- Sibylle nickte. »Was soll ich spielen?«
- Er sah ernst vor sich nieder. »Der letzte Beweis fehlt mir ...«
- Beide schwiegen. -- --
- Sie nickte ihm lächelnd zu: »Ja, sie ist eine rechte Bühler!« -- --
- Er verbeugte sich tief. »Ich empfehle mich ganz gehorsamst, Exzellenz!«
- Fünf Minuten später rollte der Wagen über den Hof. -- --
- Und wieder das Auf- und Abwandern. -- --
- Da hatte er der tapferen Frau die Hand geküßt und war gegangen. -- --
- Sie senkte den Blick. »Ich durfte nicht bleiben, Vater!«
- Sie sahen sich an. -- -- --
- Sie lächelte. »Besuchen Sie uns auch einmal, Herr Schenker!«
- Ihre Augen blitzten ihn an. »Durchläuchting ist auf alles vorbereitet!«
- Sie sah ihn voll an. »Können Sie warten? Vielleicht nur bis morgen?«
- Doch die schüttelte den weißen Kopf. »Geht nur, Kinder!«
- Und dann war alles still. -- --
- Langsam rannen die ersten heißen Tränen über das welke Gesicht. --
- Er wandte sich um. »Jetzt noch, Exzellenz, -- es ist sehr spät!«
- Und die Weltgeschichte geht vorüber -- -- --
- Ein Brausen steht in der Luft -- --
- Sie ging dem alten Freunde entgegen. »Erlaucht, trotz Ischias?«
- Schweigend folgte sie seinem Blick -- --
- Er neigte das weiße Haupt wie zum Gebet. »Gott walt's.« -- -- --
- Still war's in Haus, als hätte eines den letzten Seufzer getan -- -- --
- Im Verlage von ~Martin Warneck in Berlin~ erschien ferner von
- E. von Maltzahn
- Ein Mann
- 20. Tausend.
- Abseits
- 7. Tausend.