Und dann näherte sich Exzellenz von Kambach der Enkelin.
»Ilse!«
Wie aus wirrem Traum erwachend, sah die junge Frau empor. Und unter dem
Blick der Augen, die mit mütterlicher Treue ihre Jugend behütet, löste
sich der Bann. Die Tränen stiegen ihr heiß empor, ein Weinen aus allen
Quellen der Seele erschütterte ihren Körper.
»Großmutter,« schluchzte sie, »Großmutter!«
Achtzehntes Kapitel.
Veteranen.
Wir möchten euch wieder lehren
Die alte preußische Zucht,
Die Treue, die allerorten
Das Heil ihres Volkes sucht!
Was Vaterlandsliebe und Sitte,
Was unser geweihtes Gut,
Wir möchten's ins Herz euch schreiben
Mit märkischem Adelsblut!
Ihr habt eures Gottes vergessen, --
Nun fault eure beste Kraft!
Wo ist die blinkende Ehre
Altpreußischer Ritterschaft?
Es war einer von jenen Sommertagen, die dem Herbst zum Verwechseln
gleichen, wo Sonne und Nebel miteinander kämpfen, wo sie leuchtend
siegt, oder ein leiser Regen niederschauert, Stunde um Stunde, bis der
Abend das Land in seine Schleier hüllt. Heute blieb der Nebel König.
Von Busch und Baum tropfte es, in den Dachrinnen des alten Schlosses
plätscherte es, durch alle Ritzen kroch's naßkalt herein.
Ein frischer Wind hatte sich aufgemacht und fuhr über den Park.
Zerzauste Pflanzen standen trauernd auf den Rasenplätzen, geknickte
Blumen welkten am Wege. Es war ein grauer freudloser Tag.
Melancholisch blickte der alte Graf Bühler ins Freie.
»Nun auch noch dieses trostlose Wetter,« sagte er, den weißen Kopf
schüttelnd, »als ob der Hochzeitstag des armen Kindes nicht schon
trübe genug wäre! Exzellenz haben heute früh noch keine Nachricht aus
Kambach?«
Er wandte sich der Greisin zu, die, am vergangenen Abend eingetroffen,
am Schreibtisch eines Bühlschen Gastzimmers saß.
»Doch, eben schreibt Fräulein Eichel, die Besserung in Ilses Befinden
halte an. Das Fieber sei heruntergegangen, der Arzt den Umständen nach
zufrieden. Daß das Kind starb, ist ja nur ein Glück, Erlaucht! Wir
können Gott danken, daß er dies arme kleine Leben auslöschte, bevor ...«
»Sagen Sie es nur ruhig,« rief er mit bebender Stimme, »bevor die
Sünde des Vaters seine Tage vergiftete! Es heißt nicht umsonst: ›bis
ins dritte und vierte Glied‹. Die Bibel lügt nicht!« Zornesröte lag
auf dem edlen Antlitz. »Exzellenz, ich habe manchen schweren Tag in
meinem Leben zu verzeichnen, ich hab' an Sarg und Grab gestanden,
hab' gefehlt und geirrt, denn ich bin ein sündiger Mensch, -- aber
ich bin ein Edelmann geblieben! -- Obgleich ich als Christ natürlich
ein ausgesprochener Gegner des Duells bin, hab' ich's darum doch
verstanden, daß Harro Kambach seinen Schwager forderte. Es spricht für
ihn, daß er sofort für die Ehre seiner Schwester eintrat. Es hat mir
gefallen, wenn ich auch das Duell als solches aufs schärfste verurteile
und mich über die ablehnende Haltung des Ehrenrates freue! Die Strafe,
die Wolf Dietrich zuteil wird, ist meiner Ansicht nach überdies die
einzig richtige, weil sie den Schuldigen wirklich trifft. Wer mit
schlichtem Abschied aus dem Heer entlassen ist, der ist erledigt.« Er
seufzte. »Ja, Exzellenz, die schwerste Stunde meines Lebens war die,
in welcher ich mir sagen mußte: ›Dein Enkel hat seiner Mannesehre
vergessen, einer deines Blutes ist -- ein Schuft!‹ Das war zuviel, und
das verwind' ich auch nicht wieder -- das -- das bringt mich ins Grab!
Zum erstenmal in meinem Leben hab' ich's beklagt, daß Bühl Majorat
ist, -- wär's anders, keinen Halm erbte der Mann, der des Königs Rock
ausziehen mußte, der -- der nicht mehr mein Enkel ist!«
Die Greisin antwortete nicht. Was sie da vernahm, war Art von ihrer
Art, die Jahrhunderte alte Überlieferung des Begriffes Adel. Sie hätte
denselben, ohne schwarz weiß zu nennen, nicht anders fassen können,
sich selbst wäre sie untreu geworden, hätte sie den Makel auf dem alten
Schilde entschuldigend bedeckt. Denn hier gab es keine Entschuldigung.
Hier konnte nicht einmal das sittlich stark anrüchige Wort
›Interessenvertretung‹ zum Milderungsgrunde werden, hier handelte es
sich um die nackte ungeschminkte Sünde in ihrer furchtbarsten Gestalt.
Sie wußte, viele würden die Haltung des greisen Erblandmarschalls hart
nennen, -- mochten sie es tun! -- Die Knochenerweichung des modernen
Sittlichkeitsbegriffs war ja nicht von gestern. Ob zudem die Vielen,
welche für den Mann, der seine Ehe mit Füßen getreten, eine Lanze
brachen, die gefallene Frau in ähnlicher Weise verteidigen würden?
Frau von Kambach wußte, daß in dem Verhalten des alten Edelmannes der
Haß gegen die doppelte Moral stark mitsprach. Sie selbst empfand die
sittliche Verfehlung der Frau naturgemäß schwerer als die des Mannes,
ihrem echt weiblichen Sinne hätte eine andere Auffassung widersprochen.
Sie wußte, daß Graf Bühler, dessen ritterlicher Sinn Frauenehre wie
kein anderer hochhielt, ebenso dachte. Trotzdem waren sie sich darin
einig, daß Gesellschaft und Rechtspflege hier einer gründlichen
Verbesserung bedurften, daß Recht und Gerechtigkeit nicht miteinander
in Einklang standen. Es war ein Ausschnitt aus dem Zeitgemälde,
das sich in immer düstereren Einzelbildern vor den Augen der Welt
entrollte, ein Kapitel aus der Geschichte des deutschen Verfalls. So
gab sie ihm vollkommen recht, so strich sie nichts ab von dem klaren
scharfen Urteil. Nur um eines bangte sie: daß er vergessen möchte, daß
es gen Abend ging, daß der Tod ihn abrufen könne, bevor er das Wort der
Vergebung gesprochen.
Mühsam erhob sie sich und trat an seine Seite.
»Ich stehe auf ganz demselben Standpunkt, -- Erlaucht wissen das ja!
Für eine alte Frau wie mich, passen die modernen Begriffe nicht. Nur
eines möchte ich bitten: Lassen Sie uns nicht vergessen, daß unsere
Tage gezählt sind, und daß es für jeden von uns heißt: ›Vergebet, so
wird euch vergeben!‹«
Die Adleraugen sahen sie blitzend an. Ritterlich zog er die welke
Frauenhand an die Lippen. »Seien Sie unbesorgt, teuerste Freundin, ich
werde es nie vergessen, daß ich ein Christ bin, aber es gibt auch eine
christliche Zucht!«
»Gewiß, anders meinte ich's ja auch nicht. Nur müssen wir beide daran
denken, daß wir nicht mehr allzulange Zeit haben!«
Er nickte nachdenklich. »Sie haben ganz recht.« Er sah vor sich nieder.
»Das erschwert uns das Handeln. Heute darf ich ihm nicht vergeben. Denn
noch ist seine Reue nicht echt.«
»Nein, noch ist sie nicht echt. Aber ist's nicht andererseits die
schwerste Strafe, daß er von der Hochzeitsfeier der einzigen Schwester
ausgeschlossen ist?«
»Er bleibt auch sonst ausgeschlossen.«
Sie sah gequält zum Fenster hinaus. Alles, was er sagte, entsprach
ihrem Gerechtigkeitssinn. Und doch --
»Ich bitte Erlaucht ja auch nur, dem verlorenen Sohn die Tür nicht zu
verschließen, wenn er sich aufmacht und am Vaterhause klopft,« sagte
sie mit leise bebender Stimme.
Die Tränen stiegen ihm in die Augen.
Er gedachte einer anderen, die ihn ein Menschenalter hindurch auf
seinem Wege begleitet, die ihm die Sorgen verscheucht und den Zorn
besänftigt. Nun fehlte die sanfte glättende Hand, die beruhigende
Stimme auf Schritt und Tritt.
Die Erinnerung stieg herauf und grüßte die ehrwürdigen Vertreter
vergangener Tage.
Er zog die Uhr. »Es wird Zeit,« sagte er. »Um elf kommt der
Standesbeamte.«
Noch einmal neigte er den Kopf über die Hand der alten Freundin. »Sie
können sich auf mich verlassen,« sagte er leise.
Dann war sie allein.
Den Kopf in die Hand gestützt, sah sie vor sich nieder. Sie hatte
sich diesen Tag so ganz anders gedacht. Leuchtend und sonnig, wie
das junge Menschenkind, das heut zum Traualtar treten wollte. Statt
dessen überall Unruhe, schweres Warten. Seit dem Tage von Sarajewo
wetterleuchtete es am politischen Himmel. Ein Bann lag über Europa. In
fiebernder Spannung blickten die Völker auf Österreichs greisen Kaiser.
Serbien war die Brutstätte für Laster und Königsmord. Ob seine Fürsten
und Herren an die Bahre Franz Ferdinands traten, ob der Mann aus dem
Volke der Leiche des Ermordeten nahte, -- die Todeswunde brach auf und
blutete und blutete -- -- Sollte der internationale Giftkessel brodeln
bis zum Überschäumen? sollte er ungehindert seine furchtbare Lauge über
Thron und Herrschaft ergießen? Die Völker Europas warteten -- -- --
Aber ihre Propheten sprachen: ›Es ist die Wende der Weltgeschichte!‹ --
Ein Ahnen ringsum. Blutzeichen wiesen auf eherne Zeiten. -- -- -- -- --
Ein Wolkenschatten zog über das Hochzeitshaus in der Mark. Das
Gespenst, das Deutschland bedrohte, blickte zum Fenster herein und
nickte einem zu, der sich drinnen eingenistet. Der Schmerz war's, der
stärker ist als der Tod; denn die Schuld, die der Letzte seines Stammes
begangen, bedeutete Verrat an ererbtem Blut und edler Sippe. Das war
der fressende Wurm am Mark des Edelgeborenen. Wie eine schwere Anklage
stand eine reine Frau vor dem alten Geschlecht. Niemals würde ein Wort
über ihre Lippen kommen, aber ihr Anblick blieb ein stummer Vorwurf und
der Sarg eines kleinen Kindes stand zwischen zwei Familien, die seit
Jahrhunderten treu zueinander gehalten.
Schloß Bühl hatte sich zu einem großen glänzenden Fest gerüstet; nun
sollte die Hochzeit in aller Stille gefeiert werden. Denn allein
der Umstand, daß drüben in Kambach die Tochter des Hauses, während
man ihr Kind begrub, schwer krank daniederlag, verbot rauschende
Lustbarkeiten. Aber obgleich nur die engste Familie und ein paar von
Harros Regimentskameraden geladen waren, herrschte Zerrissenheit in
dem kleinen Kreise. Man fand sich schwer zueinander. Wolf Dietrich
Bühler hatte sich in der Familie großer Beliebtheit erfreut, da wollt's
manchem nicht recht in den Sinn, daß er plötzlich ein räudiges Schaf
geworden sein solle. Konnte nicht auch die Frau schuld an dem Unglück
sein? Und einer gab hier seine Weisheit zum besten, und der andere
dort. Es wurde vergrößert, wurde verkleinert. Und zuletzt wußten die
wenigsten, wie sie sich zu der Sache stellen sollten. Die Hauptpersonen
merkten zum Glück nicht viel davon. Nicht nur das Brautpaar. An den
greisen Hausherrn, an Exzellenz von Kambach und ihren Sohn, an die
Brautmutter wagte sich der Klatsch nicht heran. Aber eine frohe
Stimmung wollte nicht aufkommen; es wäre ja auch unnatürlich gewesen.
Grau in grau lag der Tag, auf den sie sich so gefreut, vor der alten
Frau. Alles hatte sich verschoben. Nicht nur das große Ganze. Auch
kleine Zwischenfälle störten und beunruhigten sie. Direktor Wendler,
an den eine Einladung ergangen war, konnte sich erst kurz vor seiner
eigenen Hochzeit frei machen. Eichelchen war an Ilses Krankenlager
gefesselt, bis eine Diakonisse aus Berlin eintreffen würde. Ein
Dreilindener Kochlehrling, ein frisches niedliches Mädchen von siebzehn
Jahren, lag mit schwerer Diphtherie im Drachenburger Krankenhause. Und
endlich konnte die greise Frau sich nicht an die Hochzeitsreise des
jungen Paares mit dem Luftschiff gewöhnen. Wie vieles Neue dem Alter
fremd bleibt, war ihr diese Errungenschaft der Neuzeit fremd geblieben.
Schließlich hatte sie sich zwar so weit daran gewöhnt, daß sie die
strategische Notwendigkeit der Luftschiffahrt zugab. Aber niemand
durfte ihr damit kommen, daß es zum guten Ton gehöre, in einer Gondel
gesessen zu haben. Wer solche Ideen vertrat, kam schön bei ihr an.
Sibyllens brennendem Wunsch, ihre Hochzeitsreise mit der ›Brandenburg‹
zu machen, hatte sie, soviel sie konnte, entgegengearbeitet. Aber
gegen die flammende Begeisterung des Brautpaars, welche durch den
Oberstallmeister noch genährt wurde, kam sie nicht auf. Sibylle machte
ihr allen Ernstes den Vorschlag: »Großmutter, fahr doch ein Stück
mit, du wirst entzückt sein!«, und Harro erklärte, es sei nur bei
ganz seltenen, unvorhergesehenen Zwischenfällen, mit denen man doch
schließlich überall rechnen müsse, gefährlich. -- Sie merkte, sie drang
nicht durch. Aber ihre Sorge war unvermindert. Immer wieder dachte
sie an den Ausspruch eines ihr bekannten Fachmannes: ›Den höheren
Naturgewalten ist das Luftschiff natürlich nicht gewachsen. Wohl vermag
es starken Winden standzuhalten, der Gewalt des Orkans gegenüber ist
die Kraft der Propeller so gut wie machtlos.‹ -- Allerdings -- Flügel
ersetzten sie nicht, und die forderte der Verkehr mit der Luft. Das
Leben fehlte. Die unumschränkte Herrschaft über Bewegung und Kurs. Das
Natürliche, das sich der Natur anpaßte. Dann fragte sie sich zwar:
›Sind wir nicht in anderen Lebenslagen ebenso oft oder gar öfter in
Gefahr?‹ Doch die Angst ließ sie nicht los, und immer wieder zog ihr
das warnende Wort der Phorkyas aus dem ›Faust‹ durch den Sinn:
›Aber hüte dich zu fliegen,
Freier Flug ist dir versagt!‹ -- -- --
Es klopfte.
Sibylle trat ein. Ernst und glücklich.
Sie hatte eine schwere Zeit hinter sich. Die Ungewißheit bis zur
Entscheidung des Ehrenrates wenige Tage vor der Hochzeit hatte Mut und
Gottvertrauen auf eine starke Probe gestellt. Dann waren die Würfel
gefallen: der Mann, den sie liebte, war ihr neu geschenkt worden. --
Ganz still saß sie einen Augenblick bei der Großmutter. Gesprochen
wurde kaum.
Zum letztenmal legte Frau von Kambach die Hände auf das dunkle
Mädchenhaupt, das in wenig Augenblicken Kranz und Schleier zieren
sollten.
Dann schied die Braut.
»Großmutter, nicht wahr, du betest für uns?« sagte sie mit bewegter
Stimme.
»Ja, mein Liebling, das verspreche ich dir!« Sie schlang den Arm um den
Hals der Enkelin. »Gott behüte dir dein Glück!« Sie küßte sie mehrmals.
»Leb' wohl, meine Billy!«
In tiefer Bewegung neigte sich das junge Mädchen zum letztenmal über
die Hand der Greisin. Dann eilte sie hinaus.
»Nicht wahr, wenn der Sturm anhält, fahrt ihr nicht mit der
›Brandenburg‹ -- du versprichst es mir?« rief Frau von Kambach ihr nach.
Sie blieb auf der Schwelle stehen.
»Verlaß dich darauf, Großmama! Harro würde das niemals tun, schon dir
zuliebe! Außerdem fahren die Zeppelinschiffe bei solchem Sturm gar
nicht. Was hätten wir auch davon, da oben im Nebel zu sitzen und zu
frieren,« -- ein Lächeln flog über ihr lebhaftes Gesicht, -- »du weißt
doch, ich will die Sonne grüßen!! Düsseldorf ist ja auch weit fort von
hier und wir haben noch vierundzwanzig Stunden Zeit bis zum Aufstieg,
bis dahin kann schönstes Wetter sein!«
Beruhigt nickte ihr die Greisin zu. »Harro kommt noch zu mir, nicht
wahr?«
»Ja, gewiß. Ich wollte auf ihn warten, aber es wurde zu spät, weil
die Ziviltrauung jetzt ist, und er vorher noch mit Papa zu tun hatte.
Nachher muß ich mich gleich umziehen, darum benutze ich den freien
Augenblick. Verzeih, daß wir getrennt kommen! Harro wird also sofort
nach dem Standesamt bei dir erscheinen!«
Noch einmal strahlten die dunklen Augen Frau Sabine an. »Leb wohl,
Großmutter!«
Dann fiel die Tür ins Schloß und ein leichter Schritt ging über die
Dielen. -- -- --
* * * * *
Stunden waren vergangen. Der Sturm hatte sich gelegt. In die Fenster
der Bühler Dorfkirche hatte die Sonne geleuchtet und die Braut an ihrem
Ehrentage gegrüßt.
Nun war alles vorüber. Wie einst Ilse Bühler, wurde die junge Frau von
Kambach von bäuerlichen Fackelreitern zur Gutsgrenze geleitet.
Schenkersch Vadder, der seinen Herrn begleitet und die Oberaufsicht
beim Decken der Hochzeitstafel geführt, hatte es sich nicht nehmen
lassen, den Neuvermählten den Wagenschlag zu öffnen, und die Bühler
Dienerschaft überließ dem Greise gern das Ehrenamt.
Sibylle rechnete ihm den kleinen Dienst hoch an. Freundlich nickte sie
ihm zu, zog eine weiße Marschall-Niel-Rose aus dem Brautbukett und
reichte sie ihm.
Franz Schenker strahlte. Mit tiefer Verbeugung sagte er: »Ich danke
untertänigst, gnä' Frau!«