Das Leben
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共 74 题- Das Leben der Renée von Catte
- Renée sehnte sich – vielleicht nach Hannsbabo –
- Als sie nach Haus fuhr, küßte Rodeck ihr die Hand. –
- Sarah lachte: „O, er will immer alles mögliche.“ –
- Ganz leise öffnete jemand die Tür. –
- Es war eine sanfte, warme Nacht. –
- Über der Gartenmauer standen die schimmernden Kerzen der Kastanien. –
- Sie gingen zurück, während es schon ganz dunkel war. –
- Auf dem Wasser flackerte in goldnen Schlangen der Mondschein. –
- Renée hätte so sehr gerne mehr davon gewußt. –
- Renée frug: „Tanzt Margit Roeren oft?“
- Margit lachte – wie das Schreien von irgend einem Vogel klang es. –
- Sarah stand einen Augenblick still. –
- Vor der Postagentur traf sie den Boten, der nahm ihren Brief mit. –
- Sarah wandte sich um. – „Kleine Renée,“ sagte sie, „du phantasierst!“ –
- Sie gingen zum Haus zurück. –
- Ach, nicht doch. –
- Er fuhr auf und lachte: „Oh ja. Alles. Auch die Sünde.“ –
- Dann ging er. –
- Renée erschrak; sie fühlte, wie zögernd ihre Füße gingen. –
- Renée sah sein weißes, weißes Gesicht. –
- Renée wollte zu ihm. Er wies sie fort. –
- In die Stille hinein fuhren die Glocken. –
- Die Glocken – die Glocken – sie wollten nicht Ruhe geben. –
- Ob das wohl leicht gehn würde oder schwer. –
- Er sagte: ‚Ich bin nie heimisch gewesen.‘
- Renée dachte: Vielleicht war er sehr einsam. –
- Oben ging ein Fenster auf. –
- Schoenburg sagte: „Das wissen Sie nicht.“
- Renée lachte: „Ganz so wie Hedda Gabler.“
- Renée staunte: „Ich, wieso? Ich habe doch gar kein Examen gemacht.“
- Renée frug: „Also was ist das genau genommen?“
- Elisabeth lächelte diskret: „Na, Renéechen, weißt du.“
- Und Sarah lächelte ihn weg, wenn Renée hinsah. –
- Sarah sagte: „Mir ist es aber langweilig.“
- Nana wurde bös: „Renée, du lachst, du ulkst über mich.“
- Renée zahlte. „Aber was muß man anziehn?“
- Renée lachte: „Bitte, das erstere genügt mir völlig.“
- Nana wurde verlegen. – „Natürlich,“ sagte sie, „wenn Sie es mögen.“
- Und gewiß waren sehr viele Leute da mit schönen Kleidern. –
- Kleine, liebe Nana – was tanzt denn so in deinem Herzen! –
- Die Gesichter der Damen röteten sich – die Dr. med. sagte: „Recht so!“
- Renée lachte: „Du bist nicht so sehr viel älter.“
- Hannsbabo war so jung gestorben. – –
- Renée sagte: „Die Luft ist sehr sanft hier.“
- Sarah sagte: „Ach, ^nonsense^.“ –
- Renée lachte: „Woran fehlt es denn?“
- Renée lachte wieder: „Also dann: schon gar nicht. Denn ich bleibe.“
- Renée antwortete: „Was soll ich erzählen, Yvonne Capeller?“
- Renée sagte das Gedicht: „Du vielgeliebtes Leben zwingst mich nieder –“
- Yvonne Capeller sagte: „Was geschah denn heute?“
- Yvonne sagte: „Es ist nicht gut, nicht gut.“
- Sahen sie nicht starr und verzweifelt wie in den Tod? –
- Renée lachte: „An dich? Aber ich kannte dich ja nicht.“
- Yvonne lächelte. „Nichts. Was denn. Ich freue mich wohl.“ –
- Renée wollte reden, sagen, daß Geldern doch recht hatte, daß Yvonne –
- Renée streichelte Yvonnes Hände: „Das tun wir, du und ich.“
- Renée lachte: „O, wir nicht.“
- Yvonne sagte: „Du nie mehr, hörst du wohl?“
- Renée sagte: „Nein. Das merkt man dann schon.“
- Renée sagte: „Einmal hat mein Bruder dich prophezeit, Yvonne.“
- Yvonne lachte: „Sagst du Jahr für Jahr. Und nie wo anders?“
- Renée sah sie an und versuchte zu lächeln. „Schliefest du nicht?“
- Yvonne frug: „Was lese ich?“
- Renée lachte. „Du, wart, du lachst mich aus, wenn ich erzähle.“
- Yvonne sagte: „O, sprich nicht davon.“
- Yvonne lächelte: „O, geh doch.“
- Er sagte: „Lassen Sie, es ist nicht Yvonnes Wunsch.“
- Sie brauchte nicht mehr zu lächeln, wenn sie so sehr traurig war. –
- Yvonne sagte: „Ich will in den Garten. Ich muß in den Garten.“
- Es ist süß, mit dir gehn. –
- Und ließ sie trinken. –
- O, wie süß ist es, so einzuschlafen – – –
- Anmerkungen zur Transkription