Renée erschrak; sie fühlte, wie zögernd ihre Füße gingen. –

Aus Papas Zimmer kam ihr Sarah entgegen. – Sie nahm Renée bei der Hand,

oh wie kalt waren Sarahs Hände. –

„Ich glaube, ich soll es dir sagen, Renée,“ sagte Sarah. „Er ist nicht

mehr da, er ist nicht mehr am Leben.“ –

Renée fühlte nichts, nur eine schmerzhafte Schwäche ging von ihrem

Herzen aus, dann wankte sie – sie hörte jemanden leise schreien. –

Später, viel später fühlte sie etwas Weiches auf ihrem Herzen und schlug

die Augen auf – und sah in Sarahs Augen – und auf ihrem Herzen lag

Sarahs Hand.

Renée hob die Arme und stieß sie fort.

Dann stand sie auf. Mit allem Willen trieb sie das Wanken und die

Schwäche aus ihren Gliedern und ging an Sarah vorbei. – Sie kam die

Treppe herunter, ihre Füße stiegen steif und gerade – sie kam in Papas

Zimmer. –

Dort saß jemand, der stand auf, öffnete ihr ein paar Türen, dann sprach

er halblaut in ein Zimmer hinein – aber in diesem Zimmer lag Hannsbabo –

mit einem Mantel war er zugedeckt. –

Das Leben der Renée von Catte · 第 20 / 74 题