Litauische Gesch
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共 69 题- Litauische Geschichten
- Litauische Geschichten
- 2.-25. Auflage
- Alle Rechte, insbesondere das Übersetzungsrecht, vorbehalten
- Inhalt
- Die Reise nach Tilsit
- Damit dreht sie sich um und schlägt die Tür hinter sich zu. -- -- --
- Nun weißt du hoffentlich, was für eine schöne Stadt Tilsit ist.«
- Und zu ihm sagt sie: »Wann du wirst wollen.«
- Sie sagt: »Mir ist es gleich.«
- Sie wendet sich um und fragt: »Was ist?«
- Er sagt: »Ich habe nichts zu gestehen.«
- Da mit einmal macht es irgendwo: »Puff, puff, puff.«
- Indre kriegt den Ansas am Ärmel zu packen und fragt: »Ist sie das?«
- Und sie denkt: »Bloß daß jetzt Tag ist und damals Nacht war.«
- Sie lacht und sagt: »Ist das die ganze Zauberei?«
- Miks Bumbullis
- Aber da sagte er auch schon: »Die Anikke muß auch.«
- Miks streichelte Madlynens Rock und sagte: »Erbarm dich des Kindes!«
- Sie stand von der Hocke auf und sagte: »Aber ich trage es mir nach.«
- Da sprang er aus dem Bette und lief nach dem Schleifstein. -- -- --
- Jons und Erdme
- Und er greift nach Mütze und Hakenstock und sagt: »Kommt mit.«
- Und sie antwortet: »Wie Gott will.«
- Sie fragt: »Wer bist du denn?«
- Und der Fremde sagt wohl: »Das müssen fleißige Leute sein.«
- Schließlich denkt sie: »Komm's, wie es will, geschehen muß was.«
- Und sie denkt: »Schade! Aber wer weiß, wozu es gut ist?«
- Und dann seufzt sie und weint: »Ach, meine Heide, meine Heide!«
- Die Erdme sagt zum Jons: »Sieh doch mal nach, was dran wahr ist.«
- Da hört sie vom Wohnhaus her schreien: »Mamma! Mamma!«
- Erdme streckt die Arme zur Luke hinaus und schreit: »Hierher! Hierher!«
- Die beiden Marjellen fahren hoch: »Mamma, was ist?«
- Und alle drei schreien: »Hierher! Hierher! Hierher!«
- Aber der Jons! Der Jons! »Jons, steh auf, wir müssen in die Wiesen!«
- Und er sagt: »Das ist dein Verdienst.«
- Sie sagt: »Deins ist es auch.«
- Und er sagt: »Ein Dreck kann uns geschehen.«
- Und sie sagt: »Nun, etwa fünftausend Mark.«
- Er fragt: »Wer hat dir das zu wissen getan?«
- Nein, bemerkt hat er nichts. Und darum wird er entlassen. -- -- --
- Deine treue Tochter Katrike.«
- Deine Urte.«
- Und nun möchte sie wieder lieber ins Torfloch. -- -- --
- Da sagt der Jons: »Die Marjellens sind ja, Gott sei Dank, auch weg.«
- Die Magd
- Sie fragte: »Wer wird die Kühe melken?«
- Und er erwiderte: »Sie wird es selber tun.«
- Er -- vom Steuer her -- sagte: »Marinke, dreh dich doch um.«
- Und sie erwiderte: »Ich will dich gern.«
- Die Mutter umarmte sie und sagte: »Gestehe, was dir begegnet ist.«
- Und sie erwiderte immer ins Leere hinaus: »Es hat nicht gestimmt.«
- Er blieb vor ihr stehen und fragte: »Wer ist da?«
- Und sie fragte: »Wie kommst _du_ hierher?«
- Er fragte: »Meinst du mich?«
- Und sie erwiderte: »Nein, ich meine den Jozup.«
- Und der Jurris erwiderte: »Ja, ich habe meinen Eid gebrochen.«
- Da geriet der Alte in großen Zorn und rief: »Dafür strafe dich Gott!«
- Der Jozup fragte: »Seit wann ist er fort?«
- Und sie erwiderte: »Seit in der Frühe.«
- Und sie rang weiter mit ihm und schrie: »Ich trage ein Kind von ihm!«
- Und die Mutter sagte: »So sieh es dir ordentlich an.«
- Da rang die Mutter die Hände und schrie: »Du ermunterst ihn ja!«
- Die Marinke sagte nur immer: »Habt Geduld, bis die Trauerzeit um ist.«
- Und die Herrin fragte: »Kann man es sehen, Marinke?«
- Und die Marinke erwiderte: »Ich verlange ja nichts.«
- Da bekam sie die Sprache wieder und sagte: »Die bin ich.«
- Sie dachte bloß immer: »Und sein Kind sieht er nicht an.«
- Anmerkungen zur Transkription