Die Hochzeit
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共 93 题- Erster Abschnitt
- Und Esther senkte den Kopf. »Ich weiß es. Ich weiß es wohl.«
- Sein Herzschlag mußte sich jetzt mit ihrem einen -- --
- Esther fühlte ihm nach --
- II
- Esther sagte: »Ja, er ist ein schöner alter Herr.«
- Drüben, im Sonnenlicht schaukelte Camille de Rohan. -- -- -- -- --
- III
- Dann wandte er sich schwerfällig und verließ das Zimmer. -- --
- IV
- Arne ging also allein. --
- Arne runzelte ungnädig die Stirn. »Was ist ›unwahr‹ daran?«
- Da sagte er: »Mich würde kein Schmerz fahnenflüchtig machen.«
- Sie hob sie auf, trat hin zu Esther und fragte: »Warum thust du das?«
- Sie sagte: »Ich bin müde -- möchte hinauf gehen.«
- Und sie beugte sich zu Eliza: »Gute Nacht, Eliza --«
- Das Kind bog sich leise zurück. -- »Gute Nacht.«
- Es starb -- es starb in ihr. -- --
- Sie ging in die Stube zurück und las den Brief --
- Wir können nie mehr in der Freude zu Hause sein.«
- VI
- Er sagte: »Wie du willst, Kind -- wie du willst.«
- Vielleicht suchte er nach einem versöhnenden Wort -- vielleicht sie --
- VII
- Eliza sagte: »Aber Ejlert ist doch er, den sie liebt!«
- Ja doch -- man spielte »Hedda Gabler.«
- Aber wie gefällt es dir?«
- Das Kind sagte: »Ja, weil du wieder traurig bist.«
- Ich verstehe alles Traurige --«
- VIII
- Er sagte aber: »Ich danke dir.«
- Dann begann sie ein Gespräch. -- »Reisen Fräulein weit?«
- Dein
- Adam Rude.«
- Zweiter Abschnitt
- IX
- Kein Mensch würde wissen --
- Doch -- das ist ja nicht wahr --
- Sie griff nach dem Brief, den sie in der Kleidertasche trug --
- Arbeit -- Arbeit --
- Arbeit -- Arbeit --
- Arbeit -- Arbeit --
- Und doch: _Hier_ lag nicht das Verfehlte -- aber dann wo? -- --
- Sie griff wieder zu dem Brief und las weiter --
- XI
- Und heute --
- Sie sah und sah --
- Es lohnt sich wirklich, so was anzusehen!«
- Ich wenigstens möchte einen solchen Versuch mir nicht zutrauen.«
- XII
- Und nach einer halben Minute wieder: »Kommst du nicht?« --
- Bleib nur ganz ruhig liegen. Ich bin schon da.«
- Der Park mit den Linden --
- Und so überall diese Ruhe --
- Esther hörte Fräulein Nancy in ihr Zimmer zurückgehen. -- -- -- --
- XIII
- Ist es wohl so? --
- Dritter Abschnitt
- XIV
- Esther kam langsam auf sie zu. »Lydia!«
- Seine Augen aber glitten an ihr vorüber. Und er verstand sie nicht. --
- Diese todesstarke Sehnsucht mußte ihn zu ihr zwingen. --
- XV
- Ja, alle Einsamkeit wollte sterben, und in jedem Auge war Hoffnung. --
- Und wenn er vor ihr stand, sagten ihre Augen: »Komm zu mir! Komm zu mir!«
- XVI
- Maria war es, die zuerst sagte: »Es wird spät, wir müssen heim.«
- XVII
- Niemand kann wie Sie meine Liebe zu Maria verstehen, Esther --«
- Marias weißes Kleid schimmerte schon durch die Büsche --
- XVIII
- Dein
- Adam Rude. --«
- Deine
- Maria klagte: »Aber dann wirst du ja nicht hier sein zur Hochzeit!«
- Lydia kann ja --«
- Dann telegraphierte sie nach Eriksgaard: »Ich reise morgen früh ab.« --
- XIX
- Die Erinnerung preßte ihr das Herz zusammen. --
- Aber da -- drüben aus der Lindenlaube kam jemand auf sie zu --
- Da -- wieder diese entsetzenschwere Pause --
- Und immer noch war keine Spur zu entdecken. --
- Warum kannst du nicht gut zu mir sein, wenn ich so unglücklich bin.«
- Ohne Anhalten ging Esther --
- Ging und ging vorwärts --
- Unter ihren Tritten bogen sich die Bretter -- gaben nach -- -- -- --
- Weich -- weich umfing sie das Wasser -- -- -- -- --
- Zärtliche, starke, hochzeitliche Arme umfingen sie --
- Albert Langen Verlag für Litteratur und Kunst München
- Deutsche Autoren
- Geheftet
- Jeder Band mit mehrfarbigem künstlerischem Umschlag
- Druck von Hesse & Becker in Leipzig