In den Straßen ging die Luft weich und wehend. Esther spürte diesen
feinen, durchdringenden Geruch des einbrechenden Frühlings, und da stieg
es plötzlich in ihr auf wie eine leise Neugier nach fernen, fernen,
halbvergessenen Dingen.
Wie ist doch das?
Man geht an Frühlingstagen wie durch ein Feld, auf dem Erwartung und
Sehnsucht nach künftigem Genießen sproßt.