Der Abenteurer
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共 54 题- Anmerkungen zur Transkription
- Der Abenteurer
- Der Abenteurer
- Roman
- Rudolf Herzog
- Mit Porträt des Verfassers
- 36.–40. Auflage
- Stuttgart und Berlin 1913
- J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
- Alle Rechte, insbesondere das Übersetzungsrecht, vorbehalten
- Druck der Union Deutsche Verlagsgesellschaft in Stuttgart
- Meinem Bruder Albert
- Sie starrte ihn an. Ungläubig. Begierig. »Der — Vater? — Der meine —?«
- Sie schüttelte den Kopf. »Ich glaub’s nicht. Die Mutter hätt’s gesagt.«
- Der Alte kam steifbeinig die Treppe herauf: »Wo is dat Mamsellchen?«
- Sie reichte ihm freundlich die Hand. »Grüß den Herrn Doktor schön.«
- Otten gab ihm die Hand. »Wir verstehen uns noch immer.«
- Sie schüttelte den Kopf. »Es scheint dir nur so. Es ist das Kleid.«
- Joseph Otten bewegte die Lippen. »Gibt es etwas Rührenderes?«
- Da fiel sie ihm um den Hals. — — —
- Und sie löschte das Licht. — — —
- Sie bog sich zurück. »Gut, daß wir allein sind. Ich log.«
- Sie lachte klingend auf. »Das stolze Mannestum bereits beleidigt?«
- Wie ein Hohnlachen fuhr es über die Hörer in Frack und Seidenrobe. — —
- Der alte Klaus kam aus seinem Zimmer. »Ja, Frau Otten?«
- Da lief es über sie hin wie ein Frost. »Gestern — abend —?«
- Er legte schnell den Arm um sie. »Ich hätte es nicht sagen sollen.«
- Sie schloß die Augen. »Frag mich nicht. Ich freue mich ja doch.«
- Frau Maria lächelte. »Du bist ein eitler Mensch.«
- Köln bereitete sich darauf vor, närrisch zu werden. —
- Otten nahm seine Zigarrentasche heraus. »Probiert ens selwer.«
- Verblüfft staunte er sie an. »Frau Amely — —? Hier?«
- Moritz Lachner setzte sich. Er blickte lächelnd auf seinen Teller. — —
- Er blickte auf. »Hör doch mal, da schreibt mir mein Agent —«
- Amely L.«
- Deiner Maria.«
- Joseph Otten nahm sein Glas, und lächelnd hob er es auf. »Gilt es so?«
- Sie nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände. »Geh nicht fort.«
- Otten trank langsam einen Schluck Wein. »Und du, Heinrich?«
- Moritz Lachner.«
- Joseph Otten reichte ihm die Hand. »Mich hast du, Heinrich.«
- Otten erhob sich. »Also morgen. Und was machen wir mit dem Abend?«
- Vor ihm rauschten die Wasserfluten der Fontana di Trevi. — —
- Otten lachte. »Müssen diese Kerle ein Gewissen haben!« —
- Da ging der Freund stumm hinaus. — —
- Otten streckte sich. »Was?«
- Aus Ottens Gesicht wich die Farbe. »Sag das nicht, Maria. Das nicht.«
- Sie lag und sah mit großen Augen in die Sonne. »Wunderschön« — — —
- In der Kammer regte sich Frau Maria. »Bist du da, Joseph?«
- Er nahm sie entgegen. »An Frau Maria im Himmel.«
- Otten nickte. »Es ist ein Althändlerladen.«
- Rudolf Herzog
- Anzeigen des Cotta’schen Verlages
- Jugenderinnerungen eines alten Mannes, siehe ~Kügelgen~