»Wegen ihres Kostümfestes.«
»Ich hab’ ihr doch unzweideutig abgeschrieben,« murmelte er und gab ihr
Kinn frei.
»Sie behauptete, du zerstörtest ihre Pläne. Sie müsse dich als Partner
haben.«
»Bin doch neugierig, wozu?«
»Als Harfner, Joseph, und sie würde dir zuliebe eine ganz entzückende
Mignon sein.«
Otten ging zum Fenster und trommelte an die Scheiben. »Eine sehr schöne
Idee,« meinte er endlich. »Schade, daß ich diese Rolle gerade nicht auf
dem Repertoire habe.«
»Du willst nicht, Joseph?«
»Mich ausspotten lassen? Denn das ist doch Spott!« Er kam zurück, legte
den Arm um Frau Maria und promenierte mit ihr durchs Zimmer. »Sprechen
wir von was anderem. Die Sache ist erledigt.« —
Carmen hatte inzwischen den Tisch gedeckt. Frau Maria servierte selbst.
Eine heitere Stimmung füllte den Raum. Und mitten in einem Gespräch
fragte Otten: »Wie hat sie dir denn eigentlich gefallen?«
Frau Maria sah ihn lächelnd an. »Die Frau deines Freundes? Wie nanntest
du sie doch: Frau Amely? Ja, Joseph, ich glaube, ganz so wie dir. Sehr
bestechend, aber — man weiß nicht recht.«
»Ja, ja, ja. Man weiß nicht recht. Jung’ oder Mädel.«
Am Nachmittage wurde musiziert. Otten sang ein paar Balladen und einige
Volkslieder, und er ließ sich von seiner Kunst weiter und weiter
reißen. »Jetzt werde ich die Strophen einmal rezitieren. Gib acht,
ob ich der Komposition auch nur einmal gestattet habe, den Geist der
Gedichte zu Gunsten einer musikalischen Phrase zu vergewaltigen. Man
singt nicht Töne, man singt ein gedichtetes Lied!« Und er sprach die
Verse, daß sie ihr Innerstes offenbarten. Frau Maria saß wie im Banne.
»Hat sie eigentlich auch Geist?«
»Wer, Joseph?«
»Ach, ich kam gerade darauf. Ihr habt euch doch lange unterhalten.
Lassen wir sie in Frieden.«
Wie ein farbenprangender Sonnenuntergang war der Abend. Und als die
Nacht kam, zitterte es durch den Raum, in dem die drei Menschen
beieinander saßen, wie eine selige, fern verhallende Liedstrophe ...
»Gute Nacht, Carmen. Gute Nacht, Töchterlein.«
Dann gingen auch Joseph Otten und Frau Maria zur Ruhe.
»Du — Maria!«
»Joseph?«
»Trotzdem! Ein Alltagswesen ist sie nicht. Sie hat was von der Sphinx.
Verführerisch und grausam. Arme Opfer — —.«
»Großer Junge,« lachte Frau Maria leise ... Um sie her und in ihr war
noch der Sonntag.
=X=
Rosenmontag — —! Geck, looß Geck elans! Maskenfreiheit! Eine ganze
Stadt in Ekstase ...
In den Gassen und Straßen der Altstadt tobte der Aufruhr. Das Narrentum
stand auf wider den Griesgram Vernunft. Es sprach seine eigene Sprache,
deren gellend Gejauchz nichts wußte vom Trommelfell der Umstehenden,
es machte seine eigene Musik, die in Kinderraspeln, Waldteufeln,
Mundharmonikas und Vogelpfeifen versuchte, der Freude der Seele gerecht
zu werden, es sang seine eigenen Lieder, trug seine eigene Tracht, und
wo die Schönheit zu kurz kam, wurde sie durch Begeisterung ersetzt.
Rosenmontag ...
Die Hohestraße hatte die Führung. Wer von den Fenstern niedersah,
blickte in ein Meer von blauen und roten, gelben und grünen Farben,
dessen Wogen sich ballten, sich verschlangen, sich übersprangen,
und aus denen Dominos, blaubekittelte Bauern, Höllenfürsten, Hexen
und Balleteusen hochgehoben wurden, um zu vergehen wie ein Spuk und
großkarierten Engländern, den Brüdern Straubinger, politischen und
Phantasiemasken Platz zu lassen. Wo zwei Menschen nebeneinander
eingekeilt wurden, bildeten sie eine Musikkapelle, wo sich ein Fräulein
aus dem Trubel herausschälte, gab’s fröhliche Jagd mit anschließendem
Reigentanz. Hin und wieder ein Aufkreischen über allen Lärm hinaus.
Ein Kuß hatte gesessen.
Eine Schar gescheckter Narren stürmte heran, warf sich in den
Menschenstrom, hieb mit den knallenden Pritschen drein, ließ
Schweinsblasen auf die Köpfe niedersausen und machte die Bahn frei.
»Der Zug! Der Zug! Hä kütt! Platz for der Zug! Hau, du lecker Mädchen,
ich fressen dich!«
Und der Karnevalszug trabte, rollte heran. Voraus nach alter Sitte
kölnische Bauern und Jungfrauen; die Funkenkompanie, die Karikatur
ehemaliger Stadtsoldaten, etwas schwankend schon hinterdrein; und nun
Wagen auf Wagen, auf denen in kecker Persiflage die Revüe des Jahres
abgehalten wurde, der Geist der Stadtväter unvorhergesehene Würdigungen
erfuhr, Denkmalsfragen gelöst wurden und eine Narrheit die andere an
Witz und schillernden Farben übertrumpfte. Gedruckte Lieder flatterten
in die Menge, unaufhörlich schmetterten Musikbanden die Melodie,
kostümierte Reiter kitzelten mit langen Pfauenfedern die Mädchen, die
lachend danach schlugen, am Halse. »Weg, du Räuwer!« — »Wat denn? Ein
Pfauenaug kann doch nit blind werde!« Und Prinz Karneval, an der Seite
sein hochgemutes Gemahl, entbot vom turmhohen Wagen seinem getreuen,
wonnejauchzenden Volk landesväterlichen Gruß. »An alle meine Narren!
Alaaf Kölle!«
Joseph Otten hatte in einem Restaurant in der Hohestraße zu Mittag
gegessen. An dem Tisch, der dicht vor eines der Fenster gerückt war,
saßen neben ihm seine Tochter Carmen und Moritz Lachner. Frau Maria war
daheim geblieben. »Ich habe mehr davon, wenn ich euch später erzählen
höre,« hatte sie gesagt; »ich bilde dann das Publikum, und ihr habt die
Freude zweimal.«
Mit belustigtem Blick schaute Otten seine Tochter an. Sie hielt ihre
schlanke Figur wie eine junge Dame und gab sich ein Aussehen, als ob
sie gewöhnt sei, täglich in den besten Restaurants zu Mittag zu speisen
und Volksbelustigungen von ihrem Fenster mit der gleichen Geneigtheit
entgegenzunehmen wie etwa in Nizza oder in Rom. »Sie ist ihren Jahren
an Kopf und Wuchs voraus,« dachte Otten, »man könnte sie für sechzehn
halten, und sie weiß es.« Und das belustigte ihn. Moritz Lachner
hingegen blieb sich seiner ungeschickten Halbreife so sehr bewußt, daß
er nur zuweilen hastig um sich zu blicken wagte. Dann fragte Carmen
erstaunt: »Wünschest du etwas, Moritz? Gefällt es dir nicht?« — »Nein,
Nein. — O ja!« —
Als sich der Rosenmontagszug heranwälzte, hob Otten mit elegantem
Schwung das junge Mädchen auf den Tisch und hielt den Arm um ihre
Taille. Und sie legte schmeichelnd die Hand auf sein Haar und dachte:
»Jetzt werden die Leute glauben, es ist mein Bräutigam.« Das machte sie
stolz und gab ihrem feinen Gesicht einen herablassenden Zug. Moritz
Lachner wandte kein Auge von ihr. Der Rosenmontagszug hatte ihm nichts
mehr mitzuteilen.
»Du, Vater, schau hier!«
»Der schöne Landsknechtsfähnrich?«
»Ach, das ist ja unser Bierhändler. Nein, der rote Teufel da, der immer
in die Luft federt. Siehst du ihn? Erkennst du ihn nicht? Jetzt hat er
uns entdeckt. Hurra!« Und sie schwenkte die Hand wie eine Fahne.
»Das ist Laurenz Terbroich,« sagte Moritz Lachner.
»Ich mag ihn nicht gern, Carmen,« meinte Otten. »Sein Teufel hat mir zu
viel Mache, gerade wie der Mensch.«
»Aber es ist doch Karneval, Vater. Laß ihn doch zu uns.«
»Na, Kind, wenn ich deinen Freund nur an Karnevalstagen zu Gesicht
bekomme, soll es mir recht sein. Er ist windig und frech. Heut soll er
Maskenfreiheit genießen. Den Deubel zum Gruß, Herr Terbroich.«
»Den Deubel auch, Herr Doktor!« In grotesken Sätzen war der Rotseidene
durchs Lokal gesprungen und machte Miene, sich des lachenden Mädchens
zu bemächtigen. »Sonst wünschen Sie nichts?« rief Otten und fing den
Teufel auf.
»Meine Großmutter läßt Sie grüßen, Herr Doktor. Und Sie möchten ihr
doch auch mal die Ehre geben.«
»Ich werde Sie als Quartiermacher vorausschicken, wenn Sie nicht artig
sind. So, setzen Sie sich. Hier ist ein Glas Sekt. Nun wollen wir
singen und klingen, bis sich draußen der Schwarm verlaufen hat.« Er hob
das junge Mädchen vom Tisch herunter. Die Wogen der Fastnachtsseligkeit
schlugen kräftig ins Lokal.
»Du, Carmen ...« flüsterte Laurenz Terbroich. Er saß neben ihr und
erhaschte ihre hin und her pendelnde Hand.
»Ja — —?«
»Dein Vater soll dich heute abend mit auf den Gürzenichball nehmen.«
»Ich darf noch nicht hin. Ganz gewiß nicht.«
»Frag ihn doch. Die halbe Tanzstunde kommt.«
»Vater,« schmeichelte Carmen, »wohin gehen wir denn von hier aus?«
»Nach Hause, du Nimmersatt.«
»Bleibst du denn auch zu Hause? Sag doch. Oder gehst du zum Gürzenich?
Ach du. Sag’s doch.«
»Du möchtest wohl mit? Kind, daran ist nicht zu denken.«
»Wenn ich einen Domino anziehe, sehe ich aus wie eine Erwachsene. Du,
dann sind wir das schönste Paar. Nein, wirklich. Und du weißt es auch
selber. Ach, Vater, mach mir doch den Spaß, ich hab dich doch noch nie
um was gebeten.«
Er strich ihr über das erhitzte Gesicht. »Na, na, na. Ich tät’s schon.
Aber die Mutter wird es nicht erlauben.«
»Wenn du’s ihr nur richtig sagst. Der Laurenz geht auch hin.«
»Soll ich das als Empfehlung nehmen?«
»Der Moritz auch,« sagte sie rasch und blickte den Abiturienten
befehlshaberisch an.
»Was? Der Moritz auch? Du willst auf den Gürzenichball, Moritz?«
Moritz Lachner saß mit rotem Kopf. Er fühlte den verwunderten Blick
Ottens, aber er fühlte auch die Aufforderung, die in dem Blick des
Mädchens lag. »Ja, Herr Doktor,« sagte er, »ich wollte hin. Und ich
würde Carmen nicht von der Seite gehen.«
Laurenz Terbroich blinzelte in sein Glas. Otten sah langsam von einem
zum andern. »Das scheint mir hier ja eine Verschwörung zu sein. Aber
wenn die Sache so hoch veranschlagt wird, daß selbst der Moritz lügt —«
»Herr Doktor, ich gehe ganz wahrhaftig zum Gürzenichball. Und Dominos
für uns alle kann ich aus dem Geschäft meines Vaters bringen, der sich
sehr freuen wird —«
»Das übrige schenk’ ich dir. Ihr seid ja eine heillose Gesellschaft.
Soll ich im Gürzenich vielleicht als Kindergärtnerin auftreten?«
»Vater, sei lieb! Du sollst uns gar nicht merken.«
»Umgekehrt, mein Herzchen. Ich möchte euch sehr bemerken. Aber ich
möchte nicht, daß ihr euch auch anderen bemerkbar macht.«
»Ich werde mich doch selbstverständlich wie eine junge Dame betragen.«
»Du bildest dir wohl ein, es schon zu sein, Kindskopf?«
»Sieh mich doch an,« lachte sie übermütig und fiel ihm im Lärm des
Saales um den Hals. Da gab er nach.
»Ausgetrunken, ihr Herren. Wir schlagen uns jetzt durch zur Rheingasse.
Der rotseidene Teufel wird uns eine Gasse bahnen, und Moritz und ich,
Carmen in der Mitte, halten uns dicht an seinen Fersen. Hierher,
Kellner. Die Rechnung ... Das wäre abgemacht. Und nun: vorwärts!«
»Alaaf Kölle!« schrie der rote Teufel und sprang aus dem Lokal in den
Menschenknäuel, der eine Sekunde stutzte. Otten und Lachner drängten
nach. Das Mädchen hing zwischen ihnen. Sie erreichten eine Querstraße
und bogen ein. Hier war Luft. Und ungehindert erreichten sie in zehn
Minuten die Rheingasse. Moritz Lachner verabschiedete sich. »In einer
halben Stunde bin ich zurück. Ich hole nur die Dominos.« Carmen wandte
sich auf der Treppe um und winkte ihm nach.
»Maria,« sagte oben Otten zu seiner Frau, »ich habe ein leichtsinniges
Versprechen gegeben.«
»Es ist ja heute Karneval, Joseph.«
»Das mein’ ich auch. Man drückt ein Auge zu. Aber nun muß ich es dir
wohl sagen?«
»Du willst auf den Gürzenichball. Hab’ ich’s erraten?«
»Halb. Und die andere Hälfte ist: ich hab’ dem jungen Volk versprochen,
es mitzunehmen.«
»Nein, Joseph, das geht nicht. Carmen ist erst vor ein paar Tagen
vierzehn geworden. Und dann der Laurenz. Der imponiert ihr durch das
Geld seines Vaters sowieso zu viel.«
»Wir haben den Moritz Lachner als Gegengewicht. Und außerdem: Bin ich
nicht auch da?«
»Bis zur Saaltür.« Sie hielt ihm den Mund zu. »Willst du schon wieder
leichtsinnige Versprechungen abgeben? Sobald der Moritz kommt, will ich
mit ihm reden. Er soll mir auf euch alle achtgeben.«
»Mit anderen Worten: eine glatte Erlaubnis. O Maria, du unterstützest
den Leichtsinn deines Mannes. Aber es ging wirklich nicht anders. Das
Mädel fiel mir ~zu~ lieb um den Hals.«
»Hoffentlich bleibt’s bei diesem einen Mädel, das dir heute um den Hals
fällt,« scherzte sie.
»Ich krieg’ ja schon graue Haare.«
»Du kriegst immer schon graue Haare, wenn es dir paßt. Und ich fürchte
fast — immer nur bei mir.«
»Carmen!« rief Otten durch die Zimmertür. »Die Mutter hat’s erlaubt!
Gib ihr einen Kuß. Denn jetzt redet sie karnevalistische Sachen. Ach,
Kinder,« und er schloß Mutter und Tochter in ~eine~ Umarmung, »es ist
doch eine vergnügte Welt! Und da kommt schon der Moritz.«
Moritz Lachner kam die Treppe herauf. Er trug ein schwarzes Bündel
unterm Arm wie ein Schneider. Carmen zog ihn ins Zimmer und begann
eilfertig, den Knoten des Bündels aufzulösen. Zwei schwarze Dominos und
ein feiner rotseidener fielen heraus. »Der ist für mich,« jubelte das
Mädchen. »Daß du auch an die Farbe gedacht hast, Moritz.«
»Das Rot wird gut zu deinem schwarzen Haar stehen, Carmen.«
»Nein, dieselben Kostüme haben wir jetzt, der Laurenz und ich. Das ist
famos!«
Daran hatte Moritz Lachner nicht gedacht. Schweigend half er ihr in
den eleganten Umhang, der ihr bis zu den Füßen reichte und ihre Figur
groß und schlank erscheinen ließ. Und schweigend band er ihr das
Seidenläppchen vor die Augen. Sie stand vor dem Spiegel und bestaunte
sich. Ein tiefer Atemzug ließ die Seide über ihrer Brust zittern.
Frau Maria winkte den jungen Mann zu sich. »Moritz, Ihnen vertrau’ ich
sie an. Ich will dem Kind die Freude nicht stören. Aber ich lasse sie
nur mitgehen, weil Sie dabei sind.« Sie reichte ihm die Hand.
»Ich werde mich nicht von ihrer Seite drängen lassen, Frau Doktor.« Er
hob den Kopf. Vor dieser Frau wurde ihm frank und frei. Und sie nickte
ihm zu wie eine gute Mutter.
Carmen war ins Nebenzimmer zu ihrem Freunde Laurenz geschlüpft.
Die Hände auf dem Rücken stand sie vor ihm und wiegte sich auf den
Fußspitzen.
»Donnerwetter, Carmen —!«
»Wie gefall’ ich dir?«
»Ich sagte es ja schon.«
»Du sagtest: Donnerwetter. Das ist garnix.«
»Ich möchte dir einen Kuß geben, Carmen ...«
»Wenn du mir versprichst, nie eine andere —«
»Carmen, das schwör’ ich dir!«
»Nachher — —!«
Frau Maria rief sie ins Speisezimmer. »Erst nehmt ihr jetzt alle
einen Imbiß. Und zwar tüchtig, denn später kann ich euch nicht mehr
kontrollieren. Dazu trinkt ihr ein Gläschen kölnisch Bier. Das kühlt.
Klaus hat einen Krug frisch über die Straße geholt. Ihr kommt mir immer
noch viel zu früh in den Gürzenich.«
Moritz Lachner blieb hinter seinem Stuhle stehen. »Verzeihung,«
stotterte er. Und dann nahm er sein Bierglas und sagte ruhig und ohne
zu stocken: »Ich möchte das Wohl der Frau ausbringen, die immer nur an
uns denkt, immer nur unser Bestes will, der Frau dieses Hauses, unser
aller Ideal. Frau Doktor Otten — sie lebe hoch, hoch, hoch!«
Joseph Otten erhob sich, stieß mit ihm an, faßte ihn bei der Weste, sah
ihm strahlend in die Augen und ließ ihn wieder los.
»Mutter,« rief Carmen, »der Moritz liebt dich!«
»Er liebt alles, was Otten heißt,« rief der junge Terbroich, »das war
schon immer so. Huh, was für ein Herz!«