Reigen: Zehn
章节目录
共 87 题- REIGEN
- DRITTE AUFLAGE
- REIGEN
- ZEHN DIALOGE
- GESCHRIEBEN WINTER 1896-97
- BUCHSCHMUCK VON BERTHOLD LÖFFLER
- SÄMTLICHE RECHTE VORBEHALTEN
- K. U. K. HOFBUCHDRUCKER FR. WINIKER & SCHICKARDT, BRÜNN
- REIGEN
- ZEHN DIALOGE
- PERSONEN
- DIE DIRNE UND DER SOLDAT
- Du bist am End' die, von der mir der Huber erzählt hat. --
- Ha --
- Ah, du --
- Was laufst denn so --
- Geh, ein Sechserl für'n Hausmeister gib mir wenigstens! --
- Strizzi! Fallott! --
- DER SOLDAT UND DAS STUBENMÄDCHEN
- Wir sein noch nicht so gute Bekannte. --
- Warum sagen S' denn: zwei wie mir? --
- Das wär' z'viel! --
- DAS STUBENMÄDCHEN UND DER JUNGE HERR
- Der junge Herr (liest weiter.)
- So, fünf Uhr. -- Ist gut. --
- Aber wenn jetzt wer läutet --
- Na, so schaun S' endlich nach -- durchs Guckerl. --
- Ich geh' jetzt ins Kaffeehaus. Wenn der Doktor Schüller kommen sollte --
- DER JUNGE HERR UND DIE JUNGE FRAU
- Also den Schleier --
- Und jetzt -- adieu --
- Emma --! -- Emma! --
- Noch nicht eine! --
- Ich schwöre. --
- Aber Emma -- dieses Haus steht schon zwanzig Jahre! --
- Aber das ist ja kein Grund --
- Gleich -- --
- Das ist eine ganze Gesellschaft von Kavallerieoffizieren zusammen --
- So. --
- Ja -- so! --
- Mein Alfred --
- Wie kann man so frivol reden? --
- Nein, nein .... ich sage ab; bestimmt --
- Hier an der Ecke stehen Wagen, nicht wahr? --
- Und was wirst du -- _ihm_ heut sagen? --
- DIE JUNGE FRAU UND DER EHEMANN
- Nun? --
- Ich hab' nicht gezählt! --
- Was denn? --
- DER GATTE UND DAS SÜSSE MÄDEL
- Du hast keinen Wein mehr. (Er schenkt ein.)
- Ob man spazieren geht oder --
- Es wär' ja auch kein Malheur, wenn du einmal -- mit deinem Geliebten --
- Wenn du ihm nicht so ähnlich schauen tät'st --
- Nein, die Augen --
- Neunzehn .... und ich --
- Der Gatte (zu ihr hin, setzt sich)
- Geh' bitt' dich, sekier' mich nicht. --
- Ja, du hast doch früher selbst --
- Wenn einer sagt, er lebt nicht in Wien und hat nicht immer Zeit --
- Du, _das_ verbiet' ich mir. Solche Bemerkungen --
- Geh' ..... nicht ..... es ist auch schon so spät. --
- Das süße Mädel (schmiegt sich an ihn). --
- DAS SÜSSE MÄDEL UND DER DICHTER
- Und die Mantille --
- Freilich .... schön muß es sein -- das ist die Hauptsach'! --
- Der Dichter (steht auf; zu ihr, ihr das Haar streichelnd)
- Nein, ich bin schon lieber da bei dir. (Streichelt sie.)
- Nichts, mein Engel, nichts. Wo sind deine Lippen .... (Er küßt sie.)
- Später! (Er kommt mit dem Licht zu ihr, betrachtet sie lang.)
- DER DICHTER UND DIE SCHAUSPIELERIN
- Siehst du nicht, daß ich bete? --
- Schauspielerin. (Großer Hohn.)
- Den Mann hab' ich wohl angebetet! --
- Das war wohl eine Verirrung! Na! --
- Also du betrügst deinen Kollegen ... Benno --
- Ist das möglich! --
- Da bin ich. (Zu ihr.)
- Fritz?..... Rede mir nicht von diesem Galeerensträfling! --
- DIE SCHAUSPIELERIN UND DER GRAF
- Die Frau Mama hat mir erlaubt, sonst wär' ich nicht --
- Ich bitt' Sie, Fräulein, -- berühmt -- gefeiert --
- Es ist doch besser so! --
- Hier in meiner Wohnung wirst du mich erwarten --
- DER GRAF UND DIE DIRNE
- Da wohnen noch solche --
- ENDE