Das süße Mädel.
Jetzt sag' mir, ob du mich wirklich gern hast.
Der Gatte.
Das weißt du doch .... (Er unterbricht sich rasch.) Freilich.
Das süße Mädel.
Weißt .... es ist doch .... Geh', sag' mir die Wahrheit, was war in dem
Wein?
Der Gatte.
Ja, glaubst du ich bin ein .... ich bin ein Giftmischer?
Das süße Mädel.
Ja, schau, ich versteh's halt nicht. Ich bin doch nicht so .... Wir
kennen uns doch erst seit .... Du, ich bin nicht so .... meiner Seel'
und Gott, -- wenn du das von mir glauben tät'st --
Der Gatte.
Ja -- was machst du dir denn da für Sorgen. Ich glaub' gar nichts
schlechtes von dir. Ich glaub' halt, daß du mich lieb hast.
Das süße Mädel.
Ja ....
Der Gatte.
Schließlich, wenn zwei junge Leut' allein in einem Zimmer sind, und
nachtmahlen und trinken Wein .... es braucht gar nichts d'rin zu sein in
dem Wein.
Das süße Mädel.
Ich hab's ja auch nur so g'sagt.
Der Gatte.
Ja warum denn?
Das süße Mädel (eher trotzig).
Ich hab' mich halt g'schämt.
Der Gatte.
Das ist lächerlich. Dazu liegt gar kein Grund vor. Umsomehr als ich dich
an deinen ersten Geliebten erinnere.
Das süße Mädel.
Ja.
Der Gatte.
An den _ersten_.
Das süße Mädel.
Na ja ....
Der Gatte.
Jetzt möcht' es mich interessieren, wer die anderen waren.
Das süße Mädel.
Niemand.
Der Gatte.
Das ist ja nicht wahr, das kann ja nicht wahr sein.
Das süße Mädel.