Vergleicht man den Seid mit den übrigen Zauberbräuchen, so herrscht

inhaltlich kein durchgreifender Unterschied, indem alle grossenteils

zum selben Zwecke dienen. Die Wahrsagerinnen (vǫlur) um Rat anzugehen,

galt im Heidentum nicht für schimpflich; aber die Vǫlva Thorbjorg übt

auch Seid, um die Zukunft zu erfahren. Die Ynglingasaga Kap. 16 erzählt

von der Finnin Huldr, die als Volva und Seidkona bezeichnet wird. Mit

ihrer Zauberkunst soll sie im Auftrag der Finnenkönigin Drifa den

Wanlandi aus Uppsala nach Finnland zurückzaubern oder töten. Sie kam

als Mare über den Schlafenden und drückte ihn zu Tode. Eine Reihe von

Stellen lehrt unzweideutig, dass der Seid bereits im Heidentum für

ehrenrührig und verwerflich galt. Harald harfagri liess seinen eignen

Sohn Rognwald, weil er ein Seidmann geworden war, mit achtzig solcher

Zauberer durch dessen Bruder Eirik in den Flammen umkommen (Fornmanna

sögur 1, 10 ff.). In geringschätziger Weise gedenkt die Vǫlospǫ́ 22

der Gullweig, die als wahrsagende Vǫlva von Haus zu Haus zog und

hirnverrückenden Seid trieb; auf ihrem Gewerbe stand Todesstrafe, denn

Gullweig wird mit Geeren durchbohrt und verbrannt, als sie unter den

Asen erscheint. Darauf hin nennt Snorri in der Ynglingasaga Kap. 4

die Freyja als die Erfinderin des zuvor den Asen unbekannten Seids.

In derselben Saga Kap. 7 wird der Seid als die schlimmste Art des

Zaubers bezeichnet, welche zu lernen Männer ebendarum sich geschämt

hätten. In der Lokasenna 24 entgegnet Loki der argen Schelte, er

sei ein Weib gewesen und habe geboren, mit dem ebenso schmählichen

Vorwurf, Odin habe als Vǫlva auf Samsey Seid verübt und sei als Hexe

über Land gefahren.[799] Worin liegt nun der eigentliche Gegensatz

zwischen den übrigen erlaubten Zauberkünsten und dem Seid? Zweifellos

unterschied bereits das germanische Heidentum zwischen anständigem,

vom Gottesdienst geweihtem Zauber und sträflichem, verabscheutem

Missbrauch. Das Ehrenrührige scheint in der ausgesprochenen Absicht,

Schaden anzustiften, belegen zu sein. Erlaubter Zauber schützte und

übte allenfalls Notwehr, böser Zauber trachtete mit feiger Heimlichkeit

nach Schaden. Es ist doch ein anderes, sich einem Feinde gegenüber

möglichst viel Vorteile zu verschaffen, als ihn aus der Ferne zu

vernichten. Der Runenzauber betont, Wind und Woge zu beschwichtigen,

der Seiðr sucht ein Zauberwetter zu erregen. Hier ist auf Schutz, dort

auf Schaden Bedacht genommen. In den Runen und Galdrn mögen mehr die

Volksgötter, im Seid die Gespenster hervorgetreten sein. Im Valgaldr

ist freilich kein Unterschied, ob Odin oder ein Seidmann ihn übt.

Abgesehen von den moralischen Bedenken, die am heimlichen schädlichen

Zauber an und für sich haften, geht auf die Leute, die ihn ausüben,

viel vom Wesen der Geister, mit denen sie ständigen Verkehr pflegen,

über. Daher übler Zauber Trolldom und Trollskap, Trollentum und

Trollenschaft heisst und die Benennungen Seiðkonur und Trǫllkonur mit

einander abwechseln. Schon im Heidentum standen bei den Westgermanen

die Hexen, die schädlichen Zauberinnen, in tiefer Verachtung. Die

Hexe ist auf den Schaden anderer mit Saatverderben, Hagelmachen,

Milchverhexen aus. Sie fährt bei Nacht aus, sie verwandelt sich in

Tiergestalt und tritt als Märe auf. Ist die jüngste von Noreen[800]

vorgeschlagene Deutung des Wortes berechtigt, so gehört die Hexe zu

den feindlichen, hassenden, unholden Waldgeistern. Das Zauberweib,

das nur Schlimmes thut und die Dienste unholder Geister in Anspruch

nimmt, wird selber unhold. Die christliche Zeit verfolgte die Hexen

seit dem 14. Jahrh., nachdem Ketzerei und Teufelsbuhlschaft als neue

Vorwürfe hinzugekommen waren. Bringt man diese deutlich erkennbaren

fremden Bestandteile in Abzug, so bleibt die Hexe in der Gestalt übrig,

in der schon die Heiden sie ebenso tief verachteten und mitunter

strafrechtlich verfolgten wie die Seiðkona. Gotischer Hexen thut

Jordanes Kap. 24 Erwähnung. König Filimer vertrieb die verdächtigen,

unheimlichen Zauberweiber, die Haljarunen, die Höllenzauberinnen, aus

der Gemeinschaft des Volkes in die Wüste, wo unreine Geister (_spiritus

immundi per eremum vagantes_) sich ihrer bemächtigten und die Hunnen

mit ihnen erzeugten. Die Hexen werden somit in die Gemeinschaft der

Unholde gewiesen, denen sie ihres Zaubergewerbes halber am nächsten

stehen und die in der wüsten, unbebauten Wildniss daheim sind.

Mithin schliessen wir, Seiðr ist Hexerei; beide scheiden sich vom

erlaubten Zauber dadurch, dass sie vorwiegend auf den Schaden

anderer gerichtet sind und mit Hilfe feindseliger, unholder Geister

wirksam werden. Beim nordischen Seid ist aber noch ein weiterer

Umstand zu erwägen, der sein fremdartiges Wesen erklären könnte,

der wahrscheinliche Zusammenhang mit +finnischer+ Zauberei. Die

norwegische Landschaft Halogaland grenzt an Finnmark, den Herd

alles Zauberwesens, wohin man von Norwegen herüberkam, um sich

Rat zu erfragen oder in geheime Kunst einweihen zu lassen, wo die

Eindringenden von mannigfachem Blendwerk beirrt und befallen wurden

und von wo die kundigsten Zauberleute mit ihren Fertigkeiten in andre,

vornehmlich die nächstgelegenen Länder ausgingen. Als die Bekehrung

vom Süden Norwegens zum Norden aufstieg, begegnete sie gerade dort

hartnäckigem Widerstande eifriger Opferer und Zauberer (_blótmenn_ und

_seiđmenn_). Beziehungen zwischen norwegischen Opferern und finnischen

Zauberern sind mehrfach zu belegen. Harald harfagri war mit Snäfrid,

des Finnenkönigs Svasi Tochter vermählt; beider Sohn ist Rognwald,

der Seidmann, der seiner Mutter nach geartet war; von ihm stammte der

zauberkundige Eywind Kelda, der mit einem grossen Geleite von Seidmenn

und Zauberleuten dem König Olaf Tryggvason entgegen trat. Eywind

Kinnrifas Geburt hing mit der Befragung zauberkundiger Finnen zusammen.

König Olaf selber, obwol Christ, holte einmal bei einem weisen Finnen

Rat und Voraussage ein. Thorir Hund verschaffte sich von den Finnen ein

Zaubergewand aus Renntierfellen, das allen Waffen widerstand, und mit

welchem angethan er in der Schlacht bei Stiklastad an der Spitze der

Haleygjer dem König Olaf entgegentrat und, vor dessen Schwertschlag

durch diesen Finnenzauber geborgen, ihn mit dem Speere durchstach. Noch

die norwegischen Christenrechte strafen das Fahren zu den Finnen und

den Glauben an ihre Wahrsagerei.[801] Die Vǫlva Heidr, die nach der

Landnáma dem Ingimund die Fahrt und Ansiedlung in Island vorhersagt,

heisst in der Vatnsdœlasaga Kap. 10 eine Finnin. Mit Hilfe von drei

Finnen erprobt Ingimund nach Kap. 12 die Wahrheit ihrer Aussage.

Die Finnenkünste bestehen also in Wettermachen und Zaubernebel,

Pfeilschiessen und hiebfestem Fellgewand, Hellseherei, Wissen von

verborgenen und künftigen Dingen. War doch schon bei Skadi und Thorgerd

Hölgabrud Einwirkung finnischen Glaubens zu erkennen, so dass es nicht

wunder nehmen kann, wenn auch die Zauberkünste im nördlichen Norwegen

durch Aufnahme finnischer Bestandteile vermehrt wurden. Zwar ein

tieferer Einfluss des Finnentums, wodurch die innere Selbständigkeit

skandinavischen Götterdienstes gefährdet worden wäre, liegt nicht

vor. Die Zaubersegen, gute wie böse, nützliche wie schädliche, waren

den übrigen Germanenstämmen mit den nordischen gemein, diese suchten

nur ihren angestammten Besitz aus dem gleichartigen Schatze der

nachbarlichen Finnen zu erweitern, von denen das Zauberwesen mit

besondrer Vorliebe und Kennerschaft gepflegt wurde.

Besteht die Vermutung finnischer Einflüsse beim nordischen Seid zu

recht; so wäre damit sein Ursprung auf den nördlichen an Finnland

grenzenden Teil Norwegens zurückzuführen, wo die gemeingermanische

Vorstellung schädlicher Hexerei, mit finnischem Zauber vermischt, diese

eigenartige Form annahm.

* * * * *

Traumdeuterei spielt im Volksglauben eine grosse Rolle. Ist doch der

Traum von den Draugen, den Gespenstern verursacht. Im Traum verkehrt

die Seele des Schlafenden mit den Gespenstern, diesen aber ist die

Gabe der Weissagung eigen. Der Traum zeigt entweder die Zukunft

genau wie das zweite Gesicht an, oder er gewährt nur Vorzeichen,

die ausgelegt werden müssen. Da tritt die Traumdeuterei ein, die

meist mit Hilfe allgemein bekannter abergläubischer Auslegung von

jedem Träumenden selber geübt wird, aber in schwierigen Fällen die

Befragung von besonders erfahrenen Leuten erfordert. Die Wahrsager

und Wahrsagerinnen werden sich gewiss auch mit Auslegung von Träumen

befasst haben, obwol kein Fall ausdrücklich erwähnt wird. Den Typus

gewerbsmässiger Traumdeuter bildete namentlich die mittelalterliche

romantische Litteratur aus, welcher Gestalten wie Drauma-Jón, Jon der

Traumdeuter[802] entstammen.

* * * * *

Zur Ausübung der Zauberei werden häufig bestimmte örtliche und

zeitliche Umstände gefordert. Da die Zauberei von der Geisterwelt

abhängig ist, so kommen vorwiegend die Schwarmzeiten der Geister in

Betracht, also die grossen, besonders die winterlichen Jahresfeste,

im christlichen Kalender Neujahr und die Zwölften, Allerseelen und

noch viele andere bestimmte Tage, die zur Loosung günstig sind. Die

Beschwörung gelingt besser bei Nacht als bei Tag, darum liebt der

Zauber das Dunkel und scheut das Licht. Die Geister gehen gern an

gewissen Orten, wie auf Gräbern und Kirchhöfen, auf Richtplätzen, an

Kreuzwegen, um und sind natürlich auch dort am besten zu treffen und

um Hilfe anzurufen. Doch lassen sich überall giltige Regeln nicht

aufstellen, indem aussergewöhnliche Vorfälle auch ausserordentliche

Zauberhandlungen mit sich brachten.

Nicht nur in zahlreichen mündlich fortgepflanzten Besprechungen und

im Brauche festgehaltenen Handlungen, deren Sinn aber fast immer

völlig entstellt und unverständlich geworden ist, sondern auch in viel

gebrauchten schriftlichen Anweisungen, die im Druck verbreitet sind,

lebt das Zauberwesen mit Opfer, Beschwörung und Spruch noch heute

fort.[803]

Nachträge.

S. 188. Welderich, urspr. Waltrich, in umgekehrter Folge Richwalt,

hat mit Wald, silva, nichts zu schaffen, dürfte aber in den späteren

Gedichten als Wälderherr verstanden worden sein.

S. 201 Anm. 1. Die Glosse _turpines zui_ (Steinmeyer-Sievers, Ahd.

Glossen 3,4) hat mit Ziu nichts zu schaffen. Henning, Über die St.

Gallischen Sprachdenkmäler S. 18 und Anm. zur Glosse sucht jedenfalls

andere als mythologische Anknüpfung.

S. 470 Anm. 3. Zur _dea Garmangabis_, der „aus der immer bereiten Fülle

des Reichtums Spendenden“ vgl. Kauffmann, Beiträge 20, 526 ff.; sie

soll der Nerthus gleich sein.

S. 539 Anm. 1. Neue Belege zum germanischen Wort _mott_ (Deutsches

Wörterbuch 6, 2600 f.), _motta_, _mota_ im Sinne von schwarze Erde,

Wasen (vgl. Muspilli 58 _daȥ preila uuasal allaȥ uarprinnit_) bei

Bruckner, Die Sprache der Langobarden S. 6 f. Dürften wir die

germanischen Wörter _mû_ und _mut_, _mot_ doch in erweiterter Bedeutung

annehmen, so könnte auf lat. _mundus_ verzichtet werden. Sachlich wird

nichts geändert, ob der erste Teil der Zusammensetzung _mud-spilli_

lateinisch oder deutsch ist. Wie die Vǫlo-spǫ́ den Weltbrand

+verkündigt+, so mud-_spilli_, die +Weissagung+ von der Welt. Es möchte

der Ausdruck auch unter Einfluss des lateinischen und deutschen Wortes

zugleich mit volksetymologischer Umbildung entstanden sein.

Namenverzeichniss.

A.

Adelung, F. 8.

Ägir 162. 169. 174 f.

Ägirs Töchter 177.

Alf 124.

Afhus 601.

Agathias 62.

Ahnendienst 92 ff.

Alaisiagae 460 f.

Alb 124.

Alberich 126 ff. 129. 133.

Albleich 128.

Alfar 123 f. 133 ff.

Alh 593 Anm. 2.

Ali 395. 396 Anm.

Alkîȥ 214.

Alp 124.

Alptraum 74 ff.

Alswid 487. 523.

Altar 595 f. 601.

Alwis 282 f.

Ammianus Marcellinus 62.

Angang 639.

Angrboda 425.

Ans 194.

Ansîȥ 93. 194.

Appian 61.

Aptrganga 85.

Arngrímr Jónsson 3.

Arnkiel, Trogillus 4.

Arnold, Chr. 5.

Arwakr 487. 488. 523.

Asega 617.

Asgard 200. 518.

Ask 526 f.

Askafroa 153.

Áss 194 f.

Aud 523.

Audumla 515.

Aurwandil 269 f.

B.

Baduhenna 459 f.

Bäda 63.

Bäldäg 366 Anm. 3. 382. 522.

Baldr 366 ff. 420 ff. 533. 536.

Barditus 579.

Bastian 26.

Baugi 338. 352.

Bede 460 f.

Beli 236.

Berchta 492 ff.

Berge als Aufenthalt der Seelen 88 ff.

Bergelmir 514. 516.

Bergriesen 185 ff.

Berserker 102 f.

Bestla 355. 515.

Beyla 234 f.

Bifrost 525.

Bil 437.

Billings Maid 337.

Bilskirnir 262.

Bilwis 157 ff.

Björn Jónsson 3.

Bjorn 335.

Blain 525.

Blôstreis 614.

Blót 559.

Blótspánn 634.

Bodn 338. 352.

Bolthorn 349.

Bǫlverk 337 f.

Bǫnd 196.

Bous 307. 367. 376 f.

Bragi 400 ff.

Bragi, Skald 45 f. 403 f.

Breidablik 367.

Brimir 525.

Brísingamen 363. 441 f. 452 f.

Brokk 419 f.

Bruni 331.

Brynhild 320 f.

Brynjulfr Sveinsson 3. 67 f.

Bugge, Sophus 44 ff.

Bur 355. 515.

Buri 355. 515.

Buslubæen 653.

Byggwir 234 f.

Byleiftr 410 f.

Byleistr 410 f.

C.

Caesar 61.

Caesarius v. Heisterbach 65.

Chlungere 495.

Ciesburg 205.

Cisatag 586.

Claudianus 62.

Clüver, Philip 1.

Cofgodas 141.

Cotinc 614.

Crantz, A. 5.

Creutzer 11.

Cyuuari 205 f.

D.

Dagr 190. 523.

Delling 523.

Diana 496.

Diar 195 Anm. 2. 309.

Dietmar v. Merseburg 63.

Dioskuren 215 ff.

Disen 100. 104 ff.

Dökkalfar 126.

Dofri 185.

Doggele 76.

Donar 193. 243 ff.

Drachen 178 f.

Draugen 85 ff. 149.

Draupnir 312. 371. 419.

Druckerle 76.

Dürs 161.

Dürstengejeg 181.

Dult 567.

Dumbr 191.

Durin 525.

Duris 161.

Dvergmál 135.

Dvergr 134.

E.

Eccard, J. G. 4.

Edda des Snorri 69.

Eddalieder 66 ff.

Eggther 534.

Eidesleistung 548.

Eidring 599 f. 618.

Eikthyrnir 314. 529.

Einherjar 313 ff.

Eir 435.

Eiriksmǫ́l 317.

Elbe 122 ff.

Elbenschuss 132.

Eldr 189.

Elf 124.

Eliwagar 513.

Embla 526 f.

Ent 162.

Enz 162.

Eostre 488 f.

Eoten 161.

Er 210. 213.

Erfiǫl 92.

Erminonen 207 f. 503.

Esago 614. 616 f.

Etan 161.

Ewart 614. 616 f.

F.

Fárbauti 184. 409.

Fasolt 181.

Feldelbe 156 ff.

Feldzeichen 602 f.

Fenja 187. 241.

Fenrir 178. 424 ff. 524. 534.

Festzeiten 580 ff.

Festzüge 578 f.

Feuerriesen 189 f.

Fimafeng 420 f. 423.

Fimmilene 460 f.

Finnur Jónsson 41 f. 44 f.

Finn Magnusen 12.

Fjalar 351. 534.

Fjorgyn 264. 454.

Fold 455 f.

Folkwang 314. 437.

Forniot 169.

Forseti 386 ff.

Fosite 387 ff.

Fossegrim 146.

Frau Gode 494.

Frau Holle 491 f. 498.

Frau Hütt 186.

Fréa Ingwina 233 f.

Fréawine 242.

Freyfaxi 226.

Freyja 221. 288. 414 ff. 437 ff. 453.

Freyr 218 ff. 535.

Freys Eber 224.

Freysgoden 226 f.

Freys leikr 231.

Freys vinr 227. 242.

Frigg 306 ff. 430 ff.

Frijô 193. 215 ff. 299 f. 429 ff. 452 f.

Frodi 240 ff.

Fronfastenweib 495.

Frôwin 242.

Fru Freke 494.

Fulla 431. 432. 435.

Fylgja 98 ff.

G.

Gâchschepfen 104.

Galar 351.

Galdr 628 ff. 641.

Galstr 628 ff. 648.

Gandr 119. 652 Anm. 1.

Gandreið 119. 652 Anm. 1.

Gangrad 341.

Garmangabis 470 Anm. 3. Nachträge.

Garmr 473. 534. 535.

Gaut 301.

Géat 301.

Gebet 559 f.

Gefn 446 ff.

Gefjon 446 ff.

Geirröd 183. 274 ff.

Geirvíf 109.

Geld 560.

Gemeindeopfer 573 ff.

Gerd 162. 235 f.

Gerstenberg 6.

Geruthus 278 ff.

Gervasius von Tilbury 65.

Gespenster 85 ff.

Gest 341 ff.

Gimle 536. 542 f.

Ginnunga gap 511 f.

Gjallarhorn 361.

Gjalp 275.

Gladsheim 313.

Glasir 314.

Gna 436.

Gnípa 185.

Gode 611. 614 ff.

Godord 611.

Göranson, J. 8.

Görres 11.

Götterbilder 602 ff.

Götterdämmerung 537 Anm.

Golther, W. 49.

Gott 194.

Gräter, D. 7.

Gregor v. Tours 63.

Greip 275.

Grendel 173.

Grid 275.

Grim 146.

Grimm, Brüder 65.

Grimm, Jacob 16 ff. 65.

Grimnir 340. 357.

Grönjette 181.

Grundtvig, N. F. S. 7.

Groa 269 f.

Gruppe, Otto 35 f.

Gudja 614.

Gudmund 278. 280 f.

Gullinkambi 534.

Gullweig 221. 444.

Gungnir 311 f. 419.

Gunnlod 185. 337 ff.

Gyðja 615. 622.

Gylfi 222.

Gymir 175.

H.

Haffrú 146.

Hagazusa 116. 657 Anm. 1.

Hakelberg 285.

Haksche 494.

Haljarûna 643. 645. 657.

Hamingja 100 ff.

Hammer Thors 245. 251 f. 419.

Hammerich, Martin 40.

Hamr 100 ff.

Har 338 f. 355.

Harbard 256 f.

Harbardslied 256 f.

Harlunge 217.

Hartunge 217.

Haruc 591.

Harugari 614.

Hati 487. 524.

Hauch 7.

Haȥusa 116. 657 Anm. 1.

Heiddraupnir 347.

Heidrun 314. 528.

Heimdall 359 ff. 533.

Hel 425 f. 471 ff.

Helblindi 410 f.

Helskor 92. 471.

Henneberg 14.

Hercules magusanus 243 Anm. 3.

Herfjotr 112. 113 ff.

Hermod 357. 371 f.

Herodias 496 f.

Hexen 116 ff. 656 f.

Himinbjorg 361.

Hiune 161.

Hjálmvítr 109.

Hlaut 600. 631 Anm. 1. 641.

Hleodarsâȥȥo 648.

Hléoðor 648.

Hler 169. 175.

Hlidskjalf 324. 518.

Hlin 436.

Hlioȥari 648.

Hlodyn 461 f.

Hlorridi 282.

Hludana 461 f.

Hnikar 332.

Hnoss 444.

Hod 368 ff. 536.

Hoddrofnir 347.

Hölle 471 ff.

Hönir 397 ff. 536.

Hof 599 ff.

Hofshelgi 607.

Hoftollr 609.

Hǫfuðhof 611.

Hǫ́konarmǫ́l 318 f.

Hollunderfrau 153.

Holzleute 153 ff.

Hǫpt 196.

Hǫrgr 591.

Horn 445.

Hotherus 373 ff.

Hrani 334.

Hrede 489.

Hrimfaxi 522.

Hrimgerd 177. 184. 186.

Hrímþursar 184.

Hrungnir 182. 183. 267 ff. 282.

Hugi 277 f.

Hugr 84 f. 101. 102.

Huldufolk 133.

Hüne 161.

Hûn 162.

Húsl 559 f.

Hwergelmir 512.

Hymir 175 f. 240. 270 ff.

Hyrrokin 189.

I.

Idafeld 532. 536.

Idisi 104 ff.

Idisiaviso 111.

Idun 197. 414. 448 ff.

Ing 208. 233 f.

Ingunarfreyr 233 f.

Ingvæonen 207 f. 233 f. 503.

Ingwine 208. 233 f.

Ingwo 209. 233 f.

Irmino 209 f.

Irminsul 210. 593 ff.

Istvaeonen 207 f. 503.

Íviþja 185. 188.

Iwaldi 419. 420.

J.

Jafnhar 355.

Jahn, Ulrich 39.

Jahresopfer 580 ff.

Járnviþja 188.

Jessen, E. 41.

Jord 264. 454 ff. 523.

Jordanes 63.

Jǫrmungandr 178. 425 f. 534 f.

Jǫtonmóþr 163.

Jǫtonn 161.

Jul 581 f.

K.

Kanne 11.

Kari 169 f. 184.

Kauffmann, F. 49.

Keyser, R. 40.

Keysler, J. G. 5.

Kirchmaier, Seb. 2.

Klabautermann 123. 144 f.

Klemm, G. 13. 14.

Kobold 123. 141 ff.

Korngeister 156 ff.

Kuhn, Adalbert 26 ff.

Kveldriða 117.

Kwasir 351 f. 422.

L.

Lachmann 25.

Lärad 314. 528 f.

Laikaȥ 560.

Laistner, Ludwig 34.

Landvættir 125.

Laufey 184. 409.

Leirwor 186.

Lif 536.

Lifthrasir 536,

Lippert, Julius 33.

Ljósalfar 126.

Ljúflingar 133.

Lodur 409. 410.

Löfviska 153.

Lofn 435.

Logi 169 f. 189. 277 f. 408.

Logmann 617 Amn. 1. 619.

Lǫgsǫgumann 617 Anm. 1.

Lôh 591.

Loki 363 f. 370. 378. 406 ff. 533. 535.

Loosen 631 ff.

Loptr 410.

Lundr 591. 611.

M.

Magni 263. 269. 536.

Magnus Olafsson 3.

Mallet 6.

Mani 487. 524.

Mannhardt, Wilhelm 29 ff.

Mannus 206. 503. 526.

Mardoll 445.

Maren 75 ff.

Margýgr 177.

Marmenill 150 ff.

Mars Thingsus 204 f.

Matronen 468 f.

Maurer, Konrad 40.

Meili 263.

Menglod 237 f. 434 Anm. 442. 451 ff.

Menja 187. 241.

Menschenopfer 561 ff.

Menschenschöpfung 526 f.

Mermeit 146.

Mermeut 181.

Merminne 146.

Merwîp 146.

Merwunder 146.

Metod 105. 195 f.

Meyer, Elard Hugo 31 ff. 47 ff.

Meyer, Siebrand 5.

Meyfiskur 147.

Midgard 517 ff.

Miðgarðsormr 178. 271 f. 534 f.

Mimameid 528.

Mime 180.

Miming 180. 373.

Mimir 179 f. 310. 346 ff. 528. 530.

Minnetrinken 568.

Mistelteinn 370. 379.

Mitodin 307 ff.

Mjolnir 262. 266 f. 436.

Mjǫtviðr 529.

Modi 263. 536.

Mogk, E. 48.

Mokkurkalfi 183. 268 f.

Moosleute 153 ff.

Motsognir 525.

Müllenhoff 25. 39. 44. 50. 53.

Müller, Max 27 f.

Müller, P. E. 9.

Müller, Wilhelm 22.

Mone 11.

Mütterkult 468 f.

Munch, P. A. 40.

Mundilföri 487. 524.

Muspell 536. 539 ff.

Muspellsheim 513. 519. 540.

Muspilli 507. 539 ff. Nachträge.

Myrkriða 117.

N.

Naglfar 534.

Naglfari 523.

Nahtvarn 117.

Nahtvrouwe 117.

Nál 184. 409.

Namengebung 247 f.; 555.

Nanna 371 ff. 378.

Narfi 421. 422.

Nástrand 474.

Nehalennia 463 ff. 596.

Nerthus 218 ff. 230. 456 ff.

Neun Welten 519.

Nidhogg 528. 536.

Niflheim 519.

Nihhus 146.

Nixe 145 ff.

Njord 218 ff. 225. 238 ff.

Nök 147.

Nor 522 f.

Nornagest 106. 343.

Nornen 104 ff.

Norwi 522 f.

Notfeuer 570 ff.

Nótt 190. 523.

Nyerup 12.

Nykur 177.

O.

Odin 197. 221 ff. 256 f. 303 ff. 392. 514. 517. 526. 529. 533. 535.

Odins Namen 355 f.

Odr 285. 288. 444 f.

Odrerir 197. 338. 350 ff.

Oehlenschläger 7.

Örgelmir 513 f.

Olaus Magnus 3.

Ollerus 307 ff. 391 ff.

Omeis, M. D. 2.

Onar 523.

Opfer 559 f.

Orosius 62.

Os 194.

Oskopnir 535.

P.

Parawari 614.

Paro 591.

Paulus Diaconus 63.

Petersen, Henry 42.

Petersen, N. M. 40.

Pfannenschmid, H. 39.

Phol 383 ff.

Plinius 61.

Plutarch 61.

Priester 612 ff.

Priesterinnen 620 ff.

Procop 62.

R.

Ragna rök 537.

Ran 177. 478 ff.

Ratatosk 528. 531.

Regan 105. 195 f.

Regin 105. 195 f.

Requalivahanus 405 f.

Resenius, P. 4.

Riesen 159 ff.

Riesenbauten 165 f. 273 f. 413.

Riesenheim 164.

Rig 365.

Rindr 306 f. 339. 456.

Risi 161.

Rockenphilosophie 65.

Rohde, Erwin 34.

Roskwa 276.

Rudbeck, O. 8.

Rühs, Fr. 8.

Runen 340. 629. 641 ff.

Runse 186.

Rydberg, V. 48.

S.

Sækona 146.

Säming 481.

Sæmund 4. 68.

Saga 345 f. 435.

Salige Fräulein 153 f.

Sandraudiga 470.

Sauþs 560.

Saxnot 213 f.

Saxo 70 f.

Schede, Elias 2.

Schefferus, J. 4.

Schicksal 105.

Schicksalsfrauen 105 ff.

Schildmädchen 323 ff.

Schimmelmann, J. 8.

Schrat 76. 125 f.

Schrettele 76. 125 f.

Schrezlein 76. 125 f.

Schütze, M. G. 5.

Schwanmädchen 114 ff. 321.

Schwartz, Wilhelm 26 ff.

Seelen 80 ff.

Seelenheim 87 ff.

Seelenkult 90 ff.

Segen 64. 110. 628 ff.

Seiðr 650. 654 ff.

Sendíngar 85.

Serles 186.

Sessrymnir 437. 439.

Sif 262 f. 419 f.

Sigewíf 109.

Sigmund 329 f.

Sigrfljóð 109.

Sigrmeyjar 109.

Sigyn 421. 422 f. 424. 425.

Simrock 24.

Sindri 419 f.

Sinisto 614.

Sinthgunt 437. 487.

Sjofn 435.

Skadi 238 ff. 480 ff.

Skaldengedichte 67.

Skéaf 209.

Skidbladnir 224 f. 310. 419.

Skinfaxi 522.

Skirnir 235 f. 426.

Skogsfrú 153.

Skogssnufa 153. 154.

Skoll 487. 524.

Skougmann 153.

Skrato 76. 125 f.

Skrímsl 177.

Skrymir 167. 277.

Skuld 108. 316.

Skurðgoð 606.

Sleipnir 274. 311 f. 417.

Snorri Sturluson 52. 69.

Snotra 436.

Sögur 69 ff.

Sol 437. 487. 524.

Son 338. 352.

Sozomenus 62.

Spákona 648.

Spámaðr 648.

Speerwurf 552 f.

Spell 630.

Spurcalien 584 Anm. 1.

Stallr 595. 601.

Starkad 176. 257 f. 329.

Stempe 493 f.

Stephanius 3.

Strabo 61.

Strömkarl 146.

Sueton 62.

Suhm 10.

Sumar 190.

Sunna 437. 487.

Surtr 189 f. 535. 540.

Suttung 182. 337 f. 352.

Swadilfari 273 f.

Swalin 523.

Swasud 190.

Swipdag 237 f. 451.

Syn 436.

Syr 445.

T.

Tacitus 62.

Tafn 566.

Tains 631 Anm. 1.

Tálardísir 105.

Tanfana 458 f. 586.

Tanngniost 262.

Tanngrisnir 262.

Taufr 648.

Téafor 648.

Teinn 631 Anm. 1.

Tempel 593 ff.

Tempelgut 608 f.

Thjalfi 269. 276 ff.

Thjazi 182. 238. 281. 449.

Thjodreyrir 354.

Thokk 372. 417.

Thor 243 Anm. 1. 247 ff. 414. 533. 535.

Thorgerd Hölgabrud 482 ff.

Thorkillus 278 ff. 423.

Thors Böcke 276.

Thridi 355.

Thrud 263. 282.

Thrudgelmir 514.

Thrudheim 262.

Thrudwang 262.

Thrym 162. 183. 266 f.

Thrymheim 182.

Thund 315.

Thuris 161.

Tiergestalt der Seelen 81 f.

Tieropfer 565 ff.

Tifer 566.

Tiuȥ 193. 195. 200 ff.

Tívar 52. 195.

Todesstrafe 548 f.

Toki 343.

Toraka 283.

Totenpflege 91.

Traum als Draugenerscheinung 85.

Trautvetter 14.

Trégoð 606.

Trempe 494.

Troll 117.

Trollabotnar 280.

Trollskapr 648.

Trude 76. 117.

Türs 161.

Tuisto 206. 503. 514.

Tumbo 191.

Túnriða 117.

Turet 253.

Turville 253.

Twerg 134.

Tylor 26.

Tyr 211 ff. 426. 535.

Týverk 212.

U.

Ugarthilocus 279. 423.

Uggerus 332.

Uhland 15 f. 39.

Ulfahamir 102 f.

Ullr 307 ff. 390 ff.

Ungeziefer 566.

Unhulda 116.

Unhulþo 116.

Uppregin 200.

Uppsalir 225.

Uppvakníngar 85.

Urðr 104 ff. 529.

Utgard 280. 520 f.

Utgardloki 277 ff.

Utiseta 644 f. 648 f.

V.

Vættr 125.

Vagdavercustis 470.

Valgaldr 645.

Valkyrja 109.

Vanir 196. 220 ff.

Varðlokkur 650. 652 Anm. 1.

Vårdträdt 156.

Vargr 102 f.

Vé 196. 306. 355.

Véar 196.

Vébǫnd 547. 598.

Veder 184.

Veorr 244 Anm. 1. 252 Anm. 2.

Verðandi 108.

Vercana 470.

Vetr 184. 190.

Vindljóni 184.

Vindsvalr 184.

Vindr 184.

Vingnir 282.

Vintler, Hans 65.

Vodskov, H. S. 37.

Vogelstimme 639 f.

Volla 430. 435.

Vǫlva 648 ff.

Vorzeichen 638 ff.

W.

Wado 176.

Wælcyrje 109.

Wälder, heilige 591 ff.

Wafthrudnir 163. 341.

Wahrsager 646 ff.

Waihts 125.

Waitz, Theodor 26.

Walaskjalf 324.

Waldelbe 153 ff.

Waldfänken 153.

Waldfrauen 117. 153 ff.

Waldriesen 188 f.

Walgrind 315.

Walhall 289 f. 313 ff. 324.

Wali 367. 368. 395 ff. 421. 422. 533. 536.

Walküren 109 ff. 315 ff.

Walriderske 77.

Wanenkrieg 220 ff. 305 ff.

War 435 f.

Wasad 190.

Wasserelbe 145 ff.

Wasserlisse 146.

Wassermann 146 ff.

Wasserriesen 172 ff.

Wate 176.

Watzmann 186.

Waȥȥerholde 146.

We siehe Vé.

Wechselbalg 139.

Wegtam 340.

Weh 591.

Weinhold, Karl 39.

Weirdsisters 105.

Welderich 188. Nachträge.

Weltbaum 527 ff.

Weltende 531 ff.

Weltlehre 501 ff.

Weltschöpfung 509 ff.

Werre 495.

Werwölfe 101 ff.

Wettermachen 120.

Wicce 648.

Wichte 125 ff.

Widar 394 f. 535. 536.

Widolf 188.

Widolt 188.

Widukind 63.

Wiedergänger 85.

Wiedergeburt 96 ff.

Wigbed 595.

Wigrid 535.

Wih 591.

Wikingerzeit 43.

Wildleute 153 ff.

Wili 355.

Windin 184.

Wingolf 314. 439.

Wítega 648.

Wîȥago 648.

Wodan 193. 242. 245 Anm. 1. 293 ff.

Wode 284 ff.

Wolf, J. W. 24.

Worm, Ole 3.

Wrisi 161.

Wütendes Heer 284 ff.

Wurd 104 ff.

Wyrd 105.

Y.

Yggdrasil 349 f. 527 ff.

Yggr 349 f. 529.

Ylf 124.

Ymir 170. 184. 513 ff.

Ynglingar 208. 233 f.

Yngvefreyr 233 f.

Yngvi 208. 233 f.

Z.

Zauberer 646 ff.

Zauberformeln 64. 110. 628 ff. 641 ff.

Zebar 566.

Zimmersche Chronik 65.

Zio 200 ff.

Zisa 489. 586.

Ziuwari 205.

Zoubar 648.

Zwerge 128. 134 ff. 525 f.

Þ.

Þinghelgi 547.

Þunorrád 246 Amn. 1.

Þurs 161.

Þyrs 161.

* * * * *

Druck von J. B. +Hirschfeld+ in Leipzig.

FUSSNOTEN:

[1] Über das Leben Schedes (geb. 1615 zu Kadau in Mähren, gest. 1641 zu

Warschau) vgl. Bolte, allgem. deutsche Biographie 30, 662 f.

[2] Über das mythologische Studium im 16., 17. u. 18. Jh., sowie über

die aus der Mythologie geschöpften nordischen Dichtungen am Ausgang des

18. u. Anfang des 19. Jhs. handelt ausführlich E. Nyerup, Wörterbuch

der skandinavischen Mythologie, Kopenhagen 1816 S. 1-60; Köppen,

literarische Einleitung in die nordische Mythologie, Berlin 1837.

[3] Über die Wiederaufnahme der isländischen Altertumsforschung vgl.

Gudbrand Vigfússon, corpus poeticum boreale 1, XX ff.

[4] Vgl. Golther, die Edda in deutscher Nachbildung in der Zs. f.

vergleichende Literaturgeschichte, N. F. 6, 275 ff.

[5] Bereits im MA. wurden solche Sammlungen veranstaltet,

jedoch im grossen Stil und im Hinblick auf mythologische und

religionsgeschichtliche Verwertung erst im 19. Jahrhundert. Eine

erschöpfende Bibliographie könnte Bogen füllen. Ich begnüge mich

mit einem Hinweis auf bibliographische Zusammenstellungen in E. H.

Meyers Mythologie S. 28 ff., 56; in Pauls Grundriss der germanischen

Philologie II, 1, 738 ff. (nordische Sagen von Lundell), ebd. 777 ff.

(deutsche Sagen von John Meier), ebd. 856 ff. (englische Sagen von

A. Brandl); II, 2, 273 ff. gibt Mogk einen Gesamtüberblick über die

bisherigen Leistungen auf diesem Gebiet, wo jetzt auch Zeitschriften

und Vereine eine rege Thätigkeit entfalten.

[6] Eine sehr ausführliche Übersicht über die wichtigsten Versuche,

die Entstehung des Kultus und des Mythos zu erklären, gibt O. Gruppe,

die griechischen Kulte und Mythen in ihren Beziehungen zu den

orientalischen Religionen, Bd. I Leipzig 1887 S. 1-278.

[7] Anthropologie der Naturvölker, 6 Bände, 1859–65.

[8] Der Mensch in der Geschichte, 3 Bde, Leipzig 1860.

[9] Urgeschichte der Menschheit, Lpz. 1867; Anfänge der Kultur, Lpz.

1873.

[10] Vgl. Hillebrand, Vedische Mythologie I, Breslau 1891; Oldenberg,

Die Religion des Veda, Berlin 1894.

[11] Eine Würdigung Mannhardts gibt E. H. Meyer, AnzfdA. 11, 141 ff.

Der Entwicklungsgang des immer mit sich selbst ringenden, stetig

vorwärts strebenden Forschers wird trefflich geschildert. In der

Einleitung in die antiken Wald- und Feldkulte kennzeichnet Mannhardt

selber seine Stellung zu den Hauptströmungen der mythologischen

Forschung.

[12] Vgl. die Besprechung Kaufmanns im AnzfdA. 18, 21 ff.

[13] Vgl. Oldenberg, Religion des Veda S. 34 ff. über die

indogermanische Götterwelt.

[14] Vgl. Sars, udsigt over den norske historie, I deel, Kristiania

1877; Steenstrup, Normannerne, 4 Bände, Kopenhagen 1876-82.

[15] Müllenhoff, Deutsche Altertumskunde 5, 157.

[16] Vgl. Noreen, fornnordisk religion, mytologi och teologi. Ein

Vortrag gehalten zu Upsala 9. März 1892.

Handbuch der Germanischen Mythologie · 第 57 / 68 段