Gruppes Anschauungen an und für sich verdienen alle Beachtung. Er macht

einen Unterschied zwischen dem Volksglauben und den priesterlichen

hieratischen Mythen samt den damit verknüpften Kulten. Von diesen,

also von der sogenannten höheren Mythologie gilt die Hypothese der

Wanderung. Wenn auch nicht im vollen Umfang, wie Gruppe es meint, und

einzig von dem Punkte aus, den er bestimmt, so hat doch die Annahme

von Entlehnung gerade auf religiösem Gebiet ungemein viel für sich.

Die Völker waren nicht so abgeschlossen, wie man gewöhnlich für den

ältesten geschichtlich überlieferten Kulturstand anzunehmen pflegt.

Auch steht fest, dass die religiösen Anschauungen der Germanen

im ersten Jahrhundert sich mannigfach veränderten und zwar durch

Anregung von aussen her. Tempelbau, Götterbilder, Altäre entstehen

unter römischem Einfluss. Wodan als Kulturgott ist auch nicht unter

gänzlich abgeschlossenen, fremden Einflüssen unzugänglichen Stämmen

aufgekommen. Die nordische Mythologie enthält fremde Bestandteile in

Menge, ihr ganzer Aufbau ist unmöglich aus bloss urgermanischem Gute zu

verstehen. Aber es wird noch weitreichender und langwieriger Studien

bedürfen, bis die Wanderungslehre sich festigt. Oft lagern auch in

der höheren Mythologie ältere und jüngere Schichten über einander;

diese zu scheiden, ihre Herkunft zu bestimmen, dünkt uns eine schier

unmögliche Aufgabe. Die sprachlichen Grenzen fallen natürlich bei der

Wanderungslehre, wieder wie zur Zeit der Symboliker muss der Mythologe

die Religion der ganzen Welt übersehen, aber nicht auf allgemeine

Ähnlichkeiten, sondern auf Einzelheiten und immer mit strengster

Quellenkritik. Das Ziel ist noch sehr ferne und wird vielleicht nie

erreicht.

In seiner geistvollen Schrift: _Sæledyrkelse og naturdyrkelse_, 1.

Band, Kopenhagen 1890, gelangt der Däne +Vodskov+[12] zu ganz andern,

Gruppe schnurstracks entgegengesetzten Ergebnissen. Wir übergehen hier

die höchst anziehenden ethnographischen Abschnitte des Werkes, wo die

Lehre von der allmäligen Ausbreitung des Menschengeschlechtes über die

Erde, von der örtlichen Gebundenheit aller Kultur derjenigen von der

Wanderung der einzelnen oft sehr hoch kultivierten Völker gegenüber

gestellt wird, und weisen nur kurz auf die mythologischen Anschauungen

des Verfassers hin. Er unterscheidet drei Hauptrassen, Arier,

Mongolen, Semiten. Wie ihre ganze Anlage, so ist auch ihre Religion

grundverschieden. Die Mongolen und Semiten haben es nicht über den

Seelenkult gebracht (vgl. S. CII die Abfertigung des jüdischen Jehova,

dieses „ächten Semiten“). Der Seelenkult ist des reinen, erhabenen

Gottesbegriffes unfähig, er bleibt immer in dumpfer Beschränkung,

indem der Mensch der alleinige Maassstab des Göttlichen ist. Wol

schreitet der Seelendienst zum Ahnendienst, zur Naturbeseelung.

Die Naturgegenstände sind die Äusserungen der Seelengeister. Aber

der Begriff der Seele bleibt stets ein niedriger, erbärmlicher.

Demgegenüber schwingt sich arischer Idealismus zum Gottesbegriff auf.

Wol kennen die Indogermanen auch alle Abstufungen des Seelenglaubens,

aber neben und über ihm den Götterglauben. Die Natur ist das Göttliche

und alles Sein dem göttlichen Walten unterworfen. Gewiss ist ein

grosser Unterschied, ob geglaubt wird, in der Natur wirken Gespenster

oder lichte mächtige Götter. Die Seelenverehrung geht natürlich als

die niederere Glaubensform der Naturverehrung voraus. Ansätze zur

Vergötterung der Natur zeigen zwar auch die andern Rassen, zur vollen

Entwicklung gedieh sie nur bei den Indogermanen. Vodskov hat bis jetzt

seine Lehre nur allgemein ausgesprochen, prüfen lässt sie sich erst,

wenn sie im einzelnen am Stoffe nachgewiesen sein wird.

So ist kein Mangel an Lehren, aber so vielseitig auch die Fragen

beleuchtet wurden, befriedigend gelöst sind sie noch nicht. Für unsern

nächsten Zweck ist aber auch die Entscheidung über Vorgänge, welche

der Überlieferung zum Teil weit vorausliegen, nicht unentbehrlich.

Wir haben es zu thun _mit dem germanischen, deutschen und nordischen

Heidentum vom Beginn der Quellenzeugnisse bis zur Bekehrung, also

etwa mit dem ersten Jahrtausend_. Es soll annähernd bestimmt werden,

welche niedere und höhere Mythologie in diesem Zeitraume vorhanden

war. Soweit auf dem Gebiete der höheren Mythologie Einwanderung und

Entlehnung fremder, antiker oder christlicher Bestandteile, also

„Adaptationismus“ damals stattfand, soll diese Thatsache thunlichst in

den Vordergrund treten. Dagegen haben wir auch mit einem Bestand von

hieratischen Kulten und Mythen zu rechnen, mit einem Grundstock höherer

Mythologie, in dessen Besitz die germanischen Stämme um Christi Geburt

sich befanden, den sie mit andern Indogermanen gemein hatten. Denn man

darf die Germanen Caesars doch nicht götterlos, nur als Anbeter von

Sonne, Mond und Feuer denken, während zur Zeit des Tacitus bereits

ein ausgedehnter Götterglaube aus dem reinen Nichts entstanden wäre.

Wie die Germanen zu ihren vorgeschichtlichen Göttern kamen, braucht

nicht entschieden zu werden. Immerhin ist es noch wahrscheinlich,

dass die Germanen mit den übrigen Indogermanen von Urzeiten her

die Vorstellungen von lichten, himmlischen, waltenden Göttern

gemein hatten, dass diese Götterbegriffe an den Naturerscheinungen

insbesondere von Licht, Sonne, Gewitter sich entfaltet hatten.[13] Die

Persönlichkeiten der Göttergestalten, die wir erblicken, gehören aber

gerade in ihren besten und schönsten Zügen den Germanen eigentümlich zu.

8. Die Verschiedenheit der einzelnen germanischen Kulte.

Über einzelne verschiedene Kulte in der heidnisch-germanischen Zeit

ist bei der Mangelhaftigkeit der Überlieferung wenig zu erfahren.

Doch haben einige Gelehrte besonders darauf geachtet und Ergebnisse

gewonnen, welche für die Entwicklungsgeschichte der germanischen

Religion von Wichtigkeit sind. +Müllenhoff+ suchte nachzuweisen,

dass Tiuȥ ursprünglich Hauptgott der Germanen war, jedoch in

Niederdeutschland bald vor Wodan zurückwich. +Uhland+ hatte den

Unterschied des norwegischen Thorskultes und des schwedischen

Freyskultes, endlich auch das Eindringen Odins im Norden hervorgehoben.

+Weinhold+ (_Berliner Sitzungsberichte_ 29, 611 ff.) wies nach, dass

diese verschiedenen Kulte zwischen ihren Anhängern zu Kämpfen führten,

die mit einem Vergleiche endigten. Die mit dem Ackerbau verknüpften

Bräuche wurden sorgsam gesammelt, um daraus verlorene germanische

Kultformen zu erschliessen. Solche Untersuchungen lieferten H.

Pfannenschmid, Germanische Erntefeste im heidnischen und christlichen

Kultus 1878, worin Mannhardts mythologische Anschauungen gelten, und

Ulrich Jahn, Die deutschen Opferbräuche 1884, worin die erschlossenen

Kultformen nicht nur auf die Wald-, Feld- und Wachstumsgeister, sondern

auch auf die Hauptgottheiten des Heidentums, deren Spuren übereifrig

aufgesucht wurden, zurückgeführt sind.

9. Die nordische Mythologie, ihr Verhältniss zur deutschen und

gemeingermanischen.

Eine der schwierigsten Fragen betrifft das Verhältniss zwischen

deutscher und nordischer Mythologie. Voreilig wurde eine Lösung

versucht, ehe nur die einfachsten und nötigsten Vorfragen aufgeworfen,

geschweige denn erledigt waren. Derselbe Trugschluss, dieselbe

unbewusste Geschichtsfälschung, die auf ein paar Ähnlichkeiten hin

eine hochentwickelte urindogermanische oder urmenschliche Religion

ausbauten, haben lange Zeit ebenso das wirkliche Verhältniss deutschen

und nordischen Götterglaubens entstellt. Die nordische Mythologie

muss zunächst für sich allein gründlich erforscht werden, es gilt,

die älteren und jüngeren Bestandteile aus einander zu lösen, die

Entwicklung innerhalb der nordischen Mythologie selber festzustellen,

vor allem aber die Quellen auf ihr Alter, auf ihre Zuverlässigkeit

zu prüfen, ihren Inhalt mit Hilfe der nordischen Kulturgeschichte zu

untersuchen, ehe man die Überlieferung auf Treu und Glauben hinnimmt

und zu den kühnsten Kombinationen missbraucht. Im Zusammenhang mit der

nordischen Altertumskunde betrachtet muss die nordische Mythologie

richtiger beurteilt werden, als wenn frischweg nach Lust und Laune ihr

Inhalt ausgedeutet und mit fernliegenden Dingen zusammengestellt wird.

Angeregt von Grimms Deutscher Mythologie unternahmen nordische Gelehrte

zusammenfassende Darstellungen der nordischen. +N. M. Petersen’s+

_nordisk mythologi_ 1849 sucht den grossartigen, einheitlichen Aufbau

der Eddaüberlieferung vorzuführen; gelegentlich wird nach verschiedenen

Arten ausgelegt. In +R. Keyser’s+ _nordmændenes religionsforfatning

i hedendomen_ 1847 (vgl. auch _samlede skrifter_ 1, 249 ff.), +P. A.

Munch’s+ _nordmændenes ældste gude- og heltesagn_ 1853, +K. Maurer’s+

_Bekehrung des norwegischen Stammes zum Christentum_ 1855/6 treten

die reichlichen Nachrichten der Geschichtsquellen dem Inhalt der Edda

ergänzend zur Seite, ohne dass jedoch der grosse Unterschied vollauf

gewürdigt und richtig erklärt worden wäre.

Schon vorher war ein beachtenswerter Versuch gemacht worden, die

Entwicklungsgeschichte im überlieferten Stoffe nachzuweisen.

+Martin Hammerich+ legte 1836 in seiner trefflichen Schrift „_om

ragnaroksmythen_“ zuerst den kritischen Maassstab an die bisher nur

bewunderte und mystisch ausgedeutete nordische Mythologie. Er hebt

den Widerspruch zwischen der lebensfreudigen Götterwelt Odins und

dem zukünftigen Friedensreiche des ungenannten Gottes, der in der

neuen Welt herrschen wird, hervor. Unmöglich könne von Anfang an

die Götterwelt dem Untergang durch Feuer geweiht gewesen sein. Es

gab eine Zeit, da die Asen ewig und unsterblich waren. Erst spät,

als der Heidenglaube sich innerlich überlebt hatte, erhub sich das

zukünftige Reich des ewigen Gottes über dem endlichen Reiche Odins.

Die „Götterdämmerung“ wird als letzte Entwicklungsstufe der Mythologie

aufgefasst, ausschliesslich den Nordleuten und den letzten Zeiten

des Heidentums zugewiesen. Der Schluss, die Götterdämmerung und das

Friedensreich aus den Strömungen des 9./10. Jahrhunderts, d. h. aus

fremden Einflüssen zu erklären, wird aber noch nicht gewagt.

Jedoch aus der blossen Betrachtung des Inhaltes der nordischen

Mythologie waren keine festen Ergebnisse zu gewinnen, dazu bedurfte es

eingehender Prüfung der einzelnen Quellen. Die nordischen Denkmäler

erschienen in stetig sich verbessernden Ausgaben. Auf der Grundlage

guter Texte nahm die nordische Geschichte und Literaturgeschichte

einen gewaltigen Aufschwung. Für die sog. ältere Edda, die Sammlung

altnordischer Lieder sehr verschiedenartigen Ursprungs, Inhalts

und Alters bildet die Ausgabe Bugges 1867 den Beginn erneuten,

gründlicheren Studiums. Die wachsende Kenntniss der nordischen Sprache

und Verskunst ergab Anhaltspunkte zur genaueren Altersbestimmung der

überkommenen Lieder, der erweiterte und vertiefte Einblick in die

geschichtlichen Zustände zeigte den Hintergrund, auf dem die Gedichte

sich abheben. Auf ganz allgemeine Erwägungen hin wurde anfangs das

Alter der Lieder überschätzt.

So rechnet z. B. +W. Müller+, _Altdeutsche Religion_, S. 26, den

Hauptbestandteil der Eddalieder mit Sicherheit dem 8. Jahrhundert

oder Anfang des 9. Jahrhunderts zu. Die Form und Färbung dieser

Dichtungen lässt erkennen, dass sie wegen ihrer grösseren Einfachheit

und Natürlichkeit noch vor die künstlichere Skaldendichtung des 9.

Jahrhunderts zu stellen sind. Zwar einige Heldenlieder wurden schon

früher richtig ins 10./11. Jahrhundert gesetzt. Im allgemeinen aber

galt die bereits von P. E. Müller vertretene Ansicht, dass der

Grundstock der Sammlung, insbesondere die meisten Götterlieder, ins

8. Jahrhundert fallen. Lüning in seiner Eddaausgabe 1859, S. 7 f.

erachtet die Lieder für noch älter, vor dem 8. Jahrh. entstanden. Die

dänischen Altertumsforscher erklärten die Eddalieder für urnordisch,

aber meist in Dänemark gedichtet und verlegten sie ins „mittlere“

(450-700) oder gar ins „ältere Eisenalter“ (250-450). Gegen diese

leeren Meinungen wandte sich +E. Jessens+ vortreffliche Abhandlung über

die Eddalieder (ZfdPh. 3, 1871, 1-84), welche den Beginn der wahrhaft

kritischen Eddaforschung bildet und auch in ihren kühnen Behauptungen

(christlicher Einfluss in der Vǫlospǫ́, Unechtheit der Bragilieder)

immer mehr Bestätigung findet. Nach Jessen gehören die Götterlieder

dem norrönen Stamm, den Norwegern und Isländern, und sind im 10. Jh.,

ja noch später, doch mit Verwendung älterer Bestandteile gedichtet.

Die Mythologie steht auf spätester norröner Entwicklungsstufe. Die

Geschichte der nordischen Sprachen hat dieses Ergebniss vollauf

bekräftigt. Urnordisch können die Lieder nicht sein, ihre metrische und

sprachliche Form erlaubt frühestens den Ausgang des 9. Jahrhunderts

anzunehmen.

Die neueste, gründlichste Darstellung der altnordischen Litteratur,

_den oldnorske og oldislandske litteraturs historie_ von +Finnur

Jónsson+ Bd. 1, 1893, S. 65 ff., wo sicherlich immer lieber zu alt als

zu jung geschätzt wird, stellt 875 als äusserste Grenze fürs älteste

Eddalied, die Hǫ́vamǫ́l, auf, während die hochberühmte Vǫlospǫ́, die

Hauptquelle nordischer Mythologie, auf 935/40 angesetzt wird. Nur also

wer den Inhalt völlig von den Denkmälern trennt und den nordischen

Dichtern des 10. Jahrhunderts ein zähes Festhalten an uralter

Sagenüberlieferung beimisst, mag ein weit höheres Alter des Stoffes

behaupten, wie es Finnur Jónsson auch thut.

+Henry Petersen+, _om Nordboernes gudedyrkelse og gudetro i

hedenold_ 1876 suchte die längst erkannten und namentlich von Uhland

hervorgehobenen Unterschiede des nordischen Thors-, Freys- und

Odinskultes zu erklären. Er kam auf Grund umfassender Betrachtung der

Skaldendichtung, der geschichtlichen und archäologischen Quellen zum

Schluss, dass Thor der Volks- und Landesgott der Norweger sei, während

Odin bei den Skalden und am Fürstenhofe als oberster der Götter verehrt

wurde. Die nordische Kunstdichtung folgt auch in der Göttersage wie

in der Heldensage ihrem Hange, fremden, aus Deutschland zugewanderten

Stoff dem altheimischen, also Wodan-Odin dem Thor vorzuziehen. Odin ist

von der Skaldendichtung des 9./10. Jahrhunderts nicht zu trennen, dort

ist sein Reich. Im Volke leben Thor und Freyr, die nur selten und wol

immer unter höfischem, skaldischem Einfluss Odin neben sich dulden.

Die nordische Litteraturgeschichte hatte allmählig zur Erkenntniss

geführt, dass die sogen. Eddalieder den Erzeugnissen der Skaldenpoesie

zuzurechnen seien, nicht als uralte schlichte Volksballaden gelten

dürfen. Die Skaldenkunst trägt aber in Form und Gehalt ein durchaus

eigenartiges, subjektives Gepräge. Wol schöpft sie aus dem Horte

altheimischer Sagenüberlieferung, doch manches steht und fällt

mit den Skaldengedichten und reicht nicht über sie zurück. In der

Skaldenkunst kommt keineswegs der norwegische Volksglaube unmittelbar

zu Tage, eine Mythologie, die hier ihr Dasein fristet, ist nicht der

echte, eigentümlich nordische Götterglaube. Die Eddamythologie ist in

wesentlichen Stücken als Erdichtung der Skalden zu erachten, sie ist in

ihrer Gesamtheit kein getreues unverfälschtes Abbild der mit dem Kulte

des nordischen Volkes verwachsenen Mythologie, noch weniger natürlich

ein Abbild urgermanischer Mythologie. Im Thors- und Freyskult mag man

vereinzelte urzeitliche Spuren antreffen, in der Odindichtung gelangt

man zunächst auf die unmittelbare Quelle, den deutschen Wodanglauben,

der jedoch nicht unverändert, sondern im Gegenteil mit selbständigen

Zusätzen der nordischen Skalden reichlich ausgeschmückt erscheint.

Thor und Freyr entwickelten sich wol selbständig bei Norwegern und

Schweden aus urgermanischen Göttergestalten, aus Donar und Tiuȥ. Wodan

aber wanderte als Fremdling aus Deutschland in den Norden, worauf die

Überlieferung selber hinweist. Die Skalden des 9./10. Jahrhunderts

haben zwar nicht selber Odins Gestalt sich aus Niederdeutschland und

Dänemark geholt, sondern bereits in Skandinavien vorgefunden; aber

sie haben sich seiner bemächtigt und in ihren Liedern ihn zu höchstem

Rang und Ansehen erhoben, dem Gotte, dem das Volk widerstand, zu

unumschränkter Vorherrschaft das Reich der Dichtung erschlossen.

Handbuch der Germanischen Mythologie · 第 4 / 68 段