Georg. Dort hatten sie eine Freude! Der Vater und die Mutter sind allen
Wochen einigemal da, und diese wieder bei uns. Wie ich erzählte ich gehe zu
dir in die Stadt -- Wind und Blitz! -- da hättet ihr die schöne Tochter des
Benglers sehen sollen -- wie sie aufsprang -- und fragte -- gar nicht auf
meine Antworten hörte -- und immer nur recht viel des Schönen und
Herzlichen und was weiß ich alles an euch auszurichten mir gab. Du mußt sie
ja kennen?
Sal. (voll Jubel) O recht gut -- recht gut! Erzähle -- erzähle!
Georg. Da versprach sie mir ein silbernes Ringelchen, wenn ich ihr eine
gute Nachricht von dir zurückbrächte -- und schenkte mit allerlei -- und da
hatte sie eine so herzliche Freude -- ich glaube -- sie hat -- dich recht
lieb -- so lieb -- wie ich einmal meine Marie lieb hatte, als ich sie lieb
hatte! hehehe:
Sal. O goldner Georg! Du bringst mir zuviel angenehmes! Den Brief will ich
gleich lesen! -- Sag mit doch -- sind alle gesund? vergnügt? Ist das
Mädchen noch immer -- was wollt ich denn nur sagen? -- ja -- sie hat also
nach mir gefragt? läßt mich grüssen? --
Georg. Ja ja! Und du sollst bald einmal wieder -- ich weiß nicht wie das
Ding heißt -- das so hübsch klingt und singt -- es hat so viele Saiten --
und man klappt mit den Fingern darauf -- ja -- du sollst auf der Orgel bald
wieder spielen --
Sal. Ach -- sie meint das Euphon -- o ich möchte alle Tage dahin!
Georg. So -- gefällts dir nicht mehr in der Stadt?