Einige Tage nach Neujahr hat mich der Großvater hierher gebracht. Hier,
bei Frau Martin, soll ich bleiben bis Anfang März, dann komme ich in die
Entbindungsanstalt, die hier in der Stadt ist. Was dann mit mir werden
soll, wenn alles vorüber ist, ich weiß es nicht. Mir ist unsäglich
bange.
Als der Großvater von mir ging, meinte ich, das Herz müßte mir brechen
vor Weh. Und vergebens versuchte er mich zu trösten. Ihm selbst war auch
gar weh ums Herz, denn kaum konnte er sprechen vor Rührung.