Sie machen immerhin ein ganz gutes Geschäft.«

Henry Mengersen dachte: >O, meine gute Mistreß, -- also doch nicht ganz

angenehm überrascht?<

»Und Sie sind der erste, der sich von dem neuen Geld der Freys kaufen

läßt?« fragte sie und beugte sich in ihrem Lehnsessel vor mit einem

amüsierten Ausdruck. »Und Sie wollen die kleine Mary wieder eingeladen

sehn bei mir? Sie brauchen gar nichts zu sagen, ich weiß schon.«

Henry Mengersen küßte ihre Hand.

»Du bist schon ganz in der philiströsen Maske eines keuschen, würdigen,

deutschen Bräutigams, mit seinem gut bürgerlich schlechten Gewissen. --

Du bist mir nun langweilig!

Nicht deshalb, wie du denkst. O, nein, gar nicht deshalb! Sie brauchen

nicht zu lächeln, Henry.

Nein, weil nun eine große, langweilige Lügengeschichte angeht, wie bei

allen Männern. Bei dich lächelt es mich noch mehr, als bei den andern,

weil ich dich kenne, wie mein Taschentuch!

Für Sie, Henry, wünschte ich, Sie hätten Isolde gewählt. Vor ihr hätten

Sie müssen doch ein wenig ^gêne^ haben. Sie könnten mit ihr nicht so

ganz ^sans façon^ sein.

Doch deshalb nehmen Sie sie ja nicht. Nun, ich wünsche Glück zu dieser

Dudelsackehe.

Halbtier: Roman · 第 34 / 54 题