Adrast.--Was für ein neuer Streich!--Ich kann nicht wieder zur mir
selbst kommen!--Es ist nicht auszuhalten!--Verachtungen, Beleidigungen,
--Beleidigungen in dem Gegenstande, der ihm der liebste sein muß:--
alles ist umsonst; nichts will er fühlen. Was kann ihn so verhärten?
Die Bosheit allein, die Begierde allein, seine Rache reif werden zu
lassen.--Wen sollte dieser Mann nicht hinter das Licht führen? Ich
weiß nicht, was ich denken soll. Er dringt seine Wohltaten mit einer
Art auf--Aber verwünscht sind seine Wohltaten, und seine Art! Und
wenn auch keine Schlange unter diesen Blumen läge, so würde ich ihn
doch nicht anders als hassen können. Hassen werde ich ihn, und wenn
er mir das Leben rettete. Er hat mir das geraubt, was kostbarer ist,
als das Leben: das Herz meiner Juliane; ein Raub, den er nicht
ersetzen kann, und wenn er sich mir zu eigen schenkte. Doch er will
ihn nicht ersetzen; ich dichte ihm noch eine zu gute Meinung an.--