Plötzlich schraken sie auseinander.
Laute Stimmen kamen, hastige Schritte, wie im Lauf.
Höhne mit einer Blendlaterne und einem Blatt Papier in der Hand.
Unmittelbar hinter ihm Onkel Ernst, keuchend: „Helene! Helene!“
Hand in Hand standen sie. Hand in Hand gingen sie ein paar Schritte ihm
entgegen.
Merivaux wollte sprechen, erklären.
Aber Onkel Ernst warf nur einen flüchtigen Blick auf sie. Nun er dicht
heran war, sahen sie sein erschrockenes Gesicht.
Er keuchte noch immer. Mühsam nur brachte er es heraus: „Erschrick
nicht, Helene ... wo hast du denn den Brief, Höhne ... Helene, liebes
Kind -- der alte Rittmeister -- dein guter Vater -- ist plötzlich
schwer -- sehr schwer erkrankt --“
Nach Onkel Ernsts Hand griff Helene, griff dann nach dem Brief. Höhne
hob die Blendlaterne hoch, leuchtete --
Der kleine Bogen flatterte auf den Kies.
Einmal, ein einziges Mal schluchzte Helene auf und sank in Merivaux’
Arme.