Matth. 7, 26 lesen wir Jesu Gleichnis von dem "thörichten Manne", der

*Sein Haus auf den Sand bauete,*

so dass Regen und Wind es zu Falle brachten.--

Matth. 8, 12; 13, 42. 50; 22, 13; 24, 51; 25, 30 und Luk. 13, 28 steht,

dass in der Hölle, in "der äussersten Finsternis", sein wird

*Heulen und Zähnklappen.--*

Aus Matth. 8, 20 oder aus Lukas 9, 58, wo Jesus von sich spricht: "Die

Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber

des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege", entnehmen wir

zur Bezeichnung äusserster Armut das Wort:

*Nicht haben, wo man sein Haupt hinlege.--*

Matth. 8, 22, sowie Luk. 9, 60 bietet Jesu Wort:

*Lass die Toten ihre Toten begraben.--*

Matth. 9, 12 und fast ebenso Mark. 2, 17 und Luk. 5, 31 spricht Jesus:

*Die Starken* (_d.h._ *die Gesunden) bedürfen des Arztes nicht,

sondern die Kranken.--*

Matth. 10, 14 (sowie Mark. 6, 11; Luk. 9, 5 und Apost. 13, 51) bringt

uns für "verachtungsvoll von dannen gehen" das Wort:

*Den Staub von den Füssen schütteln.--*

Matth. 10, 16 enthält:

*Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.--*

Nach Matth. 10, 27 und Luk. 12, 3 wird citiert:

*Auf den Dächern (von den Dächern) predigen.--*

Nach Matth. 10, 38 (vrgl. 16, 24; Mark. 8, 34; 10, 21; Luk. 9, 23; 14,

27; Joh. 19, 17) sagen wir von jemandem, der ein Leid zu tragen hat:

*Er trägt sein Kreuz*

und

*Sein Kreuz auf sich nehmen*

und danach:

*Ein Kreuzträger.--*

Matth. 11, 15 findet sich das häufig wiederholte:

*Wer Ohren hat zu hören, der höre.--*

Geflügelte Worte: Der Citatenschatz des deutschen Volkes · 第 78 / 438 题