Diesen Namen mußte der Kommis schon gehört haben. Er schlug die Augen zu
Baptist auf und tat wichtig: „Ah, ah!“ dann kehrte er stracks um und
ging in den Raum hinter dem Laden. Von dort brachte er einen dicken
blonden Herrn mit einem Vollbart und einer goldenen Brille mit zurück.
Der nahm die Geige, beschaute sie ein Weilchen am Fenster und verschwand
dann mit ihr in dem hintern Raum. Kurz darauf hörte Baptist, wie in der
Ferne, Geigentöne aufklingen und gleich wieder verstummen. Das
wiederholte sich ein paarmal.
Nach einer Viertelstunde kam der blonde Mann zurück. Er sagte: „Guten
Tag!“ als er an die beiden herantrat, und fragte gleich hinterher: „Was
wollen Sie dafür?“
Baptist zuckte mit den Schultern.
„Zweihundertfünfzig Franken geben wir Ihnen!“
Der Wirt ließ ein feines Pfeifen hören, wie von einer Maus, so erstaunt
war er. Baptist wußte, daß für dieses Geld die Geige weggeworfen sei.
Aber er war mürbe. Die Verhandlungen und vorher das Herumlaufen wegen
der Geige kamen ihm unwürdig vor. Sie schlugen ihn. Er schämte sich.