[200] _Seidemann_, Luthers Grundbesitz. Ztschr. f. histor. Th., 1860,
475-570. _Stein_, die Geschichte des Lutherhauses. Wittenberg, 1883.
Vgl. _J. v. Dorneth_. M. Luther, Berlin 1886. II, c. 12. III, c. 10. 24.
[201] Luther wußte, was ihm alles auferlegt wurde: „Luther hat einen
dicken Rücken, er wird auch diese Last tragen.“ IV, 294.
[202] _Cord._ 1057. T.-R. IV, 78. 114. Br. III, 417. C. Ref. IV, 890.
Vgl. _Hofmann_ 93. — Zu I Cor. 7. W. II, 2830.
[203] Cord. 1079.
[204] V, 228. CR. VI, 625. VII, 144.
[205] _H. Stein_, Geschichte des Lutherhauses. Wittenb. 1883.
[206] T.-R. IV, 272 (Kellereinsturz). Vieh: _Burkh._ 409. 1 Kuh war
damals wert 3 fl.; 1 großes Kalb 2 fl.; 1 Ziege mit 2 Jungen 2 fl.; 1
Schwein 1 fl.; 1 Ferkel 1/3 fl. — Hühner T.-R. II, 81. IV, 24.
Schweinehirt Johannes T.R. III, 128.
[207] Reparaturen. VI, 327. V, 424.
[208] Grundbes. 484 f. Br. VI 324-326.
[209] 1541. _Burkh._ 403 f.
[210] _Stein a.a.O._
[211] T.-R. I, 102. 123. 183. 213. IV, 291.
[212] Geräte VI, 325. Kasten V, 162. Becher IV, 342. Vermächtnis: Burkh.
362. Uhren III, 168. 449. Messer: Burkh. 270.
[213] Br. VI, 331.
[214] Urkunde: _Burkh._ 202 f.
[215] Myconii Summarium der Ref.-Gesch. Cyprian IV, 27. (2. Aufl.) W.
XI, 67. Br. V, 11. 127. 493. 668. 629. 319. 602. III, 156. Ueber das
teure Leben in Wittenberg beklagte sich auch ein Student 1532.
_Buchwald_ 103. Sonst 1 Kandel Wein 3 ₰. T.-R. I, 268.
[Illustration: Grundriß des Lutherhauses (um 1540).
(Nach H. Stein, Gesch. des Lutherhauses, Wittenberg 1883.)
a Kollegienstraße.
b Häuser darin.
c „Haus Bruno“.
d „Des Rymers Häuslein an Thor“.
e Eingang.
f Hof.
g früherer Kirchhof.
h altes Kirchlein.
i Ställe.
k Brauhaus.
l Brauthor.
m Thordurchgang (Turm?).
n Garten.
o Thür in der Mauer.
p „Das hindere neue Haus“.
q Lutherhaus (Schwarzes Kloster) 1. Stock.
r Haupteingang.
s Turm mit Wendeltreppe.
t Flur im 1. Stock.
u Vorzimmer
v _Wohnzimmer_.
w Schlafkammer.
x Feuerungsraum.
y Zimmer mit Fallthür und Treppe.
z _Studierstube_.
ab Aula.
A Vorlesungssaal.
B Stadtmauer.
C Stadtmauer.
D Wall.
E Nebeneingang mit Wendeltreppe.
[216] VI, 297. T.-R. I, 258. 274 f.
[217] Jonas hatte einen Weinberg, Melanchthon (wohl durch seine Frau,
eine Wittenberger Bürgermeisterstochter) verschiedene Grundstücke.
[218] _Burkh._ 319.
[219] T.-R. I, 141. 142. 146. IV, 667. C.R. XXIV, 392.
[220] Br. VI, 328. Garten: Burkh. 409. — Der Platz „Am Saumarkt“, später
„Viehmarkt“, wo der kurfürstliche Karpfenteich war, („Saumärkterin“ V,
783, „auf dem neuen Saumarkt“, _Burkh._ 356 f.) ist heute die
Lutherstraße. (Wittenberger Urbar VIa. 1625, Lagerplan.) — Richter,
Geneal. 398 ff. Beste 127. Fischteichlein T.-R. I, 179. — In der
Hausrechnung (VI, 2) 1536 ist nur vom Bildenhauerschen Garten geredet,
in dem Steuerschlag 1542 (_Burkh._ 409) vom Garten an der Zahnischen
Straße, im Teil-Receß 1553 (_Beste_ 127) vom „Baumgarten am Sewmargkt“,
der samt dem Hopfengarten an der Specke für 500 fl. angeschlagen wird —
also scheint er an Gelände oder Gebäude (durch den Krieg?) verloren zu
haben. Oder sollte der Garten an der „Zahnischen Straße“ = am Saumarkt
sein? Nach weiteren Erhebungen ist wahrscheinlich, daß die Zahnische
Straße den Anfang der heutigen Dr. Friedrichstraße bildete. Dann wäre
thatsächlich der Saumarkt da, wo die Zahnische Straße und die Faule Bach
sich schneiden.
Die Lage wäre so.
[Illustration: a-b Zahnische Straße. c-d Faule Bach. e-f Rische Bach.]
Der Bildenhauersche Garten (für 900 fl.) lag nach dem Steueranschlag
nicht „unter dem Rat“ wie der an der Zahnischen Straße. (_Burkh._ 409)
[221] Br. IV, 575. VI, 328 f. Wolfs Vogelherd: 154 f. V 787. Vgl.
_Burkh._ 409.
[222] _Burkh._ 403. _Hofmann_ 98. — Der „Lutherbrunnen“ gehörte der
Stadt.
[223] Br. VI, 547. Grundbes. 520. Pfähle Br. V, 637. Hauspostille 1.
September 1532. Rebenstock II, 124b. Stehlen: Grundbes. 530.
[224] Bienenstock. _Rebenst._ II, 109. Fische T.-R. II, 80.
[225] a. 1542 schätzt L. Braunen Haus auf 420 fl. IV, 575. Grundbesitz
502. Br. VI, 328: Die 250 fl. scheinen übrigens eine Abschlagszahlung
gewesen zu sein, denn das Haus kam höher zu stehen. Der Kaufbrief (v.
1541) bei _Richter_ Geneal. Luth. lautet: Bruno Brauer Pfarrer zu Dobin
verkauft erblich eine Bude im Elsterviertel zwischen D. Luthers
Behausung und Bruno Brauer an Luther und seine Erben mit allen
Gerechtigkeiten und mit Gehöft und Raum von der vordern Säule bis auf
die erste Ecke des Brunnens und von der hintern Ecke des Brunnens bis
auf die alte Badestube, zusamt derselben Badestube für 430 fl. zu 20
Groschen jeden.
[226] „Mein lieber Herr“ ist = mein Gemahl.
[227] Burkh. 319. Nach dem Bericht von Kanzler Brück an den Kurfürsten
vom 13. März 1546 hat Frau Käthe dennoch „die Böse (das ist doch wohl
das Gut Boos) zur Miet und um einen liederlichen Zins etliche Jahr her
inne gehabt“. _Förstemann_, D.M.L. Testamente. Nordhausen 1846, S. 31.
[228] S.o.S. 3. T.-R. II, 233. Br. V, 358. 298. 318. 431. 434. 753. VI,
304. _Burkh._ 357.
[229] V, 312 f. 358. 495. 605. 609. 323. Ueber Käthes Walten in Zulsdorf
vgl. _Anton_ 193 ff.
[230] VI, 318. V, 313. 427. 448 f. 482. 507. 528. _Burkhardt_, Th. Stud.
und Krit. 1896, S. 161. Der Scheunenbau spielt zwei Jahre lang. C.-R.
VII, 125.
[231] Zulsdorf wird in 21 Briefen und T.-R. II, 233 erwähnt. (S. Br. VI,
705). V, 300. 318. 323. 394. 400. Den Mainzer Erzbischof und den Herzog
Heinrich von Braunschweig nennt Lauterbach in dieser Zeit „die wahren
Türken“. V, 401.
[232] V, 299. 659. VI, 304. — An der Decke war einer der bekannten
Tintenflecke und am Balken ein Spruch, angeblich von Luthers (?) Hand.
„Willt du Trost haben, so gehe nach Droßdorf“ (1/4 Stunde davon
gelegen). Daß das Gütlein nicht ganz ohne Schmuck war, zeigen die noch
vorhandenen Reliefbilder von Luther und Käthe, zwei Medaillons, das eine
in Stein, das andre in Gips; beide, besonders das letztere, kraß
realistisch; sie sind später auf das Hofgut Kieritzsch und dann in die
dortige Kirche gekommen. Eine Nachbildung des Reliefbildes von Katharina
ist in der Leipziger Illustr. Zeitung vom 2. Febr. 1899. Vgl. oben S.
263.
[233] L.W. II, 279. T.-R. IV, 59. L.W. XXI, 169*. Br. IV, 643. T.-R.
III, 128. IV, 62.
[234] _Cord._ 1471. 1597. 589. _Schlaginhaufen_ 419. T.-R. IV, 199.
[235] T.-R. IV, 306 (Cord. 980). L. führte diese Bezeichnung Käthes als
„Morgenstern“ als Beispiel für die zahlreichen „Metaphern“ oder
„verblümte Wort“ der deutschen Sprache an, neben Redensarten wie „groß
Geschrei — wenig Wolle“; „er hängt den Mantel nach dem Winde“. —
Bekanntlich hat _Engelhard_ diese Methapher im gehässigen Sinn als
Lucifer Wittenbergensis zum Titel seiner Schmähschrift gemacht: „Lucifer
Wittenbergensis oder der Morgenstern von Wittenb., d.i. Vollständiger
Lebenslauff C. von Bore, des vermerkten Ehe-Weibs D.M. Lutheri, in
welchem alle ihre Scheintugenden, erdichtete Großthaten, falsche
Erscheinungen weitläuffig erzehlet werden v. R.D. Euseb. Engelhard.“
Landsperg 1747. — Käthes Krankheiten: Cord. 965. T.-R. IV, 24. II, 230.
233. III, 37. 122. 131. IV, 259. Br. IV, 530. V, 271.
[236] VI, 547. 332.
[237] _Lauterb._ 111. T.-R. IV, 593. Rietschl 43 f. L.W. XXI, 163*.