7. Katharina als Mutter ihrer Kinder und Hausgenossen.

[166] Der Gevatterbrief an Kanzler Müller lautet. „Gerne thät ich's, daß

ich m. gn. Herrn (d.i. wohl der Graf von Mansfeld) zu Gevatter bäte:

aber ich scheu des Prangens, das man mir würde zumessen, als der ich

mich mit einem München- und Nonnenkinde wollt herfürthun und große

Herren zu Gevatter bitten. Darum will ich hieneiden bleiben und bitte

Euch, sich des Kindes annehmen und geistlicher Vater mit sein, daß es

zum Christen möchte geboren werden.“ Br. III 113. T.-R. III 144. Br. III

115 f. 125. 128.

[167] III, 173. 213. 264. Kolde, An. L. 97. Natürlich säugte Katharina

ihre Kinder selber. T.-R. II, 165.

[168] III, 364. T.-R. I, 44. 199. Cord. 639.

[169] _Kawerau_, Briefw. des J. Jonas, Halle 1884, I, 116. Beste 74. Br.

III, 246. 364 f. 376. 390.

[170] III, 448. — Es war am Himmelfahrtsabend.

[171] III, 447 f. T.-R. II, 274.

[172] Mayer p. 40. Veit Dietrich 19. Juni an Käthe.

[173] T.-R. I, 205 f.

[174] Beste 77 f. Br. IV, 313. 320. 414. T.-R. I, 118. 200. IV, 131.

[175] Br. IV, 419.

[176] _Hofmann_ 156 f. Vgl. T.-R. IV, 515. 525.

[177] Br. IV, 436. Hofmann 156-88.

[178] IV, 436 f.

[179] _Mayer_ § 22. _Cord._ 1235.

[180] IV, 574. 623. V, 129. 163. VI, 153.

[181] T.-R. I, 118. 178. 181. 198 ff. 211. Br. III, 123. IV, 343.

[182] T.-R. I, 26. 213. Ratzeberger 60. Rietschel L. und sein Haus.

Halle 1888. S. 45. („Der Kleider und des Baretts springen“ — Sack- oder

Hosenlaufen und Barlauf?) Jost Br. IV, 7. Jost und Lippus; 41.

[183] T.-R. I, 13. _Matthesius_ 145a. Br. IV, 41 f. 343. V, 163.

_Ratzeberger_ 59.

[184] T.-R. I, 294. 212. 185. 178. Cord. 732. _Weißlinger_ in seiner

Schmähschrift „Friß Vogel oder stirb“ (Straßburg, 1726, S. 78) hat ein

Familienbild: D. Luther, die Frau Käth und liebe Jugendt; darauf stehen

in einer Gruppe das Ehepaar, an den Vater angeschmiegt „Hänßchen“, dann

dem Alter nach „Lisel“, als erwachsenes Mädchen (obwohl sie mit einem

halben Jahr gestorben ist.), „Lenchen, Martin, Paulus, Gretel“; in der

Thür steht ein älterer Knabe mit der Schrift. „Ich heiß Andräsel“. —

Dies Bild hat mit Weglassung von Elisabeth ein Straßburger Maler etwas

veredelt nachgebildet und diese Nachbildung ist in der „Niederlage

Christlicher Schriften“ in Straßburg als Photographie erschienen und in

G. Buchwalds D.M.L. deutsche Briefe (L. Bernh. Richter 1899)

reproduziert. — Vielleicht ist das Weißlingersche Bild unter

schmähsüchtigem Hinzuthun des „Andräsel“ einem älteren Original

nachgebildet; die Tracht der Kinder weist zum Teil auf die Wende des 16.

Jahrhunderts. Bei Luther, Käthe und Lenchen hatte der Zeichner offenbar

die bekannten Originale vor Augen.

[185] Muhme Lene. Magdalena von Bora fehlt in dem Nimbschener

Personenverzeichnis von 1525/6. Von 1520-25 fehlt ein solches. IV, 44 f.

Vgl. T.-R. I, 200.

[186] T.-R. III, 153. Br. IV, 42. 132. 343.

[187] _Lauterbach_ 2. 141 f. 164 f. Cyriak Br. III, 550. IV, 8. 15. 121.

139. VI, 123.

[188] Lies. gleichzeitig, statt „frühzeitig“. Von dem Adoptivsohn

_Andreas_ schreiben sich die katholischen Verleumdungen des Lutherschen

Ehepaares her, daß er als „Sohn“ bald nach der Hochzeit geboren sei.

(Vgl. oben S. 58). Ueber diese Verleumdung vgl. Lauterbach V und 141

Anm. desgl. _Lutherophilus_, „Das 6. Gebot und Luthers Leben.“ Halle,

1893.

Fabian hatte in der „Specke“ ein Abenteuer mit einigen Schlangen, das er

daheim natürlich gehörig übertrieben erzählte: als er dahin spazierte

und sich darin schlafen legen wollte, trat er auf ein Nest voll

Schlangen, die über einen Haufen lagen; die Tiere zischten ihm entgegen,

der junge Siegfried aber zog sein Schwert, hieb unter sie, der einen den

Kopf, der andern den Schwanz ab, bis das ganze Nest zerstört war. T.-R.

I, 233.

[189] Hans Polner Br. IV, 131. VI, 123. 151. Cord. 444 N. lies: Hans

statt Andreas Polner.

[190] V, 492. VI, 649 f. _Kolde_, Anm. Luth. 428. Ztschr. f.

Kirchengesch. 1878, S. 145. Neobulos, eigentlich Neobolos.

[191] IV, 342 f. T.-R. I, 350.

[192] III, 217 ff. VI, 683 unter „Mocha“.

[193] III, 178. V, 189.

[194] Ganerben = Gesamterben. Wie falsch diese Beschuldigung des

Stehlens war, geht daraus hervor, daß die Herzogin mittellos zu L. kam

und ihre Begleiterin ein großes Vermögen im Stich gelassen hatte. (Br.

III, 290). Katharina von Mergenthal, (IV, 469) Anna und Christina Korb

hatten nichts mitgebracht, als ihr Pelzlein und Ziechen vom Bettgewand.

(N. Archiv f. sächs. Gesch. III, S. 319).

[195] S. 104. Br. III, 219. — Die Matronen Luther, Melanchthon u.a.

pflegten in der Stadt schwangere Frauen zu besuchen und zu beraten.

_Seidemann_, Beitr. S. 496. Kollekt. unter „Bora“.

[196] _Köstlin_ II, 115. Nach _Seckendorf_ II, 122 war die Kurfürstin

drei Monate im Lutherhaus.

[197] _Kolde_, An. Luth. 378.

[198] V, 46 f.

[199] „Bildenhauer“ († 1539) T.-R. I, 206. 248. Br. V, 201. VI, 328.

Katharina von Bora: Geschichtliches Lebensbild · 第 79 / 92 题