[101] II, 323. 319.
[102] II, 319 f. _Kolde_, Ann. L. 443.
[103] Br. II, 334. 433. 473. 584. 330.
[104] Br. IV, 580.
[105] Br. III, 170. 229 f. 236. Schönfeld, T.-R. IV, 50. Burkh. 193.
[106] Reichenbach stammte aus Zwickau und studierte in Wittenberg
1510-11. 1525 nahm er sein Haus in Lehen, 1530 wird er Bürgermeister,
1541 heiratete seine Tochter, 1543 starb er. (_Buchwald_ 74 f. 173).
_Consil. Theol. Witt._ IV, 19. _Hofmann_ 13 f. Reichenbachs Haus ist
übrigens nur in dem hundert Jahre später erschienenen Werk der _Consil.
Theol. Witteb._ als Katharinas Zufluchtsort genannt. Bei allen
gleichzeitigen Quellen kommt es nicht vor; auch in allen Berichten über
die Trauung und Hochzeit wird das Ehepaar nicht erwähnt und von irgend
welcher Beziehung des Lutherschen Hauses mir der Familie Reichenbach
findet sich keine Spur. Er gehörte allerdings in den Freundeskreis
Dietrichs und Baumgartners. Dietrich meldet diesem am 29. Jan. 1535 die
Vermählung von Reichenbachs Schwester mit dem Nürnberger Strauch.
(Ztschr. f. hist. Th. 1874 S. 546 f.) Dagegen weisen andere Anzeichen
darauf hin, daß Käthe vielmehr in dem _Kranach_schen Hause gelebt habe;
der König Christian, welcher im Oktober 1523 dort wohnte, verehrte der
Jungfrau Käthe einen Ring: das kann doch nur für Dienste geschehen sein,
die sie im Kranachschen Hause that. Ferner ist bei der Trauung Luthers
als einzige Frau die Kranachin zugeben. Endlich steht Luther, wie Käthe,
mit den beiden Eheleuten, seinen Gevattern, auch in späteren Jahren noch
in reger Beziehung, während nirgendswo von einem Verkehr mit dem
Reichenbachschen Ehepaar im Leben Katharinas geredet wird. Ich möchte
daher vermuten, daß Käthe nur kurze Zeit im Reichenbachschen Hause
untergebracht wurde, dagegen im übrigen in dem sehr umfangreichen und
wohlhabenden Hause der Kranach als Stütze der Hausfrau Verwendung
gefunden. Bei Kranach konnte auch Ave von Schönfeld untergebracht sein,
weil ihr späterer Gatte Lic. Basilius Axt in Kranachs Apotheke
beschäftigt war. In dem Brief, worin Luther den Medicus Basilius Axt
empfiehlt, wird von diesem gesagt, er sei Apotheker bei Kranach gewesen
und seine Gattin (Ave von Schönfeld) eine Mitschwester von Luthers Frau.
(B. III, 292 vgl. 291).
[107] _Beste_ 20. _Hofmann_ 13, 26.
[Transkriptions-Anmerkung: Zur folgenden Bemerkung gibt es keinen
Verweis im Text.]
_Seidemann_, Ztschr. f. hist. Th. 1874. S. 533 ff.
[108] Consil Witt. IV, p. 19.
[109] Br. II, 325.
[110] Br. II, 553. W.L.W. XXI, 916. Beste 22, 2.
[111] Ztschr. f. hist. Th. 1874. S. 544-58. Br. II, 553.
[112] Corp. Ref. I, 1114. Br. III, 532, wo Luther und Melanchthon an Abt
Friedrich für eine Wittenbergerin fürsprechen, welche ein junger
Nürnberger heiraten will.
[113] _Abr. Scultetus_ Ann. ad. ev. renov. ad a. 1525. p. 80.
_Seckendorf_ II, 17. _Walch_ 92-96. _Beste_ 23 f.
[114] „Meine Käthe hatte ich damals nicht lieb, denn ich hielt sie
verdächtig, als wäre sie stolz und hoffärtig.“ T.-R. IV, 50.