Es war Nacht.
Die roten Strahlen des Kometen wogten hin und her wie hunderttausend
elektrische Lichtzungen. Berlin glich einer Märchenstadt. Himmelhoch ragten
die riesigen Häuser empor, mitten hinein in das Meer von Purpur, das das
Blut aufregte und die Sinne verwirrte.
Die Stadt war ziemlich leer von Menschen. Der Krieg war ausgebrochen, und
die Armeen standen im Felde. In der Nähe von Wilhelmshaven tobte die erste
Seeschlacht und bei Bitsch waren die deutschen und französischen
Heeresmassen gegeneinander geprallt. Immerhin waren in Berlin noch genug
Menschen zurückgeblieben, um jene heimliche, hin und her surrende und
summende Aufregung zu verursachen, die sich allen Ohren aufdrängte. Es
waren junge und ältere Leute, die da und dort auf öffentlichen Plätzen sich
sammelten, die flüsterten, sich heimliche Zeichen gaben und wieder
verschwanden . . . .