Es war eine bizarre Idee des Astronomen, daß er in den kleinen Kreis, den
er bei John Crofton traf, seinen photographischen Apparat mitnahm.
Vielleicht hatte der Journalist ihn auch darum gebeten; jedenfalls wurde
die photographische Platte, die in aller Welt bereits bekannt war, der
Beginn von Romulus Futurus Unglück und Untergang.
Der große Gesellschaftssaal in dem Hause John Crofton war mit einer langen
Tafel versehen worden. Man hatte alle elektrischen Lichter perlöscht und
ließ nur dem purpurnen Lichte des Kometen Zutritt, das ganz Berlin erfüllte
und die Menschen in einer ewig prickelnden Aufregung hielt.
Die kleine, gewählte Gesellschaft unterhielt sich aufs beste. Schon die
Tatsache, daß Divina, die Sängerin, in diesen vornehmen Kreis geladen
worden war, bewies, daß man im dritten Jahrtausend alle lästigen Vorurteile
der früheren Zeiten beiseite ließ.
Das Gespräch drehte sich natürlich um den roten Kometen, der seit Monaten
alle anderen Interessen in den Hintergrund gedrängt hatte. Zudem war
Romulus Futurus die einzige Autorität, die über den neuen Stern sachkundige
Aufklärungen geben konnte.
»Nun, was meinen Sie, Herr Kultusminister,« sagte Miß Head-Divina, indem
sie mit einer koketten Bewegung das feingeschliffene, biegsame Sektglas an
die rotleuchtenden Lippen hob und Romulus Futurus einen ihrer zündendsten
Blicke zuwarf: »Wird der neue Komet zu uns kommen ober nicht?«
Romulus Futurus nickte.
»Er wird zu uns kommen, Miß Head-Divina, verlassen Sie sich darauf!«
Sie legte den schönen Hals zurück und lachte, wurde aber plötzlich ernst
und beugte sich vor mit dunkel sprühenden Augen:
»Ich erwarte ihn! Ich erwarte ihn voll Ungeduld! Ob Sie mir glauben oder
nicht, Herr Minister, ich vergehe förmlich vor tiefer, heißer Sehnsucht
nach diesem Stern, den man ja bald zu sehen bekommen wird! Sein Licht ruft
in mir etwas wie eine stete Raserei hervor!«
John Crofton, der bevorzugte Günstling der schönen Amerikanerin, beugte
sich über ihre weißen Schultern und flüsterte:
»Ich werde eifersüchtig werden, göttliche Happy, eifersüchtig auf diesen
Kometen, der dich scheinbar mehr interessiert, als meine Liebe!«
Sie warf ihm einen lächelnden Blick zu und sah dann zu Ralph Jonathan
Wieland hinüber, dem Krösus, der mit gleichgültiger Miene sein Sektglas
hob. Und es wollte Romulus Futurus, dem Menschenkenner, scheinen, als ob in
dem nebensächlichen Blick der göttlichen Sängerin und der offen zur Schau
getragenen Gleichgültigkeit des Krösus ein geheimer Sinn läge.
Aber der Astronom war klug genug, zu schweigen, um so mehr, als ihm die
Leidenschaft für eine Frau etwas Unverständliches war. Er hatte nie in
seinem Leben geliebt, und der Rausch, den er einstmals für seine Braut
Fabia empfunden, war eben nichts weiter gewesen als eine Aufwallung, die
sich rasch genug gelegt hatte. Das Weib erschien ihm als etwas durchaus
Minderwertiges, das kein Anrecht auf männliche Ehrerbietung besaß, und
Romulus Futurus hatte aus diesen seinen Ansichten auch niemals ein Hehl
gemacht. Sein Benehmen gegen die Frau war, wenn auch durch weltmännische
Gewandtheit verdeckt, stets von einer heimlichen Brutalität geleitet.
»Und was wird werden, wenn der Komet auf die Erde kommt?« fragte Dr.
Diabel, indem er sein bleiches, von einem blauschwarzen Bart umrahmtes
Gesicht über den Tisch neigte und gleichzeitig die großen, glänzenden Augen
auf die Fürstin Angelika heftete, die am Ende der Tafel saß und keinen
Blick von Romulus Futurus wandte. Die junge Fürstin war das Gegenteil von
Frau Fabia. Schlank, zierlich, dabei von seltener Schönheit, glich sie
einer jener Orchideen, die in den Treibhäusern ihre schönsten Farben
entwickeln. »Was wird geschehen, wenn der Komet auf die Erde kommt?«
wiederholte Dr. Diabel seine Frage.
Da Romulus Futurus nicht sofort antwortete, so entgegnete General Treufest:
»Darüber kann ich Ihnen Auskunft geben. Auf alle Fälle werden wir mit allen
Hilfsmitteln der Technik, die uns zur Verfügung stehen, versuchen, das
drohende Unheil abzuwenden. Sollte es aber etwa gar auf einen Eroberungszug
der mystischen Bewohner dieses Kometen abgesehen sein, so werden sie eine
fatale Bekanntschaft mit unseren großen Riesenkanonen machen müssen.«
»Es besteht sehr wenig Wahrscheinlichkeit, daß dieser Komet bewohnt ist!«
wandte Romulus Futurus ein. »Die Tatsache, daß er eine so phänomenale
Leuchtkraft besitzt, spricht dagegen. Dieses Purpurlicht, meine ich, ist
auch vorläufig für uns eine größere Gefahr, als der Komet selbst, denn
unsere Zeitungen bringen tagtäglich neue, fürchterliche Berichte über
Entartungen und Verbrechen, die im Zeichen des roten Kometen geschehen!«
»Zuerst wird wohl eine Revolution ausbrechen, wie die Erde keine zweite
gesehen hat!« sagte plötzlich hastig Peter Cornelius, der junge Student,
indem er sich nervös durch das reiche, blonde Haar fuhr. »Die Völker werden
aufstehen und das Joch der Tyrannei abwerfen, unter dem sie lange genug
geschmachtet haben.«
Während er das sagte, sah er mit brennenden Augen zu Miß Head-Divina
hinüber. Die aber schenkte ihm keinen Blick. Sie hatte sich vorgebeugt und
flüsterte dem General zu:
»Ist es wahr, wovon man allgemein spricht? Wir werden einen Krieg mit
Frankreich und England bekommen?«
Der General, der sich schon in vorgerückter Weinlaune befand, entgegnete:
»Es ist richtig, daß eine außergewöhnliche Aufregung zwischen diesen drei
Ländern besteht und daß im Kriegsministerium eifrig gerüstet wird. Aber
woher wissen Sie davon? Bis jetzt wird alles geheim gehalten!«
Woher sie davon wußte? Natürlich von John Crofton, dem Bevollmächtigten
Amerikas, der besser orientiert war als General Treufest. Miß Head aber
versuchte, den General weiter auszuforschen.
Plötzlich kam John Crofton auf die bizarre Idee, Romulus Futurus möchte sie
doch alle zusammen photographieren.
»Nachdem dein Apparat von einer so immensen Schärfe ist, Romulus, daß er
selbst versteckte Kometen auf die Platte zaubert, so dürften die Bilder,
die du von uns erhältst, sicherlich das Beste werden, was hervorgebracht
werden kann. Wir werden keine verschwommenen, oberflächlichen Züge tragen.
Wir müssen auf dem Bilde ganz so sein, wie wir in Wirklichkeit sind und wie
wir uns mit unseren schwachen Augen überhaupt nicht sehen. Happy,« -- der
große Journalist wandte sich an die Schauspielerin, die die Brauen
hochgezogen hatte und mit einer gewissen Unruhe diesem Vorschlage zuhörte.
-- »Happy, nimm dich in acht! Die Entstehungsgeschichte deiner
Schönheitspflästerchen wird sicherlich auch auf diese mysteriöse Platte
gezaubert werden, und ich werde vielleicht, wenn ich dich im Bilde sehe,
finden, daß du abscheulich bist!«
Romulus Futurus widersprach lebhaft dem Wunsche des Freundes, ein
Experiment auszuführen, das der berühmte Astronom bis zu diesem Augenblick
noch nie versucht, denn er hatte seine Erfindung ganz und gar in den Dienst
der Wissenschaft gestellt.
Sein Freund John Crofton aber ließ nicht nach mit Bitten, und schließlich
mußte Romulus Futurus doch selbst zugeben, daß er etwas Aehnliches im Sinne
gehabt, sonst hätte er den Apparat ja gar nicht in die Wohnung seines
Freundes zu bringen brauchen. Oder war dies rein mechanisch geschehen,
unter dem Drucke jenes Unbewußten, das John Crofton »das schwarze
Schicksal« zu nennen pflegte? --
Genug -- Romulus Futurus entschloß sich, zum Andenken an diesen vergnügten
Abend ein Gruppenbild herzustellen. Auch seine Gattin nahm an dem Tische
Platz, um den sich alle Anwesenden mit natürlicher Grazie gruppierten.
Romulus Futurus schob unter dem Schutze eines schwarzen Tuches die
lichtempfindliche Platte »Lumen« in den Apparat.
Eigentlich empfand er ein dunkles, geheimes Grauen gegen die Ausführung
seines Planes. Aber er scheute sich, es zu gestehen. Nachdem er also mit
seinen Vorbereitungen zu Ende war, exponierte er eine halbe Minute, nahm
dann die »Lumen«-Platte heraus und überzeugte sich, daß die Aufnahme
gelungen war.
»Ich werde jedem der Beteiligten morgen ein Bild senden,« sagte er. -- Eine
leichte Blässe überzog sein Antlitz, nachdem er die Platte gegen das Licht
längere Zeit beobachtet hatte. Es war nämlich eine Eigenheit derselben, daß
sie sofort, ohne entwickelt und fixiert werden zu müssen, deutlich nach der
Aufnahme das Negativ dem Auge zeigte.
Spät des Nachts trennten sich die Gäste. Intensiv und grell war das
purpurne Licht, das vom Himmel in die Fenster strömte.
»Der Komet ist wieder um viele Tausend Kilometer näher gekommen,« murmelte
Romulus Futurus und sah auf die Uhr.
In dem prachtvollen Flugcoupé, das der Astronom besaß, fuhr er mit seiner
Gattin Fabia, die den ganzen Abend über schweigsam gewesen war, nach Hause.
Eine Viertelstunde später saß er wieder in dem großen, kühlen Raume der
astronomischen Sternwarte. Die fabelhaften Riesengläser glotzten ihn mit
ihren schwarzen, unheimlichen Augen an. Das Firmament schien ein
unendlicher Teppich von blauer Farbe zu sein, in den ungezählte blitzende
Diamanten gewebt waren. Ueber alles spannte sich ein greller, roter Bogen.
Das war der Himmel.
Angesichts der gigantischen Unendlichkeit begann Romulus Futurus einen
Abzug von der Platte zu machen. Warum zitterte er? Warum nahm dieses
nebensächliche Geschäft seine Aufmerksamkeit dermaßen in Anspruch, daß er
in jener Nacht sogar vergaß, seine gewöhnlichen Beobachtungen zu machen und
zu registrieren, daß der rote Komet sich der Erde wiederum ein
verhängnisvolles Stück genähert hatte? -- --
Es war etwa drei Uhr morgens, als Romulus Futurus den sprechenden Abzug vor
sich auf den Knien liegen hatte.
Da war er so bleich wie die weißen Wände des Sternwartensaales und seine
Augen glühten beinahe so rot wie der Komet. Auf dieser Platte stand ein
furchtbarer Roman, mit blutiger Tinte geschrieben, mit häßlichen Wahrheiten
durchsetzt. Er bemerkte nicht, daß Frau Fabia leise und unhörbar, das weiße
Gewand gerafft, daß es nicht rauschen konnte, in die Sternwarte getreten
war. Und wie sie nun einen Blick über die Schultern ihres Gatten hinweg auf
das Bild geworfen hatte, schrie sie plötzlich auf und rang verzweifelt die
Hände:
»Ich bin unschuldig! Ich schwöre dir, Romulus, ich bin unschuldig!«
Er aber packte sie an ihren langen, wunderschönen schwarzen Haaren und
stieß sie zu Boden, daß sie beinahe die Besinnung verlor und
zusammengekauert liegen blieb, gleich einem verwundeten Reh. Romulus
Futurus aber rannte wie ein Rasender auf und nieder; indem er zu seiner
Gattin Fabia sprach, deutete er von Zeit zu Zeit auf das Bild, dann wieder
gestikulierte er mit den Händen in der Luft.
»Ich wußte es ja!« schrie er, »ich wußte es ja! Die »Lumen«-Platte ist so
empfindlich, daß sie die schwächsten Reaktionen mit genauester Deutlichkeit
wiedergibt! Die Platte hat nicht nur die Gesichter all dieser Elenden
photographiert, sondern auch ihre heimlichsten, tiefsten und innerlichsten
Gedanken. Ha! Ich halte also jetzt den Schlüssel zu einer neuen,
geheimnisvollen und furchtbaren Wissenschaft in Händen! Ich werde imstande
sein, von heute ab zu wissen, was jeder Mensch denkt!«
Selbstverständlich hatten sich die Gedanken, von denen Romulus Futurus
sprach, nicht in Schriftzeichen auf der Photographie kopiert. Es ist eine
alte Weisheit, daß jedes Ding auf Erden einen Reflex hinterläßt, jede
Bewegung, jede Schall-, jede Lichtwelle. Ebenso gibt auch der menschliche
Gedanke, so schnell er immer gedacht sein mag, einen unwillkürlichen Reflex
in den menschlichen Mienen, so deutlich, daß jedes Kind den Gedanken lesen
könnte, wenn sein Auge nur scharf genug wäre, den Reflex zu sehen.
Romulus Futurus hätte kein so großer Psychologe sein müssen, um nicht die
Empfindung, die sich in den Mienen des Einzelnen in dem Moment der
photographischen Aufnahme ausgeprägt hatte, lesen zu können.
»Es ist ein Wunder! Ein unnennbares Wunder!« murmelte Frau Fabia, die immer
noch nicht die Kraft besaß, sich zu erheben, und mit einer Miene
wahnsinnigen Entsetzens auf ihren Gatten blickte. »Ich habe deutlich
gesehen, daß aller Augen auf den photographischen Apparat gerichtet waren.
Und doch blickt jetzt auf der entwickelten Photographie jeder nach einer
anderen Seite!«
»So groß ist die Beweglichkeit des menschlichen Auges, so enorm die
Verwandlungsmöglichkeit der Iris!« stieß Romulus Futurus zwischen den
Zähnen hervor. Plötzlich beugte er sich zu Frau Fabia nieder.
»Siehst du dein Gesicht? Siehst du deine Mienen? Siehst du, wie du zu John
Crofton hinüberblickst? Ah, nicht genug, daß ich nur einen einzigen Freund
besitze! Du willst ihn mir noch rauben! Der starre Blick, mit dem du ihn
betrachtest, beweist mir alles! Warum denkst du immer an ihn? Warum
beschäftigten sich deine Gedanken in dem Augenblick, da ich die
photographische Aufnahme machte, einzig nur mit ihm?«
»Ich liebe ihn ja nicht, ich hasse und verabscheue ihn!« rief Fabia
verzweifelt. Aber Romulus Futurus hörte nicht auf sie. Er fuhr fort, den
Blick in die Photographie förmlich vergrabend:
»Miß Head-Divina sieht zu dem reichen Krösus hinüber. Ihre Miene ist
schrecklich, halb Wahnsinn, halb diabolische Grausamkeit und
Schlechtigkeit. Wie sie Ralph Jonathan Wieland anblickt! Ihr Auge taucht
förmlich in das seine! Ihr Gesicht, das im Moment der Aufnahme ernst und
starr gewesen wie Stein, ihr Gesicht lächelt, und um ihre Mundwinkel
ringeln sich abscheuliche Schlangen. Soll ich dir sagen, was sie denkt?
Hier steht es geschrieben! Hier steht es! Seid ihr nicht alle gleich, ihr
Frauen?
»»Ja, ich bin geneigt, Ihren Antrag zu erhören, Ralph Jonathan Wieland,««
sagt sie. »»Aber«« --
Siehst du, Fabia, wie sie sich zu gleicher Zeit halb zu meinem Freunde John
Crofton hinüberwendet? Und da! Da!« --
Romulus Futurus schüttelte sich und heftete den Nagel des rechten
Zeigefingers auf das Gesicht Ralph Jonathan Wielands.
»Siehst du die scheußliche Grimasse des Krösus? Siehst du, wie er meinen
Freund John Crofton anstarrt? Die Lippen Wielands sind halb geöffnet. Ich
sehe förmlich die gefletschten Zähne! Die Nasenflügel sind hinaufgezogen,
wie man dies bei wilden Tieren im Augenblick des Angriffs bemerken kann.
Die Augen sind zusammengekniffen, und strahlenförmig spannen sich die
Falten um seine Schläfen!«
Romulus Futurus schwieg. Seine Augen öffneten sich unnatürlich weit, denn
er las, las deutlich auf diesem bis zur Scheußlichkeit verzerrten Gesicht
den furchtbaren Gedanken, der Ralph Jonathan Wieland im Augenblick der
Aufnahme beherrschte.
Inzwischen blickte Frau Fabia mit nicht minder entsetzten Augen auf das
Gesicht der jungen Fürstin Angelika, die Romulus Futurus ansah. Auch ihre
Gedanken waren mit unverkennbarer Deutlichkeit photographiert, und Frau
Fabia las, las mit blutendem Herzen die Gedanken der Fürstin:
»Romulus Futurus, ich liebe dich in Ewigkeit!«
Und neben der Fürstin saß Dr. Diabel und starrte sie an und dachte:
»Ich werde dich zu Tode martern, wenn du mich nicht erhörst!«
Romulus Futurus schrie plötzlich auf und starrte mit fiebernden Augen
hinaus in die Nacht.
»Er will meinen Freund John Crofton töten! Jawohl, so ist es! In dieser
Nacht noch! Ralph Jonathan Wieland dachte darüber nach, wie er John Crofton
aus dem Wege räumen konnte, um sich selbst in den Besitz seiner Geliebten,
der Schauspielerin Happy Head-Divina zu setzen!«
Und in einer Anwandlung von Abscheu und Verzweiflung warf Romulus Futurus
die kostbare Platte zu Boden, zertrat sie mit den Füßen und zerriß die
Photographie in tausend Fetzen, so daß er nicht mehr die Gedanken der
Fürstin Angelika lesen konnte, nicht mehr das, was der Student dachte,
während Frau Fabia im letzten Augenblick noch deutlich von den Lippen Happy
Head-Divina den Gedanken abgeschaut hatte:
»Ich muß versuchen, alles von dem General zu erfahren, denn die englische
Regierung verlangt die Pläne des Kriegshafens von Kiel!«
Wie gesagt, die Entdeckung, welche Frau Fabia gemacht hatte, kannte Romulus
Futurus nicht. Ihn beherrschte nicht nur die Erkenntnis, daß Ralph Jonathan
Wieland in dieser Nacht seinen Freund John Crofton töten wollte; und
während er darüber nachsann, wie er den Freund retten könnte, kam er auf
eine bizarre Idee.