56 George Canning, geb. 11. April 1770, gest. 8. August 1827,
britischer Staatsmann, Vorkämpfer für liberale Handelspolitik und
Gegner der von der heiligen Allianz vertretenen
Legitimitätsanschauungen.
57 Heinrich Theodor v. Schön, geb. 20. Januar 1773, gest. 23. Juli
1856, seit 1816 Oberpräsident von Westpreußen, von 1824 bis 1842
Oberpräsident der gesamten Provinz Preußen, seit 1840 gleichzeitig
Staatsminister.
58 Friedr. Aug. v. Stägemann, geb. 7. November 1763, gest. 17. Dezember
1840, im Ministerium Stein bis Dezember 1806 vortragender Rat, seit
1809 Geh. Staatsrat im Finanzministerium und Mitarbeiter
Hardenbergs, 1817 in den Staatsrat berufen.
59 Karl Friedr. Heinrich v. Kamptz, geb. 16. September 1769,
gest. 3. November 1849, seit 1824 Direktor im Justizministerium, von
1832–1838 Justizminister, berüchtigt und verhaßt wegen seines Eifers
bei Aufspürung demagogischer Umtriebe.
60 Ludwig Samuel Kühne, geb. 15. Februar 1786, gest. 3. April 1864,
seit 1819 Hilfsarbeiter im Finanzministerium, seit 1820
Geh. Finanz-, bzw. Oberfinanzrat. Die Übernahme des
Finanzministeriums lehnte Kühne wiederholt ab.
61 Franz Ludwig Graf v. Hatzfeldt, geb. 23. November 1756, gest. 3.
Februar 1827, war seit 1822 preußischer Gesandter in Wien.
62 Heinrich Freiherr v. Bülow, geb. 16. September 1792, gest. 6.
Februar 1846, war bis 1827 im Ministerium des Auswärtigen
hauptsächlich in den Handelssachen tätig, 1827 wurde er preußischer
Gesandter in London, 1842 Minister der auswärtigen Angelegenheiten.
63 In der Eschenheimer Gasse zu Frankfurt a. M. befand sich das
Taxissche Palais, in dem die Bundesversammlung tagte.
64 Karl Ferd. Friedrich v. Nagler, geb. 1770, gest. 13. Juni 1846, der
schöpferische Organisator des preußischen Postwesens, war von
1824–1835 preußischer Gesandter am Bundestag.