Die »Celestials« am Vorderdeck spielen und essen den ganzen Tag; ein
landsmännischer Unternehmer theilt fortwährend riesige Mengen Reis aus,
welche ein Chinese nach dem anderen in einer hölzernen Schale abholt.
Dabei ist die schon gestern etablirte Bank in vollem Gange, silberne
Mexicanos, auch grössere Banknoten fliegen umher, -- der Croupier scheint
gute Geschäfte zu machen. -- Letzter Tag an Bord des alten Meeresgottes,
den wir sehr lieb gewonnen; besonders der alte Mersa ist ein Prachtmensch,
wenn er noch so sehr über die »maledetti Cinesi« schimpft. -- Die lange
Ruhe ist nun bald vorbei, -- in Singapore, wo wir einige Zeit bleiben
sollen, werden Jagen, Segeln, Besuchemachen uns wohl ganz in Anspruch
nehmen. -- Wir fahren die Küste des »goldenen Chersonnes« entlang,
leider ohne viel davon zu sehen, -- nur die Gebirgsketten und gegen Abend
auch schwache Spuren von Sumatra erinnern daran, dass wir in einer schmalen
Meerenge sind.