1. Die Kunst des Buddhaismus und der Sassaniden.[41]

§. 69.

Der Aufgang des Buddhaismus bildet für Hinterasien einen historischen

Abschnitt von ähnlicher Schärfe und Tragweite, wie der Beginn des

Mittelalters für die europäische Menschheit. Dass die bildenden

Künste in Indien von der neuen, dort zuerst heimischen Lehre vielfach

befruchtet wurden, kann keinem Zweifel unterliegen. Welcher Art aber

der Umschwung war, welchen die bildenden Künste erfuhren, ist bei

unserer Unkenntniss ihres früheren Zustandes unmöglich anzugeben.

Ueberdies führen die Anfänge der buddhaistischen Kunst in die Nähe des

absoluten Anfanges der Kunst zurück; die Stupas gehören in die Reihe

der einfachsten und ursprünglichsten Kunstorganismen, die wir kennen,

wodurch eine neue Schwierigkeit, die Natur der Kunst des indischen

Alterthums zu bestimmen, erwächst. Denn wenn eine spätere Kunststufe

dem Anfange der Kunst so nahe steht, wie soll man sich die älteren

Glieder beschaffen denken? Damit soll das hohe Alter der indischen

Kunstthätigkeit nicht abgeläugnet werden. Die Thatsache, dass im

Mahabharata und Ramayana Werke einer ausgebildeten Civilbaukunst,

regelmässige Stadtanlagen, grosse und reiche Paläste angeführt werden,

beweist für sich das Dasein einer alterthümlichen Kunst, doch muss

ihr näheres Wesen erst entdeckt, die Chronologie der indischen Kunst

durch die Entzifferung der Inschriften festgestellt werden. Ueber kein

Land ist die kunsthistorische Kunde so sparsam gesäet, die Zahl leerer

Meinungen und oberflächlicher Ansichten so gross, als gerade über

Indien.

Ueberall, wo der Buddhaismus sich ausbreitete, schuf er %Stupas% zur

Aufbewahrung von Reliquien und %Viharas% zur Wohnung der Priester.

Die Beschaffenheit der ersteren wurde an einer früheren Stelle

geschildert; die Viharas wurden häufig in Felsen ausgehöhlt und gaben

die Veranlassung zur Anlage ausgedehnter Felsbauten, auf welchen der

grösste Ruhm der indischen Baukunst beruht. Die erste baugeschichtliche

Nachricht besitzen wir von _Kandragupta's Enkel_, dem Könige _Açoka_

(246 v. Chr.), dem ersten indischen Fürsten, welcher die Sache des

Buddhaismus zur eigenen machte. Nicht weniger als 84,000 Tempel sollen

ihm ihre Erbauung verdanken, in acht Stupas vertheilte er die Reliquien

Buddhas. Ausführlicher ist unsere Kunde über die Bauunternehmungen

_Duschtagamanis_ auf Ceylon (161-137 v. Chr.). Der Eisenpalast

(_Lohapasada_) maass 225' im Umfange und erreichte die gleiche

Höhe. Er ruhte auf 1600 Säulen und stieg in 9 Stockwerken, in jedem

Stockwerke 100 Priesterzellen, empor. Die Mitte nahm eine offene Halle

ein, welche von Löwen-, Tiger-, göttergestaltigen Pfeilern getragen

wurde. Die Erzählung von dem Baue des riesigen Reliquienbehälters

oder Dagop (_Mahastupa_) ist vollkommen mährchenhaft, der Bau selbst

aber, aus Backsteinen über einer Grundfläche von 120 Schritten zu 189'

emporgeführt, unter dem Namen des Ruanwelli erhalten.

Zu den ältesten Felshöhlen rechnet man ferner: Sieben Felshöhlen

bei Gajâ oder Burabur. Eingänge in Pyramidenform führen in das

glatt polirte gewölbte Innere, welches im Grundrisse bald viereckig

(46'-19'), bald oval ist und in einer Höhle mit einer Nische, in

einer anderen mit einem Dagop schliesst. Eine zweite Höhlengruppe

findet sich in Orissa auf dem Berge des Sonnenaufganges %Udajagiri%.

Mit Ausnahme einer einzigen Höhle sind die übrigen in Zellen getheilt,

von mässiger Tiefe, der Zugang aber ist gewöhnlich unter einer von

Pfeilern getragenen Galerie angebracht. Alle diese Bauwerke reichen

einige Jahrhunderte vor unsere Zeitrechnung zurück. Die ungenügende

Untersuchung derselben bleibt um so bedauerlicher, als eine der

Udajagirihöhlen (_Ganeça Kumbha_) durch die Vortrefflichkeit ihrer

Reliefskulpturen (Schlachtscenen) gerühmt wird. In unsere Zeitrechnung

dagegen fallen die ausgedehnteren Felsbauten, an welchen namentlich

das westliche Indien so reich ist; so die Felsenklöster zu %Ajanta%.

Die einfachste Form derselben ist ein offener Altan als Vorhalle mit

einer quadratischen Zelle dahinter; in einigen Fällen folgen die

Zellen nicht unmittelbar dem Altane, sondern liegen einer inneren

viereckigen Halle zur Seite. Die Wandmalereien in einer Höhle: Löwen,

Gazellen, ein betender Knabe harren noch ihrer genauen Beschreibung.

Der nächste Fortschritt dieser Höhlenarchitektur wird durch die

Erweiterung der inneren Halle gewonnen. Die grössere Fläche derselben

verlangte eine Unterstützung der Felsdecke durch Pfeiler (in Ajanta

achteckig ohne Basis und Kapitäl, aber durchgängig bemalt), wodurch

wieder eine Gliederung des Raumes in Schiffe hervorgerufen wurde. Die

Decke der Schiffe ist durchgängig gerippt, die Rippen theils in den

Felsen eingehauen, theils aus Holz gearbeitet. Im Hintergrunde erhebt

sich der einfache, massive Dagop mit dem hölzernen Sonnenschirme, zur

Seite liegen kleinere Zellen. Derartige Bauten finden sich in Ajanta,

bei Bag und Karli. Hier beträgt die Gesammtlänge des Tempels 146' bei

einer Breite von 46'; die Länge des Mittelschiffes, welches durch je 15

Säulen von den Seitenflügeln getrennt ist, 31'. Vor dem Tempel erhob

sich auf zwei Pfeilern eine in Holzwerk reich verzierte Musikgalerie,

wie solche bei den Tempeln der Gainasekte noch heutzutage üblich ist,

und in dem grossen Felstempel auf der Insel %Salsette% sich erhielt.

Keine Anlage zur Grottengattung gehörig, geniesst einen so grossen

Ruhm und nimmt einen so gewaltigen Umfang ein, als die Bauwerke

von %Ellora%. Ein Bergkranz von Granit, länger als eine Stunde in

Ausdehnung, ist zu Grotten, Tempeln, Höfen, Skulpturen ausgehöhlt und

in einen Wunderbau von mährchenhafter Pracht verwandelt. Unter den 13

namentlich angeführten Tempeln erschienen besonders reich gebildet: die

Grotten Indras, in zwei Stockwerken, von Pfeilern getragen, von Höfen

umgeben und durch schmale Gänge mit den benachbarten Anlagen verbunden,

der Tempel des Visma-Karma, mit zierlich ausgemeisselten offenen

Vorhallen, äusseren Galerien und einer dreischiffigen Grotte, deren

Decke, ein natürliches Tonnengewölbe, durch breite Rippen gegliedert

ist, und schliesslich der %Kailasa%, ein Raum von 400' Länge und 150'

Breite, bis zu einer Tiefe von 100' ausgehöhlt, so dass in der Mitte

der Felsen zu Tempeln ausgehauen übrig blieb, die Umgebung zu einem

Hofe ausgegraben wurde. Die angrenzenden Felsenwände waren gleichfalls

architektonisch bearbeitet, in Pfeilergänge verwandelt und gleich den

Tempeln untereinander, durch Felsbrücken mit dem Mittelbaue verbunden.

Der Haupttempel, der grösste bekannte Monolith, 17' hoch, worüber sich

ein Dom bis zu 90' erhebt, 103' lang, 56' breit, wurde von 16 Pfeilern

gestützt und an den Ecken von Elephantenkolossen getragen. Andere

freistehende Felsmonumente finden sich auf der entgegengesetzten Seite

Indiens, an der Koromandelküste, unter dem Namen von %Mahamalaipur%

vor. Ihre architektonische Beschaffenheit ist minder anziehend als die

Reliefdarstellungen, welche sich an den Felswänden in unübersehbarer

Schaar hinziehen.

Die Thurmbauten, welche theils isolirt, theils in Verbindung mit

anderen Anlagen (%Pagoden%) in Indien vorkommen, lassen sich sämmtlich

auf die Grundform der Hügel zurückführen. Die einfachsten Denkmäler

dieser Gattung, die Stupas in Kabulistan, wurden bereits an einer

anderen Stelle beschrieben; gegliederter sind die fünf Topengruppen

bei %Bhilsa%, mit vier Thoren versehen, durch Säulen gegliedert,

an den Thorwegen mit reichen Skulpturen geschmückt. Im Laufe der

Zeit werden diese Thurmpyramiden immer glänzender ausgebildet

und als architektonische Schaustücke behandelt. Sie bilden einen

Hauptbestandtheil der Pagodenbauten, welche über einen weiten Raum

ausgedehnt, ein landschaftliches Gepräge entfalten, innerhalb der

Umfassungsmauern zahlreiche Einzelbauten, heilige Teiche, Baumgruppen,

Portiken u. s. w. bergen. Solche Pagodenbauten sind im Gebiete von

%Madhura% (Ramisseram), Tanjore (Chillambrum), Orissa (Jaggernaut,

Bhavanasvera) besonders zahlreich, und wurden mit dem Buddhaismus

auch nach Hinterasien (Java: die 116' hohe Pyramide zu Boro-Budor)

verpflanzt. Die Pyramide zu Chillambrum, welche als Durchgang dient,

steigt in 7 Stockwerken zu einer Höhe von 150' empor und ist an

den Aussenseiten mit Ornamenten und Skulpturen vollkommen bedeckt.

Selten steht die Architektur eines Volkes in einem so unmittelbaren

und klar ersichtlichen Zusammenhange mit der Naturumgebung, wie die

indische. Die Naturmächte, die Indiens geistiges Leben bestimmten,

und allen Regungen des Volkes den Stempel zerfliessender Ueppigkeit

und Maasslosigkeit verliehen, haben auch die Gestalt der Architektur

bedingt und ihr den Charakter der Kolossalität, des Schrankenlosen

und Ungeheuren, und auf der anderen Seite wieder der Skulptur das

Gepräge des unbestimmt Weichlichen gegeben. So klar aber auch das

allgemeine Wesen der indischen Kunst auftritt, so wenig ist ihre

besondere Beschaffenheit bekannt. Auffallend erscheint die Verbindung

des Holzbaues mit Grottenwerken, regellos die Formen der Pfeiler und

der kleineren Bauglieder. Nicht zu vergessen ist freilich der Umstand,

dass die indischen Baumeister durch ihr Material, den lebendigen

Felsen, nicht wenig gebunden waren, und von seiner Beschaffenheit

die Formen des Baues abhängig blieben. So erklärt sich die bunte

Mannigfaltigkeit der Dachformen, wo neben dem symbolisch bedeutsamen

Dome geschweifte Dächer, einfache Giebeldächer u. s. w. sich erheben,

oder die Verschiedenheit in der Pfeilerbildung. Charakteristisch

dagegen und leicht verständlich ist die Anwendung thierischer Gestalten

als architektonischer Schmuck, sei es an den Kapitälen der Säulen, oder

in selbständiger Weise, so dass thierische Kolosse den Oberbau tragen.

Eine scharfe Trennung zwischen Baukunst und Bildnerei findet sich in

Indien noch nicht ausgesprochen.

Die gerechte Würdigung der indischen Skulptur und Malerei muss bis zur

näheren Erkenntniss der Felsskulpturen und Wandmalereien aufgeschoben

bleiben. Die wenigen Denkmäler, welche nach Europa gelangten, zeigen

bei der Darstellung weiblicher Formen und ruhiger Situationen einen

ausgebildeten, aber weichlichen Formensinn; wie weit die allen Gesetzen

der Plastik entgegenlaufenden Göttergestalten auf das Kunstgefühl

Einfluss nahmen, in welchem Grade die Polychromie in der indischen

Architektur herrschte, sind Fragen, welche wie die andern von der

Einwirkung der griechischen Kunst auf einzelne indische Bauwerke (die

Tempel auf Takti-Suleiman, bei Islâm-âbâd und Pajak in Kaçmira sollen

griechische Bauglieder besitzen) von der Zukunft beantwortet werden

müssen.

§. 70.

So weit der Buddhaismus in %China% eindrang, hatte er die Verpflanzung

buddhaistischer Bauformen, namentlich des Dagop, zur Folge. Auf diese

Gestalt lassen sich sowohl der mit grünen Porzellanplatten belegte

und mit buntfarbigem Holzdache versehene Thurm von Nanking (1413

errichtet), wie die berühmte Pagode bei Tschinkiang-fu zurückführen.

Bei beiden ist die Form der Pyramide, in 9 Absätzen allmälig

aufsteigend, beibehalten, bei der letztgenannten aber als Material

Gusseisen gewählt, der innere Raum mit Ziegeln ausgefüllt. Das

bedeutendste Baudenkmal der Chinesen ist unstreitig das Grab Tait'su's,

aus dem 14. Jahrhundert bei Nanking, unter dem Namen Horang-lin (Gräber

der Könige) bekannt. Eine halbkreisförmige Allee von Elephanten-,

Löwen-, Hunden-, Pferden- und Soldatenpaaren begrenzt, führt zum

Begräbnissplatze, welcher drei geräumige, durch Höfe getrennte und auf

Terrassen angelegte Bauten in sich schliesst. Der erste Bau bildet die

Vorhalle; der zweite, die kaiserliche Halle, wird von 36 hölzernen

Riesensäulen getragen und misst 260' in der Länge, 100' in der Breite.

Der dritte aus Kalkstein errichtete Quadratbau steht am Fusse eines

Hügels, auf welchem sich drei Erdkegel, die eigentlichen Gräber,

befinden. Man erkennt unschwer, wie die primitiven Bauformen hier

wie in Indien, zwar mannigfach modificirt und mit reicher Dekoration

versetzt, aber nicht organisch umgewandelt wurden. Im Uebrigen müssen

die Erzeugnisse der chinesischen Kunst den kulturgeschichtlichen

Disciplinen zur Darstellung überlassen bleiben.

§. 71.

Die Kulturbewegung in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung

ergriff auch %Persien% und schuf auf diesem bildungssatten Boden eine

reizende Episode, da zur nachhaltigen Wirkung die Kraft im Angesichte

des anstürmenden Mohamedanismus nicht ausreichte. Es ist darunter

die durch die Sassaniden versuchte Restauration der altpersischen

Zustände, des Feuerdienstes und des Zoroasterschen Gesetzes (221-642

v. Chr.) gemeint. Folgen auch die bildenden Künste in dieser Periode

einem verwandten Streben, so können sie doch die früheren Berührungen

mit der antiken Kunst, welche seit den Heerzügen _Alexanders_ im

Oriente heimisch wurde, nicht verläugnen, am wenigsten die Architektur

der Sassaniden. Wir besitzen ausgedehnte Baureste in Madain oder

Ktesiphon: Tak-i-Kesra, dann in der Nähe von Mosul in Al Hathr,

einem Tempel und Palaste angehörig und aus einer Reihe gewölbter

Hallen von verschiedener Grösse bestehend, in Schapur bei Kazerun

mit den Resten einer Palastmauer und einem theaterartigen Baue, in

Takt-i-Bostán mit 2 tiefen in den Felsen gehauenen Hallen, deren

Façadenschmuck von den mannigfachen Einwirkungen der antiken Kunst

aussagt. Zu beiden Seiten des Bogens der grösseren Halle sind zwei

vertikale Gesimse von gräzisirender Form angebracht; um den Bogen

schlingt sich eine doppelte Bordüre ineinander verschlungener Linien;

am Beginne desselben stehen zwei geflügelte Figuren, unverkennbare

Nachbilder römischer Viktorien. Auch das Innere der Halle ist mit einem

Friese mit Weinlaub und kannelirten Pilastern, an die korinthische

Ordnung erinnernd, geschmückt. In den Felsbauten erkennen wir ein

heimisches, orientalisches Element, die Details sind theils der

altpersischen (Lotoskapitäle, die Hohlkehlen der Kranzgesimse),

theils der spätantiken Kunst entlehnt; das Neue, man möchte sagen

Mittelalterliche, was in der Sassanidenkunst auftritt, ist die

consequente Anwendung der Bogen und Kuppeln. Die Bogen nähern sich

der Hufeisenform, die Kuppeln sind überhöht, die Wölbung regelmässig

als Tonnengewölbe angelegt. Die Existenz des Spitzbogens unter den

Sassaniden ist vorläufig noch fraglich. Auch die sogen. Feueraltäre,

die bei Naksch-i-Rejib und sonst noch entdeckt wurden, haben mit der

persischen Bautradition nichts gemein. Es sind dies massive Felswürfel,

die Ecken mit plumpen Säulen eingefasst, die Zwischenräume in Bogenform

vertieft, das Ganze mit Zinnen gekrönt.

Die wichtigsten Denkmäler der Sassanidenskulptur sind sechs

Basreliefs zu Naksch-i-Rustam: Lanzenkämpfe, der Triumph Schapurs

über Valerian, die Uebergabe eines Diadems durch Ormuzd an Ardeschir,

den Wiederhersteller der altpersischen Ordnung, und durch diesen

an die Königin u. s. w., ein Felsrelief von 16' Höhe und 12'

Breite bei Rhey, die Reliefs in Schapur, andere in Takt-i-Bostan,

Jagdscenen, Reiterfiguren vorstellend und auch grössere Statuen:

eine Kolossalfigur, roh zugehauen in Takt-i-Bostan, die den Namen

der Geliebten des Khosru-Purviz, der schönen Schirin, führt, und

eine andere in den Trümmern von Schapur, angeblich das Porträtbild

_Sapors I._ Der Inhalt der zahlreichen Relieftafeln zeigt, dass die

Bildnerei unter den Sassaniden den gleichen Zwecken diente, wie unter

den Achämeniden, und eine Chronik des Hoflebens gibt. Eine geringere

Verwandtschaft offenbart die Form, welche von dem strengen Ernste des

altpersischen Styles wesentlich abweicht, und wenn man die grössere

Freiheit der Bewegung als ein fremdes, von Rom und Griechenland

eingeführtes Element in Abschlag bringt, das Sinken des Kunstsinnes,

jedenfalls eine Vermischung von Stylarten, die keine reine Frucht

erzeugen können, verrathet.

Wie viel von der Sassanidenkunst als befruchtendes Element nach

dem Sturze des Reiches übrig blieb, und in der Kunst des folgenden

mohamedanischen Zeitalters sich erhielt, kann bei dem mangelhaften

Zustande unserer Kenntniss der orientalischen Bildung im Mittelalter

nicht angegeben werden.

Handbuch der Kunstgeschichte · 第 14 / 33 题