Ungnädig schob der Mann die Kleine beiseite: »Klooksnut[43].«

»Ich weiß es doch! Ich weiß es doch! Von Tante Manga weiß ich es doch!

Etsch, etsch, Tante Manga!« Sie umsprang das Fräulein, das zufällig

herangekommen war und eine Belehrung über den Schraubenschaft haben

wollte, dessen Tunnel drunten im Schiffsraum aufgedeckt lag, weil daran

gearbeitet wurde.

»Ich weiß, warum du so'n roten Kopf hast!« schrie ihr das Kind

entgegen, »soll ich es 'mal sagen?«

»Komm, du bist unartig!« Aber es war vergebens, daß ihr der Mund

zugehalten ward. »Weil du all den Rohm[44] in deine Tasse gegossen

hast, und weil Onkel gar nichts gekriegt hat, kein büschen Haut«,

rief Anna mit vor Bosheit funkelnden Augen. Aber nun setzte es einen

Klaps. Wenn Hartig einmal zuschlug, geschah es nicht allzu sanft, -- --

weinend zog sich der Naseweis hinter einen der Ventilatoren zurück, die

wie Riesentrompeten aus dem Deck aufragten.

»Hab' ich Ihnen wirklich alles weggenommen?« fragte Manga und machte

ein ganz verlegenes Gesicht. Aber der Steuermann ging gar nicht auf den

Unsinn ein.

»Nee, Fräulein, das kriegen wir woll, fallen Sie bloß nicht über

den Kohlenbunker! Je, was ich sagen wollte, möchten Sie nich mal

mitfahren?« Der bewegte Ton sagte viel mehr, als die Worte.

»O, Herr Holert --« sie legte die Hände zusammen.

»Wollen Sie mal das Navigationszimmer sehen? Ach -- aber das kennen Sie

ja alles! Na, schad't nix -- sehn Sie, hier sitzt man oft eingesperrt,

fünf, sechs Tage, Tag und Nacht, wenn wir Nebel haben auf der Nordsee

oder im Kanal, oder wenn sonst schlechtes Wetter is. Und schlecht

Wetter is ja Gott sei Dank oft, sonst wär' es auch zu langweilig.« Er

lächelte sanft, während er seine große Gestalt kampfbereit reckte. Dann

schlug er die Augen nieder. »Die Sache is man, solange einer nich als

Oberster auf der Kommandobrücke steht, solange darf er ja nich seinen

Mund aufmachen.«

»O darum --« fiel Manga ein. Ein dankbarer Blick traf sie warm und

verwirrend.

»Und sehn Sie, Fräulein, das kommt ja vor, daß einer kein Glück hat und

bleibt sein lebelang auf denselbigen Stand bestehn --«

»Harrijees!« erscholl plötzlich die joviale Stimme des Kapitäns, »der

is all wieder bei dem jungen Mädchen! Nu guck einer den Steuermann an,

der hat's hintern Ohren, dat segg ick ja.« Stine wollte ihren Mann

zurückzupfen, aber er ließ sich nicht halten. »Nee, laß mich doch,

jetzt muß der Fuchs aus'm Loch heraus! Fräulein Manga, soll ich Ihnen

was sagen? Ihnen geht er mit Rohmtorten unter die Augen und spielt hier

Musche Nüdlich, sowie man den Rücken dreht, und in seinem Taschenbuch

auf dem wärmsten Platz hat er ein Bild von --«

»Halt deinen Mund, Kaptein!« rief Hartig drohend und fäusteballend.

Tönnies rümpfte die Lippe: »Hier bin ich Herr, min goode Jung! Kannst

keinen Spaß verstehn, Stüermann? Jawoll, Fräulein, er hat 'ne Braut,

tun Sie man nich, als wenn Sie mir dafür den Kopf abreißen wollten.«

»Du lügst ja«, sagte Holert mit weißen Lippen.

»Hartig, mußt nich!« bat ihn seine Schwester.

»Wenn es nich wahr is, denn zeig' doch 'mal das Bild in deinem

Taschenbuch!« reizte der Kapitän.

Hartig unterdrückte einen Fluch. »Es is ja man Spaß gewesen.« Er

versuchte zu lachen.

»Dat segg ick ja, Tönnies«, fiel ängstlich die Frau ein.

»Spaß? Na, denn zeig' doch das Bild!« Hartig warf einen flehenden Blick

nach dem jungen Mädchen, aber Manga guckte über den Schiffsbord nach

dem Werftplatz, als gehe ~sie~ nicht im geringsten an, was hier

gesprochen wurde.

»Dat muchst du woll, -- ward aber nix ut!«

»Denn zeig' es Fräulein Dehn mal!« höhnte der Kapitän. Das Mädchen

wendete sich halb gegen sie.

»O meinetwegen sollen Sie sich nicht bemühen.« Eine hastige kleine

Handbewegung nach der Uhr: »Ich muß auch wohl nach Hause, sonst kommt

Papa früher als ich zu Tisch.«

»Ja, so bei kleinem müssen wir auch woll --« begann Stine

niedergeschlagen. Die großen starren Augen der Kinder, die wohl auch

fühlten, daß hier aus dem Scherz Ernst geworden war, trieben sie zum

Aufbruch.

Manga Dehn ging eiligen Schrittes hinunter in den Speisesaal, wo noch

ihr Hut lag. Auf der Treppe sah sie sich ein ganz klein wenig um, ob

ihr niemand folge, doch war keiner zu sehen. Sie schluchzte ein-,

zweimal, rieb heftig ihre Augen, drückte sich den Hut auf den Kopf und

stieg wieder aufs Verdeck, geblendet von der Sonne, wie es schien, denn

sie hatte nun die Krempe tief in die Stirn geschoben. Diesmal hatte

sie nicht in den Spiegel gesehen. Der Kapitän und seine Frau schienen

inzwischen auch eine kleine Auseinandersetzung gehabt zu haben, Tönnies

sah nicht ganz so selbstgewiß aus wie gewöhnlich, und auf Stines Backen

brannten zwei hochrote Flecken.

»Danke vielmal! Danke für alles«, sagte Manga herantretend. Ihre

forschenden Augen hatten schon bemerkt, daß die Hauptperson

verschwunden war. »Nun will ich den Regenmantel überziehen. Danke, Herr

Tönnies, Sie brauchen mir nicht zu helfen, ich kann ganz allein.« Auch

die Rückbegleitung über den Werftplatz verbat sie sich. Sie finde schon

allein zurück und wolle Frau Stine nicht hetzen. Sowie sie freie Bahn

vor sich sah, brachen die Tränen hervor, aber zwischen den schwarzen,

sie neugierig anstarrenden Schiffsbauleuten schluckte sie tapfer

hinunter, was ihnen hätte auffallen können. Auch auf dem Fährboot galt

es, sich zusammennehmen, und nun gar zu Hause, wo der Vater mit ihr

zusammen eintraf. Und dann waren die Schwestern da, und sie mußte ihnen

bei den Schularbeiten helfen und mit ihnen Puppenzeug nähen. Erst als

alles in der Wohnung schlief, hätte sie Zeit zum Weinen gehabt, aber

da war der erste Kummer vorbei, und ganz andere Gedanken kamen ihr, die

gar nicht traurig waren. Sie wollte den Mann, den sie nun einmal lieb

hatte, lieb behalten, das schwor sie sich zu mit gefaltenen Händen. Er

würde doch nicht schlechter darum, weil er eine andere liebte? Und am

Ende ist es nicht einmal wahr, dachte sie zuletzt in neu erwachender

oder nie ganz erstorbener Hoffnung. »Wenn einer von den beiden gelogen

hat, warum soll es gerade Hartig gewesen sein, der so offene Augen

hat, wie ein Knabe, und der überhaupt der allerbeste Mensch ist, den

ich kenne! Kapitän Tönnies dagegen ist durchaus nicht so nett, wie ich

immer gedacht habe, und wenn er doch 'mal mein Schwager werden sollte«

-- hier mußte Manga Dehn über sich selbst lachen, und so kam es, daß

auch die letzte Spur der Tränen von ihren Wimpern verschwand, und daß

der Morgen ein heiteres Gesichtchen vorfand, dem die warme Innigkeit

einen vertieften Reiz verlieh.

Die Frauen wissen sich eben am besten mit der Liebe abzufinden. Lieben

sie nicht für einen andren, so lieben sie für sich und sind glücklich

dabei, wenigstens in der Jugend. Die Männer dagegen --

»Wo ist Onkel?« riefen die Kinder, als sie zögernd und unwillig von

dem schönen Schiffe Abschied nehmen sollten. »Wo ist Onkel Hartig

geblieben?« Und sie guckten in den Maschinenraum, den der Schornstein,

bis auf einen Gang rundherum, mit seinem großen roten Schmerbauch

ausfüllte, in das Rauchzimmer mit den bequemen Ledersofas, ja sogar

in die luftige, aus Sparren zusammengeschlagene Fruchtkammer auf dem

Halbdeck und in die schwarzen Kohlenbunker. Plötzlich lief Anna mit der

Miene eines horchenden Kobolds an seine Kammer und legte ihr Ohr ans

Schlüsselloch, dann auch das Auge.

»Onkel hat sich eingeschlossen, er macht gar nicht auf! Der Schlüssel

steckt inwendig, ich hab' es ganz deutlich gesehen«, berichtete sie,

glücklich über ihre Schlauheit.

»Er hat woll was zu tun«, sagte die Mutter und trieb die Kinder

vorwärts. Daß sie nicht sehen konnten, was Hartig Holert zu tun

hatte, war freilich gut. Längelang ausgestreckt lag er auf seinem

niedren Bette und weinte wie ein kranker Säugling. Freilich besaß er

mächtige Glieder und ein unerschrockenes Herz. Mehr als einmal war er

in Lebensgefahr gewesen, -- mit kaltblütiger Entschlossenheit hatte

er schnell das Zweckmäßige erkannt und ausgeführt. Mit Gefühlen zu

kämpfen, statt mit widrigem Winde, blindmachendem Nebel und brüllender

See, das war er nicht gewohnt. Hier war er wehrlos.

»Wo is Onkel Hartig?« fragten die Kinder, als daheim, beim Abendbrot,

sein Platz am Tische leer blieb und Stine schweigend seinen Teller

beiseite stellte. Es war nicht so heiter wie sonst; die Mutter saß

still und der Vater machte viele laute Witze, über die er nachher ganz

allein lachen mußte, denn die Kinder verstanden sie nicht. Tönnies

zog seiner Frau, da sie nicht hinhörte, alle Nadeln aus dem wollenen

Gestrick und schlug Anna mit der halbfertigen Unterjacke um die Ohren,

aber es half alles nicht, sie wurden nicht lustiger davon. »Wo ist

denn eigentlich Onkel Hartig?« fragten den nächsten Tag und immer

eindringlicher die Kinder, und schließlich kam es heraus, daß er sich

in St. Pauli ein Zimmer für vierzehn Tage gemietet habe, -- dann ging

die Maria da Gloria wieder auf ihre weite Fahrt. Über den Grund zu

einer so außerordentlichen Maßregel sprachen die Gatten nicht, aber der

Kapitän wurde »quirrig[45]« und Stine hatte oftmals rote Augen. Holert

besaß ja ein eigenes Haus in Blankenese, -- warum konnte er nicht dort

wohnen, wenn er seinem Schwager aus dem Wege gehen wollte? Vielleicht,

weil das Haus nur einige Treppen höher lag, als Tönnies', weil die

Gärten beinahe aneinander stießen? Es war nur gut, daß Stine so wenig

Zeit zum Grübeln hatte, -- die bevorstehende Abreise hielt sie in

Atem. Da gab es zu bessern, zu flicken, Strümpfe zu stopfen, vor allen

Dingen zu waschen. Was sich in acht Monaten in der Wäschekammer des

Kapitäns angesammelt hatte, es war unglaublich -- zumal, da die Tropen

täglich doppelt das frische Weißzeug verlangen. Das tanzte und blähte

sich im Winde auf den Leinen an der Strandbleiche, das schimmerte in

augenblendendem Weiß von dem kurzen Grase, das quoll immer von neuem

aus der Waschbalje[46] der zwei eifrigen Helferinnen hervor, das

füllte die Umgebung des Hauses mit Seifengeruch und feuchtem Qualm und

brenzligem Plättdunst, und immer war noch der Boden der Kisten nicht

zu sehen, -- der ~Kisten~, denn der guten Schwester erschien es

selbstverständlich, daß sie auch den Bruder versorgte, bis einmal

eine junge Frau die Last auf ihre Schultern nähme. Und immer wieder,

wenn sie an diese Zukünftige dachte, kehrte ihr Wunsch zu Manga Dehn

zurück. An die Braut im Taschenbuch hatte sie keinen Glauben, und daß

Hartig das besprochene Bild trotzdem nicht zeigen wollte, konnte sie

ihm völlig nachfühlen. Freilich hätte er sich damit von all den halb

scherzenden Anschuldigungen seines Schwagers sogleich reinigen können,

aber -- und darin teilte sie ihres Bruders Empfindung -- wenn man einem

Menschen gut ist, fordert man von ihm keinen Beweis der Ehrlichkeit.

Das hatte Fräulein Dehn auch nicht getan, Fräulein Dehn war überhaupt

eine kleine fixe Deern, die so leicht nicht irre zu machen war --

Fräulein Dehn -- und mitten in diesen Gedankensprüngen, denen sich

Stine überließ, während sie die blauen Tuchröcke und Westen ihres

Mannes von der Zeugleine nahm -- stand plötzlich Manga Dehn vor ihr auf

der Bleiche und sah sie mit ihren klugen braunen Augen schelmisch und

freundlich an.

»Herrjes, wo kommen Sie her!« rief Frau Tönnies in angenehmer

Überraschung. »Nee, mich müssen Sie nich angucken, ich seh' so aus!«

Das junge Mädchen begann trotz der Handschuhe beim Wäscheabnehmen zu

helfen.

»Sind Ihre Herren schon wieder weg, Frau Tönnies?«

Sie hielt zwar den Beweis in Händen, daß dem nicht so war, aber

ein ganz klein wenig Heuchelei ist doch am Ende keine Sünde. Ihre

Überraschung war auch nur mäßig, als Frau Stine die Frage verneinte.

»Mich wundert bloß, daß Sie über die Ankunfts- und Abgangszeiten der

Dampfer von Ihrer Linie so wenig unterrichtet sind.«

Ja, wie sollte Manga Dehn das wissen? »Ist das der Beutel für die

Kneifen[47], Frau Tönnies?« fragte sie eifrig. »Mein Gott, was ist denn

das für'n Riesenrock, der hier hängt? Das is ja 'n wahres Gebäude.«

Die Kapitänsfrau seufzte, während sie das unendlich lange und schwere

Kleidungsstück aus blauem Tuch, mit Flanell gefüttert, sorgfältig

befühlte.

»Gottlob, endlich is er trocken! Der hat 'n Gewicht! Na, wissen Sie

nich, was das is, Fräulein Dehn? Das is meinem Mann sein Südwester.

Wenn das Wetter so recht furchtbar schlecht is, auf der Nordsee und

in der Magelhanstraße, dann wird der angezogen! Wenn mein Mann so'n

ganzen Tag auf der Kommandobrücke steht und die Seen man immer so auf

Deck sprützen! Der is immer ganz steif von Sott und Seewasser, wenn er

ihn mitbringt. Wissen Sie, wie meine Waschfrauen ihn nennen? Die sagen

da bloß ›dat Undeert‹ zu, weil sie ihn so schlecht regieren können, da

waschen sie immer mit zwei Mann an, 'n halben Tag. Und nu hab' ich noch

so'n Ärger --«

Frau Tönnies brach plötzlich ab, das junge Mädchen von der Seite

musternd, das spielend die Hand in den dicken weiten Ärmel gesteckt

hatte.

»Hat Ihr Bruder keinen solchen Rock? Haben den nur die Kapitäne?«

»Na, wenn Sie selbst von ihm anfangen, Fräulein Dehn, denn is das gut

-- ich dachte, das wär' Ihnen vielleicht unangenehm.«

»O, warum meinen Sie das, Frau Tönnies?«

»Ja, ich mein' man! Mein Bruder is ganz komisch seit dem Tag auf dem

Schiff! Wir haben immer soviel von'nander gehalten, aber nu -- nich mit

Augen kriegt man ihn zu sehen, und wenn er 'mal kommt, denn guckt er

die ganze Zeit nach der Uhr oder nach der Tür, immer als wenn da was

'reinkommen soll, und sprechen tut er nich ~so~viel.« Die Frau tat

einen tiefen Seufzer. »Wenn sie man erst in gutem wieder weg wären, man

hat bloß sein Unangenehmes von den Mannsleuten.« Sie wischte sich die

Augen.

»O, Frau Tönnies, Sie hatten sich doch so gefreut!« rief Manga mit

sanftem Vorwurf.

Die Frau setzte die Arme in die Hüften. »Mein liebes Fräulein, Sie

haben gut sprechen, Sie sitzen da nich so zwischen wie ich. Ich soll

das doch man all bereißen, und ich tu' das ja auch von Herzen gern, all

die Jahre, was sag' ich, all die Jahren hab' ich das für meinen Bruder

mit getan.«

»Was ist denn passiert, liebe Frau Tönnies?« Das junge Mädchen legte

ihr freundlich den Arm um die Schultern. Die Frau sah weinerlich zu

ihr auf: »Gestern abend -- in vier Tagen wollen sie weg -- kommt

mein lieber Hartig angewackelt: ›Ja, Stine, so und so, und eine Kiste

Wäsche, die hab' ich rein vergessen, aber nu mach' man zu, daß du

sie noch gewaschen kriegst.‹ Rehrsch stand dabei: ›Ick kunn mi rein

dodargern,‹ sagt sie, ›nu kummt de ook noch an mit sin ol Undeert, un

ick kann nich, ick mutt op'n Süllbarg ut Waschen gahn.‹«

»Aber er muß den Rock doch haben,« fiel das Mädchen voll Eifer ein.

Frau Tönnies schnäuzte sich bekümmert.

»Is all recht gut, aber das geht man nich. Erst stolpert er 'rum wie

so'n Drömklas, und nu kommt er damit zu Gange. Die zwei Waschfrauen

sind die ganze Woche versagt, und ich mit Kathrin haben noch reichlich

zu plätten --«

»Aber was soll er denn in dem schlechten Wetter ohne den Südwester

anfangen?« Mitleid und Unruhe spiegelten sich in Mangas zärtlichen

Augen. »Er hat es doch nu 'mal vergessen --« sie errötete und spielte

mit einer Windenranke, die an der Dornhecke aufgeklommen war. »Frau

Tönnies, bitte, lassen Sie mich das Untier waschen.«

»Achhott, Fräulein Dehn,« rief die Kapitänsfrau und gab ihr einen

kleinen Stoß, »schnacken Sie doch nich.« Aber das Mädchen sah sie voll

liebreicher Entschlossenheit an. »Es ist mein Ernst, und Sie sollen

sehen, daß ich es ganz gut machen werde. Wenn ich will, kann ich den

ganzen Tag hier bleiben, Papa kommt nicht zu Tisch, und Berta und Minna

sind heute bei Großmutter eingeladen. Geben Sie mir nur ein altes

Kleid und eine große Schürze -- ist schon Feuer im Waschhaus?« Und mit

eiliger Miene riß sie den Hut herunter. Frau Tönnies sträubte sich

sehr. »Wenn Sie doch helfen wollen, denn plätten Sie mit, denn wasch'

ich den Rock«, sagte sie endlich.

Aber Manga Dehn schüttelte eigensinnig das Köpfchen. Nein, das Plätten

verstand sie weniger, dagegen würde ihr's gar keine Mühe sein, den

Südwester rein zu bekommen. »Mit dem größten Vergnügen,« wiederholte

sie fröhlich, »o ich habe Kräfte, das wissen Sie nur nicht.«

Die Kapitänsfrau ließ sie endlich gewähren. »Ich denk' auch so,« sagte

sie, »wenn Sie nu 'n Seemann geheiratet hätten, -- Gott, es hätt'

ja doch angehen können -- und da wär' gerade keine Hilfe zu kriegen

gewesen, dann hätten Sie das am Ende auch 'mal selbst getan.«

Manga nickte aus Leibeskräften. Eh' eine Viertelstunde verging, stand

sie, in ein Aschenbrödel verwandelt, im luftigen Waschhause und

bürstete und seifte an dem ungebärdigen Kleidungsstück mit sprühenden

Augen und dunkelroten Backen. Sie hatte durch eine sinnreiche

Vorrichtung die dicken Falten ausgebreitet vor sich, und wenn Frau

Tönnies zuweilen nach ihr sah, freute sie sich, wie die »kleine fixe

Deern« so gut allein fertig wurde. »Na, wenn das Hartig sähe«, sagte

sie.

Die niedliche Wäscherin hielt inne. »Bitte, das versprechen Sie mir,

Ihr Bruder soll es nicht wissen! -- Ist er schon öffentlich verlobt,

Frau Tönnies?«

»Ach, glauben Sie doch den dummen Kram nich, Fräulein Dehn«, war die

ärgerliche Antwort. »Hartig hat 'mal wieder Jux gemacht! Er is 'n

großen Slöpendriwer[48].«

Ein befreites heiteres Lachen scholl hinter der Waschbalje vor.

»Was er nicht sagen will, das kriegt man, glaub' ich, nicht aus ihm

'raus.«

»Hat er Ihnen schon den Sonnenschirm wiedergebracht?« sagte die Frau.

»Den Sonnenschirm? Nein!« versetzte hocherstaunt das Mädchen. »Ich bin

eigentlich deswegen hergekommen. Und den hat Herr Holert?«

Frau Tönnies fühlte nach ihren Lippen, sie hatte das Gefühl, sie sich

verbrannt zu haben. »Na so«, sagte sie, schnell weggehend, und ließ die

Kleine mit ihrer Arbeit und ihrem Grübeln zurück. Es war am Ende gar

kein Grübeln zu nennen, so wenig wie ihr die schwere, anstrengende,

langwierige Wäscherei eine Mühe deuchte. »Er hat meinen Sonnenschirm,

und ich wasche seinen Rock«, weiter war es nichts, und diese zwei

nüchternen Sätze bedeuteten ihr gleichwohl einen wahren Abgrund von

Seligkeit, und sie ward nicht müde, sie sich immer wieder vorzusagen.

Kaum gönnte sie sich Zeit zum Essen, als Frau Tönnies zu Mittag rief.

Der Kapitän war zum Glück nicht da, so kurz vor der Abfahrt hatte

er bis gegen Abend in Hamburg zu tun. Die Sonnenstunden waren heiß.

Gerade aufs Waschhaus fielen die senkrechten Strahlen, und in den

Blättern des Efeus, der das kleine weiße Bauwerk umrankte, rührte sich

kein Lüftchen. Die Tür stand weit offen, über den Waschtrog hinweg

sah man bei jedem Aufblick den glanzumflossenen bläulichen Strom,

der hinauszieht, hinaus ins Meer, mit seinen großen breiten Wellen.

Bald wird er auch die »Maria da Gloria« wieder dort hinuntertragen,

und Kapitän und Steuermann werden an der rechten Stelle sein. Vor

Blankenese wird die Dampfpfeife grüßen, die Mannschaft wird Hurra

schreien, -- aber die Nachgebliebenen am Strande, die werden weinen.

Das Mädchen fühlte ihre Augen übergehen. Sie mußte sie abwenden von

der glitzernden Fläche, die so viel Frohsinn und Kraft gleichgültig

weggleiten ließ in das rauhe, verräterische Meer.

Ein Schritt auf der Gartentreppe erschreckte sie, -- das waren keine

Kindertritte, die dort den ganzen Vormittag herauf- und hinabgelaufen

waren. Mit der nassen Hand zog sie die Tür zu und spähte durch die

Ritze. Ach so, der Briefträger war's, -- sie hörte ihn ans Fenster der

Wohnstube klopfen und Frau Tönnies rufen. Bald darauf erschien die

Kapitänsfrau bei der Waschbalje, eine Karte schwenkend.

»Fräulein Dehn, nu denken Sie 'mal, nu soll ich mit meinem Mann nach

der Elbschloßbrauerei. Er schreibt mir eben, wir wollen uns da treffen!

Wenn Sie fertig wären, könnten Sie 'n büschen mitgehn, denn nehm' ich

Hinrich und Anna auch mit; sonst laß ich die Gören zu Haus.«

»Nein, ich bin nicht fertig, Frau Tönnies, ich hab' noch 'n paar

Stunden hier an den Ärmeln zu tun.«

»Na, und ich soll nu so vom Plätten weglaufen!« Die Frau lachte

aufgeregt. »Wissen Sie, ich würd' es gar nich tun, aber denn denk'

ich wieder so: wie selten kannst 'mal mit deinem Mann ausgehn, und nu

sollst ihm das abschlagen? Und denn kann ich das nich und kann das

nich!« Sie lachte wieder. »Ach Gott, und wenn ich das nu geradeaus

sagen soll, -- ja, ich geh' gern 'mal mit meinem Mann los! Besonders,

wenn die Gören nicht mit sind! Das is denn, als wenn wir wieder jung

verheiratet wären. Tönnies sagt das auch immer.«

Manga blickte sie freundlich und verwundert an. So vergnügt hatte sie

die gute Frau noch gar nicht gesehen.

»Wie freut mich das für Sie!« rief sie warm.

»Aber Ihretwegen, Fräulein, is mir das furchtbar unangenehm, -- es is

ja die verkehrte Welt, die Hausfrau geht aus Schwieren[49], und der

Besuch muß die Arbeit tun! Nee, es geht nich.«

Natürlich überzeugte das Mädchen sie, daß es ausgezeichnet gehe. »Nach

dem Abendbrot, -- ich esse mit den Kindern, und Kathrin ist ja so

zuverlässig, fahr' ich nach Hause und werde wohl wie ein Dachs schlafen

nach der Arbeit«, lachte sie.

»Und ich plätt' gern 'mal die Nacht durch, da kommt es mir denn auch

nich auf an!« Leichtfüßig wie ein ganz junges Mädchen hüpfte Frau

Tönnies davon, um sich anzukleiden.

Manga Dehn hörte sie zum Abschied die Kinder ermahnen, Kathrin

Verhaltungsregeln geben und sah noch einmal ihre geputzte Gestalt zu

sich hereingucken.

»Heute bin ich auch in Hell, nich einmal den ganzen Sommer hab' ich

dies lila Kleid angehabt! Schade, daß Sie nich mitgehn. Lassen Sie sich

man nich die Zeit lang werden, -- mein Bruder is das gar nich wert, daß

--«

»Ich tu' es gern! Viel Vergnügen!« Dann blieb die kleine Wäscherin

wieder allein.

Herrlich wurde der Himmel, wie die Sonne sich senkte. Gradeaus, nach

Süden, stand er voll roter Wolken, klar und hochgelb war er im Westen.

Wie ein ungeheurer, in schönen Falten wogender, seidener Mantel war die

Elbe; hier blau mit kupferroten Punkten, dort seegrün mit Goldstaub

bestreut. An der Brüstung des Gartens versuchten die Wellen eine kleine

Brandung zu schlagen und plätscherten und spritzten hoch hinauf. Die

Stimmen der Kinder verklangen in der Ferne, in den hohen Birnbäumen

hinter dem Waschhaus zwitscherten die Spatzen, eine Walzermelodie vom

Süllberg tänzelte durch die Stille wie ein ausgelassener Schmetterling:

die schrillen Töne einer Handharmonika fuhren manchmal dazwischen aus

einem der verankerten Fischerewer, an denen die bleichen Lichtlein wie

zitternde Sterne entglommen. Manga Dehn horchte, wusch und träumte

dabei. -- --

»Na, Fräulein, was machen Sie denn da?« fragte es plötzlich zum kleinen

oberen Fenster herein. Hartig Holert war über den Berg gekommen und

stand auf den letzten Stufen der Treppe, die am Waschhaus vorüber

führte. Ein zufälliger Blick hatte ihm den von Abendlicht übergossenen

Kopf da drinnen gezeigt.

Das Mädchen stand sprachlos, -- das blaue Tuchgebäude war ihren Händen

entglitten, Tränen der Scham und des jähen Erschreckens traten ihr

in die Augen. Ihr Herz war schwer, als sei sie über einem Verbrechen

betroffen worden.

»Das is doch keine Arbeit für Sie!« sagte der Steuermann, nun am

Türeingang. »Was haben Sie da vor?« Er sprach leise, ungläubig, mit

belegter Stimme.

Manga erhob zaghaft den Blick. »Ich wollte Ihrer Schwester helfen«,

stotterte sie.

»Und Stine leidet das?« Er versuchte die Stirn zu runzeln, aber ein

unwillkürliches Lächeln umspielte seinen Mund. Es war die Freude, die

hervorbrach.

»Stine ist aus.«

»Auch noch! Süh, das is ja nett! Und Sie können hier waschen!«

»Sie müssen das Un-, -- den Südwester ja doch haben --«

»Was?« rief der Steuermann und trat einen Schritt näher, nun auch rot

und bestürzt, »Sie sind bei ~meinem~ Rock zu Gange?«

Eine lange Pause folgte. Das Mädchen blickte zu Boden, und der

Steuermann sah stramm und unentwegt in die Waschbalje, als ob nun er

der Ertappte sei. »Sehn Sie 'mal! Das hatt' ich ja gar nich gedacht,

daß Sie auch waschen können,« murmelte er vor sich hin.

»Die Ärmel sind noch nicht ganz rein«, war die ebenso gemurmelte

Antwort.

»Achhott, das kann ich ja gar nich verlangen!« Die ungeschickten Worte

waren von einem so warmen Ausblick begleitet, daß sie dem Mädchen sehr

schön vorkamen. Sie lächelte. Hartig legte die Hände auf den Rand der

Waschbalje, hinter der sie stand.

»Darum sind Sie nich zu Hause gewesen heute!«

»Ach, Sie waren bei uns?«

»Ich mußte Ihnen doch endlich 'mal -- allmählich 'mal -- Ihren

Sonnenschirm wiederbringen -- sechsmal bin ich all auf Ihrer Treppe

gewesen,« -- er errötete wie ein Knabe -- »ich mocht' immer nich

'reinkommen.«

»Ach, Herr Holert!« rief Manga froh überrascht.

Er guckte angelegentlich in die Seifenlauge.

»Ich weiß nämlich nich, ob Sie Ihren Sonnenschirm nu so leiden mögen,«

platzte er endlich heraus, »am Ende mögen Sie das nich!« Und als das

Mädchen ihn fragend ansah, erhob er beschwichtigend die Hand: »Denn

müssen Sie das nich für ungut nehmen, denn kann das leicht geändert

werden, -- das is all zum Abschrauben.«

»Wie?« lispelte das Mädchen. Er fuhr aus der Tür, kam mit einem

schmalen, langen Paket zurück, drückte es Manga in die Hände und

stürmte mit einem Seufzer davon.

Lächelnd und zitternd riß die Kleine die Hülle herunter, -- richtig, da

war ihr Schirm, ihr Schirm mit dem weißen Griff und dem Monogramm. Aber

was für Buchstaben waren denn das? Ein goldenes verschlungenes +M+

und +H+? Überrascht wiederholte sie laut: »+M. H.+? +M.

H.+?«

Zum Fenster herein kam eine Hand, ein Päckchen darin -- die andere

Krücke.

»Hier ist das andere -- wie Sie das nu wollen«, sagte eine erstickte

Stimme. Sie nahm es -- aber sie öffnete kaum, an ihrem erglühten

Gesichtchen erkannte er, daß sie begriffen hatte. Nun hob sie mit

einem Schelmenblick die weiße Krücke mit dem blanken, nagelneuen

+M. H.+ zu dem Fenster empor und machte eine kleine winkende

Bewegung. Augenblicklich war er drinnen, ihre Augen suchten sich, ihre

Arme streckten sich einander entgegen, mit einem Laut zwischen Weh

und Entzücken fielen sie sich hinter der Waschbalje um den Hals. Sie

hatten sich zu lange nacheinander gesehnt, um nun nicht die Gewißheit

stürmisch festzuhalten. Das Mädchen richtete sich zuerst auf. »Nun muß

ich aber den Rock fertig waschen.« Hartig hielt sie fest.

»Das Beste weißt du noch nich.«

»Doch, das Beste weiß ich!« Und sie schmiegte sich wieder an ihn.

»Ich fahr' nich mit der ›Maria‹. Der Rock hat noch drei Tage länger

Zeit.«

»Ach, das Weggehn!« seufzte das Mädchen verwirrt.

»Ich komm' wieder, Manga! Du, Kaptän Sundblad is krank, alt is er ja

auch, ich fahr' probeweise als Kapitän der ›Holsatia‹, und man kann ja

nicht wissen -- das kann ja sein -- vielleicht hab' ich Glück, daß sie

mich ganz behalten!« Enttäuscht blickte er sie an: »Und nun freut sie

sich nich mal, daß ihr Mann Kaptän is! Meinst, ich wär' sonst mit dem

Monogramm angekommen?« Er rüttelte sie ein bißchen am Arm. »Wenn ich

mit dir könnte!« sagte sie mit fließenden Tränen. Dann, als auch ihm

die Augen naß wurden, ermannte sie sich.

»Ich muß wohl ins Haus jetzt --« sie blickte an sich nieder -- »ich

will mich schnell umziehen.«

»Kommst du gleich wieder? Ich zeig' dir noch was.«

Und als sie in ihren eigenen zierlichen Sommerkleidern zum Vorschein

kam, wies er die Stufen hinter dem Waschhause hinauf: »Da oben.«

Neben einander erklommen sie die schiefen holprigen Steinstufen, bis

sie zu einem großen grünen verwilderten Garten anlangten, ohne andere

Blumen, als ein paar wilde Mohnkelche, die sich im Abendwind wiegten.

Aber an der Hecke standen große Obstbäume und in der Mitte, unter

Obstbäumen, ein niedriges weißgraues Häuschen mit einer grünen Tür und

grünen Fensterladen. Lebhafter aber, als der tote Anstrich schimmerte

das moosige Schindeldach, gelbgrün und bräunlich, und gerade auf dem

First blühten zwei Kornblumen, und Hartig faßte nach der kleinen

rotgewaschenen Hand: »Guck, Manga, das is dein Haus. Klein und einfach,

aber solide. Alles im Tagelohn gebaut, hat mein Vater gesagt.«

Ein unvergleichlicher Rundblick tat sich auf. Rechts am Strande

die grünen und roten Dächer des Dorfes, in Terrassen aufsteigend.

Nach links, halb versteckt von den Baumkronen des Bauerschen Parks,

das Dörfchen Mühlenberg. Vorn aber der große, still flutende,

verkehrsreiche Strom, dunkelblau jetzt, nach Sonnenuntergang, mit

den ziehenden Schiffen und den sternengleich leuchtenden verstreuten

Lichtern an den vor Anker liegenden Fischerewern. In stiller

Feierlichkeit, mit verschlungenen Armen stand das junge Paar und

staunte hinunter und drückte sich fester die Hände.

»Anderswo is all nich Blankenese,« sagte Hartig kopfnickend,

nachdenklich -- »das is es, darum kommen wir auch immer wieder.« -- --

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Der Vater des Mädchens gab unverhofft schnell seine Einwilligung, Stine

war so glücklich, als habe sie statt des Bruders einen Sohn verlobt,

die Kinder bejubelten die neue Tante -- nur Kapitän Tönnies zeigte

sich äußerst verdutzt und infolgedessen bedenklich. »Der Mensch hat ja

schon eine Braut,« rief er endlich erbost, »visitieren Sie doch sein

Taschenbuch, das ist ja woll das wenigste, was Sie verlangen können.«

Aber Hartig ließ sich nicht wieder aus der Fassung bringen. Er steckte

beide Hände in die Taschen, machte eine Schelmenmiene und sagte:

»Wokein? Ick? As ick? Ach, Tönnies, dat bün ick je gor nich west.«

Auch Manga Dehn hatte lächelnd und zuversichtlich abgewehrt. Ein

bißchen ernster wurde ihr Gesicht, als sie mit ihrem Verlobten allein

war.

»Was hat er eigentlich damals und heute mit dem Bilde gemeint?« fragte

sie befangen.

»O gor nix! Mußt nich so neugierig sein, Manga. Soll ich denn gar

nichts für mich behalten?« Seine blauen Augen flimmerten. Da zog

sich das Mädchen in eine Ecke zurück und brach in Tränen aus. Eine

Weile ging er mit großen Schritten hin und her und ließ sie weinen.

Plötzlich riß er seine Brieftasche heraus, gab sie Manga und wollte die

Stube verlassen. Aber Manga litt es nicht. Ohne das Taschenbuch weiter

anzusehen, drängte sie es ihm wieder auf: »Bitte, sei mir nicht böse,

ich will es gar nicht.« Mit freudiger Genugtuung nahm er sein Eigentum

zurück.

»Zu unserer silbernen Hochzeit sollst es haben! Das' früh genug. Was

Unrechtes is es nich.«

Und dabei hat sich Manga Dehn beruhigt und weiß noch heute nicht,

wer es ist, dessen Bild ihr hartnäckiger Mann auf dem Herzen trägt.

Es könnte sie nur ~glücklich~ machen, wenn sie's sähe, dies

freundliche Mädchenbild mit den hängenden Zöpfen, das Hartig Holert in

heimlichem Übermut seiner Schwester einst aus dem Album genommen --

aber der Kapitän zeigt's nicht -- er ist eben noch nie jemandem, auch

seiner Frau nicht, zu Füßen gefallen.

Balduin Groller,

Die Tante und der Onkel.

Eine Entlarvung.

Die Tante und der Onkel.

Vom köstlichen Humor · 第 8 / 21 题