II

Sie streift ihn kaum. Doch deinen dunklen Gärten

Ward er zum Bräutigam wie unbemerkt.

Nun tanzt und wiehert er mit lichten Pferden.

Besingt den Mondtag als sein schönstes Werk.

Voll bunter Knospen stehn in Brand die Haare.

In Ohres Muscheln flüstern Samoware.

Ein weicher Strom verzückt ums Aug sich streut.

Der Stirne Golf im weiten Strahl sich freut.

Ein Tod er trifft ihn schlafend unverwundet.

Zypressentraum herbstlicher Nächte mundet.

Von Cymbeln hingerafft ins Blau . . . Noch fand

An ihren Lippen Ruh die steife Hand.

Und Küsse lang wie Nektar ausgeschlürft.

Als hieß es heut zum erstenmal: »Ihr dürft . . .«

Verbrüderung: Gedichte · 第 15 / 50 题