Denn es gab keine Ausnahme, _keine_.
Bei den meisten bildete die Militärzeit die Grenze. Diese Jahre einer
für den Sport brachgelegten Kraft überstanden nur wenige. Das
Abschiedsfest, das der Klub alljährlich seinen einberufenen
Mitgliedern gab, bedeutete für die meisten von ihnen auch den
Abschied von ihrer sportlichen Laufbahn. Nur wenige hatten nach ihrer
Rückkehr noch die Kraft und die Lust, die Ziele ihrer Jugend wieder
aufzunehmen und sich in neuen Verhältnissen an neue Kämpfe zu wagen.
Viele bewahrten der Sache wohl noch ihr Interesse, aber das Leben
forderte sie ein, und wie der Student ins Philisterium, so gingen sie
in ihren Beruf, und bald in ihm und der neugegründeten Familie auf.
Nicht alle. Durchaus nicht alle. Es gab manche, die selbst während
dieser Militärzeit noch Energie und Lust gefunden hatten, die alte
Fertigkeit nicht ganz einschlafen zu lassen und weiterzupflegen. Sie
kehrten zurück und waren nach kurzer Zeit wieder auf der alten Höhe.
Manche errangen erst jetzt ihre größten Erfolge; bei anderen wieder
schien die Übung "in den Waffen" erst ihre ganze Leibeskraft
herausgearbeitet zu haben.
Bei Felder traf das alles nicht zu. In seiner ausgesprochenen
Einseitigkeit, die nie eine andere Betätigung, als diese eine,
erlaubt hatte, die ihn scheitern ließ an jenem Versuch des Springens,
graute ihm vor der Zeit, die doch schon so dicht vor ihm lag. Er
wußte nicht, wie er sie überstehen sollte: in einer schmutzigen
Kaserne ohne Wasser!--