a. _In reinem Wasser._ Frisch gefälltes reines und wohl ausgewaschenes
Salz wurde mit Wasser von mittlerer Temperatur 8 Tage unter häufigem
Umschütteln digerirt. -- 84,42 Grm. des Filtrats hinterliessen, unter
Zusatz von etwas reiner Schwefelsäure abgedampft, 0,0019 schwefelsaures
Bleioxyd, entsprechend 0,00167 kohlensaurem Bleioxyd. Also löst sich
1 Th. desselben in 50551 Thln. Wasser. -- Diese Lösung blieb, mit
Schwefelwasserstoffwasser versetzt, völlig farblos, so dass auch beim
Hindurchsehen durch die in einem Probecylinder befindliche Lösung von
oben keine Färbung bemerkt werden konnte.
b. _In Wasser, welches ein wenig essigsaures Ammon und ausserdem
kohlensaures Ammon nebst Ammon enthielt._ Eine sehr verdünnte Lösung
von reinem essigsauren Bleioxyd wurde mit kohlensaurem Ammon und
Ammon im Ueberschuss versetzt, das Ganze gelinde erwärmt und mehrere
Tage stehen gelassen. -- 84,42 Grm. Filtrat hinterliessen, mit ein
wenig Schwefelsäure abgedampft, 0,0041 Grm. schwefelsaures Bleioxyd,
entsprechend 0,0036 Grm. kohlensaurem Salz. -- 1 Thl. desselben
erfordert demnach 23450 Thle. obigen Lösungsmittels. -- Die Lösung gab
mit Schwefelwasserstoff eine beim Durchsehen durch den Probecylinder von
neben kaum, von oben deutlich wahrnehmbare Färbung. Nach längerem Stehen
setzten sich Spuren von Schwefelblei ab.
c. _In Wasser, welches viel salpetersaures Ammon, ausserdem kohlensaures
Ammon und Aetzammon enthielt._ Eine sehr verdünnte Lösung von
essigsaurem Blei wurde mit Salpetersäure, dann mit kohlensaurem Ammon
und Ammon im Ueberschuss versetzt, gelinde erwärmt und 8 Tage stehen
gelassen. -- Das Filtrat mit Schwefelwasserstoff versetzt, gab eine
beim Hindurchsehen durch den Cylinder von neben wenig, von oben aber
sehr deutlich zu erkennende Bräunung. Die Quantität des gelösten Bleies
betrug unverkennbar etwas mehr als bei b.