Das Chromoxyd wird in der Kegel als Hydrat gefällt, stets in reinem
Zustande gewogen.
a. Das _Chromoxydhydrat_ stellt, frisch gefällt, einen grünlichgrauen
gelatinösen Niederschlag dar, welcher in Wasser nicht, in Kali und
Natronlauge in der Kälte leicht zur dunkelgrünen Flüssigkeit, in
Ammon in der Kälte in ziemlich geringer Menge zur hellviolettrothen
Flüssigkeit, in Säuren leicht mit dunkelgrüner Farbe, löslich ist.
Gegenwart von Salmiak ist auf die Löslichkeit des Hydrats in Ammon ohne
Einfluss. Beim Kochen scheidet sich sowohl aus der kalischen, als aus
der ammoniakalischen Lösung alles Oxyd ab (Vers. Nr. 39). Getrocknet
stellt das Hydrat ein grünlichblaues Pulver dar, welches beim gelinden
Glühen sein Hydratwasser verliert.
b. Das _Chromoxyd_ erscheint, durch Erhitzen des Hydrats bis zur dunkeln
Rothglühhitze dargestellt, als dunkelgrünes Pulver, welches beim
stärkeren Erhitzen ohne Gewichtsverminderung unter lebhaftem Erglühen
eine hellere Farbe annimmt. Das schwach geglühte Oxyd ist in Salzsäure
schwer löslich, das stark geglühte unlöslich, beim Glühen mit Salmiak
erleidet es keine Veränderung.
Zusammensetzung:
2Cr 669,40 53,56 69,05
3O 300,00 24,00 30,95
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969,40 77,56 100,00
$Basen der vierten Gruppe.$
§. 56.