Tarnow hatte dem Jäger Klein Auftrag wegen der Abholzung im Zeller
Revier gegeben und stand dann, wie unfähig, weiter zu gehen, am Brunnen,
lehnte sich an den Trog und starrte vor sich hin. Da trat die
Schaffnerin aus dem Hause und ging auf ihn zu. Sie tippte mit den
Fingern kokett auf seinen Arm und fragte: »So finster, Tarnow? Was haben
Sie? Was ist Ihnen?«
»Sie wissen es wohl, Schaffnerin,« entgegnete Tarnow traurig. »Was haben
Sie mir da alles erzählt!«
»Was? Was denn? Reden Sie doch!«
»Nun, gestern abend --«
»Was? Ja, was denn, gestern abend --?«
»Ich hab es ja gesehen, Schaffnerin. Der Amtmann --«
Die Schaffnerin wurde purpurrot. Ihre Nasenflügel zitterten. »Reden Sie
nicht weiter,« flüsterte sie erregt. Sie sah ihn starr an, mit einem
Blick, der ihm etwas Unerbittliches zu enthalten schien. »Sehen Sie,
Tarnow, wenn ich nicht so wäre, wie ich bin, wär ich längst über alle
Berge oder wär ich tot. Das müssen Sie mir glauben. Ich weiß, er war bei
mir gestern, Tarnow, aber Sie hätten mich sehen sollen, Tarnow. Wie ein
Kind hab ich geheult und hab ihm gesagt, was das ist für meine Ehre,
wenn er so kommt. Aber dann hat er gelacht und hat gesagt, er kann im
Haus herumgehen, wo er will. Sonst war nichts, bei meiner Ehr und
Seligkeit, hier haben Sie die Hand drauf.«
Tarnow, gänzlich erschüttert von ihrem Bekenntnis und ihrer bebenden Art
zu sprechen, legte unbedenklich seine Hand in die ihre. »Ich glaube
Ihnen, Schaffnerin,« sagte er einfach.
Indem sie so bei einander standen, hielt ein eleganter Kutschierwagen
vor dem Hofthor. Die am Bau der Waschküche beschäftigten Maurer hielten
in ihrer Arbeit inne und sahen neugierig hinüber. Der Adjutant des
Generalleutnants kam zur Besichtigung des kleinen Neubaus. Tarnow führte
ihn ehrerbietig herein und erstattete Bericht, bis der Amtmann selbst
kam. Als Truchs erschien, stand er mit der Schaffnerin in respektvoller
Entfernung, doch vernahm er deutlich, wie der Adjutant dem Amtmann
erzählte, die Verwalterstelle auf Gut Strelentin, das ebenfalls dem
Herrn von Bruneck gehörte, sei frei geworden. Ein Gedanke, dessen
Kühnheit ihn schwindeln machte, durchzuckte Tarnow. Aber es war, als ob
er seinen Bedenken und seiner Zaghaftigkeit diesmal die Zeit rauben
wollte; rasch trat er einige Schritte vor und sagte: »Verzeihung, Herr
Adjutant; ich möchte wohl gerne Administrator auf Strelentin werden. Ich
würde gewiß mich sehr befleißigen, Exzellenz zufrieden zu stellen. Ich
bitte den Herrn Adjutanten sehr, sich dafür zu verwenden.«
Der Adjutant runzelte die Brauen und musterte den Bittsteller vom Kopf
bis zu den Füßen. Der Amtmann verzog keine Miene. Tarnow verwunderte
sich im stillen, daß er die Worte so verständlich hatte fügen können,
und achtete dabei kaum auf die Antwort, an die er sich erst erinnerte,
als der Adjutant sich wieder zu seinem Wagen gewandt hatte. »Wir werden
ja sehen,« hatte er gesagt und hatte Truchs fragend angeblickt, der in
unbestimmter Weise die Achseln gezuckt hatte.
Der Amtmann, die Schaffnerin und Tarnow standen dann auf der Straße und
sahen dem zierlichen Gefährt nach. »Na, Tarnow,« wandte sich da die
Schaffnerin scherzend an ihn, »Sie wollen wohl heiraten, weil Sie so
große Pläne haben?«
»O, das kann wohl sein,« antwortete Tarnow ebenso scherzend.
»Und haben Sie denn schon eine Braut?« fragte die Schaffnerin lächelnd
weiter.
»_Sie_ sind ja noch zu haben, Schaffnerin,« erwiderte Tarnow lebhaft,
dem über dieser neuen Kühnheit das Herz stürmisch zu klopfen begann.
Bei alledem blieb der Amtmann still und teilnahmlos.
Zu seiner großen Verwunderung erhielt Tarnow eine Stunde später ein
Billet vom Amtmann. Er wußte noch nicht, daß es eine Liebhaberei von
Truchs war, solche kleine Nachrichten nicht mündlich abzumachen, sondern
zu schreiben. »Es ist nunmehr ausgemacht,« schrieb der Amtmann in einem
wohlgefällig verschnörkelten Stil, »daß Sie ein Liebesverständnis mit
der Leuthold haben. Daher verlange ich und habe das Recht zu verlangen
eine bestimmte Erklärung, ob Sie die Leuthold heiraten wollen oder
nicht. Im ersten Fall will ich, Truchs, mich für Sie und die Leuthold
bei der Exzellenz verwenden. Im entgegengesetzten Fall müssen Sie
entweder oder es muß die Schaffnerin das Gut verlassen. Truchs.«
Tarnow wußte nicht, wie ihm geschah. Er lachte kindisch, glaubte zu
träumen und besann sich, wo er sei. Endlich nahm er einen großen, weißen
Bogen Papier und schrieb darauf mit der schönsten Schrift, deren seine
Hand fähig war: »Geehrtester Herr Amtmann! Meine Gefühle zu der Leuthold
sollen dem Herrn Amtmann kein Geheimnis sein. Ich wünsche sehr, die
Schaffnerin zu heiraten und zwar noch in Bruneck. Und ist es mein
heißester Wunsch, mit ihr nach Strelentin zu kommen.«
Dieses Schriftstück legte er auf den Platz, wo der Amtmann seine
Arbeiten vorzunehmen pflegte, und wo er es sogleich sehen mußte, wenn er
kam. Und Truchs kam, las es, und obwohl er jetzt in demselben Raum mit
Tarnow war, schrieb er auf das Blatt Tarnows die Worte: »Gut, ich werde
dem Generalleutnant Anzeige machen und ihm alles von der besten Seite
vorstellen,« und reichte Tarnow stumm das Blatt zurück.
Darauf ging Tarnow hinaus, weil die Libuhn zum Mittagessen rief. Er fand
die Schaffnerin allein beim Tisch. Und jetzt, wie er sie sah in einer
blendend weißen Schürze, dem schöngeformten Hals, dem etwas geöffneten
und feuchten Mund, jetzt glaubte er, sein unverdientes Glück fürchten zu
müssen. Trotzdem ging er hin und ergriff Fanny Leutholds Hand.
»Schaffnerin,« sagte er bewegt und seine treuen Augen glänzten trunken,
»ich habe beim Amtmann um Ihre Hand angehalten.«
»Nun, und?« erwiderte sie, ohne überrascht zu sein.
»Er ist doch ein generöser Mann. Er will sich für uns beide verwenden,
daß wir Strelentin bekommen.«
»So?« machte die Schaffnerin.
Jetzt erst bemerkte Tarnow, daß sie ungewöhnlich bleich war, und er
fragte, was ihr fehle.
»Nennen Sie mich nicht Schaffnerin,« sagte sie mit müder Betonung.
»Sagen Sie Fanny zu mir.«
Tarnow nickte und schwieg.
Der Amtmann trat ein und sein Gesicht zuckte kaum merklich zusammen, als
er die beiden am Tisch sah. Doch als er sich setzte und begonnen hatte,
die Suppe zu essen, wurde er plötzlich sehr aufgeräumt. »Also, ihr
Brautleutchen«, sagte er lachend, »jetzt küßt euch einmal anständig.«
Tarnow gab es einen Ruck vom Kopf bis zu den Knien. Der Löffel entfiel
seiner Hand.
»Na wird's?« ermunterte der Amtmann freundlich und klopfte ungeduldig an
sein Trinkglas.
Die Schaffnerin beugte sich hinüber zu Tarnow. Er sah ihr Gesicht unter
sich mit halbgeschlossenen Augen und ihren Mund immer noch ein wenig
geöffnet. Er seufzte auf, schloß seine Augen, ließ das Kinn gegen die
Brust sinken und in demselben Augenblick fühlte er ihre Lippen auf den
seinen, und er schauderte, als ob er nackten Leibes im Eis stünde.
Der Amtmann bog sich vor Lachen. Dann sagte er, ein Stück Brot abbeißend
und emsig kauend. »Kinderchen, wenn ihr's redlich meint unter euch,
werde ich schon sorgen, daß euch die Exzellenz Brot giebt und daß ihr
euch noch in Bruneck nehmen könnt. Ja, der Tarnow,« fuhr er dann fort,
das eine Auge zuzwickend, »der hat's dick hinter den Ohren, wa? Ein
Schuftkerl, hä!« Er stand auf, nahm das Kinn Tarnows zwischen Daumen und
Zeigefinger, schob es zurück, und mit dem fröhlichsten Gesicht der Welt
gab er ihm nun einen Schlag auf die Wangen. Jetzt lachte auch Tarnow,
aber etwas sonderbar.
Jedoch blieb die Stimmung bis zum Ende der Mahlzeit eine scherzhafte.
Nach dem Fleisch stand Tarnow auf und sagte, er wolle etwas holen. Mit
freudigem Gesicht kam er zurück und brachte Krachmandeln, die er auf der
Messe gekauft. Truchs machte sich emsig darüber her. »Wie ist's,
Leutholdin, wollen wir Vielliebchen essen?« fragte er.
Die Schaffnerin schüttelte den Kopf.
»Warum denn nicht?« fragte der Amtmann und verzog den Mund.
»Ich will mit dem Tarnow Vielliebchen essen,« sagte die Schaffnerin.
»Da sehen Sie, Tarnow, was Sie voraus haben vor mir,« scherzte der
Amtmann und hörte auf zu essen. Gleich darauf erhob er sich und verließ
den Raum. Sein eignes Arbeitszimmer lag über dem Wohnzimmer und die
beiden vernahmen jetzt ein beunruhigendes Gepolter und Geklirr über der
Decke. Tarnow sah die Miresin auf dem Hofe stehen und ängstlich in die
Höhe deuten. Da stand auch Tarnow auf und folgte dem Amtmann.
Als er oben in die Stube trat, sah er den Amtmann mit blutenden Händen
umherrasen. Er hatte die Fensterscheiben mit der Faust eingeschlagen. Er
stürzte nun auf Tarnow zu und stieß ihn mit voller Kraft vor die Brust,
daß Tarnow taumelte und rückwärts zur Erde fiel. Tarnow raffte sich
wieder auf, um still fortzugehen. Aber der Amtmann ergriff ihn, stieß
ihn aus der Stube, durch den Vorplatz, über die Treppe hinab bis in sein
Schlafzimmer. Sein Gesicht war scharlachrot geworden, Schaum stand vor
seinem Munde und er ächzte: »Gehen Sie zum Teufel, zu Ihrer Braut, zu
Ihrer ..... Nehmen Sie Ihre Bücher und bleiben Sie in Ihrem Loch, aber
kommen Sie nicht mehr in meine Zimmer.«
Tarnow verhielt sich ruhig und erwiderte keine Silbe. Im Wohnzimmer fand
er die Schaffnerin nicht mehr. Auch im Hofe war sie nicht, auch im
Garten nicht. Während der Nachmittagsstunden hatte er Briefe zu
schreiben, und er that seine Arbeit mit derselben Genauigkeit wie immer.
Es war still im Hause. Die Leute waren auf den Feldern und es war
drückend heiß. Der Bau der Waschküche war schon ziemlich weit
vorgeschritten. Die Hühner hockten schläfrig im Sand, der warme Geruch
aus den Ställen durchdrang auch das ganze Haus.
Als Feierabend kam und die Sonne rasch gegen Westen sank, saß Tarnow in
seinem eigenen Zimmer und las in einem alten Geschichtenbuch, das er
noch von seiner Mutter hatte. Plötzlich trat der Amtmann ein, den er
den ganzen Nachmittag hindurch nicht gesehen hatte.
»Guten Abend,« sagte der Amtmann rauh und zog einen Stuhl herbei. Seine
Stirn war gefurcht, seine Augen loderten bisweilen auf; im ganzen war
etwas Zerschlagenes in seinem Wesen.
Tarnow erwiderte den Gruß.
Der Amtmann schwieg lange. Er starrte unbeweglich vor sich hin. »Nun,
mein lieber Tarnow,« sagte er endlich, »wollen Sie denn wirklich die
Leutholdin heiraten? Sie dürfen ganz offen mit mir reden. Aber ich komme
jetzt daherein zu Ihnen wie ein guter Freund. Passen Sie auf, sie hat ja
eine ganz hübsche Fratze, das läßt sich nicht leugnen. Aber sie hat
keine Bildung, sie hat keine Erziehung, sie hat kein Vermögen. Na, sind
das nicht große Fehler in Ihren Augen? Mein Gott, sie kann ja nähen und
flicken und kochen und sie hat ein ganz gutes Herz, aber da giebt's
viele. Haben Sie sich denn das nu genau überlegt?«
Tarnow blickte furchtsam auf die Lippen des Amtmanns. Jedes neue Wort
vermehrte diese unbestimmte Furcht. Als Truchs schwieg und ihn forschend
ansah, sagte er leise: »Ich hätte ja nie daran gedacht, wenn der Herr
Amtmann nicht selbst --. Ich habe keine Stellung. So lange ich kein Brot
für meine Frau habe, kann ich nicht heiraten.«
Jetzt wurde der Amtmann auf einmal ganz heiter. Er stand auf, klopfte
Tarnow auf die Schulter und sagte: »Ein guter Kerl sind Sie, Tarnow, ein
verflucht guter Bursche. Heute müssen wir zusammen anstoßen beim
Trinken!« Und kameradschaftlich zurückwinkend verließ er die Stube.
Die Essenszeit kam, aber Tarnow hatte heute nicht Lust zu essen. Er
versuchte sich zwar einzureden, daß er Hunger habe, aber seine Gedanken
irrten bald wieder zu ganz anderen Dingen und fesselten ihn an seinen
Platz. Als er später hinunterging, war es schon dunkel geworden. Niemand
hatte nach ihm gerufen. In einem Winkel des Hofes sah er auf
übereinandergeschichteten Backsteinen Stauff und die Libuhn sitzen,
engumschlungen. Sie küßten sich, er konnte es sehen, seine Augen
schienen ihm doppelt so scharf als sonst. Die beiden achteten auf nichts
was rings um sie vorging. Tarnow wurde die Kehle trocken; er ging hin
zum Brunnen und schlürfte Wasser. Dann rief er seinen Kater und als er
den Hof verließ, hatte der Kuß des Stauff und der Libuhn sein Ende noch
immer nicht erreicht.
Die Sonne war in Dünsten untergegangen; schlechtes Wetter stand bevor.
Ein kühler Nachtwind strich über das Thal. Tarnow glaubte den Fluß
lauter rauschen zu hören als sonst. Scharf und durchdringend gellten die
Pfiffe der Maschinen vom Bahnhof, Schwalben flogen dicht über dem
Wasserspiegel und das Gebimmel einer Kapelle stimmte ihn ganz elegisch.
Der Kater quietschte bisweilen oder blieb stehen und fixierte mit
flammenden Augen einen Nachtvogel.
Als der Zapfenstreich lang und melodisch über die Wiesen hallte, kehrte
Tarnow zurück. Er suchte sofort sein Zimmer auf, aber eine peinigende
Unruhe überfiel ihn zu gleicher Zeit. Er entledigte sich der schweren
Stiefel und ging in Strümpfen auf und ab. Hierauf öffnete er die Thüre,
lauschte hinaus, lehnte sie dann, als er keinen Laut vernahm, wieder
vorsichtig an, ohne sie ins Schloß fallen zu lassen. Da der Wind draußen
an Stärke zunahm und ein Zug entstand, schloß er das Fenster und setzte
seine Wanderung im Dunkeln fort. Alles im Hause schien zu schlafen.
Aber als es zehn Uhr geschlagen hatte (man konnte deutlich die Turmuhren
von der Stadt hören), wurde ein knarrendes Geräusch, wie wenn eine Thüre
geöffnet wird, im Flur laut. Tarnow wußte, es war vom Schlafzimmer des
Amtmanns, das dem seinen schräg gegenüber lag. Als das Knarren zum
zweitenmal, durch das _Schließen_ der Thüre vernehmlich wurde, schlich
Tarnow hinaus in den Gang. Zehn Schritte vor ihm ging der Amtmann. Er
schien nicht besorgt, seine Schritte zu dämpfen, sondern trat mit der
ganzen Sohle auf. Seine Füße waren nackt; das Fleisch leuchtete durch
die Dunkelheit.
Der Amtmann betrat das Zimmer der Schaffnerin, das unverschlossen
gewesen war. Und als er die Thüre wieder hinter sich geschlossen hatte,
hörte Tarnow auch nicht, daß er den Riegel vorschob oder das Schloß
umdrehte.
Nun ist er also drin, dachte Tarnow mit einem Herzen, das ihm schwer war
von Bekümmertheit. Und er wartete wieder wie damals auf streitende
Stimmen und auf Geschrei, nur wartete er diesmal mit vielmehr Zuversicht
darauf.
Aber es blieb alles still. Nein, ich begreife das nicht, dachte Tarnow
jetzt und schlich an der Thür der Schaffnerin vorbei, hockte sich einige
Schritte davon auf die Fließen des Flurs und beschloß zu warten. Alles
war finster um ihn. Er konnte nicht die Mauer sehen und nichts außerdem.
Nur gleichsam in weiter Ferne fiel das Licht der Nacht durch das
Glasfenster über den Hauseingang.
Einen Augenblick dachte Tarnow daran, hineinzugehen, aber diese
Vorstellung versetzte ihn in einen tötlichen Schrecken. Quälende Bilder
sah er, quälender wie die eines bösen Traums. Er hatte Durst; die
Finsternis flimmerte vor seinen Augen, hämmerte vor seinen Ohren und die
Nacht schritt vor um manche Viertelstunde. Es wäre ihm gleich gewesen,
wenn der Amtmann mit einem Licht herausgekommen wäre und ihn gesehen
hätte.
Endlich, nach wie langer Zeit konnte er nicht schätzen, kam Truchs
wieder heraus. Er schloß die Thür ziemlich heftig und murmelte auf ein
Pst von drinnen etwas in den Bart. Er wankte schläfrig den Flur entlang.
Bald war wieder alles ruhig.
Auch Tarnow erhob sich nun. In seinem Zimmer warf er sich aufs Bett und
die Thränen flossen ihm zu den Wangen herunter.