III.

Die Schaffnerin saß, mit einer Näharbeit beschäftigt, in dem großen

Wohnzimmer. Es war am Nachmittag und schwer lag die Luft über dem Thal.

Von den Exerzierstätten klang der dumpfe Trommelwirbel übender Tamboure

herüber, und von den tiefliegenden Stromufern hörte sie das Knattern der

Platzpatronen. Bisweilen hielt sie ein in ihrer Arbeit und blickte wie

erwartend nach der Thüre. Wenn sie allein war, so war der Ausdruck ihres

Gesichts ganz stumpf, die Augen, unleuchtend und ohne Bewegung, blickten

müde und erinnerten an die eines Haustiers: und obwohl ihr Gesicht etwas

Liebliches hatte und ihr Teint sehr zart war, wurde dies unwirksam durch

die sonderbare Stirn, die eine Lügnerstirn war.

Als sie geraume Zeit, bald arbeitend, bald sinnend, gesessen war, wurde

die Thüre aufgerissen und der Amtmann kam herein. Er setzte sich in

einen Winkel, der Schaffnerin gegenüber und versuchte den Rhythmus der

fernen Trommeln nachzupfeifen.

»Was giebt's?« fragte die junge Frau, indem sie einen prüfenden Blick in

sein Gesicht warf.

Er lachte leise und zischend. »Jetzt willst du wohl, daß ich dich

heirate, Fannychen?« sagte er plötzlich und legte sein Gesicht in

kindische Falten.

»Ich? Nein, Truchs. Ich nicht. Das weißt du gut genug.«

»Also suchst dir wohl einen andern zum Heiraten?«

»Warum, Truchs? es muß ja nicht geheiratet sein.«

»Es muß nicht. Sehr richtig. Das war einmal vernünftig, sehr vernünftig.

Ein Feldwebel findet sich ja auch nicht alle Tage und noch weniger ein

Gutsverwalter, häh.«

»Wieso ein Feldwebel?«

»Na, dein erster war doch Feldwebel oder sowas. Was Leutholdin?«

»Du führst so bittere Reden, Truchs. Wo willst du hinaus? Was willst

von mir? Heiraten willst mich nicht. Loslassen willst mich auch nicht,

also was willst du, Truchs? Sag's doch lieber gleich, daß ich mich

darnach richten kann. Ich fürcht mich manchmal vor dir.«

»Das ist gut, Leutholdin. Das ist gut, wenn einen die Weiber fürchten.

Aber heiraten will ich dich nicht, das schwör ich dir zu. Ich will eine

Reiche heiraten, jetzt, wo ich säßig geworden bin, eine aus der Gegend

da. Und offen gestanden Fanny« -- der Amtmann stand auf und trat ganz

nahe zur Schaffnerin -- »offen gestanden, ich hab dich zu gern, als daß

ich dich heiraten möchte. Wenn ich dir das aus freiem Willen sag, kannst

du's glauben. Sakerment, wenn ich dich heirat, verlierst deine runden

Backen, Fanny. Aber such dir doch einen. Wenn er gut und dumm und blind

ist, kannst ihn heiraten. Ich hab nichts dagegen.«

»Das sagst du jetzt, Truchs. Aber ich will's auch. Das Leben vor den

Leuten taugt mir nicht. Schließlich merken sie's ja doch. Und die

sechzig Mark, die mir der Generalleutnant giebt, reichen kaum für die

Kleider. Geh jetzt weg von mir, Truchs, die Leut' sehn uns ja vom Hof

aus.«

Das Gesicht des Amtmanns wurde finster und verzerrt. »Die Leut,« preßte

er mit vorgebeugtem Kopf zwischen den Zähnen hervor, »die Leut scheren

mich einen Pfifferling. Hier hat jeder zu thun, was ich will! Hier bin

ich Herr. Verstehst du? Steh auf und küss' mich!«

Die Schaffnerin, die voll Furcht, mit weitgeöffneten Augen, den Amtmann

angestarrt hatte, erhob sich fast mechanisch und drückte einen

hauchenden Kuß auf Truchs Kinn.

»Fester!« gebot der Amtmann.

Sie gehorchte.

Es klopfte an der Thür und auf den Ruf des Amtmanns trat Tarnow ein.

»Ah, guten Tag, lieber Tarnow,« sagte Truchs freundlich; er hatte den

Wirtschaftsschreiber erst vor wenigen Minuten im Bureau verlassen.

»Die Libuhn geht nach der Stadt, Herr Amtmann, und fragt, ob sie von

Ihnen aus etwas besorgen soll.«

»Für mich, Herr Tarnow!« rief die Schaffnerin mit auffallendem Eifer.

»Ich brauche Nähgarn und Stopfwolle.«

»Nähgarn und Stopfwolle,« murmelte Tarnow, indem er aus seinem Notizbuch

ein Blatt riß. »Sonst etwas?« Tarnow öffnete die Thür, der Amtmann

drehte sich um und sagte, er solle nachher wieder herein kommen und mit

Kaffee trinken.

Fanny deckte den Tisch und holte die Tassen. Der Amtmann stand am

Fenster und trommelte den Wirbel der Tamboure an die Scheiben. Er wandte

den Kopf, um etwas zu sagen, sah aber niemand im Zimmer. Er durchschritt

den Raum, um in die Küche zu gehen. Man mußte da durch den ganzen

steingepflasterten Flur, bis dahin, wo er sich gegen den Hof zu

erweiterte. Dort war die Küche, die sehr groß war und, weil sie eine

weite Esse hatte, einer Schmiede glich. Der Amtmann blieb am Ende des

schmalen Ganges stehn. Er konnte von hier aus ein kleines Stück der

Küche überblicken. Die Schaffnerin saß auf dem zugedeckten Backtrog und

blickte beharrlich auf ihre Schürze. Vor ihr stand Tarnow, hielt den

Kopf tief gesenkt und seine Hände lagen auf dem Rücken. Der Amtmann

strich mit festaneinandergedrückten Fingern ein paarmal über die

Schläfenhaare und kehrte wieder um. Als ihm die Libuhn, fein

herausgeputzt, begegnete, trat er zur Seite, verbeugte sich ein paarmal

und näselte affektiert: »Ah, mein Fräulein, in die Stadt, wa?

Verabredung mit dem Schatz, wa? Messe besuchen, hä? Haben Fräulein denn

die Erlaubnis dazu?«

Das Mädchen heftete den Blick erschrocken auf Truchs. »Der Herr

Tarnow --« stammelte sie scheu.

»Bataillon kehrt marsch!« fuhr der Amtmann auf. »Dageblieben! Den

Schlendrian hab ich satt.« Er lachte bitter und ließ die heulende Magd

stehen. Sie dachte an Stauff, der sie nun umsonst vor dem Cirkus

erwartete. Und draußen flutete der glänzende Sonnenschein! Am Meß-Montag

ist sonst immer Feiertag gewesen, dachte sie bekümmert, als sie sich in

eine dunkle Ecke der Scheune verkrochen hatte, um dort nach Herzenslust

weiter zu schluchzen.

Die drei im Wohnzimmer nahmen am Kaffeetisch Platz. Nach einem langen

und seltsamen Schweigen, das nur durch Tassengeklapper unterbrochen

wurde, wandte sich der Amtmann an Tarnow. »Nun sagen Sie mal, mein

lieber Tarnow,« begann er mit freundlichem Augenzwinkern und richtete

den Zeigefinger wie einen Pfeil gegen seine Nasenspitze, »Sie sind doch

so ein hübscher Mensch und jung sind Sie auch, kaum dreißig, und ein

angenehmes, sanftes Wesen haben Sie, -- gewiß, gewiß --! nun sagen Sie,

waren Sie denn noch nicht verliebt?«

Tarnow errötete und schüttelte lächelnd den Kopf.

»Nein, sagt er! Haben Sie's gehört, Fanny? Nein, sagt er!« rief der

Amtmann, ganz außer Rand und Band vor Freude und stieß die Schaffnerin

in die Seite. »Er lügt, er muß lügen,« fuhr er heftig gestikulierend

fort. »Er ist ein Heuchler, ein Windhund. Ein Schuft ist er, weil er

lügt.«

Tarnow sah den Amtmann fest und erwartungsvoll an. Er hatte ein Gefühl

wie vor einer ungreifbaren Gestalt, die sich windet wie ein Rauch und in

Nichts verfließt, wenn man die Arme nach ihr streckt.

»Wollen Sie nicht noch eine Semmelschnitte, Herr Tarnow?« fragte Truchs

zuvorkommend. »Oder mit ein wenig Mus darauf? Nicht? Zum Teufel, Herr,

fressen Sie! Glauben Sie, wenn Sie jeden Tag dürrer werden, nützt mir

Ihre Arbeit was?«

»Ich habe keinen Hunger mehr, Herr Amtmann,« entgegnete Tarnow mit

vollkommener Ruhe.

»Hunger mehr, was heißt das? Wenn ich sage, fressen Sie, dann fressen

Sie! Verstanden? Stehen Sie auf, wenn ich mit Ihnen rede.«

Tarnow stand auf.

»Schließen Sie das Fenster,« befahl Truchs.

Tarnow schloß das Fenster.

»Öffnen Sie es wieder!« befahl er und stieß die Schaffnerin von neuem in

die Seite.

Tarnow öffnete es wieder. Er that es still und wie selbstverständlich.

Nichts von Erbitterung war auf seinen Mienen zu lesen, nichts von

zurückgehaltenem Zorn. Geduldig wartete er, was der Amtmann noch mit ihm

beginnen würde.

»Jetzt können Sie gehen,« sagte Truchs und stützte den Kopf in die Hand,

während Tarnow mit einer linkischen Verbeugung, die der Schaffnerin

galt, hinaus ging. Er nahm seinen Hut und verließ alsbald den Hof, um

die Richtung nach der Stadt einzuschlagen. Soldaten mit

frischgewaschenen Drillichröcken blickten von den Stockwerken der

Kaserne auf ihn herab, und als er die Fahrstraße erreicht hatte, geriet

er in ein Gewimmel von Menschen, das immer größer wurde, je mehr er sich

der inneren Stadt näherte. Den Main hinab fuhren Boote, beglänzt von der

sich rötenden Sonnenscheibe; die vergoldete Domuhr brannte förmlich im

Feuer. Flatternde Fahnen über den Wirtschaftsgärten, quietschende

Tanzmusik aus winkeligen Gassen, und dann das sinnlose Gedränge auf den

Budenstätten! Tarnow vermied die dichtesten Massen und besah nur, was er

eben besehen konnte, ohne viel Neugierde zu zeigen, aber auch ohne

Gleichgültigkeit, alles mit dem inneren Frieden und der merkwürdigen

Sanftheit, die ihm eigen waren. Vor dem Brettertisch des schreienden

Ausrufers, der seine Waren unter staunenswürdigen Witzen und Wortspielen

anpries, konnte er lachen wie das harmlose Kind neben ihm. Bei den

Mordthaten, die, serienweise abgebildet, am Quai aufgestellt waren und

mit Hilfe von sehr weinerlichen Reimen kommentiert wurden, blieb er

ebenso schaudernd stehen wie der simple Rekrut aus Unterdürrbach.

Besonders eines dieser Ungeheuer erregte sein Entsetzen. Auf der Tafel

seiner Schandthaten war zu lesen: Martin Jung, genannt Blutmartin. Ein

Teufel in Menschengestalt! Erschlug seine Opfer, siebzehn an der Zahl,

mit einer spitzen Hacke und hängte sie dann mit einem Strick auf.

Die Sonne war untergegangen. Allmählich hatte sich die Menge verlaufen.

Die Bretterhütten, alle Häuser und Gärten schwammen in einem warmen

Dämmerungsdunst, als Tarnow sich anschickte, den Heimweg anzutreten. Er

hatte nichts getrunken während der ganzen Zeit, weder Wein noch Bier,

denn er war ein sehr enthaltsamer Mensch. Als die Buden schon hinter ihm

lagen und er auf dem ansteigenden Weg zur neuen Mainbrücke war, sah er

aus einer seitlich gelegenen Gasse Fanny Leuthold kommen.

Sie ging ohne weiteres auf ihn zu. »Truchs ist im goldenen Hahn,« sagte

sie, »und ich wollte heim. Sie gehen doch mit, Tarnow?«

Als sie über die Wiesen gingen, auf denen weit und breit kein Mensch zu

sehen war, fing die Schaffnerin an, schwärmerische Reden über die

Schönheit der Natur zu führen. Sie sagte, sie liebe die Natur und die

Natur sei das »einzige«. Tarnow solle doch nur diese Wolken dort hinten

ansehen. Das sei so poetisch. »Finden Sie nicht auch, Tarnow?«

Tarnow bejahte etwas verständnislos.

Ob er sich das Wachsfigurenkabinett angesehen habe? Sie finde es so

interessant. Sie liebe überhaupt die grausigen Sachen; sie träume dann

immer davon. Oft müsse sie dann weinen, aber wenn sie dann erwache, das

sei wunderbar. Man recke dann die Glieder -- so! -- und das Deckbett sei

einem zu schwer, ja selbst das Hemd. Ob er das nicht auch habe?

»Nein,« erwiderte Tarnow leise, mit klopfendem Herzen.

Als sie auf dem Gutshof angelangt waren, ging die Schaffnerin ins Haus,

um den Hut abzulegen. Tarnow betrat den Garten, schlenderte träumerisch

zwischen den Beeten umher und setzte sich schließlich in die Laube. Es

war schon dunkel geworden. Der blühende Hollunder strömte seinen

schwülen Duft aus, und auf den Bäumen der Nähe pfiff ein verspäteter

Wasservogel. Sonst war es ruhig. Der Himmel war vollkommen wolkenlos.

Die traumhaft klare Helle des Westens machte deutliche Silhouetten aus

den Hügelreihen und kein Lüftchen bewegte die Gesträucher. Tarnow fühlte

sich ermüdet, aber darin war etwas Angenehmes. Er fühlte es auch

gleichsam wie eine freundliche Berührung, als der Mond heraufstieg, das

gutmütig grinsende Gesicht eines alten Schlaukopfs, und wie er höher

glitt, als würde er an einer Schnur gezogen, und wie er immer

leuchtender dastand, als würde er von einer unsichtbaren Hand

allmählich blank poliert.

Tarnow schreckte zusammen, als er Schritte im Garten vernahm. Es war die

Schaffnerin. Sie setzte sich ihm gegenüber und schwieg einige Zeit. Dann

seufzte sie schwer und sagte: »Ach, Tarnow!«

Tarnow antwortete nichts. Befangen hob er den Kopf, senkte ihn aber

gleich wieder. Da erhob sich die Schaffnerin mit einer leidenschaftlichen

Bewegung, die er im Dunkel nur undeutlich sah; sie umging den Tisch,

setzte sich an Tarnows Seite, ergriff mit beiden Händen seine Hand, und

es schien ihm, als ob sie damit kämpfe, ihr Schluchzen zu verbergen.

Fast unbewußt streichelte Tarnow ihre Hand.

»Ach, wenn Sie wüßten,« begann die Schaffnerin wieder. »Ich bin ja die

unglücklichste von allen. Er quält mich beständig, der Amtmann, jeden

Tag, jeden Tag! und wenn es so weitergeht, ich kann es nicht mehr

aushalten. Dann muß ich eine schlechte Person werden. Dann muß ich thun

was er verlangt von mir, nur damit ich eine Ruh hab'. Retten Sie mich,

Tarnow. Thun Sie wenigstens eins. Gehn Sie abends nach dem Essen nie aus

dem Zimmer, bevor ich nicht weggegangen bin. Damit er mir nur da meinen

Frieden läßt. Bleiben Sie immer, bis ich ins Bett bin. Wollen Sie's

thun, Tarnow, von heut an?«

»Ich will es thun,« sagte Tarnow feierlich, und die Schaffnerin sah

seine Augen leuchten.

»Und denken Sie nie was Schlimmes, Tarnow, denken Sie nicht schlecht von

mir. Alles ist zum besten, was geschieht. Wollen Sie's thun, Tarnow?«

»Ja, ich will,« wiederholte Tarnow fest und atmete tief auf.

»Und jetzt gehen wir hinein, sonst kommt er unversehens.«

Tarnow beugte sich rasch herab und küßte die Finger der jungen Frau.

Aber gleich darauf erschien ihm diese Kühnheit so unverzeihlich, daß er

angstvoll in das Gesicht der Schaffnerin starrte. Aber sie, die

inzwischen herausgetreten war in den überaus hellen Mondschein, lächelte

nur und brach eine Rosenknospe. Dann gingen sie ins Haus.

Nach einer halben Stunde kam der Amtmann. Er sagte, er hätte schon

gegessen. Er schien viel getrunken zu haben, denn er war in einer

gerührten Stimmung. »Alle Menschen sind Trottel,« sagte er mit einer

schwammigen Stimme. »Aber einige Menschen sind nette Trottel. Sie,

Tarnow, Sie sind ein netter Trottel.«

Die Schaffnerin lachte hellauf. Truchs kicherte förmlich atemlos in sich

hinein. Als es zehn Uhr schlug, sagte die Schaffnerin gute Nacht. Der

Amtmann rief ihr nach: »Schließen Sie fein Ihr Zimmer zu, Leutholdin!«

und lachte cynisch. Tarnow erhob sich wie gequält, trat ans Fenster,

verließ aber nach kurzer Zeit ebenfalls die Stube. Der Amtmann

schüttelte ihm die Hand mit einer Herzlichkeit, die beängstigend war

bei ihm.

Tarnow wandelte wieder in den Garten hinaus, -- durch den Hof, wo eine

wahrhaft köstliche Ruhe ausgebreitet war. Er brach eine Rose von

demselben Strauch, von dem die Schaffnerin genommen. Es war _auch_ eine

Knospe, zart und duftig und Tarnow drückte sie voll Bedacht an seine

Lippen. Dann setzte er sich in die Laube; aber er hatte nicht Ruhe,

sondern ging bald wieder ins Haus zurück. Gerade wie er in den Flur

trat, sah er den Amtmann aus seinem Schlafzimmer kommen. Er hatte

Pantoffeln an den Füßen, die seinen Schritt unhörbar machten. Er

trällerte leise vor sich hin, und ohne Tarnow gewahrt zu haben, tappte

er den engen Flur entlang, bis er zu der Thüre kam, die in das Zimmer

der Schaffnerin führte. Ohne zu atmen, harrte Tarnow, was er nun

beginnen würde. Aber der Amtmann besann sich kaum, drückte auf die

Klinke und betrat das Zimmer. Totenbleich geworden, wartete Tarnow

immer noch. Er glaubte, Lärm hören zu müssen. Ja, er hoffte auf

Geschrei, auf erregten Wortwechsel, -- aber alles blieb still wie

vorher.

Nachdem er lange genug gelauscht hatte, drehte sich Tarnow um und trat

unter die Hausthür. Sein Blick war wie verhängt. Mechanisch ging er

hinaus, um zu sehen, ob das Außenthor geschlossen sei. Von der Richtung

der Kaserne hallte ein langgezogener Ruf durch die Nacht. Es klang

ähnlich wie: Fedolar! Fedolar! Sonst war kein Laut zu hören.

Die Schaffnerin; Die Mächtigen: Novellen · 第 10 / 18 题