Ist das nicht rührend niedlich?
(M57)
Eine allbekannte Eigentümlichkeit der amerikanischen Tageszeitung sind die
_Head lines_ (Kopfzeilen). Die Redaktionen haben einen eignen Mann,
welcher nichts zu tun hat, als die vorliegenden Manuskripte mit solchen
auffallenden, kurz orientierenden Überschriften zu versehen, und dieser
Mann wird gut bezahlt. Der europäische Leser läuft anfangs blau an vor Wut
über diese gräßlichen _Head lines_; er fühlt sich zum Idioten erniedrigt,
weil man durch diese Überschriften, die jeden Artikel alle Nase lang
zusammenfassend unterbrechen, im Grunde genommen doch nur ausdrücken will,
daß man ihn für zu stumpfsinnig halte, als daß er imstande sei, sich
selber über den Hauptinhalt des Gelesenen klar zu werden. Er ärgert sich
noch ganz besonders über die Gepflogenheit der Herren Headliner, bei
Berichten über Äußerungen hervorragender Persönlichkeiten zu Tagesfragen
den Namen des Sprechers weg zu lassen. Da steht also z. B. fett und
gesperrt gedruckt: „_Sagt, Kalifrage nicht schuld_“, und erst in dem in
Diamant- oder gar Perlschrift ohne Durchschuß gesetzten Text erfährt man,
daß es sich um den amerikanischen Botschafter in Berlin handele, der die
Mutmaßung zurückweise, daß seine Haltung in der Kalifrage die Ursache
seiner Abberufung gebildet habe. – Ein Bericht über mein und meiner Frau
Auftreten in einem Universitätshörsaal war beispielsweise überschrieben:
„_Tituliertes Paar produziert sich vor erlesener Hörerschaft_“. Oder ein
Mordbericht ist überschrieben: „_Pfeift Signal aus Liebestagen, tötet
sodann Frau_“. Genug der Beispiele. Aber derselbe Europäer, der anfangs
mit knapper Not dem Schlagfluß entging vor Ärger über so viel Kinderei und
grobe Geschmacklosigkeit, kommt schon nach acht Tagen sicherlich dazu, die
Einrichtung der Headlines zu segnen, denn sie bedeuten tatsächlich den
Ariadnefaden, der allein einen durch das Labyrinth der zu wüsten Haufen
aufgetürmten Tagesneuigkeiten sicher hindurchgeleiten kann. Mit Hilfe der
Headlines ist man nämlich imstande, die umfänglichste Tageszeitung in fünf
Minuten zu erledigen, während man reichlich fünf Stunden brauchen würde,
wenn man den ganzen klein gedruckten Text lesen wollte. Sie sind also im
Grunde eine ungemein menschenfreundliche Einrichtung.
(M58)
Es sei mir gestattet, aus meiner eignen Erfahrung ein kleines Beispiel
dafür anzuführen, was der Amerikaner unter journalistischer _Smartness_
versteht. In St. Louis wurde uns unmittelbar nach unserer Ankunft früh
morgens ein Reporter gemeldet, der uns zu interviewen wünschte. Ich merkte
sehr bald, daß der sympathische, bescheidene junge Mann keinen blassen
Schimmer hatte, wer wir waren, und er gestand auch lächelnd ein, daß ihn
nur der „Baron“ veranlaßt habe, uns so rücksichtslos zu überfallen, ehe
wir uns noch den Schmutz der Nachtfahrt abgespült hatten. Da in jenen
Tagen die Aufführung von Richard Strauß’ „Salome“ in Chicago viel Staub
aufwirbelte, und die Leute von St. Louis mit Spannung darauf warteten, ob
ihr Stadtoberhaupt die Aufführung dieses gotteslästerlichen Werkes
gestatten werde, so brachte ich den netten jungen Mann auf die Idee, mich
über meine Beziehungen zu Strauß und meine Ansicht über „Salome“
auszufragen. Er stenographierte fleißig, und wir brachten, wie mir schien,
ein ganz nettes Feuilleton zustande. Höchst vergnügt zog er mit seiner
Beute ab. Bereits eine Stunde später wurden wir von seiner Redaktion
angeklingelt: da habe ihnen einer ihrer jungen Leute ein ganz blödsinniges
Gewäsch abgeliefert, wir sollten doch die überflüssige Belästigung
entschuldigen und den Besuch eines anderen jungen Herrn ihrer Redaktion
freundlichst empfangen. Bereits nach zehn Minuten erschien dieser
Ins-Reine-Interviewer. Nachdem der schneidige, elegante junge Mann seinen
Kollegen für einen Trottel erklärt hatte, ließ er sich ein Bild von meiner
Frau geben und fragte sie, wie ihr die amerikanischen Männer gefielen, ob
ihr die glattrasierten Gesichter lieber seien als die Schnurrbärte, was
sie von den Humpelröcken halte, ob sie nach dem Westen zu gehen
beabsichtige, ob sie sich nicht vor den Cowboys dort fürchtete – und
dergleichen weltbewegende Wichtigkeiten mehr. In der Nachmittagsausgabe
seines höchst gelben Blattes erschienen bereits Bild und Interview, und es
wurde uns nachher von vielen Leuten bestätigt, daß das Publikum
tatsächlich dergleichen platte Nichtigkeiten sehr gerne lese. Einige Tage
später waren wir zu Gast bei dem Besitzer jener Zeitung. Wir fanden ein
reizendes Heim und eine aus belangreichen Männern und interessanten Frauen
anmutig gemischte Gesellschaft und in der Gattin des Hausherrn eine
hochgebildete, geschmackvolle und fein empfindende Dame.
(M59)
Ich glaube, aus dieser und manchen ähnlichen Erfahrung schließen zu
dürfen, daß der Tiefstand der amerikanischen Presse durchaus nicht immer
einen Rückschluß zulasse auf mangelhafte Befähigung der amerikanischen
Journalisten. Im Gegenteil: diese Damen und Herren verfügen nicht selten
über eine sehr gute Bildung, über eine höchst gewandte Feder, einen
schlagfertigen Witz, und es wäre sehr wohl möglich, mit denselben
Mitarbeitern auch eine nach unserem Geschmack gute Zeitung herzustellen.
In allem Technischen ist uns die amerikanische Presse sogar vielfach
überlegen. Die Schnelligkeit der Berichterstattung und besonders die
Schnelligkeit in der Herstellung dieser, an Umfang unsere Tagesblätter
meist weit übertreffenden Zeitungen sind ganz erstaunlich, und die Art und
Weise, wie die Zeitung oft tatkräftig in öffentliche Angelegenheiten von
Bedeutung eingreift, und wie sich bei solchen Gelegenheiten der Journalist
zum Volksmanne großen Stiles, zum erfolgreichen Anwalt der Verkannten und
Unterdrückten entwickelt, kann uns nur mit aufrichtiger Hochachtung
erfüllen. Ich brauche wohl nur die Namen _New-York Herald_ und _Henry M.
Stanley_ zu nennen! Es betätigen sich eben im Journalismus nicht nur
Leute, „die ihren Beruf verfehlt haben,“ nicht nur Klugschwätzer und
Geistprotzen, sondern auch Tatmenschen, Willensgenies – weil sie wissen,
daß aus einem Journalisten alles werden kann: ein Nordpol-Entdecker, ein
Sherlok-Holmes, ein Theatertrustmagnat, ein Präsident der Republik!
Unserer deutschen Eitelkeit ist es besonders schmeichelhaft, daß unter den
hervorragendsten Journalisten englischer Feder sich auch zahlreiche
deutsche Einwanderer befinden. Der anerkannt beste Musikkritiker New Yorks
ist ein Deutscher; in dem am _Boston Transcript_, einer in geistigen
Dingen führenden Tageszeitung, angestellten Redakteur für literarische
Angelegenheiten entdeckte ich einen ehemaligen Wiener Feuilletonisten; er
schreibt jetzt, wie viele seiner Landsleute im Journalismus und im
Lehrfache, ein vorbildliches Englisch. Wenn solchen reichen Möglichkeiten
zum Trotz dennoch das allgemeine Niveau der Tagespresse so erschreckend
niedrig ist, so sind daran in der Hauptsache doch wohl nur die Verleger
schuld, die sich an das gefährliche Goethewort halten: „Wer vieles bringt,
wird manchem etwas bringen.“
Eine Zeitung für jedermann aus dem Volke kann es aber vernünftigerweise
überhaupt nicht geben; denn was das Herz eines Waschweibes erfreut,
bedeutet für einen denkenden Menschen eine schwere Beleidigung, was eine
weltkluge Frau von reifem Verstande lebhaft interessiert, langweilt
vielleicht einen aufgeweckten Ladenschwung zum Gähnen usw. usw. Eine
Zeitung kann ungemein erziehlich wirken nicht nur für den Geschmack,
sondern auch für die guten Sitten und sogar für das Denkvermögen ihrer
Leser, indem sie allgemein verständlich schreibt, ohne sich jedoch zu dem
Geschmack und dem beschränkten Begriffsvermögen der geistig Minderwertigen
herabzulassen, indem sie den niedrigen Instinkten der Masse keine
Konzessionen macht und den Erbärmlichkeiten gegenüber, die die Wogen des
Lebens tagtäglich ans Ufer der Öffentlichkeit schleudern, gewissermaßen
die Funktionen der Gesundheitspolizei ausübt, dadurch daß sie alle übel
riechenden Materien diskret entfernt oder wenigstens desinfiziert und zum
Nutzen der allgemeinen Moral chemisch verarbeitet. Die jämmerliche
Liebedienerei, welche fast die gesamte amerikanische Tagespresse der Masse
gegenüber betreibt, wirkt jedoch als schweres Kulturhemmnis,
geschmacksverderbend und sogar demoralisierend. Daß sie, wie ich in den
Ausführungen über öffentliche und private Moral bereits hervorhob, trotz
ihrer indiskreten Zudringlichkeit, vor der selbst die zartesten
Geheimnisse des Familienlebens nicht sicher sind, geschlechtlichen Dingen
gegenüber eine geradezu ängstlich prüde Zurückhaltung ausübt, verringert
die moralischen Gefahren, die sie heraufbeschwört, nicht im geringsten,
wenn anders man zugibt, daß Moral keineswegs im Nichtswissen um die
Natürlichkeiten des Geschlechtslebens besteht, sondern darin, daß man
seinen Mitmenschen gegenüber eine anständige Gesinnung betätigt und seine
schlechten Triebe in strenge Zucht nimmt. Wer den Instinkt der Masse zum
obersten Richter über die Moral und den gesunden Menschenverstand zum
Minister der geistigen Angelegenheiten einsetzt, der trägt notwendig zur
Verflachung der Kultur bei. Und wer einmal vor dem Mob eine etwas zu tiefe
Verbeugung gemacht hat, dem setzt er sich leicht auf den Nacken und reitet
ihn in den Sumpf der tödlichsten Trivialität hinein. Es ist sehr schwer,
sich da wieder herauszurappeln.
(M60)
Auch dafür liefert uns die amerikanische Presse ein warnendes Beispiel;
anstatt daß nämlich, um die Geringwertigkeit des täglichen Massenfutters
auszugleichen, die Wochen- und Monatsschriften nun erst recht auf
nahrhafte Qualität der von ihnen aufgetischten Geistesspeise ausgingen,
sehen wir sie vielmehr fast samt und sonders von dem bösen Beispiel der
Tagespresse angesteckt. Auch ihr Feldgeschrei lautet: Sensation um jeden
Preis! Ich weiß nicht, ob es ein einziges Blatt in Amerika gibt, das
absichtlich den Kreis seiner Leser einschränkte, um zwanglos zu einer
Gemeinde von Auserwählten sprechen zu dürfen. Weil der Hunger nach
Sensation, durch die schlechte Presse geflissentlich genährt, nunmehr
bereits eine Charaktereigenschaft des ganzen Volkes geworden ist, so
glauben ihm heute auch die guten, alten Wochen- und Monatsschriften
Rechnung tragen zu müssen, wenn es auch nur mit einem einzigen Artikel
wäre. Wenn man den Herausgebern daraus einen Vorwurf macht, so erwidern
sie einem achselzuckend: „Ja, dieses einen Artikels wegen wird aber unsere
Zeitschrift gekauft; bringen wir ihn nicht, so schnappt uns die Konkurrenz
die Leser weg.“ Dieser eine Sensationsartikel, der zum Ärger
geschmackvoller Menschen die Physiognomie einer sonst vornehmen
Zeitschrift verschandelt wie eine behaarte Warze das Antlitz einer feinen,
liebenswürdigen Matrone, wird bezogen aus dem Reiche des Schwindels, der
literarischen Hochstapelei, er wird eingegeben vom Neid, von der
Rachsucht, vom Cynismus derer, die nichts mehr zu verlieren haben. Während
meiner Anwesenheit in den Vereinigten Staaten brachte so eine angesehene
Zeitschrift einen Artikel, in welchem behauptet wurde, daß in New York
täglich etliche hunderttausend Stück faule Eier importiert würden, und daß
sämtliche Zuckerbäcker ihre appetitlichen Süßigkeiten grundsätzlich nur
aus faulen Eiern herstellten! Und eine Monatsschrift von noch älterem Rufe
entwarf ein schaudererregendes Bild von der lebensgefährlichen Ignoranz
der amerikanischen Ärzte, insonderheit der Chirurgen. Da wurde als
Beispiel erzählt, daß ein Chirurg mit großer Praxis eine Reise ins Ausland
unternehmen wollte und seine Patienten einem älteren, angesehenen Kollegen
empfahl; darunter eine Dame, an der er eine Blinddarmoperation ausgeführt
hatte, die aber neuerdings wieder über Schmerzen klagte. Der ältere
Kollege habe die Dame untersucht und beim besten Willen keine andere
Diagnose als Blinddarmentzündung stellen können. Schließlich sei der
Zustand der Dame so besorgniserregend geworden, daß sie selber auf eine
nochmalige Operation bestanden habe. Dabei zeigte sich, daß der Blinddarm,
und zwar in scheußlicher Verfassung, noch vorhanden war. Als der jüngere
Kollege dann zurückkehrte und von dem sonderbaren Ergebnis der Operation
erfuhr, habe er totenblaß ausgerufen: „Mein Gott, was habe _ich_ dann da
der Dame herausgeschnitten!?“ Ich müßte mich sehr täuschen, wenn ich
diesen Scherz nicht schon vor dreißig Jahren in Deutschland gehört hätte;
aber er genügte, gehörig aufgefrischt, um die sämtlichen medizinischen
Fakultäten, die ganze Ärzteschaft der Vereinigten Staaten mobil zu machen
und einen erbitterten Kampf der Meinungen zu entfachen, von dem jene
tüchtige alte Monatsschrift schmunzelnd den Profit einstrich. Man sieht
aus diesen Beispielen, daß sich der Sensationsgier zuliebe selbst die für
die geistige Oberschicht arbeitende Presse kein Gewissen daraus macht, mit
der Ehre des Einzelnen, eines ganzen Standes, eines Berufs oder gar der
ganzen Nation ein frivoles Spiel zu treiben. Die Entschuldigung dafür
klingt freilich plausibel genug: „Was wollen Sie?“ sagen einem die
Herausgeber, „die Wissenden täuschen wir ja doch nicht mit solchem Bluff,
die amüsieren sich nur darüber, und im übrigen wird so unendlich viel
gedruckt und gelesen, daß das Publikum es ja doch nicht alles behalten
kann. Wenn also die ärgsten Lügen wirklich einmal nicht einwandfrei
dementiert werden sollten, so vergißt sie das Publikum doch sicher über
der nächsten Sensation. Wo bleibt also der große Schaden, den wir stiften
sollen?“
Es muß allerdings zugegeben werden, daß unter den besonderen
amerikanischen Verhältnissen der Schaden vielleicht geringer ist, als er
bei uns in Deutschland sein würde, weil dort verhältnismäßig nur wenige
Menschen auf ein Blatt abonniert sind. Der Großstädter zumal kauft sich
seine Zeitung und selbst seine Wochen- und Monatsschrift auf der Straße,
und zwar heute die und morgen jene, wie es der Zufall will. Er lernt also
die politischen Tagesfragen heute in republikanischer, morgen in
demokratischer Betrachtung kennen; er sieht heute rot, morgen blau und
übermorgen gelb – wenn er noch seinen eignen grünen Optimismus hinzutut,
ergibt die Mischung nach dem Newtonschen Gesetz schließlich doch das Weiß
der reinen Wahrheit! Die Gefahr der Verblödung durch die Presse ist also
schließlich doch nicht so groß, wenigstens für den an sich schon freieren
Geist. Gesetzt aber selbst den Fall, daß unter den etlichen 90 Millionen
Menschen, welche die Vereinigten Staaten bevölkern, nur wenige Tausend
noch auf dem kindlichen Standpunkt stehen sollten, alles, was gedruckt
ist, für wahr zu halten, so bliebe noch immer die ungeheure Blamage vor
der übrigen gebildeten Welt, welche doch nicht gut umhin kann, die
Intelligenz und den Geschmack der ganzen Nation nach der Presse zu
beurteilen, die sie sich gefallen läßt.
(M61)
Es sei übrigens nachdrücklich betont, daß wenigstens ein Teil der
deutschen Presse Amerikas, und besonders der führenden Blätter New Yorks,
sich die redlichste Mühe gibt, sich über den Standard der englischen
Presse zu erheben. In den großen deutschen Zeitungen findet man, besonders
über das Ausland, eine bei weitem ausführlichere und zuverlässigere
Berichterstattung, als selbst in der guten englischen Presse. Und was
beispielsweise die New Yorker Staatszeitung in ihrem Sonntagsblatt an
Belehrungs- und Unterhaltungsstoff bietet, wird an Qualität und Quantität
von keiner unserer Zeitungen erreicht. Aber freilich: die große Mehrzahl
der deutschen Einwanderer amerikanisiert sich überraschend schnell in
Dingen des Ungeschmacks und der oberflächlichen Neugier, und so zwingt der
Selbsterhaltungstrieb auch die deutschen Blätter, manchen betrüblichen
Unfug mitzumachen. Die Frage ist nun die: ist es überhaupt möglich, diesem
rapiden Herabsinken Einhalt zu gebieten in einem großen demokratischen
Freistaat, in dem die Masse sich zum allmächtigen Tyrannen aufgeschwungen
hat? Ich habe an anderer Stelle ausgeführt, daß es die natürliche Tendenz
jeder menschlichen Gemeinschaft sei, eine Aristokratie aus sich heraus zu
entwickeln. Nun, ich sehe auch die Vereinigten Staaten auf dem besten Wege
dazu. Die Zeit muß kommen, wo diese Aristokratie zahlreich und stark genug
ist, um die geistige Führung an sich zu reißen. Eine aristokratische
Kultur aber läßt sich eine kulturlose Presse nicht gefallen. Die gebildete
Welt wird die Amerikaner erst dann unter die Kulturvölker rechnen, wenn
sie eine Presse besitzen, die es sich zur heiligen Aufgabe macht, den
Geschmack der Masse zu vergewaltigen.