blind 6,5 10,5
und taubstumm 1,8 1,0
geisteskrank 25,3 29,2
$Fishberg$ folgerte: „So lautet das Ergebnis, daß der größeren
Taubstummenrate keine ethnischen Faktoren zu Grunde liegen, sondern
lediglich die Tatsache, daß mehr jüdische als nicht jüdische Kinder die
früher akuten Kinderkrankheiten überstehen und zwar unter Verlust des
Hör- und Sprachvermögens, und daß ihnen die Juden als Städtebewohner
mehr als die Masse der Landbewohner ausgesetzt sind.”
$Ruppin$ versuchte eine Berechnung der Militärtauglichkeit der Juden
aufzustellen, wobei die Juden ungünstiger abschnitten. Auf der anderen
Seite erschien unter den Einwirkungen der guten Ernährung, der modernen
Erziehung und der bekannten Sorge der jüdischen Eltern für die
Gesundheit der Kinder eine hermetische Erstarkung der jüngeren
Generation.
Vor Jahrzehnten glaubte ein Autor ($Dürckheim$) als ein Gesetz annehmen
zu dürfen, daß die Juden nicht zum Selbstmord neigen. Nach v. $Mayr$
kamen Suizide vor in Preußen
bei den Kath. Prot. Juden
1849-55 50 160 46
1900-07 101 252 294
und in seinem Werke „Statistik und Gesellschaftslehre” schreibt
dieser bekannte Soziologe: „gewaltige Veränderungen zeigt die
Selbstmordlichkeit der Israeliten, ein schöner Nachweis dafür, daß hier
von natürlicher Gesetzlichkeit nicht die Rede ist, sondern von $sozialen
Gesetzmäßigkeiten$”. Dabei befällt der Selbstmord gerade Individuen mit
labilem Nervensystem. Wenn die Ziffer der Selbstmordkandidaten bei den
Juden auch an und für sich nicht so groß ist, daß sie die
Bevölkerungsmasse erschüttert, so läßt doch der Widerschein dieses
grellen Schlaglichtes den Ernst der Situation mitbeleuchten. $Näcke$
kommt mit seiner Definition der Wahrheit am nächsten.
„Die Entartung ist im strengsten Sinne nur ein Krankheitszustand,
aber noch nicht Krankheit an sich.” Das Keimplasma ist von einer
ungeheuren Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit und strebt mit
einer bewundernswerten Zähigkeit einer harmonischen Entwicklung nach
immanenten Gesetzen der eigenen Organisation zu. In der
primitivsten Organisation liegt auch bereits das Streben und die
Fähigkeit zur Regeneration, was ebenfalls vollständig ausser Acht
gelassen wird, wenn man die Notwendigkeit der schärfsten Auslese
predigt. Gewiss gibt es Störungen in der Organisation, Schädigungen
des Keimplasmas, die nicht beseitigt werden können, unheilbar sind;
aber die Erfahrung zeigt, dass sehr bedeutende Minderwertigkeit der
Keimstoffe durch günstige äussere Umstände oder durch Vermischung
mit gesünderem Keimplasma ausgeglichen werden kann (z. B. Erlöschen
hereditärer Geistesstörung in einzelnen Stämmen).
Die Häufung pathologischer Individuen,[32] die Anzeichen gereizter
Psyche, kurz die Menge psychischer und physischer Minderwertigkeit
ist kein echter biologischer Prozess, sondern die Folge einer
unzureichenden Sozialhygiene.
Die Dekadenz der deutschen Juden ist keine echte, geboren aus der
Entartung der Rasse, sondern propagiert aus ungesunder beruflicher
Verteilung, Lebensweise und Wohnart. $Fishberg$ urteilt hierzu: „Es
sollte aber nicht übersehen werden, dass die Juden seit
Jahrhunderten bis auf die Neuzeit in allen Teilen der Welt unter
fast identischen sozialen und ökonomischen Verhältnissen gelebt und
ungefähr denselben Berufen obgelegen haben, während sie überall
denselben Beleidigungen, Zurücksetzungen, Verfolgungen ausgesetzt
waren. So hat denn die nämliche Umgebung ein und dieselben
pathologischen Resultate hervorgebracht. Die Juden sind somit ein
Beispiel zur Illustrierung des Milieus auf die Pathologie.”
Aber im Effekt ändert es nicht die Tatsache. Die Tatsache: Eine
steigende Unsumme von physischem und geistigem Defizit.