$DAS ENTARTUNGSPROBLEM$.
„_Meinet Ihr, die Welt wird es euch
danken, wenn Ihr ein Volk von
grossen Leistungen und seltenen
hohen Kräften, wenn Ihr euer
ruhmreiches Volk in den Tod
hinzugeben bereit seid ...?!_”
_Dr. Max Joseph._
Degeneration oder Entartung eines Volkes ist ein täglich gebrauchtes
Wort. Die Degeneration, an der einst die alte Welt und heute indianische
Völkerstämme, die Neger Australiens und manche Rassen in Afrika zugrunde
gehen, bedeutet nicht die echte Degeneration. Geschenke Europas: Alkohol
und Syphilis, die Ansteckung mit der Tuberkulose sind äußere
Einwirkungen. Die echte Degeneration eines Volkes verlangt eine
$biologische Entartung$ seiner Individuen in allergrößtem Umfang. Erst
wenn die Qualität des Nachwuchses infolge sozialer und hygienischer
Mißstände immer mehr abnimmt, können wir von einer Entartung reden,
obwohl wir uns damit einer unsicheren Definition und eines
unwissenschaftlichen Schlagwortes bedienen.
Einzelne Rassenforscher haben versucht, Aeußerungen der Psyche gereizter
oder auch krankhafter Individuen als Kennzeichen der Entartung
anzusehen. $Gobineau$ findet alle Kennzeichen der Degeneration an dem
Beispiel von Frankreich: unverhohlene Freude am Läppischen, an der
Karrikatur, grausame Jagd auf wehrlose Tiere, abergläubischer Kult von
Amuletten, Talismen und Fetische in alljährlich wechselnder Modeform,
die Tatsache von Polygamie, rückhaltige Unterwerfung unter die Tyrannei
sexueller Sinnlichkeit. Als exakte Wissenschaft kann uns diese Methodik
nicht ansprechen, da sie die Zahl der objektiv minderwertigen und
krankhaften Subjekte nicht feststellt und einzelne feine psychische
Vorgänge zum Maßstabe der Dinge erhebt.
Wir sollten eigentlich von degenerativen Vorgängen sprechen, sobald ein
Volk oder eine Rasse statistisch gesprochen, in zunehmender Zahl
biologisch minderwertige Elemente aufweist, wenn die Masse der
Geisteskranken, sei es durch Vererbung oder durch beträchtliche
Kulturschädigungen zunimmt. Für all das wären entsprechende Statistiken
notwendig, über die wir nicht verfügen.
Es liegen für die Verbreitung der Geisteskrankheiten unter den Juden
Angaben nur bis zum Beginn dieses Jahrhunderts vor. Ich habe sie in der
ersten Auflage dieses Buches ausführlich reproduziert. Danach bildeten
die Juden in den Jahren 1892-1900 3,5% aller eingelieferten
Geisteskranken und somit 300% mehr, als ihrer Verteilung unter der
stehenden Bevölkerung entsprach. Die jüdischen Paralyse-
(Gehirnerweichung) Kranken waren 1/4 bis 1/8 aller Fälle und beim
jüdischen Mann zehnmal so häufig wie bei der jüdischen Frau. Die
Paralyse ist eine Folgeerscheinung der Syphilis, die also verheerend zu
wirken beginnt. Von den Paralytikern betraf 1/3 Individuen aus
belasteten Familien, während Epileptiker zur Hälfte prädisponiert waren.
Das letztere Verhältnis wurde auch bei den Idioten festgestellt; die
Säufer stammten zu 86% aus normalen Familien. $Dr. Max Sichel$ hat in
der Zeitschr. f. Sexualwissenschaft die Paralyse einer sexologischen
Beleuchtung unterzogen, im Verlauf deren er die in erschreckendem Maße
überhandnehmende Gehirnerweichung feststellt. Sichel hat allein in
Frankfurt 127 Fälle beobachtet. „Die Gehirnerweichung ist bei den Juden
eine Krankheit jüngeren Datums.” Das starke Anschwellen, auf das u. a.
auch $Zollschan$ und A. $Guttmann$ hingewiesen haben, läßt sich immer
mehr verfolgen. Es ist die Begleiterscheinung der syphilischen
Verseuchung der Westjuden.
Allein an Gehirnerweichung, also nur einem Folgezustand der sexuellen
Verseuchung, wurden 1892-1900 740 jüdische Paralytiker in preußischen
Irrenanstalten eingeliefert (bei einer Gesamtbevölkerung von 400000
Menschen). Ein beachtenswertes Factum!
Tacitus hat schon von den Juden behauptet, daß sie ein projectissime ad
libidinem gens seien. Die Lockerung der nationalen religiösen
Vorstellungen, verbunden mit der starken Einwirkung der Eigenart ihrer
sozialen Stellung, verstärkt durch das großstädtische Milieu, läßt die
Zahl der sexuellen Erkrankungen von Jahr zu Jahr steigen und alle Formen
pathologischer Erscheinungen, die hiermit in Zusammenhang stehen, immer
mehr in Erscheinung treten.
Der a. o. zitierte anonyme Physiologe meinte, der Jude von heute neige
zur Unmäßigkeit. Er sei ein Schlemmer und Prasser geworden und tue des
Guten zu viel, das heutige Geschlecht befinde sich im Zustand
konstitutioneller Entartung. $Hoppe$ bemerkte das Anwachsen des
Alkoholbrauchs bei den Juden; die Zahl der wegen delirium tremens in
preußischen Irrenanstalten eingelieferten Juden hat sich von 1878 zu
1900 verdoppelt.
Die Zahl der Blinden und Taubstummen ist hier nur wenig verwertbar.