der Mühle erwachenden Müllers und des Erwachens zur vorgenommenen
Stunde herantreten. Beides wird im Tiefschlaf wohl nicht vorkommen.
Im leichteren Schlaf aber wird, wie so manches andere, auch das
Aufhören des Mühlengeräusches samt den Übergangsempfindungen, die es
begleiten, wahrgenommen. Aber das Stehenbleiben einer Pendeluhr im
Schlafzimmer hat keine Bedeutung für den Müller; es schließt sich
darum auch kein Vorsatz an diese Wahrnehmung, und wenn er vielleicht
auftauchte, so fehlte ihm die Kraft, den Ausschaltungsmechanismus
zu überwinden. Anders der Vorsatz, nach dem Rechten zu schauen,
wenn das Mühlengeklapper verstummt. Die Bedeutung der Sache und die
Gewohnheit, in diesem Falle tätig einzugreifen, haben bevorzugte
Dispositionen geschaffen. Dem Traumwillen, hier etwas zu tun, stellt
sich darum die genügende Energiemenge zur Verfügung und strahlt
in die motorischen Zentren über: der Schlafende öffnet die Augen.
Ähnlich steht es mit dem Erwachen zur festgesetzten Stunde. Daß
dieser Vorsatz einen unruhigen Schlaf verursachen kann, in dem man
des öfteren nach der Uhr schaut, bedürfte keiner Erklärung. Wenn
man aber nach einem verhältnismäßig ruhigen Schlaf nur einmal und
gerade zur rechten Zeit erwacht, dann müssen Anhaltspunkte vorhanden
sein, die im Traum erkannt werden und zum Erwachen führen. Als
solche Anhaltspunkte könnte eine gewisse Helligkeit, ein Uhrschlag,
vielleicht sogar ein gewisses körperliches Befinden dienen.
Literatur
Fr. +Hacker+, Systematische Traumbeobachtungen. APs 21 (1911).
M. +Vold+, Über den Traum. 2 Bde. 1910-1912.
DRITTER ABSCHNITT
Die Hypnose
Den hypnotischen Zustand führte man früher durch mancherlei äußere
Manipulationen, durch Bestreichen mit Magneten u. ä. herbei. Später
ließ man glänzende Gegenstände längere Zeit fixieren, bis man endlich
erkannte, daß die Wirksamkeit all dieser Mittel nur daher stammte,
daß man dem Individuum die Überzeugung beibrachte, es werde dem
hypnotischen Schlaf verfallen. Deshalb bemüht man sich heute direkt,
diese Überzeugung in dem Patienten hervorzurufen und bedient sich
der äußerlichen Mittel nur, um die Entstehung dieser Überzeugung zu
begünstigen.
Der Hypnotisierte steht dann unter dem Banne des Hypnotiseurs.
Bringt dieser die Glieder der Vp in die verdrehtesten Stellungen
und erklärt, sie seien gelähmt, so kann sie der Hypnotisierte nicht
mehr in ihre natürliche Lage zurückbewegen. Man reicht ihm eine rohe
Kartoffel, bezeichnet sie als einen Apfel, und er verspeist die
Kartoffel mit sichtlichem Genuß. Gegen Schmerzen kann er unempfindlich
gemacht werden, die vor ihm stehenden Dinge kann man seinen Blicken
entziehen. Innerhalb der Hypnose erinnert er sich unter Umständen
leichter und getreuer an frühere Erlebnisse. An die Vorgänge in der
Hypnose selbst hat er jedoch nach dem Erwachen keine Erinnerung.
Die Verstandestätigkeit ist erhalten, aber ähnlich wie im Traum
beschränkt. Der Wille ist bis zu einem gewissen Grade in die Hand des
Hypnotiseurs gegeben. Man hat heftig über die Frage gestritten, ob
der Hypnotisierte auch zu Verbrechen benützt werden könnte, die er im
Wachzustande ganz und gar verabscheuen würde. Heute wird man mit +Moll+
sagen können: je mehr eine Handlung dem Charakter der Vp widerstrebt,
um so mehr wird diese sich gegen die Ausführung sträuben und unter
Umständen infolge dieses Sträubens aus der Hypnose erwachen. Die
verschiedenen Individuen verhalten sich hierin verschieden, und zwar
ist die Abhängigkeit vom Hypnotiseur um so größer, je häufiger jemand
hypnotisiert wurde. Französische Psychiater haben früher eine ganze
Reihe von Stufen der Hypnose unterschieden. Es waren das aber, wie sich
später herausstellte, nur Kunstprodukte, die sie, ohne es zu wollen,
durch ihre Suggestionen hervorgerufen hatten. A. +Forel+ nennt heute
drei Stufen: die Somnolenz, die durch Schlaffheit und angenehme Ruhe
gekennzeichnet wird, die Hypotaxie, bei der die Vp sich den Befehlen
des Hypnotisators fügt, und den Somnambulismus oder den tiefen Schlaf,
der mit Erinnerungslosigkeit verbunden ist. Sehr geheimnisvoll muten
die posthypnotischen Suggestionen oder Termineingebungen an: der Vp
wird in der Hypnose ein Auftrag erteilt, den sie nach dem Erwachen
auszuführen hat, bisweilen mit Angabe eines entfernten Termines, nach
so und so viel Stunden oder Tagen. Ist der Augenblick gekommen, dann
schickt sich die Vp an, den Auftrag zu erledigen, ohne sich an die
frühere Hypnose zu erinnern; sie glaubt vielmehr aus eigenem Antrieb zu
handeln.
Um ein wenig hinter die Geheimnisse der Hypnose zu kommen, muß man
die Einschläferung der Vp und die infolge dieser Einschläferung
entstehende Befehlsautomatie auseinanderhalten. Die Einschläferung
ist eine eigenartige Einwirkung auf die noch wachende Vp, sie ist
darum der +Wachsuggestion+ gleichzusetzen. Mit ihr haben wir uns
zunächst zu befassen. Die Verkennung des namhaften Unterschiedes
zwischen Denken und anschaulichem Vorstellen ließ keine rechte
Klarheit in dieser Frage aufkommen. Wenn ich jemandem suggeriere:
dort auf dem Boden liegt eine Münze, und der Betreffende daraufhin
eine Münze sieht und sie mir im einzelnen beschreibt, so liegen
da zwei ganz verschiedene Prozesse vor: die Überzeugung von dem
Vorhandensein der Münze und deren anschauliche Vorstellung. Beide
können unabhängig voneinander erzeugt werden. Ein Individuum
von scharfen Sinnen, aber schwacher Vorstellungsbegabung oder
abgelenkter Einstellung, wird vielleicht meinen Worten glauben,
weil es gar keinen Grund hat, an ihnen zu zweifeln, wird aber
antworten: ich kann sie nicht entdecken. Anderseits kann ich die
Vorstellungskonstellation einer Vp wenigstens grundsätzlich so
leiten, daß sie, wenn ich sie später auf einen Gegenstand hinweise
und sie ohne jede Suggestion befrage: was sehen Sie dort? antwortet:
eine Münze. Die Erzeugung einer nur subjektiv bedingten Vorstellung
ist also etwas anderes als die Suggestion. Erstere ist prinzipiell
auch bei einem Tiere möglich, letztere nicht. +Die Suggestion
setzt stets eine Einsicht voraus+: einmal, weil sie dem Subjekt
einen Sachverhalt beibringt, der, wie oben gezeigt wurde, nur
mittels des Denkens zu erfassen ist; zweitens, weil sie zu einer
nicht einfachhin unbegründeten Überzeugung führt. Die suggestiv
beeinflußte Person stützt sich zum wenigsten auf die Autorität des
Sprechenden. Die Suggestion wird darum begünstigt durch alles,
was die Autorität des Suggerierenden erhöht, sowie durch alles,
was eine kritische Haltung der Vp ausschließt. Darum sind Kinder,
Frauen und Ungebildete leichter suggestiv zu behandeln als an
kritisches Denken gewöhnte Erwachsene. Die bekannte Definition
der Suggestion als der Einführung einer kritiklos aufgenommenen
Vorstellung, die sich unbehindert auswirken kann, legt darum eine
irrige Anschauung nahe. Es handelt sich nicht um die Erzeugung von
Vorstellungen, sondern um die von Gedanken, von Überzeugungen,
allerdings unter Ausschaltung der Kritik. Der suggerierte Inhalt
lebt sich sodann nicht, einem eingeführten Bazillus vergleichbar,
automatisch aus, sondern das Individuum benimmt sich ganz rational
der erworbenen Überzeugung gemäß. Dabei unterstützen sich Überzeugung
und anschauliche Vorstellung gegenseitig. Die Überzeugung von dem
Vorhandensein einer Münze veranlaßt das illusionsartige Auftreten der
anschaulichen Vorstellung der Münze, und dies hinwiederum bekräftigt
die Überzeugung.
Anders ist wohl folgende Suggestionswirkung zu verstehen. Der Arzt
hebt den Arm eines Kranken hoch mit den Worten: Ihr Arm ist ja
gelähmt, und der Kranke vermag den Arm nicht mehr herabzulassen. Hier
wird auch eine Überzeugung in dem Patienten geweckt. Indes nach all
unserem Wissen hat eine Überzeugung keinen unmittelbaren Einfluß auf
das Können oder Nichtkönnen. Hier haben wir es wohl mit einer Störung
des assoziativen Ablaufes zu tun. Auch die best erlernte Reihe kann
durch eine gründliche Ablenkung gestört werden: Der Geistliche,
der sein Vaterunser schon tausendemal für sich und hundertemal
laut vor der Gemeinde gebetet hat, wird stecken bleiben, wenn ihm
während des Betens ernsthaft die Sorge kommt, ob er die Worte wohl
richtig aufsagen werde. Die intensive Ablenkung der Aufmerksamkeit,
namentlich wenn sie mit stärkeren Gefühlen verbunden ist, leitet
die psychophysische Energie, so müssen wir es uns im Einklang mit
allem Früheren denken, von den betreffenden Vorstellungsbahnen ab
und sammelt sie auf einen anderen Punkt. Der Glaube an die Worte des
Arztes, verbunden mit dem nicht geringen Schreck, läßt den Patienten
seine ganze Aufmerksamkeit auf diese Mitteilung richten und entzieht
ihm die zur Armbewegung benötigte psychophysische Energie.
Die Einleitung der Hypnose bedient sich nun zunächst der eigentlichen
Suggestion: Sie werden müde werden und einschlafen. Dann sucht sie
aber auch die zum Schlafkomplex gehörigen anschaulichen Vorstellungen
zu wecken: die Vp muß sich bequem hinlegen; sie muß die hochgehaltenen
Finger des Hypnotiseurs fixieren und dadurch ihre Augenmuskeln ermüden;
sie folgt dann den unbemerkt sich senkenden Fingern mit den Augen,
wodurch ein Zufallen der Augenlider aus Schläfrigkeit vorgetäuscht und
andere zum Einschlafen gehörige Vorstellungen reproduziert werden.
Dies alles stärkt natürlich die Überzeugung von der suggestiven Macht
des Hypnotisators. Ganz ähnlich wie der Mittagsschlaf gelingt auch der
hypnotische nach mehreren Wiederholungen besser. Die Erscheinungen
im hypnotischen Schlaf werden nun im wesentlichen begreiflich,
wenn wir uns ihre Bedingungen vergegenwärtigen. +Die Hypnose ist
ein Schlafzustand.+ Es gilt also alles, was über Schlaf und Traum
gesagt wurde. Sie ist jedoch kein voller aus der Ermüdung stammender
Schlaf, sondern ein +assoziativ herbeigeführter+. Somit wird dem
Zentralorgan nur ein Teil seiner Energie entzogen, und die Ausschaltung
des motorischen Apparates ist keine vollständige. Weiterhin ist es
ein Schlaf, in welchem die Bewußtseinsinhalte einer +systematischen
Leitung von außen+ unterliegen. Und endlich ein Zustand, bei dem die
+Suggestion+ im eigentlichen Sinne wirksam bleibt. Vielleicht ist
es gerade aus dem letztgenannten Grunde so wichtig, daß die Hypnose
nicht durch irgendwelche Einschläferungsmittel, sondern durch die
Einsicht der Vp, daß sie einschlafen werde, eingeleitet wird. Aus den
aufgezählten Bedingungen wird man nun die verschiedenen Erscheinungen
der Hypnose ohne Schwierigkeit ableiten können. Nur auf einzelne Fragen
sei noch kurz eingegangen.
Es schien, als ob die Vpn auch gegen ihren Willen hypnotisierbar
seien; denn trotz ihres entschiedenen Widerwillens verfielen sie dem
hypnotischen Schlaf. Erinnern wir uns an die Ausführungen über das
assoziative Äquivalent, so wird uns weder diese Tatsache noch die
entgegengesetzte Behauptung wundernehmen. Das bloße „ich will nicht“
nützt eben nichts, wenn nicht auch die Verhaltungsweise bereit steht,
durch die es in die Tat umgesetzt wird. Wer nicht hypnotisiert sein
will, muß eben ein Verhalten annehmen, das der Einschläferung durch
einen fremden Willen widerstreitet: er darf nicht an die Versicherung
des Hypnotisators, er, der Patient, werde bald einschlafen, glauben
und darf jene seelische und körperliche Haltung nicht annehmen, die
man zum Zwecke des Einschlafens aufsucht. Daran lassen es solche
fehlen, die gegen ihren Willen hypnotisiert werden. Eine eigentliche
Willenslähmung in der Hypnose selbst brauchen wir ebensowenig
anzusetzen wie beim Traum. Nur sind ähnlich wie dort die zu einer
besonnenen Wahl erforderlichen Reproduktionen eingeengt. Auch die
posthypnotischen Suggestionen lassen die Willenskraft des Individuums
unangetastet. In der Hypnose wird nämlich der spätere Zeitpunkt
assoziativ mit der auszuführenden Handlung bzw. der ihr zugehörigen
Zielvorstellung verknüpft. Naht dann der Augenblick, so steigt in
der Vp jene Zielvorstellung wie ein Einfall auf, und sie verspürt
eine Neigung zu jener Handlung. Dieser Neigung gibt sie nach, falls
die Handlung ihr nicht gar zu sehr widerstrebt. Eine Behinderung der
persönlichen Freiheit und Verantwortlichkeit liegt darin nicht. Denn
der Hypnotisator hat ihr nur den Gedanken und eine gewisse Neigung zur
Ausführung beigebracht; nur kennt die Vp den Ursprung dieser Neigung
nicht. Die Ausführung hingegen liegt ganz bei ihr, gerade so, wie wenn
sie im Wachzustand von einem Dritten zu einer bestimmten Handlung
überredet werden soll. Übrigens gelingt die Termineingebung nicht bei
allen Individuen. Verlangt aber die posthypnotische Suggestion eine
sehr umständliche Handlung, so sollen manche Individuen von selbst in
den hypnotischen Zustand zurückfallen.
Literatur
A. +Forel+, Der Hypnotismus (1911).
NAMENVERZEICHNIS
Ach 141 ff., 187, 231 ff., 253
Alrutz 54
Aristoteles 3, 183
Baade 13, 25
Bain 3, 211 f.
Becher 58, 60, 151 ff., 175
Bell 64
Benussi 131
Berkeley 183, 257
Bethe 129
Betz 74
Boldt 172
Braille 98
Brentano 5, 138, 197, 200
Broca 161
Brühl 68
Brunswig 177
Bühler 66, 70, 84, 109, 110, 125, 179, 181 ff., 200, 237, 262, 265
Cathrein 271
Claparède 202, 284, 289
Comte 4
Czermak 113
Dalton 33
Descartes 3
Dessoir 6
Dor 84
Dürr 249, 253
Ebbinghaus 34, 58, 66, 70, 148, 163, 161 f., 249, 269
Edelmann 42
Ehrenfels 123
Ellis 42
Ephrussi 167
Ettlinger 67
Ewald 48
Exner 131, 133
Fechner 4, 69, 72, 76, 107, 272, 274, 276
Forel 295, 298
Fourrier 43
Franke 269
Freud 286, 289
Frey, M. v. 57, 65
Frings 173
Fröbes VI, 27, 31 f., 64, 96, 99, 115, 145
Fröhlich 29, 38
Gall 162
Galton 184
Goldscheider 64
Graßmann 26
Griesbach 97
Hacker 281 f., 289, 293
Haenel 112
Hartley 3
Heiler 281
Helmholtz 4, 19, 26, 28, 35, 41 f., 47, 76, 78, 84
Henning 49, 51 f., 109, 260
Herbart 81, 251
Hering 4, 21, 28, 38, 56, 84, 86, 92, 109
Heymans 206
Höffding 202
Horwicz 4
Hume 3, 209
Husserl 5
Jaensch 29, 104, 105
James 9, 139, 145, 220, 281
Janet 148
Jaspers 280
Jost 168
Karpinska 95
Katz 25, 109, 110
Klemm 6, 101, 116
Köhler 287
König 42
Koffka 130, 230
Kreidl 61, 63
Kries, v. 31, 34
Krötzsch 264
Kroh 105, 106
Kuenburg, M. v. 132
Külpe 4, 6, 122, 138, 140, 276
Lange 139, 220
Lasersohn 132, 136
Langfeld 25
Leibniz 78
Lehmann, A. 141, 141 f., 160, 202
Lehmann, E. 279
Lemaitre 107
Lenzberg 108
Leschke 145
Lessing 283
Lewin 235
Liepmann 230, 241
Lindworsky 5, 81 f., 90, 106, 122, 151, 157, 175, 178, 183, 187, 193,
196, 206, 238, 241, 255
Linke 132
Linné 51
Lipps 5, 78
Locke 3, 181 f.
Lotze 4, 81, 100, 130, 148
Mach 28, 116, 249
Mager 253
Marbe 197
Maudsley 4
Meißner 57
Messer 20, 197
Meumann 148, 168
Michotte 129, 141 ff., 178, 228
Mill 3
Moll 294
Mosso 225
Müller-Freienfels 260
Müller, G. E. 28, 34, 38, 72, 130, 154, 157, 163, 202, 232, 249
Müller, J. 67
Müller-Lyer 125
Münsterberg 148, 252
Nagel 46, 50, 59, 62
Nahlowsky 145
Newton 26
Oesterreich 211 f.
Offner 175
Parinaud 34
Pauli V, 14, 25, 74, 127
Pfänder 20, 148
Pilzecker 157
Poppelreuter 96, 156, 157
Preyer 264
Priestley 4
Prüm 151, 228
Rademacher 281
Ramon y Cajal 34
Révész 40
Ribot 148, 225, 249, 260
Rosenberg 207
Saedler 292
Schaefer 34
Schapp 186
Scheler 218
Schultze 34
Schumann 125, 131, 177
Schwarz 148
Schwiete 148, 185
Segal 106, 258
Seifert 122
Selz 171 f., 191 f., 235, 255
Sigmar 235
Spearman 101, 111 f., 116
Spencer 147
Starbuck 280
Stern, W. 14, 132, 208
Stern, W. u. C. 208, 266
Sterneck, v. 111
Störring 65, 146, 193, 225
Stratton 87
Straub 96
Strümpell 283
Stumpf 23, 40, 41 ff., 71 ff., 139, 145, 232
Thomas von Aquin 183
Thunberg 56, 59
Titchener 15 22, 75, 111 f.
Trömner 286
Vierkandt 269
Vold 293
Weber 4, 56, 64, 69, 99
Weinmann 68
Werner 131, 266
Wernicke 161
Wertheimer 125, 131 ff.
Westphal 178
Weygandt 288
Witasek 184
Wundt 4, 6, 62, 73, 79, 81, 100, 129, 142, 148, 197, 220, 248, 252,
266
Young 35
Ziehen 6, 138, 147
Zwaardemaker 42, 51
SACHREGISTER
Abstraktion 121 ff.
negative 122
positive 122
Achsenzylinder 159
Adaptation 34
Adaptationsfähigkeit 246
Aehnlichkeitsgesetz 155
Aequivalent, assoziatives 231 ff.
Aesthesiometer 96
Aesthetischer Eindruck 271
assoz. und direkter Faktor 274
Aetherwellen 23
Affekte 219,
sthenische, asthenische 220
-- Begleiterscheinungen 220
-- Theorie 220
Agraphie 162
Alexie 162
Allgemeinvorstellungen 183
Amnesie 211
Amplitude 24, 42
Analyse 14
Annahme 199
Anomalien des Selbstbewußtseins 211
Anosmie 51
Antizipierendes Schema 122, 173, 193, 230, 254 258, 307
Aphasie 162
Apperzeption 251
Assimilation, Dissimilation der Sehsubstanz 37
Assoziationen, überspringende 170
-- Nebenassoziationen 161 ff.
Assoziationsfasern 160
Assoziationsforschung, Methodik der 161 ff.
Assoziationsgesetze, besondere 161 ff.
-- -reaktionen 165
-- -täuschung 85
Assoziative Mischwirkung 172, 266
Aufgabe u. det. Tendenz 229
Aufmerksamkeit 169
-- Arten der 242
-- Bedingungen der 241 ff.
-- Begleiterscheinungen der 243
-- -bewegung 241 ff.
-- Eigenschaften 243
-- und Gefühl 248
-- Geschwindigkeit 246
-- Hilfsmittel 242
-- Konzentration 244
-- Schwankungen 245
-- Störungen 251 ff.
-- Theorie 241 ff.
-- Wirkungen 243, 247
-- Umfang 243
Auflösungsvermögen 84
Aufrechtsehen 81 ff.
Aufsageversuche 168
Augenmaß 84
Ausdrucksbewegung 261 f.
Aussage 201 ff.
Ausschaltmechanismus 284
Bahnungstheorie 249
Begriffe 181 ff.
-- Arten der 186
-- Bedeutung 185
-- mit anschaulichem Einschlag 186
Begründen 192
Behalten, unmittelbares 166
Bekanntheit, Kriterien der 203
-- von Sachverhalten 153
Bekanntheitsqualität 202, 204
Bericht 201 f.
Berührungsgesetz 155
Beschreibung der Erlebnisse 8
Bewegung 62
-- Arten der 237
-- aktive, passive 63
-- Scheinbewegungen 134
-- autokinetische 135
-- Bewegungsempfindung 131
-- -Nachbild, negatives 136
-- -Wahrnehmung 131 ff.
-- Feinheit der 133
-- Theorie der 131
Bewußtheit, leibhafte 280
Bewußtsein 10, 151 ff.
-- Form 251
-- Inhalt 251
Beziehen, aktives 111 ff.
Beziehungserfassung 117, 171 f.
-- und Urteil 191 ff.
Binnenkontrast 27
Blendung 35
Blinde 91 ff.
-- Zone der Rot-grün-Blindheit 32
Bogengänge 61
Brocasches Zentrum 161
Dämmerungsapparat 34
Dauer 125
Dauerschwelle 127
Deckpunkte 90
déjà vu 205
Dendriten 159
Denken 119
-- produktives 191 ff.
-- schlußfolgerndes 181 ff.
Depersonalisation 211
Determination, spezielle 231 ff.
Differenzton 44
Dingerfassung 171 ff.
Dissonanz 41, 71 ff.
Doppeltsehen 89
Drehschwindel 62
Druckempfindung 56
Druckgefälle 57
Dunkeladaptation 31, 32
Duplizitätstheorie 33
Dynamograph 144
Eidetiker 101 ff.
Einauge 81 ff., 87
-- Unvollkommenheiten des 81 ff.
Eindringlichkeit 23
Eindruck, absoluter 178, 181
-- aesthetischer 271 ff.
Eindrucksmethode 141, 144
Einfachsehen 81 f.
Einprägung, Wille zur 169
Elemente 16
Empfindung 16
-- Abklingen der 31
-- Ansteigen der 30
-- Analogien der 143
-- Akt 17
-- Ausdehnung 19
-- Dauer 19
-- Definition 18
-- Eigenschaften 18
-- höhere 20
-- niedere 48
-- Inadäquatheiten 84
-- Inhalt 17
-- isolierte 25
-- kinästhetische 63
-- Komplexe 71 ff.
-- Qualität 18
-- Schmerz- 57
-- statische 61 ff.
Empfindungskreise 99
Empirismus 81 ff., 95
Endbäumchen 159
Entdecken 191 f.
-- von Sachverhalten 119
Enthymem 191
Entschluß 233
Entwicklungen, religiöse 280
Erfinden 191 f.
Ergograph 144
Erinnerung 201 ff.
-- Fälschung der 205
-- Kriterien der 201 f.
Erinnerungsoptimismus 225
Erlernungsmethode 164
Erkennen von Sachverhalten 119
-- von wahrgenommenen Gegenständen 185
Erkenntnisleistungen, höhere 171 ff.
Ermüdung 97, 169
Ersparnisse, Methode der 164, 168
Ethik 270
Experiment 12
-- ausführendes 14
-- auslösendes 14
-- darstellendes 13
-- Forschungs- 13
-- gemischtes 14
-- halbwissentliches 14
-- wissentliches, unwissentliches 14
-- Kausal- 13
-- messendes 13
-- Prüfungs- 13
-- Schreibtisch- 14
-- vollkommenes 14
-- unvollkommenes 14
Farben 20
-- Auffassung der 28
-- bunte, neutrale 20
-- Farbenblindheit 32
-- periphere, totale 32
-- Erklärung der Farbenblindh. 36
-- Intensität der 22
-- Erscheinungsweisen der 101 ff.
-- Flächenfarben 25, 108
-- Gedächtnisfarben 109
-- Oberflächenfarben 25, 28, 108
-- -gleichung 26
-- Helligkeit der 21 ff.
-- komplimentäre 26
-- -konstanz 109
-- -kontrast 27, 29
-- -mischung 25
-- Mischfarben 26
-- -ton 24
-- -oktaeder 22
-- Theorien des Farbensehens 35, 109
-- -viereck 21
-- Sättigung der 24
-- Urfarben 21
Fausse Reconnaissance 201 f.
Fechnersches Gesetz 71 ff.
Fläche, optischer Eindruck der 81 ff.
Fleck, blinder 83, 132
Florkontrast 27
Folgesatz 220
Fovea 34
Frage 201 ff.
-- -bogen 14
-- Sachverhalts- 200
-- Schein- 200
-- Suggestivfragen 208
-- Überzeugungsfragen 200
Fremdfinden 205
Funktionslust 145
Ganglienzelle 159
Gebet 271 ff.
Gebräuche 261 ff.
Gedächtnis, psychisches 171 ff.
Gefühle 131 ff.
-- und Aufmerksamkeit 248
-- Arten der 211 ff.
-- Begleiterscheinungen der 144
-- Beziehungen zu andern Funktionen 221 ff.
-- und Denken 189
-- -dimensionen 131 ff.
-- Dreidimensionalität der 140
-- Eigenart der sinnlichen 131 ff.
-- Eigenart der höheren 211 ff.
-- und Empfindung 141
-- Einteilung der höheren 211 ff.
-- Erinnerung an 153
-- und Erinnerung 225
-- Ernst- 216, 218
-- Erscheinungsweisen der höheren 214
-- -gedächtnis 223
-- Gemein- 142
-- Gesetzmäßigkeiten des Gefühlslebens 221 ff.
-- Gewinn-, Verlust- 217
-- höhere 211 ff.
-- Methode der Herstellung 141
-- Methoden der Gefühlsforschung 141
-- Kontrastgesetz 222
-- Lebens- 142
-- Lösung der 142
-- Phantasie- 216, 218
-- Gefühlsqualitäten 131 ff.
-- Reihenmethode 141
-- Reproduktionsmethode 144
-- Schein- 218
-- Theorie der sinnlichen 141 ff.
-- Theorie der höheren 211 ff.
-- Tiere, höhere G. der 219
-- -ton 138
-- Übertragung d. Gefühlstöne 142
-- Total- 142
-- Verbindung der 142, 211 ff.
-- Verschiebung, gegenständliche u. zeitliche 223
-- Unlustgefühle 169
-- Vorstellung und 146, 224
-- Wert-, Unwert- 217
-- und Willenshandlung 224
Gehirn 151 ff.
-- Methoden der G.forschung 160
-- Stellvertretung beschädigter Gehirnpartien 161
Gehörempfindung 38
-- Qualität der 40
-- Theorie der 45
Gelenkflächen 65
-- -kapseln 65
Gemeinschaft 261 ff.
Geradheitseindruck 84
Geräusche 38
Geräuschreiz 43
Geruchsempfindung 51
-- Reize der 52
-- Theorie der 52
-- Geruchskörper 52
-- Mischung der 52
-- Aufhebung der Teilgerüche 52
-- Wettstreit der Teilgerüche 52
Geschmacksempfindung 48
-- Mischung der Geschmäcke 49
-- Geschmacksknospen 50
-- Qualitäten des Geschmacks 48
-- Geschmacksreize 50
-- Umstimmung des Geschmacks 50
Gesichtsempfindung 20
Gesichtspunkte 122, 171 f.
Gestalt, rhythmische 130
-- -wahrnehmung 121 ff.
Gewißheit 181 ff.
Gewissen 270
Gewöhnung 229
Gottesglaube 271 ff.
Grenzmethode 70
Halluzination 182
Haschischgenuß 128
Hautempfindung 64
Heiligkeit 281
Helladaptation 31 f.
Hellapparat 34
Helligkeitsempfindlichkeit 32
-- -kontrast 27
-- Maximum der Helligkeit 24, 31
Hemmung, effektuelle, generative 171 f.
-- rückwirkende 172
Hemmungstheorie 248
Herstellung, Methode der 70
Hilfen (Konstellation) 171
Hilfen- Methode der (Assoziation) 164
Hitze 54
Horopter 90
Hypnose 291 ff.
Ichbewußtsein 201 ff.
-- Doppel- 212
-- gesellschaftliches, persönliches 208, reines 209
-- Spaltung des 212
-- Substantialität des 211
Ideenassoziation 158
Illusion 110, 182
Indifferenzpunkt der Haut 55
Innervationsempfindung 64
Instinktbewegung 237
Inspiration 260
Intensität 19
-- -änderung, reine 19
-- der Aufmerksamkeit 244
Irradiation 85, 223
Irrationalität 267
Jetzt 129
Jucken 56
Kälteempfindung, paradoxe 55
-- -punkt 55
Kardiograph 144
Kategorien 181 ff., 187
Kinematograph 135
Kitzel 56
Klangfarbe 41
Klangverwandtschaft 79
Körperbewegung 161
Kombinationstöne 44
Komplexbildung 171 ff.
-- -ergänzung 171 f., 179
Komplexe, Entstehung der 171 ff.
Komplikationsversuche 129, 248
Konsonanz 41, 43, 71 ff.
Konstanzmethode 71
Konstanz der Farben 109
Konstellation 171 ff.
Kontrastgesetz 222
-- sukzessiver Kontrast 29
Korrelation 254
Kraft (Motive) 229
Kraftempfindung 64
Kraftsinn 65
Kriterien 189
-- der Bekanntheit 204
Kultur, Konstanz der 261 f.
Kunst 271 ff.
-- Entstehung der 271 ff.
-- Entwicklung der 271 ff.
Lage 62
-- Körper- 60
-- der Körperglieder 63
-- -wahrnehmung 111 ff.
Leidenschaften 221
Lernen, sinnvolles 174
Lernstoff, Einfluß des 167
Lichtinduktion, gleichsinnige 30
Lokalisation, allgemeines Gesetz 114
-- der Schallreize 115
-- der Tastreize 112
Lokalzeichen 81
Luftperspektive 88
-- für Töne 115
Lüge des Bewußtseins 228
Mark, verlängertes 159
Maßformel 73
Meißnersche Tastkörperchen 57
Methoden 11 ff.
-- Lösungsmethode 251 f.
Mittel, arithmetisches 72
Monotheismus 278
-- Urmonotheismus 278
Motiv, Wesen 226
-- Arten 221 f.
-- Wirksamkeit von 221 f.
Muskelempfindung 279
Nachbild, negatives, positives 29
Naßeindruck 54
Nativismus 81 ff., 94
Naturwissenschaft 8
Nebeneindruck 177 (Vergleichung)
Nervensystem 151 ff.
nervus vestibularis 61
Netzhaut 34
-- Umstimmung der 29
-- örtliche Verschiedenheiten 31 f.
Neuronen 159
Nystagmus 136
Ohr 41 f.
Opfer 279
Organe 57
-- Empfindlichkeit der inneren 60
-- -empfindungen 59
Ortssinn 112
Ortswert 81 f.