Als ob es im Grunde jemals besser werden könnte!...
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Eine halbe Stunde durch den peitschenden Regen und knatternden Sturm,
und mein Blut singt mir andere Lieder, und frei und fröhlich halt ich
Widerpart.
Ja, es wird besser werden, und ob auch alles sonst beim alten bliebe!
Denn ein Stamm gesunder Kerls wird emporkommen, die sich nicht durch
Redensarten und Hirngespinste unterkriegen lassen, und eine Zeit, bei
der sie Widerhall finden. Sie werden sein, so wahr sie gewesen sind. Und
wenn wir über Triebe und Kräfte reflektieren, weil wir unser selbst
ungewiß sind, so werden sie Trieb und Kraft sein. Mitten im Leben werden
sie den herrlichen Leichtsinn haben, daß sie lachen können, und in ihrem
Lachen wird keine Bitterkeit und versteckte Anklage sein. Mit all seinen
wunderlichen Leidenschaften und seinem tollen Durcheinander wird es
ihrer Kraft ein Spiel sein. Tändeln werden sie mit ihm, wie die Griechen
mit ihm tändelten, und sie werden die alte Sphinxbestie singen machen
und ihre tausend wirren Töne zusammenzwingen in eine Harmonie. Dann wird
es mit dem Geschwätz von Sittlichkeit und Wahrheit, von Optimismus und
Pessimismus endlich mal eine Zeitlang ein Ende haben. Ihr Lachen wird es
übertönen. Kein Suchen mehr, denn sie werden gefunden haben, was einzig
je zu finden ist: sich selbst. Sie werden sich erlösen vom Leben in
Werken, um die es webt von ihrem weltbezwingenden Leichtsinn wie
Sonnenschein und rosiges Leuchten.
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Der Sturm saust mir um die Ohren, und sein Tosen wandle ich in ungefüge
Rhythmen und laß ihn pfeifen nach meiner Weise, wie ich allein gegen ihn
ringe in der rauhen, öden Einsamkeit hier oben. Und er singt mir mehr,
als zu sagen und festzuhalten ist. -
Als ich nach Hause kam, hatt ich nasse Stiefel und vielleicht einen
tüchtigen Schnupfen im Leibe, aber Courage für lange Tage.