So sind denn meine Siebensachen gepackt. Wieder einmal. Morgen, in aller
Frühe, geht's fort.
Hier, von der Bodenluke aus, zwischen allerlei altem, wunderlichem Kram,
kann ich noch einmal alles so recht überschauen.
Weit dehnt sich der klare, mattblaue Himmel, und über die
feierabendstille Gegend breiten sich lange, ruhige Schatten. Aus der
Ferne, durch die reine Luft, Rufe und Peitschenknallen und das träge
Rattern schwergeladener Erntewagen. Hier und da, in Reihen über die
Felder hin, Getreidehocken, goldbronzen im Abendlicht. Schwalben vorüber
mit langgezogenem Gezwitscher, in den kühlen Abend hinein. Vom Kirchberg
herüber, silberhell, das Abendläuten.
Hier wohnen! Dort, in dem kleinen Haus unter der Linde. Beschaulich
seine Beete graben und runde, rote Backen bekommen ...
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Nein!
Den ganzen Tag war ich von Visionen geplagt.
Ich sah mich, wie ich die Stufen vom Bahnhof hinunterschritt. Ich sah
die hohen, strahlenden Häuser, die vielen hundert Lichter über dem
Platz, das sinnverwirrende Durcheinander der Fahrzeuge, den
unaufhörlichen Strom der Fußgänger; und dann die lange Straße mit ihrer
wunderbaren Pracht eines orientalischen Märchens. Ich sah mich ...
Still! -
Noch einmal beide Lungen voll, voll von dem köstlichen Abend! Noch
einmal ist das alles schön! - Schön, weil es mich hinzieht,
unwiderstehlich, in die alte, verfluchte, herrliche Unruhe.
Dort, im Nordost, wo sich das Land in die abendgoldige Ebene dehnt, weit
hinter Fluren, Dörfern, Strömen und Städten, braust sie in den
verborgenen Fernen.