Ich lieg und liege und kann keinen Schlaf finden und mag keinen finden.
Weit steht vor mir das Fenster offen, und die klare Nacht duftet herein.
Das ganze Zimmer: so hell, so hell! Ein übernatürlich helles Zwielicht.
Es hält mir die Lider weit auseinander. Ich liege ganz still. Kaum hab
ich ein Gefühl von meinem Körper.
Mir ist, als säh ich alles tief, tief in mich hinein; als säh ich in
alles, alles tief hinein.
Wie hingenommen bin ich in eine Offenbarung und wüßte doch nichts zu
sagen, nichts zu nennen. Aber es quält mich nicht. Mir ist, als ob ich
alles wüßte.
Immer bin ich doch noch der alte Träumer. Wie ein Nachtwandler zwischen
Schlaf und Wachen, den es zu den Höhen zieht, zu den Gestirnen. Mir ist,
als verliefe mein Empfinden mit tausend Fäden in unerkennbaren
Zusammenhängen, ein seliges Verwebtsein mit allem.
Die Welt so vor sich hinzuträumen ...
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