Auch dieser Produktionszweig wird im Kollektivstaat auf das
vorteilhafteste betrieben werden. Die vollkommenste Ausnutzung
aller Abfälle für die Fütterung von Tieren und die Verwertung aller
Erfahrungen im ganzen Reich werden dazu beitragen. Ob die künstliche
Fischzucht ökonomisch gerechtfertigt ist, wird leicht festgestellt
werden können, und was die Jagd anbelangt, so wird sich erst zeigen, ob
die Erhaltung eines mäßigen Wildstandes volkswirtschaftlich von Vorteil
ist. Wenn nicht, kann das Volk die Ausrottung des Wildes beschließen.
Es ist zu vermuten, daß das Wild, wenigstens in den Niederungen, viel
mehr Schaden tut, als nach Abrechnung des Jagdaufwandes der Wert des
Fleisches und der sonstigen Produkte ausmacht. Nachdem aber die Jagd
als Vergnügen, nicht aber als Erwerb betrieben wird, kann man heute zu
einem richtigen Urteile nicht gelangen.
Auch bei der Produktion von Geflügel und Eiern wird, wie schon mehrfach
hervorgehoben wurde, das Staatseigentum vielleicht mit Vorteil durch
Gemeindeeigentum ersetzt werden. Man erntet dann für die Gemeinde
und legt der Staatsverwaltung keine Rechenschaft über Erzeugung
und Verbrauch ab. Bei der Geflügelzucht, dann beim Obstbau und der
Bienenzucht wird die freie Tätigkeit von Liebhabern sich sehr nützlich
erweisen, daher selbe von Staats wegen zu ermuntern ist.