4. Kleinvieh und Geflügelzucht.

Auch dieser Produktionszweig wird im Kollektivstaat auf das

vorteilhafteste betrieben werden. Die vollkommenste Ausnutzung

aller Abfälle für die Fütterung von Tieren und die Verwertung aller

Erfahrungen im ganzen Reich werden dazu beitragen. Ob die künstliche

Fischzucht ökonomisch gerechtfertigt ist, wird leicht festgestellt

werden können, und was die Jagd anbelangt, so wird sich erst zeigen, ob

die Erhaltung eines mäßigen Wildstandes volkswirtschaftlich von Vorteil

ist. Wenn nicht, kann das Volk die Ausrottung des Wildes beschließen.

Es ist zu vermuten, daß das Wild, wenigstens in den Niederungen, viel

mehr Schaden tut, als nach Abrechnung des Jagdaufwandes der Wert des

Fleisches und der sonstigen Produkte ausmacht. Nachdem aber die Jagd

als Vergnügen, nicht aber als Erwerb betrieben wird, kann man heute zu

einem richtigen Urteile nicht gelangen.

Auch bei der Produktion von Geflügel und Eiern wird, wie schon mehrfach

hervorgehoben wurde, das Staatseigentum vielleicht mit Vorteil durch

Gemeindeeigentum ersetzt werden. Man erntet dann für die Gemeinde

und legt der Staatsverwaltung keine Rechenschaft über Erzeugung

und Verbrauch ab. Bei der Geflügelzucht, dann beim Obstbau und der

Bienenzucht wird die freie Tätigkeit von Liebhabern sich sehr nützlich

erweisen, daher selbe von Staats wegen zu ermuntern ist.

Der Kollektivismus und die soziale Monarchie · 第 141 / 152 题