Diese ist mit der streng geregelten Versorgung bereits zum Gegenstande
der Erziehung gemacht. Die Nahrung darf nie übermäßig zugeführt
werden, gieriges und hastiges Essen ist zu verhindern, Alkohol und
manches andere auszuschließen. Auch in anderen Dingen ist Mäßigkeit
und etwas Abhärtung anzugewöhnen. Kinder sollen in allem mit Geduld
warten, bis sie an die Reihe kommen, Arbeit, Lernen und Spiel sollen
entsprechend abwechseln und ein rasches Übergehen von dem einen zum
andern, die sofortige Hingabe an das jetzt Vorliegende eingeübt werden.
Das Verlangen nach Dingen, die ihnen nicht ohnehin geboten werden, ist
zu unterdrücken, nichts darf man sich abtrotzen lassen; will man ab
und zu besonderen Wünschen Gehör geben, so sind Tage und Stunden zu
bestimmen, wo sie vorgebracht werden und im Falle der Ablehnung wäre
die Wiederholung oder Eigensinn strafbar. Was das Essen anbelangt, so
kann man Kinder beobachten, die im frühsten Alter über die Sättigung
nicht hinausgehen und einen Rest übrig lassen, wenn ihnen gleich nicht
allzuviel vorgesetzt worden ist. Verweichlichung im Nachtlager, der
Kleidung, planloses Herumlungern oder untätiges Ausruhen darf man nicht
dulden.