von der +Gelehrtenwelt derart verspottet+, daß er in eine schwere
Nervenkrankheit verfiel, in deren Folge er sich aus dem Fenster stürzte.
*
Der Elektriker +Ohm+ wurde von seinen Zeitgenossen als Narr
+verspottet+.
*
In England +verweigerte+ die kgl. Gesellschaft 1841 eine
+Erinnerungstafel für den berühmten Joule+. Einige Dezennien
später wurde die Errichtung eines Denkmales für Darwin verweigert und
dafür ein +Affenhaus gegründet+.
Als Franklin der kgl. Gesellschaft in London seine Erfahrungen über
die Fähigkeit einer Eisenstange, die Elektrizität der Atmosphäre
abzuleiten, mitteilte, war ein Heiterkeitsausbruch die einzige Antwort,
und die gelehrte Gesellschaft weigerte sich rundweg, den Vortrag
drucken zu lassen.
*
Im Jahre 1781 veröffentlichte +François Blanchard+ († 1809) im
Journal de Paris einen Brief, in dem er einen +Flugapparat+
beschrieb, an dessen Konstruktion er 10 Jahre lang gearbeitet hatte.
„Auf einem kreuzförmigen Gestell ruht eine Art Boot von 4 Fuß Länge
und 2 Fuß Breite, welches sehr widerstandsfähig ist, obwohl es nur
aus dünnen Stäben besteht. Zu beiden Seiten des Schiffchen erheben
sich 6-7 Fuß hohe Stützen, die 4 Flügel von je 10 Fuß Länge tragen.
Diese bilden zusammen einen Schirm, der einen Durchmesser von 20 Fuß
und mithin einen Umfang von mehr als 60 Fuß hat. Die 4 Flügel bewegen
sich mit überraschender Leichtigkeit. Die ganze Maschine, obwohl von
beträchtlicher Größe, kann bequem von 2 Männern in die Höhe gehoben
werden. Sie hat in der Tat die größte Vollkommenheit erreicht. Man wird
mich, schneller als einen Raben, die Luft durchschneiden sehen, ohne
daß der rapide Flug mir den Atem benimmt, da ich durch eine sinnreiche
Schutzvorrichtung davor gesichert bin.“
Viel war bei dieser Ankündigung Aufschneiderei. Immerhin machte er
im Garten seines Hauses Flugversuche und es gelang ihm in der Tat
mit Hilfe eines Gegengewichtes von 20 Pfund, das an einer Stange
herabglitt, eine Höhe von 80 Fuß zu erreichen. Der Apparat bedurfte
also nur mehr eines Auftriebes von 20 Pfund, um das Problem zu lösen.
Später soll diese Differenz gar auf 6 Pfund ermäßigt worden sein.
Das war ein zweifelloser Erfolg. Anders dachte darüber der berühmte
Astronom J. J. L. +de Lallande+ (1732-1807), der in einem
Schreiben vom 18. Mai 1782 im Journal de Paris seinem Unwillen über
das von Blanchard erregte Aufsehen Luft machte. „... Gestatten Sie,
daß ich das Wort ergreife, um Ihren Lesern die Versicherung zu geben,
daß das Schweigen der Gelehrten ein +Schweigen der Nichtachtung+
ist. +Es ist in jeder Hinsicht als unmöglich erwiesen, daß sich
ein Mensch in die Luft erheben und darin halten könne.+ Coulomb,
Mitglied der Akademie der Wissenschaften, hat vor etwa einem Jahre in
einer unserer Sitzungen einen Vortrag gehalten, in welchem er, auf
Erfahrungstatsachen gestützt, durch eine Berechnung der menschlichen
Kräfte nachweist, daß man dazu Flügel von 12000 bis 15000 Fuß Größe
haben müsse, die mit einer Geschwindigkeit von 3 Fuß in der Sekunde
bewegt werden müßten. +Nur ein Tor kann auf Realisierung solch
phantastischer Ideen noch hoffen.+“ Er fügte noch hinzu, daß es
ebenso unmöglich sei, sich durch das geringere spezifische Gewicht
luftleerer Körper zu erheben.
Noch in dem gleichen Jahre, im November 1782, hat Stephan Mongolfier
den Warmluftballon zu Avignon erfunden[314].
*
Ein Herr an einer +katholisch-theologischen Fakultät+ erklärt
heute noch die Entstehung der Kohle dadurch, daß Gott die +Finsternis
in die Erde hinein gebannt+ habe, und wo diese wieder zum Vorschein
komme, geschähe es zur Erzeugung und Befriedigung teuflischer Gelüste,
wie Völlerei und Schlemmerei[315]!
Als 1908 Graf Zeppelin, dem mit nicht geringerer Skepsis von
„autoritativer“ Seite begegnet sein soll -- bekanntlich behandelte man
ihn auf dem Kieler Ingenieurtag 1901 als Narr --, seine großartigen und
erfolgreichen Experimente mit dem lenkbaren Luftschiff anstellte, war
der erste Gedanke der Kulturvölker der an die hierdurch hervorgerufenen
Umwälzungen im Gebiete der +Kriegführung+!
Literaturnachweis
Erster Abschnitt
+Abkürzung+: Beil. = wissenschaftliche Beilage der M. Allgemeinen
Zeitung.
Eine Reihe der in diesem Abschnitt angeführten Daten ist der
Zusammenstellung von P. Wagler „Modernes im Altertum“ Beil. 1902, Nr.
212, 213, 219 und 220 und 1904, Nr. 162 f., 171 f. und 174 entnommen.
Hier auch stets die Quellenangaben.
[1] Beil. 1905, Nr. 54 und Beil. d. Münchner Neueste Nachr. 1908, I, S.
135.
[2] Beil. 1905, Nr. 207.
[3] u. 4 Beil. 1902, Nr. 212. Robert Hennig bestreitet das in seiner
überaus gründlichen Arbeit „Die angebliche Kenntnis des Blitzableiters
vor Franklin“ (Archiv für Geschichte der Naturwissenschaften und der
Technik II. Bd., 1909, S. 97-136). Er erklärt z. B. das Aufrichten
bloßer Schwerter gen Himmel für eine drohende Beschwörung. Mag das oft
richtig sein, so dürfte doch die beobachtete Anziehung des Blitzes ein
mitbestimmendes Motiv gewesen sein. Vgl. auch II. Buch Chron. 3, V. 17
und 4. Mosis 21, 6-9.
[4] Vorstehendes nach Ludwig Friedländer, Darstellungen aus der
Sittengeschichte Roms, 2. Bd., 6. Aufl., S. 22 ff.
[5] Vgl. F. Ludwig, Untersuchungen über die Reise- und
Marschgeschwindigkeit im 12. und 13. Jahrhundert, 1897.
[6] Vgl. Alex. Cartellieri in den Neuen Heidelberger Jahrbüchern 1902.
[7] Friedländer, Sittengeschichte Roms, II, S. 23.
[8] A. Schultz, Höfisches Leben z. Z. der Minnesinger, II, 2. Aufl., S.
313 f.
[9] Vgl. die Programmabhandlung von Lorentz „Die Taube im Altertum“.
[10] Friedländer II, S. 82 und Beil. 1906, Nr. 181, S. 251.
[11] Ulrich Wendt, Die Technik als Kulturmacht, S. 73. Zum Folgenden
vgl. die Dissertation von Carl Zell „Über die Zeitungen der alten
Römer“, Freiburg i. B. 1834, besonders S. 14.
[12] Vgl. Adolf Ermann, „Egypten und egyptisches Leben im Altertum“, S.
347, 270 und 276 und Beil. 1904, Nr. 173.
[13] Die Daten nach Ludwig Darmstaedter, „Handbuch zur Geschichte
der Naturwissenschaften und Technik“, II. Aufl., 1908, S. 93. Zum
Folgenden vgl. Marcuse, „Hydrotherapie im Altertum“, Stuttgart 1900 und
Darmstaedter, S. 27.
[14] Neuburger & Pagel, Handbuch der Geschichte der Medizin, I, S. 703.
[15] Vgl. R. Caton im Augustheft 1904 der amerikanischen Monatsschrift
„Biblia“ und Darmstaedter, der sechs Daten vor Harvey hat.
[16] Gustav Klein, Beil. d. M. Neuesten Nachr. 1908, Nr. 43.
[17] Beil. 1906, Nr. 64.
[18] Beil. 1907, Nr. 6.
[19] Vgl. P. Wagler, Beil. 1904, Nr. 163. M. Feldhaus beschreibt und
bildet eine Reihe eiserner Hände im „Universum“, Leipzig 1907, Nr. 47
ab.
[20] Vgl. Friedländer, Sittengeschichte I, S. 37, Anm. 9 und Beil.
1903, Nr. 222, sowie Darmstaedter, S. 148.
[21] Zu Kraftwagen im Mittelalter vgl. M. Feldhaus, Ruhmesblätter der
Technik, Leipzig 1910, S. 461 ff.; die wichtigsten Flugapparate, auch
der Lionardos da Vinci sind beschrieben und abgebildet bei M. Feldhaus,
Luftfahrten einst und jetzt, Berlin 1908, S. 6-47; auch „Ruhmesblätter“
S. 280 ff.
[22] Vgl. A. Schultz, Höfisches Leben II, S. 359 f.
[23] Beil. 1904, Nr. 175, Abb. der Schlangengöttin bei Baumgarten,
Poland und Wagner, Hellenische Kultur, S. 38.
[24] Vgl. C. A. Nallino, „Il valore metrico del Grado di Meridiano
secondo i Geografi Arabi“, Turin 1893, und Wiedemann, „Anschauungen
der Muslime über die Gestalt der Erde“ im Archiv f. d. Gesch. d.
Naturwissenschaften und Technik I, S. 310 ff. und F. Sander, „Die
heliozentrische Weltansicht im Altertum“, Beil. 1902, S. 221. Ferner
Rud. Wolf, „Geschichte der Astronomie“, S. 27 f., 35-41.
[25] Ulrich Wendt, Die Technik als Kulturmacht, S. 40 und 55 und J. v.
Müller und Ad. Bauer, „Die Griechischen Privat- und Kriegsaltertümer“,
S. 237 f.
[26] Wendt S. 77.
[27] Eb. S. 84.
[28] Eb. S. 101.
[29] J. v. Müller und Ad. Bauer a. a. O. S. 254 ff.
[30] Vgl. A. Schurtz in Helmolts „Weltgeschichte“, 3. Bd., S. 356 ff.
und Beil. 1902, Nr. 219.
[31] M. Landau, Beil. 1902, Nr. 226.
[32] Beil. Nr. 219 f. und C. Flammarion, „Un Centenaire“ in „La Revue“
1909, Vol. LXXXIII, p. 463 f. und Johann Georg Keysslers „Reisen“
(Hannover 1776) S. 471 f.
[33] Vgl. außerdem Beil. 1904, Nr. 172, S. 199.
[34] L. Friedländer, Petronii cena Trimalchionis, Leipzig 1891, S. 42.
Die folgende Angabe ist S. 43, die übernächste S. 60 entnommen.
[35] Beil. 1906, Nr. 197.
[36] Beil. 1902, Nr. 213.
[37] Baumgarten, Poland usw. S. 60.
[38] Zahlreiche Exemplare haben sich im Museum zu Neapel und anderwärts
erhalten. Vgl. auch Ritter in den Mitteilungen der Altertumskommission
für Westfalen, 2. Bd., 1901, S. 119 f., Abb. Taf. XXIII, Fig. 6 und 7,
und Römisch-germanisches Korrespondenzblatt, II. Jahrgang, 1909, S. 24
ff. Ein altegyptischer Phallus befindet sich in der „Ex voto“-Sammlung
von Prof. Richard Andree in München.
[39] Vgl. Hugo Winckler, Die Gesetze Hammurabis, S. 23.
[40] Vgl. Benndorf in der Festschrift zum 70. Geburtstage des Wiener
Philologen Theodor Gomperz und W. H. Roscher, „Nektar und Ambrosia“, S.
56 ff.
[41] A. Schultz, Höfisches Leben, II, S. 464 f.
[42] Otto von Freising, Gesta Friderici imperatoris, I, cap. 10.
[43] Eb. I, cap. 15.
[44] A. Schultz, l. c., II. S. 465.
[45] Eb. II. S. 308.
[46] Eb. II, S. 464.
Zweiter Abschnitt
[47] Hugo Winckler, Die Gesetze Hammurabis, S. 67.
[48] Eb. S. 61.
[A] So, nicht hundertdreiundzwanzigmal muß es heißen, wie Herr
Rechtsanwalt Eichhold (München) mir mitzuteilen die Freundlichkeit
hatte. Grimm, Rechtsaltertümer, korrigiert in der 4. Aufl., II. Bd.,
S. 375 selbst diesen Fehler der 1. Aufl. Vgl. auch A. v. Stölzel,
Rechtslehre und Rechtssprechung, Berlin 1899, S. 6.
[49] Fr. Heinemann, Der Richter und die Rechtspflege in der deutschen
Vergangenheit, S. 20. Über Symbole vgl. Jacob Grimm, „Deutsche
Rechtsaltertümer“, I. 4. Aufl., S. 184 ff. Über Gerichtsverfahren II,
6. Buch. Dieses grundlegende Werk ist auch im Folgenden zu Rate zu
ziehen.
[50] Heinemann, S. 35 f. und S. 60.
[51] Eb. S. 52.
[52] Eb. S. 63 und 27 ff.
[53] Eb. S. 64. Das Folgende S. 98 ff.
[54] Eb. S. 102.
[55] Eb. S. 106.
[56] Eb. S. 119.
[57] Max Bauer, Das Geschlechtsleben in der deutschen Vergangenheit, 5.
Aufl., S. 51 f.
[58] Ed. Vehse, Geschichte der deutschen Höfe, I. Sektion, Geschichte
des preußischen Hofs und Adels, II. Teil, S. 127 f., 125 und S. 303.
[59] Eugen Dühren, Der Marquis de Sade und seine Zeit, S. 65 f.
[60] Sigmund Riezler, Die Hexenprozesse in Bayern, S. 277 f.
[61] Ed. Vehse, l. c. II. Teil, S. 227 f.
[62] Riezler, l. c. S. 319.
[63] G. L. Kriegk, „Deutsches Bürgertum im Mittelalter“, S. 215.
[64] Heinemann. l. c. S. 142. Die nächste Notiz nach gütiger Mitteilung
des Herrn Generaloberarzt Dr. Schill. Vgl. Beiträge zur Gesch.
Eisenachs, 17. Heft.
[65] Eb. S. 57.
[66] Sämtliche Daten nach G. L. Kriegk, „Deutsche Kulturbilder aus dem
18. Jahrhundert“, S. 32-51.
[67] Kriegk, Deutsches Bürgertum, S. 248.
[68] Eb. S. 252.
[69] Nach Grimm, Deutsche Rechtsaltertümer, II. Bd., 5. Buch, 3. Kap.
und Heinemann, l. c. S. 136.
[70] Vgl. „Türmer“, 8. Jahrg., I., S. 523 ff. und 9. Jahrg., I., S. 375
ff.
[71] Eb. 8. Jahrg., S. 531 f.
[72] Dies und das Folgende nach dem „Türmer“, 10. Jahrg., 2. Bd., S. 65
ff. und 216 ff. Hier noch zahlreiche ähnliche Fälle!
[73] Vgl. E. Theisen, „Unwürdig oder unfähig? Ein Kampf um die Ehre
und die Unabhängigkeit der Justiz“, Elberfeld 1907, zitiert nach dem
„Türmer“ (Herausgeber J. Freih. v. Grotthuß), 9. Jahrgang, 2. Bd., S.
393 ff.
Dritter Abschnitt
[74] Vgl. Paul Graf von Hoensbroech, „Das Papsttum in seiner
sozial-kulturellen Wirksamkeit“, I. Buch, VI. Abschnitt I., dem auch
sämtliche folgende Daten, wo nicht anders bemerkt, entnommen sind.
[75] Vgl. Ferdinand Gregorovius, Wanderjahre in Italien, II. Band,
„Avignon“, S. 327 ff.
[76] Nach K. Müller, „Über religiöse Toleranz“, Beil. 1903, Nr. 1.
[77] Friedländer, Sittengeschichte Roms, III. Bd., 6. Aufl., S. 631 ff.
und C. Wessely im Anzeiger der Philos. hist. Klasse der Wiener Akademie
der Wissenschaften 1908.
[78] Theodor Lindner, Weltgeschichte seit der Völkerwanderung, II. Bd.,
S. 106 ff. und H. Schurtz in Helmolts Weltgeschichte, 4. Bd., S. 495 f.
[79] Th. Lindner, Weltgeschichte, 4. Bd., S. 224 ff. und Hoensbroech l.
c. I. B., 1., 4. Abschnitt.
[80] H. Th. Buckle, „Geschichte der Zivilisation in England“. Übers. v.
A. Runge, 7. Aufl., S. 20-24.
[81] Vgl. Landau, Beil. 1905, Nr. 71.
[82] Eb. 1905, Nr. 55.
Vierter Abschnitt
[83] Vgl. Pilatus (Victor Naumann), „Was ist Wahrheit“, 2. Aufl., S.
111.
[84] Eb. S. 111.
[85] Eb. S. 118. Das Folgende bei Felix Platter, Selbstbiographie, S.
215 ff. und 226.
[86] Pilatus, S. 119.
[87] Ph. Woker, „Das Toleranzprinzip in seiner universalgeschichtlichen
Entwicklung“, Schweizerische Blätter für Wirtschafts- und
Sozialpolitik, 14. Jahrg., 1. Bd., 1. und 2. Heft, Bern 1906, S. 44.
[88] Vorstehende Daten sind sämtlich G. L. Kriegk, „Deutsche
Kulturbilder aus dem 18. Jahrhundert“, S. 99 ff., entnommen.
[89] Pilatus, l. c. S. 107.
[90] Nachstehendes nach Woker, l. c. S. 47 ff.
[91] Th. Lindner, Weltgeschichte, II. Bd., S. 205.
[92] Eb. S. 90.
[93] R. Garbe, „Kaiser Akbar von Indien“.
[94] Houston Steward Chamberlain, „Grundlagen des 19. Jahrhunderts“, 7.
Aufl., S. 428 f., 571 ff. und passim.
[95] Beil. 1904, Nr. 185.
[96] „Der Dissident“, 1. Jahrg., S. 44 f.
[97] Eb. S. 12.
[98] „Freies Wort“, 7. Jahrg., S. 394 ff.
[99] „Türmer“, 9. Jahrg., I., S. 109 ff.
[100] „Freies Wort“, 6. Bd., S. 613 ff.
[101] Eb. 7. Bd., S. 337.
[102] Eb. 7. Bd., S. 559, S. 664 ff. und 677 ff.
Fünfter Abschnitt
[103] Vgl. zu obigem M. Kemmerich, Beil. 1903, Nr. 215.
[104] A. Schultz, Höfisches Leben, II. Bd., S. 447 ff. und S. 298.
[105] Eberhard Windecke, Leben König Sigmunds in Geschichtsschreiber
der deutschen Vorzeit, S. 24.
[106] A. Schultz, „Deutsches Leben im 14. und 15. Jahrhundert“, S. 588.
[107] Mone, Quellensammlung der badischen Landesgeschichte, I. Bd., S.
319. Das Folgende eb. I., S. 495.
[108] Schultz, Deutsches Leben, S. 588 f.
[109] Eb. S. 605. Das Folgende eb. S. 606. Fr. Falk, „Die Ehe am
Ausgang des Mittelalters“ in „Erläuterungen zu Janssens Geschichte des
deutschen Volkes“ 6. Bd. 3. Heft, S. 15 behauptet, „daß die Kriegssitte
den Frauen gegenüber die denkbar mildeste war“, wie irrig das ist,
lehrt das Vorhergehende. Nur Adelige genießen und zwar nur im späten
Mittelalter prinzipiell Schonung, wenn auch vereinzelt human gegen
Weiber aus dem Volke verfahren sein mag.
[110] Schultz, Deutsches Leben S. 607.
[111] Th. Lindner, Weltgeschichte, 6. Bd., S. 47. Das Folgende in
Archenholtz, Minerva 1797, S. 92 f.
[112] Baumgarten, Poland und Wagner, „Die hellenische Kultur“, S. 114.
[113] Vgl. C. Alberti, „Der Weg der Menschheit“, Berlin 1906, 1. Bd.,
S. 131 f. und Th. Lindner, Weltgeschichte, II. Bd., S. 433 f.
[114] A. Müller, „Der Islam im Morgen- und Abendland“ in W. Onckens
„Allgemeiner Geschichte in Einzeldarstellungen“ II., 4. S. 249,
Zum Benehmen der Chinakrieger, vgl. Rupprecht Prinz von Bayern,
„Reiseerinnerungen aus Ostasien“, S. 163, 243 ff. und passim.
[115] Vgl. Cl. Klein in Helmolts Weltgeschichte, 6. Bd., S. 359.
[116] A. Schultz, Höfisches Leben, II. Bd., S. 239 f. Zu den
Lagergesetzen, vgl. Rahewin Gesta Friderici, 3. Buch, Kap. 28.
[117] Otto Henne am Rhyn, „Kulturgeschichte des deutschen Volkes“, 2.
Aufl., 1. Bd., S. 479 und 2. Bd., S. 163.
[118] Vgl. Machiavelli, „Florentinische Geschichte“, Übers. v. Alfred
Reumont, Leipzig 1846, II. Bd., 6. Buch, S. 111 und M. Kemmerich, „Die
Charakteristik bei Machiavelli“, Leipzig 1902, S. 88 f.
[119] Ed. Vehse, Gesch. des preußischen Hofes, 2. Bd., S. 286 f., S.
290 f., S. 295 und S. 297 ff. Hier auch das Nachstehende.
[120] Keyßlers „Reisen“, 56. Brief, Hannover 1776, S. 740.
[121] Ed. Vehse, Geschichte der deutschen Höfe, IV. Sektion, 5. Bd., S.
175 ff.
[122] Kurt Eisner, Das Ende des Reichs, 1906, S. 103.
[123] Rudolf Giehrl, „China-Fahrt“, S. 132 f., 148 f. und passim.
Sechster Abschnitt
[124] A. Schultz, Höfisches Leben, I, S. 624 und 629. Ferner A.
Schultz, „Das häusliche Leben im Mittelalter“, S. 172.
[125] Derselbe, Höfisches Leben I, S. 632.
[126] Äneas Sylvius (Piccolomini), „Historia Friderici III.“, ed. F.
A. Kollar, Analecta monum. Vindob. II., p. 303 ff. Zum Datum vgl. L.
Pastor, Geschichte der Päpste, 1. Bd., S. 491.
[127] Ed. Hahn, Braunschweig 1724, „Collectio Monument. vet.“, 1. Bd.,
p. 777.
[128] A. Schultz, Häusliches Leben, S. 162.
[129] Ders., Höfisches Leben I, S. 590, Anm. 2, Mon. Germ. SS. XVII,
531, Schultz II. Bd., S. 183 und -- für das Folgende -- I. Bd., S. 607,
Anm. 2.
[130] „Chronikon“ IX, 2, übersetzt mit Anlehnung an Laurent in den
Geschichtschreibern der deutschen Vorzeit.
[131] Jakob Grimm, Deutsche Rechtsaltertümer, 4. Aufl., II. Bd., S. 299.
[132] Vies des Dames Galantes, Discours premier passim.
[133] Grimm, l. c. S. 348.
[134] A. Schultz, Häusliches Leben, S. 160.
[135] Ders., Höfisches Leben I, S. 648.
[136] Zimmerische Chronik, herausg. von A. Barack, IV. Bd., S. 243 f.
[137] Max Bauer, Das Geschlechtsleben i. d. deutschen Vergangenheit, 5.
Aufl., S. 17 ff.
[138] Eb. S. 64 f.
[139] A. Schultz, Deutsches Leben, S. 159 und Grimm, Deutsche
Rechtsaltertümer I, 4, S. 613 ff.
[140] Vgl. L. Wahrmund, Beil. 1905, Nr. 286 und eb. 1906, Nr. 21.
[141] Joh. Scherer, Deutsche Kultur- und Sittengeschichte, 11. Aufl.,
S. 322 ff.
[142] Bauer l. c. S. 241 f.
[143] Äneas Sylvius l. c. ed. Kollar, p. 302 sqs. Das Vorhergehende
nach O. Harnack, Medizinisches aus der ältesten Kirchengeschichte, S.
59 f.
[144] Gregorovius, Wanderjahre II, S. 348 ff.
[145] Vgl. Preußische Jahrbücher, 135. Bd., S. 35 ff.
Siebenter Abschnitt
[146] Das Vorhergehende nach O. Harnack, Medizinisches aus der ältesten
Kirchengesch., S. 59. Gregor, Historia Francorum II, cap. 40. Der
Versuch Giesebrechts Gregors Moral zu retten -- in seiner Übersetzung
der fränkischen Geschichte, 2. Aufl., S. 105, Anm. 2 -- scheint mir
nicht gelungen.
[147] „Chronikon“, Übers. v. Laurent, l. c. 2. Aufl., S. 131.
[148] Eb. IX, 3. Übersetzung, S. 334.
[149] Beide Daten nach A. Schultz, Höfisches Leben, I. Bd., S. 583 f.
und G. L. Kriegk, „Deutsches Bürgertum“, Neue Folge, S. 266.
[150] Hans Delbrück, Preußische Jahrbücher, Bd. 71, 1893, S. 24.
[151] „Hausbuch“, S. 491. Wo nicht anders bemerkt, ist zu den folgenden
Angaben A. Schultz, Höfisches Leben I, S. 584-587 zu vergleichen.
[152] Vgl. Johannes Kunze, „Zur Kunde des deutschen Privatlebens in der
Zeit der salischen Kaiser“, Berlin 1902, S. 37.
[153] Historia occident. ed. Franc. Moschus. Duaci 1597, p. 278, nach
Schultz.
[154] Schultz, Höfisches Leben, S. 590-592.
[155] Eb. S. 599 und 592.
[156] Ders., Häusliches Leben, S. 155 und Höfisches Leben, S. 599, Anm.
4.
[157] Kunze l. c. S. 51.
[158] Die folgenden Angaben -- wo nicht anders bemerkt -- nach G. L.
Kriegk, „Deutsches Bürgertum im Mittelalter“, Neue Folge, S. 260-266.
[159] Eb. S. 274.
[160] Eb. Anm. 219.
[161] Eb. S. 294 f.
[162] Eb. S. 295.
[163] Eb. S. 266.
[164] Eb. S. 308.
[165] Eb. S. 311 f.
[166] Eb. S. 324.
[167] Eb. S. 331.
[168] Bauer, Geschlechtsleben i. d. deutschen Vergangenheit, S. 161 f.
und „Curiositäten“ I. Bd., Weimar 1812, S. 206 f.
[169] Eb. S. 164.
[170] Kriegk l. c. S. 266-271. Hier auch die folgenden Daten.
[171] Vorstehendes und das Folgende zitiert nach A. Schultz, Deutsches
Leben, S. 276 f. Über das Gezeter der Moralisten vgl. den Aufsatz von
Hans Delbrück, Die gute alte Zeit, Preußische Jahrbücher, 71. Bd., 1893.
[172] Schultz, l. c. S. 76.
[173] Eugen Dühren, Der Marquis de Sade und seine Zeit 2. Aufl., S. 44.
[174] Eb. S. 41 ff.
[175] Zu obigen Daten vgl. eb. S. 144 ff.
[176] Ed. und Jules de Goncourt, „La femme au dixhuitième siècle“,
Paris 1878, S. 165.
[177] Dühren l. c. S. 59.
Achter Abschnitt
[178] Vies des Dames Galantes, Nouvelle Edition, Paris, Garnier, p. 28.
[179] A. Schultz, Deutsches Leben, S. 490 und 493.
[180] Max Bauer, Geschlechtsleben, S. 288.
[181] Eb. S. 282 ff., Felix Platter, Selbstbiographie, S. 187 und A.
Schultz, Häusliches Leben, S. 393.
[182] Elisabeth Charlottens Briefe, Neudruck der 1789 veröffentlichten
Bruchstücke von Hans F. Helmolt, Annaberg 1909, S. 268, Nr. 30.
[183] Eb. S. 308, Nr. 7.
[184] Eb. S. 399 ff.
[185] Eb. S. 260, Nr. 5.
[186] Ed. Vehse, Geschichte des preußischen Hofes, III. Teil, S. 87 ff.
Neunter Abschnitt
[187] Beide Daten nach H. Peters, Arzt und Heilkunst i. d. deutschen
Vergangenheit, S. 13. Vgl. zu Folgendem auch Neuburger und Pagel,
Handbuch der Geschichte der Medizin. passim.
[188] Peters, S. 33 und 35.
[189] Eb. S. 13.
[190] Eb. S. 24.
[191] Diese und die folgenden Daten nach M. Kemmerich, Lebensdauer und
Todesursachen innerhalb der deutschen Kaiser- und Königsfamilien, Wien
1909 und A. Schultz, Höfisches Leben II, S. 297 ff.
[192] Peters l. c. S. 26 und Hanns Flörke, „Studien zur
niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte“, S. 209, Anm. 285.
[193] Ed. Vehse, Geschichte des preußischen Adels, I. Teil, S. 35.
[194] Peters l. c. S. 106.
[195] Nach Heinrich Düntzer, „Die römischen Satiriker“, Braunschweig
1846, Anm. zu Vers 406 der 6. Satire Juvenals.
[196] E. Dühren, Marquis de Sade, S. 80 ff.
[197] Corvin, Pfaffenspiegel, 5. Aufl., S. 350. Wenn hier ausnahmsweise
ein Werk zitiert wird, das im allgemeinen auf Quellennachweis
verzichtet, so ist das durch die strenge Zensur gerechtfertigt, die
das Buch passieren mußte und von der mein Handexemplar schwarze Spuren
aufweist.
[198] Dies und das Folgende eb. S. 365 f.
[199] Lindner, Weltgeschichte I, S. 142, das Folgende eb. II, S. 116.
[200] Vgl. H. Gudden, Über Massensuggestion und psychische
Massenepidemien, Vortrag, München 1901, S. 10 ff.
[201] Flörke l. c. S. 20.
[202] Viktor Hehn, Kulturpflanzen und Haustiere, 5. Aufl. S. 420 und J.
Conrad, „Nationalökonomie“, 3. Aufl., S. 249 f.
[203] Eb. S. 250 f.
[204] Beil. 1903, Nr. 37 und Peters, Arzt und Heilkunde, S. 45.
[205] Beil. 1906, Nr. 255.
[206] Beil. 1903, Nr. 292.
[207] Beil. 1906, Nr. 255.
[208] Beil. 1906, Nr. 202.
[209] Kriegk, Deutsches Bürgertum, S. 342 f.
[210] Georg Steinhausen, Geschichte der deutschen Kultur, S. 507 f.
[211] A. Schultz, Häusliches Leben, S. 325.
Zehnter Abschnitt
[212] A. Schultz, Höfisches Leben I, S. 229.
[213] Eb. I, S. 107.
[214] Jakob Burckhardt, Cultur der Renaissance in Italien, 2. Bd., 7.
Aufl., S. 92 und Excurs LXXXIV.
[215] „Hausbuch“, Tübingen 1882, S. 546.
[216] Die folgenden Daten nach G. L. Kriegk, „Deutsches Bürgertum“,
Neue Folge, S. 9 ff. und S. 25 ff.
[217] A. Schultz, Häusliches Leben, S. 203.
[218] Eb. S. 62 ff.
[219] Abbildung der einen Medaille bei Alfred Franklin, „La vie privée
d’autrefois. L’Hygiene“, p. 123.
[220] Eb. p. 118.
[221] Eb. p. 133 ff. Abdruck der Eingabe, p. 158 ff.
[222] Eb. p. 150, 165 und 154.
[223] Eb. S. 164.
[224] Eb. S. 168.
[225] A. Schultz, Höfisches Leben I. S. 107 f. und H. Delbrück,
Preußische Jahrbücher, 71. Bd. (1893), S. 25.
[226] Franklin l. c. p. 175 f.
[227] B. Händke, Deutsche Kultur im Zeitalter des Dreißigjährigen
Krieges, S. 286, Anm. 3.
[228] Abgedruckt bei Franklin l. c. p. 181 ff.
[229] Eb. S. 196 ff.
Elfter Abschnitt
[230] Vgl. zum ganzen Abschnitt Fr. Heinemann, Richter und
Rechtspflege, S. 127 ff.
[231] Vorstehendes nach G. L. Kriegk, Deutsches Bürgertum, S. 219 ff.
[232] Eb. S. 237 ff.
[233] Vgl. P. Frauenstädt, Zeitschrift für Sozialwissenschaft, V. Bd.,
S. 847 ff.
[234] Hugo Winckler, Gesetze Hammurabis, S. 37.
[235] Obiges nach Frauenstädt, Zeitschrift f. Sozialwissenschaft, V.
Bd., S. 940 ff.
[236] Heinemann l. c. S. 128 f.
[237] Äneas Sylvius, Historia Friderici III., Kollar p. 215 ff. Vgl.
auch Allgemeine deutsche Biographie IV. Bd., S. 258 ff., wo die Grafen
von Cilli in etwas milderem Lichte erscheinen.
[238] Hanns Flörke, Studien zur niederländischen Kunst- und
Kulturgeschichte, S. 216, Anm. 353.
[239] Zu den letzten Daten vgl. eb. S. 87 und 178.
[240] Eb. S. 163.
[241] Vgl. W. Waetzoldt, Die Kunst des Porträts, S. 386 und zu obigem
S. 374-412.
[242] Flörke, S. 10.
[243] Waetzoldt, S. 376.
[244] Vgl. M. Kemmerich, Die frühmittelalterliche Porträtmalerei in
Deutschland und derselbe, Die frühmittelalterliche Porträtplastik in
Deutschland passim.
Zwölfter Abschnitt
[245] Beil. 1905, Nr. 261.
[246] Beil. 1905, Nr. 208.