[247] Otto Pfleiderer, Die Entstehung des Christentums, S. 194 f.

[248] Eb. S. 198 f.

[249] Beil. 1905, Nr. 208.

[250] Pfleiderer l. c. S. 130 f.

[251] Eb. S. 147 f.

[252] Beil. 1905, Nr. 154.

[253] Vgl. „Religions- und Missionskarte der Erde“ in Meyers

Konversationslexikon 6. Aufl., 16. Bd., bei S. 788.

[254] Vgl. Ludwig Wahrmund, „Katholische Weltanschauung und freie

Wissenschaft“, S. 3, Anm.

[255] Eb. S. 12 f.

[256] Eb. S. 9 f.

[257] Beil. 1906, Nr. 39.

[258] Wahrmund l. c. S. 16, Anm. 1.

[259] Eb. S. 15.

[260] Eb. S. 16.

[261] Zitiert nach Wahrmund S. 46 ff.

[262] Der Syllabus ist ebenfalls bei Wahrmund in Übersetzung abgedruckt.

[263] A. Schultz, Höfisches Leben I, S. 148. Das Nächste eb. S. 209.

[264] J. H. Albers, „Populäre Festpostille, Aufsätze und Vorträge über

Ursprung, Entwicklung und Bedeutung sämtlicher Feste usw.“, Leipzig

1891, S. 220.

[265] Nach Äneas Sylvius, Historia Friderici III., Kollar p. 181 f.

[266] Übers. von W. Herz, Spielmannbuch, vgl. Beil. 1903, Nr. 63.

[267] „Türmer“, 9. Jahrg., 2. Bd., S. 384.

[268] Vgl. Hoensbroech, Das Papsttum in seiner sozial-kulturellen

Wirksamkeit, I. Bd., 2. Buch, 3. Abschnitt. Ferner Rieks, „Leo III.

und der Satanskult“, Berlin 1897, sowie Bräunlich, „Der neueste

Teufelsschwindel“, Leipzig 1897.

Dreizehnter Abschnitt

[269] Vgl. Sigmund Riezler, „Die Hexenprozesse in Bayern“, S. 42 und 53

ff.

[270] Eb. S. 83 ff.

[271] Vgl. zu folgendem eb. S. 92 bis 131.

[272] Vgl. Joh. Jansen, Geschichte des deutschen Volkes, 13. und 14.

Aufl., 8. Bd., S. 591 ff. Wurde auch weiter unten benutzt.

[273] Vgl. Pilatus (Victor Naumann), „Was ist Wahrheit?“ 2. Aufl., S.

127-132.

[274] Riezler l. c. S. 240 f.

[275] Eb. S. 246 f. und 120.

[276] Zitiert nach Pilatus.

[277] Riezler, S. 319.

[278] Vgl. A. Hauck, „Realenzyklopädie für protestantische Theologie

und Kirche“, 8. Bd., Artikel „Hexen und Hexenverfolgungen“, und F. v.

Hellwald, Culturgeschichte in ihrer natürlichen Entwicklung, S. 618.

Vierzehnter Abschnitt

[279] Ferdinand Gregorovius, Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter,

2. Aufl., 2. Bd., S. 74 ff.

[280] Eb. 2. Bd., S. 281 f.

[281] Eb. 3. Bd., S. 76 ff., besonders S. 79, Anm. 1. Hier auch das

Folgende, vgl. ferner H. Schultze in der „Wartburg“, 1. Bd., 1902, S.

79 f.

[282] Eb. 3. Bd., S. 509.

[283] Vgl. Corvin, Pfaffenspiegel, 5. Aufl., Rudolstadt 1885, S. 105.

[284] „Das freie Wort“, 7. Bd., S. 35. Abb. von Hemd und Windeln in der

„Wartburg“ I, S. 145.

[285] Corvin, S. 110 f.

[286] Alphons Victor Müller, Die hochheilige Vorhaut Christi, Berlin

1907, S. 105 ff. Johann Georg Keysslers „Reisen“, Hannover 1776, S.

506m und ferner Archiv f. Kulturgeschichte VII. Bd. 1909, S. 137 ff.

[287] Müller, S. 18 und 119 ff.

[288] Eb. S. 36 ff. und 46 ff.

[289] Eb. S. 56 ff.

[290] Über Agnus Dei vgl. Ad. Franz, „Die kirchlichen Benediktionen im

Mittelalter“, 1. Bd., S. 553 ff., besonders S. 567-569 und Keysslers

„Reisen“, S. 426c.

[291] Nach Hansemann, „Der Aberglaube in der Medizin etc.“, S. 86.

Fünfzehnter Abschnitt

[292] Nach dem Nürnberger Generalanzeiger vom 14. Juni 1901.

[293] Paul Rohrbach, Deutsche Kolonialwirtschaft.

[294] Vgl. Frankfurter Zeitung 1896, Nr. 8, drittes Morgenblatt.

[295] Vgl. die Aussage des apostolischen Vikars von Ubanghi, Msgr.

Augouard, Augsburger Postzeitung 1894, Nr. 251.

Sechzehnter Abschnitt

[296] Joh. William Draper, Geschichte der Konflikte zwischen Religion

und Wissenschaft, Übers. Leipzig 1875, S. 163, 234 f. und 241.

[297] Eb. S. 183.

[298] Eb. S. 174 f.

[299] Eb. S. 325 f.

[300] Eb. S. 314 f.

[301] und 302: Eb. S. 325 und Peters, Arzt und Heilkunst, S. 120 f.

Darmstaedter, „Handbuch z. Gesch. d. Naturwissenschaften und Technik“,

gibt S. 168 an, daß zuerst im Jahre 1714 der Arzt Timoni und der

venezianische Konsul in Konstantinopel Pylarini auf die Impfung

hingewiesen hätten.

[303] Draper S. 287 und Chamberlain, Grundlagen des 19. Jahrhunderts,

S. 518, Anm. 4 und S. 42.

[304] Vgl. O. Pfleiderer, Religionsphilosophie auf geschichtlicher

Grundlage, 3. Aufl., S. 60 ff.

[305] Beil. 1903, Nr. 270.

[306] Vgl. C. Bezold, Ninive und Babylon, 2. Aufl., S. 46.

[307] Ulrich Wendt, Die Technik als Kulturmacht, S. 167 f.

[308] Eb. S. 170.

[309] Rudolf Hagen, Die erste deutsche Eisenbahn mit Dampfbetrieb, S.

20, 46 und 62.

[310] Folgende Zusammenstellung zum Teil nach Camille Flammarion,

Rätsel des Seelenlebens, Stuttgart 1908.

[311] Meyers Konversationslexikon, 6. Aufl., 4. Bd., S. 466.

[312] Eine authentische Quelle für diese, übrigens hinlänglich bekannte

Tatsache, gelang es mir nicht zu finden.

[313] Die Entscheidung der obersten Baubehörde wurde mir von einem

hohen Staatsbeamten, der das Dokument in Händen hatte, mitgeteilt.

[314] Nach freundl. Mitteilung des Herrn Prof. Emden in München und

des Grafen Karl v. Klinckowström, vgl. auch A. Kistner, Beil. d. M.

Neuesten Nachr. 1908, I, S. 455 f.

[315] Nach Angabe des Prof. L. M. Hartmann (Wien) auf dem 2. deutschen

Hochschullehrertag in Jena am 28. und 29. September 1908, vgl. Beil. d.

Münchner N. N. 1908, II, S. 637.

Nachwort

Die wohlwollende Aufnahme der Kultur-Kuriosa von seiten der Kritik

und des Publikums enthebt mich der Notwendigkeit, das Buch zu

rechtfertigen. Daß orthodoxe und reaktionäre Stimmen dagegen polterten,

hatte ich erwartet, ja erhofft. Auffällig war nur, daß auch manchmal

von wohlmeinender Seite der Geist des Buches nicht verstanden wurde.

Las ich, daß die Tendenz des Verfassers „im Grunde genommen gut“ sei,

konnte ich mich nur schwer eines Lächelns enthalten. Die Versicherung,

daß ich auf die niederen Instinkte spekuliere, bewies mir aufs

neue, daß mancher, ohne es zu wissen, sichere Anwartschaft auf das

Himmelreich hat (Matth. 5, 3). Ja, es gibt Leute, denen ein gerechter

Richter oder eine moralische Handlung kurios erscheint, und diese

dünken sich Erbpächter des Patriotismus!! Wer nicht immer hurraaaaah!

schreit, gilt in den Augen manches Biedermanns schon für verdächtig.

Darüber zu streiten liegt mir fern.

Einem andern Einwand möchte ich begegnen: der Bemängelung des

Quellennachweises. Richtiger als die Frage, wo etwas steht, ist die,

+ob es auch wahr ist+. Nur gesicherte Tatsachen mitzuteilen war

und ist aber mein erstes Bestreben. Wie sehr es mir gelang, beweist,

daß auch die leidenschaftlichsten Gegner mir keine nennenswerten

Irrtümer nachweisen konnten. Doch auch wer an der Art des Zitierens

etwas auszusetzen hat, würde vielleicht eines Besseren belehrt worden

sein, hätte er sich die Mühe genommen, die angegebenen Stellen

nachzuschlagen. Er würde dann dort fast ausnahmslos die Angabe der

primären Quellen gefunden haben. Nichts wäre für mich einfacher gewesen

als sie abzuschreiben, aber mit einer Belesenheit zu prunken, die ich

nicht besitze, ist nicht meine Art. Immerhin habe ich in dieser neuen

Auflage einige Konzessionen gemacht.

Für Ergänzungen und Berichtigungen bin ich nach wie vor dankbar. Vor

allem ist es mir ein Bedürfnis allen jenen, die die Freundlichkeit

hatten, durch Notizen zur Vervollkommnung des Buches beizutragen,

herzlichst zu danken. Es sind dies die Herren: Ingenieur M. Feldhaus in

Berlin-Friedenau, Oberst z. D. Schäfer in Berlin, Rechtsanwalt Eichhold

in München, Schriftsteller Julius Berger in Wien, Dr. Hans F. Helmolt

in München, Dr. G. Merzbach in Berlin und Ingenieur Fritz Hoffmann in

Berndorf bei Wien. Desgleichen danke ich allen jenen, die mir brieflich

ihre Sympathie aussprachen, in erster Linie Herrn Professor Dr. Ernst

Mach, Mitglied des Herrenshauses in Wien.

+München+, im Februar 1910

Der Verfasser

Das 12. Tausend ist bis auf einige Zusätze und Korrekturen ein

unveränderter Abdruck der vorigen Auflagen.

+München+, im Mai 1913

Der Verfasser

Weiter erschien

Dr. Max Kemmerich

Prophezeiungen

Alter Aberglaube oder neue Wahrheit?

Mit einem Kapitel über den Weltkrieg

6. Auflage. Geheftet 6 Mark, gebunden 8 Mark

+Die Zeit, Wien+: Um streng wissenschaftlich zu verfahren,

begnügt sich der Verfasser nicht mit einer Anekdotensammlung und der

Aufstellung von Grundsätzen für die Beurteilung der einzelnen Fälle,

sondern unterwirft eine berühmte Prophetie und die Gesamttätigkeit von

sechs mehr oder weniger berühmten Sehern und Seherinnen einer strengen

Prüfung darauf hin, ob das Eintreffen ihrer Vorhersagungen ein Werk

des Zufalls oder Ergebnis einer Berechnung sein könne.... Wenn man

den Namen Nostradamus so oft im „Faust“ gelesen hat, aber rein nichts

von dem Mann weiß, freut man sich, endlich einmal Genaues über ihn zu

erfahren.... Daß die „Prophezeiungen“ reißend abgehen werden, kann man

ohne Prophetengabe und Träume voraussagen, denn so etwas lesen alle

Leute gern, auch die Aufgeklärten, die über den „Unsinn“ spotten oder

drauf schimpfen.

Kultur-Kuriosa II

8. Auflage. Geheftet 4 Mark 50 Pf., gebunden 6 Mark 50 Pf.

+Berliner Börsenzeitung+: Es ist ihm nicht um den Ruhm eines

findigen belesenen Kopfes und geschickten Kompilators zu tun, der

amüsante Historien angenehm zu erzählen weiß, sondern er will weit

mehr: ihm liegt daran, den wahren Stand unserer heutigen Kultur durch

Aufzeigen deren historischer Basis klar darzustellen.... Auch in diesem

zweiten Bande seiner Kultur-Kuriosa übt er seine so rühmenswerte und

-- natürlich -- so angefeindete Offenheit, die ihm nach wie vor das

Muckertum... auf den Hals hetzen, den geistig Mündigen jedoch zu seinem

Freunde machen wird.

Aus der Geschichte der menschlichen Dummheit

6. Auflage. Geheftet 4 Mark 50 Pf., gebunden 6 Mark 50 Pf.

+Zeitschrift für Bücherfreunde, Leipzig+: Ein jeder wird

gestehen: das Buch wird fröhliche Menschen ergötzen und unterhalten,

nachdenkliche Menschen nachdenklicher machen und sie ins Psychologische

führen. Pessimisten aber werden in diesen Dokumenten einen Trost

finden: daß nämlich die Schlechtigkeit der Menschen noch durch ihre

Dummheit übertroffen wird; -- und das ist ein großer Trost.

+Neues Wiener Tagblatt+: Das neue Buch Kemmerichs gehört

jedenfalls zu den lichtvollsten Erklärungen für die düstere Psyche

vergangener Jahrhunderte und wird sicherlich viel dazu beitragen, die

Reste, die aus jenen Tagen zurückgeblieben sind, zerstören zu helfen.

Verlag von Albert Langen in München

Von Dr. Max Kemmerich erschien ferner

Das Kausalgesetz der Weltgeschichte

Zwei Bände

In Halbfranz gebunden 32 Mark

+Kritische Rundschau, München+: Was will nun das Buch? Es soll

darin der Beweis geliefert werden, daß man mit Hilfe des Gesetzes von

der Erhaltung der Energie, angewandt auf die Geschichtswissenschaft,

imstande ist, das Kausalgesetz der Weltgeschichte intuitiv zu

durchschauen und kommende Ereignisse voraus zu berechnen....

Selbstbekenntnisse eines Wahrheits-Suchers, so könnte man dieses

Buch taufen. Eine Individualpsychologie, wie sie kaum jemals mit

solcher Offenheit geschrieben worden sein dürfte. Möge sie recht

viele Leser finden, diese Individualpsychologie, Leser, die trotz

aller Unebenheiten und Schroffheiten nicht ermüden, dem Verfasser

verständnisvoll zu folgen, wenn er sie in tieferliegende Wahrheiten

einweihen will, die sich ihm intuitiv erschlossen haben.

+Dr. Hans F. Helmolt+:... Die umfassende Weite seines

Gesichtskreises, die Kühnheit seines Gedankenfluges, der Scharfsinn

seiner Schlußfolgerungen, seine trotz wiederholter Ableugnung

staunenswerte Belesenheit und der leichte Fluß seiner Ausführungen

bei der Lösung selbst der schwierigsten Fragen.... Epoche aber wird

Kemmerichs „Kausalgesetz“ sicherlich machen als psychologische

Zergliederung eines entscheidenden Ausschnittes aus der eigenen

Entwicklung. Hierin erinnert es direkt an Augustin oder Rousseau.

+Heinrich Lhotzky+:... wir sahen uns in Deutschland vor einen

europäischen Krieg gestellt. Da las ich das Buch wieder. Die

Ereignisse gaben ihm eine erschütternde Auslegung.... Wie gesagt,

ist es möglich, daß den Kemmerichschen Voraussagen weder Beachtung

noch Glaube geschenkt wird, und nichts liegt dem Verfasser ferner,

als dafür zu agitieren. Er sieht voraus, daß sein Mahnruf ungehört

verhalle, obgleich es sich nur um sinngemäße Anwendung unentrinnbarer

Naturgesetze auf unsere Geschichte handelt, wie man etwa im Sommer und

Herbst sich vorsieht, den Winter zu überstehen....

Verlag von Albert Langen in München

End of Project Gutenberg's Kultur-Kuriosa, Erster Band, by Max Kemmerich

Kultur-Kuriosa, Erster Band · 第 18 / 18 段