Gluthahn. Wirst gehn.
Trautel. Ich geh' schon. (Geht weinend ab.) Ach, du lieber Himmel!
Gluthahn. Jetzt weint die auch. Komm her. (Trautel kehrt um.)
Was weinst denn? (Sieht in ihre Augen.) Die weint keine Diamanten,
höchstens mein Geld als Medizin. Geh, geh, besorg' den Wagen, so
kommst du mir doch aus den Augen.
(Trautel geht hinters Haus ab.)
Vierzehnte Szene.
Gluthahn, dann Alzinde.
Gluthahn (boshaft lächelnd). Jetzt werd' ich fensterln gehn. (Mit
falscher Freundlichkeit.) Liebe Alte, komm heraus, ich hab' dir
etwas zu entdecken.
Alzinde (öffnet das Fenster). Was willst du, böser Mensch, der
mich verstieß.
Gluthahn. Denk doch nicht mehr dran, ich war im Zorn, ich bin so
gähzornig, ich hab' es schon bereut, hab' schon g'weint deswegen
und möcht' dir die Kränkung gern vergelten; drum komm heraus, wir
trinken ein Glas Wein.
Alzinde. Ich traue deinen Worten nicht. Eh' glaub' ich, daß der
Hai des Meeres Schutzherr wird, der Falke um die Taube freit,
Hyänen um ein Menschenleben weinen, der Wolf aus Gram vergeht, weil
er ein Lamm getötet hat, eh' ich das glaub'; daß du mich trösten
willst.
Gluthahn (beiseite). Sie beißt nicht an, ich werd' ihr etwas Süßes
an die Angel hängen. (Laut.) Sei nicht so mißtrauisch, du hast ja
selbst ein gutmütigs G'sicht, du mußt einmal besonders schön
g'wesen sein, man sieht dir's noch ein wenig an, du hast noch recht
verliebte Augenbraunen. Geh, komm herüber, liebe Alte, mein Weib
hat eine schöne Hauben, die wird dir prächtig stehn.
Alzinde. Bemüh' dich nicht, du zwingst mir kein Vertrauen ab.
Gluthahn. Das muß kein Weibsbild sein, weil sie das nicht rührt.
Jetzt werden wir's auf andre Art probieren. (Heuchlerisch laut.)
Du tust ein frommes Werk, wenn du durch mich dir etwas Guts
erweisen laßst, es ist ja deine Pflicht, ich kann nicht ruhig
schlafen sonst; ich mach' mir Vorwürf' in meinem Innern, daß ich
dich so behandelt hab'. (Hält die Hände zusammen.) Ich bitte dich,
geh doch heraus, tu mich nicht so kränken, ich bin ja ein kranker
Mann, ein alter, der nicht mehr lange leben wird.
Alzinde. Verlaß die Hütte, du betrügst mich nicht.
(Schließt das Fenster.)
Gluthahn (erzürnt). Der Satan hat das Weib im Sold!
Fünfzehnte Szene.
Gluthahn, Trautel, dann Alzinde.
Trautel. Eing'spannt ist's, jetzt fahr zur Höll'!
Gluthahn. Was hab' ich in dein' Geburtsort z'tun? Nach dem Garten
geh und Äpfel brock'. (Trautel geht ins Haus ab.) Heraus muß sie,
und wenn ich's Haus zerschlagen sollt'. (Klopft heftig an.) Alte,
g'schwind machst auf, es schickt der Hans, er hat ein Arbeitszeug
vergessen. (Der Hund knäuft von innen.) Sie macht nicht auf.
(Pocht stärker.) Ob du aufmachst, frag' ich, oder nicht, ich
schlag' euch alle Fenster ein, ihr schlechtes G'sind'. (Er schlägt
das Fenster ein, man hört den Hund bellen.) Den Hund erschlag' ich;
bist still, du Höllenvieh! (Wirft einen Stein hinein.)
Alzinde (am Fenster). Bist du rasend, Mensch? was reizt dich so
zur Wut?
Gluthahn (äußerst boshaft). Heraus gehst, sag' ich, sonst zünd'
ich das Haus an allen Ecken an, ich kenn' mich nicht vor Wut. O
weh, mir wird nicht gut, ich armer Mann--wer hilft mir denn?
(Sinkt in den Stuhl und löst sein Halstuch.) Wasser, Wasser! Mir
wird übel--ich stirb, wenn sich kein Mensch erbarmt--o! o!
(Pause.)
Alzinde. Götter, welch ein Mensch! Er liegt bewegungslos! was
soll ich tun? Wenn er nun stirbt, so bin ich schuld, ich könnte
ihn erretten. Er ist ein böser Mensch zwar, aber doch ein Mensch,
die Sonne scheint auf ihn, so wie auf mich, und fordert mich zu
seiner Rettung auf. Ich will der Tugend dieses kleine Opfer
bringen. (Öffnet die Hütte und trägt in einer Schale Wasser.)
Alter, Alter, hier ist Wasser!
Gluthahn (springt schnell auf). Heisa, hab' ich s' erwischt?
Jetzt kommst mir nimmer aus. (Packt sie.)
Alzinde. Ha, du verräterischer Molch!
Gluthahn (ringt mit ihr). Jetzt will ich dich zum Kirchtag führen.
(Der Hund bellt heftig.) Still, du Rabentier. (Er zerrt sie
hinter das Haus in die Kulisse. Nach einer Pause kommt)
Sechzehnte Szene.
Trautel (mit einem Korb Äpfel). Was bellt denn nur der Hund so
sehr? Spektakel! was treibt denn mein Mann? der hebt ein altes
Weib auf seinen Wagen. (Peitschengeknall.) Jetzt fährt er fort mit
ihr. Du gottloser Mensch, wenn er nur nichts Schlechts vorhat mit
dem Weib? Wie er ausjagt,--das geht nicht mit rechten Dingen zu.
Ich lauf' in' Steinbruch, such' den Nachbar, sag's dem Bader,
klag's dem Richter, allen Leuten unt' im Orte will ich schnell die
ganze G'schicht' erzählen. Das ist ein Unglück, daß ich gar nicht
weiß, was geschehen ist. (Ab.)
Siebzehnte Szene.
(Kurzes Wolkentheater.)
An der Seite, im Vordergrunde, eine hervorragende thronartige
Wolkengruppe. Geister der Tugend, weiß gekleidet, Lilienstengel in
den Händen, kommen unter passender Musik trauernd auf die Bühne.
Ariel (tritt mitten unter sie).
Laßt uns um Alzinden klagen,
Die in jugendlichen Tagen
Durch der finstern Mächte Spiel,
Als ein Tugendopfer fiel.
(Knien nieder.)
Himmel, höre unsre Bitten,
Lasse nimmer es geschehn,
Daß der Tugend reine Sitten
Durch Verfolgung untergehn.
(Steht lebhaft auf.)
Doch seht nur, dort schwebt, mit dem Lilienstengel
Der Retter der Unschuld, ihr tröstender Engel,
Er trug zu dem Throne des Mächtigen hin
Das Schicksal Alzindens mit flehendem Sinn.
O himmlischer Bote, o tauche doch nieder
Dein silbererglänzendes Schwanengefieder!
Er nahet, er nahet, er senket die Schwingen,
Und wird uns das Machtwort des Ewigen bringen.
Achtzehnte Szene.
Musik. Vorige. Der Genius der Tugend, eine Lilienkrone auf dem
Haupte, besteigt den Wolkenthron.
Genius.
Hört mich an, ihr Tugendgeister,
Zu mir sprach der hohe Meister;
Nur ein Kampfplatz ist die Welt,
Und das Böse hingestellt,
Daß es mit dem Guten streite,
Und der Hölle werd' zur Beute.
Beide treten in die Schranken
Dieser unruhvollen Welt;
Tugend darf im Kampfe wanken,
Eigne Schuld ist's, wenn sie fällt.
Jedem ward die Kraft hienieden,
Der Verführung Trotz zu bieten;
Nur der Schwache sinkt im Krieg,
Doch den Starken krönt der Sieg.
So ist es bestimmt auf Erden,
Tugend muß geprüft dort werden.
Dies ist auch Alzindens Los;
Doch ihr Lohn unendlich groß,
Denn sie wird ein Beispiel geben,
Wie der Mensch gelangt im Leben
Durch die Qual der tiefsten Leiden
Zu dem Ziel der höchsten Freuden,
Die ein groß Bewußtsein schenkt.
Drum gehe in Erfüllung Moisasurs Spruch,
Und Edelmut, den er verdammt, besiege seinen Fluch.
Unmögliches hat er von ird'scher Kraft begehrt,
So werde er nun auch durch den Erfolg belehrt;
Daß Tugend, wenn sie gleich im Staub sich windet,
Hoch in den Wolken ihren Retter findet.
Zu diesem, sprach er, will ich dich nun weihn,
Und deinem Wink die Kraft verleihn,
Daß jedes Wesen, so die Erde hegt,
Was sich in ihr, und was sich auf ihr regt;
Die Bewohner dunkler Klüfte,
Wie die Geister blauer Lüfte,
Deinem Rufe untertänig;
Ja, daß selbst des Todes König,
Sprichst du meinen Donnergruß,
Deinem Rufe folgen muß.
Also sprach der große Meister,
Preiset ihn, ihr Tugendgeister.
(Alle knien nieder und beugen ihr Haupt.)
Genius.
Ich will, um das Schiff zu lenken,
In Hoanghus Seele senken
Meiner Prüfung forschend Blei,
Ob sein Lieben tief auch sei.
Ihr verrinnet in die Lüfte,
Hüllet euch in Blumendüfte,
Lindert in Alzindens Herz
Der Verzweiflung wilden Schmerz.
(Die Geister verschwinden.)
Neunzehnte Szene.
(Indische Gegend.)
Seitwärts Hoanghus Zelt, zwischen Palmen aufgehangen, er ruht darin.
Der Wolkenthron, auf welchem der Tugendgenius steht, verwandelt
sich in einen hohen Fels.
Genius (auf dem Fels).
Unter jenem Palmenzelt
Ruhet Indiens edler Held;
Traumgott, du magst niedersteigen
Und Alzindens Los ihm zeigen.
Musik. Wolken sinken, es wird Nacht. Der Traumgott tritt in
Hoanghus Zelt, beugt sich über sein Haupt, und indem er seine
Stirne mit der einen Hand berührt, zeigt er mit der anderen auf die
Hinterwand und bleibt in dieser Stellung, bis der Traum vorüber ist.
Die Wolkendecke löst sich, man sieht in einer hellbeleuchteten
Gegend am Meere, auf einem mit Blumen besäten Hügel Alzinden mit
einem Siegeskranz in der Hand, ihren Gemahl freudig erwarten.
Siegesmarsch erschallt. Eine Gestalt, wie die Hoanghus, von
Kriegern begleitet, landet auf einem Schiffe, springt freudig ans
Land, eilt auf Alzinden los und streckt die Arme aus. Plötzlich
verwandelt sich der Hügel in einen schroffen Fels, auf dem Alzinde
in der Gestalt eines alten Weibes sitzt und ihre dürren Arme nach
Hoanghu streckt, welcher entsetzt zurückschaudert. Moisasur grinst
mit hohnlächelndem schadenfrohen Antlitz, mit halbem Leibe, aus
Wolken herab auf die Gruppe. Die indische Gegend und der Traumgott
verschwindet. Die Musik endet leidenschaftlich. Hoanghu springt
erschrocken vom Lager auf. Es wird Tag.
Hoanghu. Fort von mir, verruchter Traum, der seine
Schreckensbilder auch nach dem Erwachen zeigt, willst Hoanghu du
ermorden? Was klammerst du dich so an meine Phantasie?--Laß los!
(Reißt erzürnt das Schwert aus der Scheide und haut in die Luft.)
Träume sendet uns die Sonne, darum glaub' ich ihrem Wink. Götter,
sendet mir ein Zeichen, ob euch dieser Traum gehört? oder ob die
gift'ge Spinne Moisasur ihn gewebt? Doch was brauch' ich hier zu
fragen in dem antwortlosen Wald, ich will meine Frage stellen an
die Überzeugung selbst. (Es donnert.) Ha, des Donners
Warnungsstimme spricht, der Schreckenstraum ist wahr. Auf, ihr
Krieger, reißt die Zelte nieder, kündigt den Gehorsam auf dem
Schlaf. (Alarm, alles greift erschrocken zu den Waffen, Krieger
und Häuptlinge erscheinen auf der Bühne.)
Zwanzigste Szene.
Voriger. Häuptlinge. Krieger.
Ein Häuptling. Was befiehlst du, großer König?
Hoanghu. Ordne schnell dein ganzes Heer. Siehst du meines Reiches
Grenze? (Deutet in die Szene.) Nach der Hauptstadt ziehen wir,
denn ein Traum hat mir verkündet, meiner Gattin droht Gefahr.
Schnell, wie ihr den Feind verfolget, so verfolget jetzt die Zeit.
Eure Waffe sei die Eile, haut damit den Tag in Stücke, metzelt
Stunden zu Minuten, daß in wenigen Sekunden ihr Alzindens Antlitz
schaut. Darum zeigte uns der Morgen rotgeweinte Augenlider, netzt'
die Erd' mit blut'gem Tau--seine Tränen flossen um mein Weib.
Brechet auf, und welcher Bote mir den Flug des Pfeils beschämt, wer
am Tore meiner Hauptstadt mit der Nachricht von Alzindens Leben
freudig mir entgegeneilt, dem lass' einen Turm ich bauen in des
Reiches schönstem Teil; und was von seinen goldnen Zinnen
überschaut sein gierig Auge, schenk' ich ihm als Eigentum. (Alles
ab.)
Einundzwanzigste Szene.
Genius der Tugend tritt vor.
Genius.
O könnten doch alle die lieblichen Frauen
Dies seltene Beispiel von Männertreu' schauen,
So würde in aller Brust ein Wunsch nur sein;
O könnt' ich doch auch einen Hoanghu frein.
Und könnten die Männer, die nicht so gewesen,
In Hoanghus Busen den Lohn dafür lesen,
So würd' aus dem flatternden Männerverein
Die Tugend sich manches Bekehrten erfreun.
(Ab.)
Zweiundzwanzigste Szene.
(Kurzer Palmenwald.)
(Drei Schritte von der Kulisse steht frei in Form eines hohen drei
Schuh breiten Monuments ein Grenzstein von weißem Marmor, mit der
Aufschrift: Grenze von Hoanghus Reich.)
Karambuco, ein indischer Krieger, ohne Waffen, läuft herein, hinter
ihm am Felle festhaltend, keucht Ossa sein Weib, sie ist mit einem
Bündel beschwert.
Karambuco (ruft noch in der Kulisse). Laß mich los, du
entsetzliches Weib. (Tritt auf.) Was willst du denn von mir, du
Drachenzahn, ich muß ja laufen, daß die Sohlen brennen.
Ossa (hält ihn fest). Du kommst mir von der Stelle nicht, bis du
mir sagst, was du für ein Geheimnis mit dir trägst. Du bist ein
falscher Mann, du entlaufst dem Heer und deinem Weib. Du hast
etwas verbrochen. (Boshaft.) So sag' mir's doch.
Karambuco. O Götter, leiht mir einen Pfeil, daß ich ihre Sucht
umbringe, mich zu halten. Sonne, brenn' ihr beide Arme ab! Ich
muß ja fort, es ist ein Preis gesetzt, wer unserm König Nachricht
bringt, ob seine Gattin lebt.
Ossa. Das lügst du, unverschämter Mann, da hab' ich nicht ein Wort
davon gehört.
Karambuco. Weil du geschlafen hast.
Ossa. Ich schlafe nie.
Karambuco. Der Satan wacht in dir. Da komm' ich eh' von einer
Riesenschlange los, als von dem Weib, ich muß mich gar aufs Bitten
legen. (Kniet sich nieder, sie läßt das Kleid los und hält ihn an
den Händen, sie knien einander gegenüber.)
Karambuco. Liebe Ossa, laß mich los.
Ossa. Ich kann nicht, lieber Karambuco.
Karambuco (springt erzürnt auf, sie mit ihm). Verwünschtes Weib,
was willst du denn?
Ossa. Was du nicht willst, verwünschter Mann.
Karambuco. Geh!
Ossa. Steh!
Karambuco. Ich schlag' dich tot.
Ossa. Du kannst ja nicht, ich halt' dich ja.
Karambuco. Das ist ein Riesenweib, sie bricht mir die Hände
entzwei. Erinnere dich an deine Pflicht.
Ossa. Des Weibes Pflicht ist, festzuhalten an dem Mann; ich halte
fest.
Karambuco. Ich komm' nicht aus mit ihr, und nicht davon. Da
bring' ich eher einen Elefanten durch ein Nadelöhr, als dieses Weib
zu ihrer Pflicht. O meine Aussichten--was hätt' ich auf dem Turm
für schönes Land gesehn; jetzt seh' ich nichts, als dieses häßliche
Gesicht. Doch wart', du sollst mich kennen lernen; nimm dich
zusammen, Karambuco! fort mit dir, du Drachenweib! (Er schleudert
sie mit Gewalt von sich, so daß sie über den Grenzstein fliegt und
in einer drohenden Stellung gegen ihn auf die Erde fällt. Sie wird
in dieser Attitüde zu einem grauen Stein, als ausgehauene Figur.)
Was ist das? bin ich versteinert, oder ist's mein Weib? Diesmal
ist sie's. Götter, was habt ihr für Wunder getan! Dieses Weib zum
Schweigen zu bringen, da gehört etwas dazu. (Springt vor Freude.)
Götter, die Freud', mein Weib ist von Stein. Ha, jetzt hab' ich
Mut, jetzt schmäl' ich sie recht. Du Hydra, du Drache, du indische
Mumie! (Freude.) Sie kann nichts sagen, o glückliche Ehe! Jetzt
freut's mich erst, daß ich verheiratet bin.--So rede, wenn du
dich traust, schlag, wenn du kannst, beiß, beiß. (Springt.) Ihr
Götter, ich dank' euch, sie kann nimmer beißen! O du steinerne
Bosheit, wie bist du so gutmütig jetzt. Wenn doch mancher Mann die
Macht besäße, der Beredsamkeit seiner Frau so ein versteinerndes
Halt zuzurufen, da kämen oft herrliche Statuen heraus. Doch ich
verplaudere die Zeit und soll sie verlaufen. Leuchte mir, Sonne!
(Er stellt sich zum Laufen an.)
Stimme des Genius. Tritt nicht auf diesen Boden, er verwandelt
dich in Stein.
Karambuco. Bitt' um Vergebung, da spiel' ich den Krebs. (Geht
rückwärts.) Also der Boden versteinert? --Da scheid' ich von ihm.
--Doch, was seh' ich, was fällt mir jetzt ein! Mein ganzes
Vermögen, was ich erspart und gestohlen, alles ist hin, sie hat
alles im Sack und im Bündel da drin. Alles ist Stein, Weib und
Vermögen versteinert--ich hab' alles verloren, und bin doch ein
steinreicher Mann.
Dreiundzwanzigste Szene.
Indischer Marsch in schnellem Tempo. Hoanghu eilt an der Spitze
seines Heeres herein. Karambuco kniet sich vor ihm nieder und hält
ihn auf.
Karambuco. Großer König, bleib zurück.